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Martin Schacht: Von Berlin Mitte in Zeiten der New Economy zur ewigen Zielgruppe

 
       
     
       
   
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    Martin Schacht in seiner eigenen Schreibe

     
       

    SCHACHT, Martin (2003): Mutmaßungen über Donatella.
    Das Tolle ist, dass man aus allem im Leben eine Anekdote machen kann. Egal, wie weh es tut, wie peinlich oder langweilig es ist - jedes Erlebnis gerinnt früher oder später zu ein paar Sätzen, einer Geschichte, mit der man die Leute unterhalten kann. Deshalb wird auch dieser Abend zu etwas nütze sein, hofft Hanno, als er in den gläsernen Lift steigt und nach oben fährt,
    in: TAZ v. 26.07.

     
           
       

    Martin Schacht: Porträts und Gespräche

     
       

    THILO, Andrea (2002): Zucker statt Koks.
    Berlin Mitte: Die Neunziger waren wild, jetzt wird es gemütlich. Ein nächtlicher Streifzug mit dem Szene-Chronisten Martin Schacht,
    in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v. 06.10.

    Neu:
    DILK, Anja (2004): Und morgen die ganze Welt.
    Ein Gespräch mit Martin Schacht über die Zukunft der 30- bis 49-Jährigen,
    in: changex.de v. 26.02.

    • Martin SCHACHT über die neue Macht-Kohorte:

      "Herr Schacht, Generationenbücher liegen wie nie zuvor im Trend. Bücher über die Twens, die Mittdreißiger, die Endvierziger, die Sechziger. Sie schnüren den größten Teil dieser Generationenvertreter zu einem dicken Strauß zusammen: die 30- bis 49-Jährigen. Kann man da überhaupt von einer Generation sprechen?
      Ich denke schon. Die Unterschiede zwischen den Generationen vermischen sich immer mehr. Die grundlegenden Lebenserfahrungen einer Generation unterscheiden sich ungefähr in 20-Jahres-Schritten. Mitte 50 etwa fangen die Alt-68er an, die in der Tat einen ganz anderen Hintergrund haben. Vor allem aber ziehe ich die Grenze der Generation so weit, weil ich im Gegensatz zu anderen Autoren von Generationenbüchern in die Zukunft schaue. Die meisten dieser Bücher sind Nostalgiefibeln, sehr auf die Vergangenheit gerichtet. Mein Buch blickt in die Zukunft. Die Generation der 30- bis 49-Jährigen gehört zu den geburtenstärksten Jahrgängen, die Jahrgänge, die kurz vorm Pillenknick gezeugt wurden.

      Der Pillenknick war 1966, mehr als ein Drittel der von Ihnen eingegrenzten Zielgruppe ist später geboren.
      Natürlich sind die Markierungsgrenzen schwierig. Aber die Erfahrungen von heute 50-Jährigen sind ähnliche wie die Erfahrungen und Gewohnheiten der Mittdreißiger. Die Menschen zwischen Anfang 30 und Ende 40 gehören zu der ersten Generation, die jung geblieben ist, obwohl sie älter wurde. Die mehr oder weniger immer noch so lebt, wie mit Ende 20
      "

     
           
       

    Die ewige Zielgruppe (2004).
    Warum sich die heute 30- bis 49-Jährigen nie wieder Sorgen machen müssen
    Berlin: Argon Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Krise? Welche Krise?
    Arbeitslosigkeit? Zukunftslosigkeit? Rentenloch? Nicht für die Generation der 30- bis 49-Jährigen! Martin Schacht befreit sie von der Angst vor dem Leben im Abseits und zeigt, dass sie trotz eines momentanen Zwischentiefs die von allen umworbende Gruppe ist - und es bleiben wird.

    Sie waren die Babyboomer, die Generation, der allein wegen ihrer Größe Zukunftsängste und Konkurrenzdenken eingeimpft wurde. Sie waren immer zu viele. Doch etwas Entscheidendes wurde lange Zeit übersehen: Wo Masse ist, ist immer auch Macht, ist immer auch ein Markt! Die geburtenstärkste Generation des 20. Jahrhunderts, die der heute 30- bis 49-Jährigen, ist der Markt der Gegenwart - und der Zukunft! Sie ist kaufkräftig und meinungsbildend.
    Die ewige Zielgruppe gibt einen vollständig veränderten Ausblick auf das Altern einer Generation: Sie wird trotz aller Krisen nicht im Abseits stehen, sondern immer im Mittelpunkt."

    Inhaltsverzeichnis

    Einleitung

    Sie gehören dazu
    Alt und out
    Von der Tanne zum Atompilz
    Die ewige Zielgruppe

    1. Generation Plus

    2. Konsum, Pop, Mode

    Interview Chris Häberlein
    Alte machen Quote
    Ich kaufe, also bin ich mächtig
    Altern heißt, ein neues Geschäft anzutreten
    Interview Michael Michalsky
    Golden Oldies, unwürdige Greise
    Schluss mit dem Teenie-Terror!
    Interview 2raumwohnung
    Generationenmix

    3. Wohnen

    Szenario I
    Szenario II
    Wohn-Visionen
    Wohn-Realitäten
    Gentrification
    Durchgrünung
    Neue Probleme, neue Chancen
    Interview Hermann Weizenegger

    4. Teile von mir sind fünfzig

    Von der Bio-Waffe zum Faltenkiller
    Wer braucht schon Mimik?
    Kinder sind grausam
    Die Wahrheit über Politik
    Ein Ruck geht durch Deutschland
    Wir wollen so bleiben, wie wir sind
    Der Spiegeltest
    Interview Professor Rzany

    5. Gesundheit

    Iss dich jung
    Gencheck im "Pharmadies"
    Das "Dafür-Alter"
    Forever young
    Altsein ist teuer
    Luxus Lebenszeit
    Better Aging statt Anti Aging
    Wunderwaffe Hormon
    Zukunftsmusik Gentechnik
    Markt der Zukunft: Anti Aging

    6. Jung gegen Alt - der Generationenkonflikt

    Schön war die Zeit...
    We are family
    Diese Welt ist unsere Welt
    Wo alles erlaubt ist...
    Kalter Kaffee, zweiter Aufguss
    Das Ende der Jugendkultur
    Wir haben es auch nicht leicht gehabt
    Die Macht der Masse
    Kinder, Kinder!
    Von wegen Ruhestand
    Nach uns die Sintflut
    Interview Dr. Axel Berg

    7. Wunschkinder

    Wir lassen uns fortpflanzen
    Dein Bauch gehört mir
    Möchtegerneltern mit Torschlusspanik
    Die alten jungen Eltern
    Eierkauf und Samenraub
    Gentechnik optimierter Nachwuchs

    8. Future Sex

    Die große Liebe - jedes Mal aufs Neue
    Beruf: Unterleibsjournalist
    Bonjour Tristesse!
    Sex über sechzig
    Das Grundrecht auf den harten Hammer

    9. Leben und sterben lassen

    Der Tod der Generation Plus
    Wie wollen wir sterben?
    Trauergewerbe und Bewältigungsstrategien
    Zierurnen und Todesdiamanten
    Patchwork-Nirwana
    Lichtwesen am Tunnelende

    10. Das Leben, ein Abenteuer

     
         
     
           
       

    Beiträge von single-generation.de zum Thema

    Deutschland im Jahr 2030 - Wie es dazu kam, dass die Klonpartei vor ihrem größten Wahlsieg steht

    Die Generation Golf in der Jobkrise

    Die Gesellschaft der Langlebigen - Eine Herausforderung für Individuum und Politik. Nichts weniger als eine kopernikanische Wende ist notwendig!
     
       

    Rezensionen

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    Straßen der Sehnsucht (2003)
    Reinbek:
    Rowohlt Verlag

     
       
         
     

    Inhalt

    "Das Mittevolk, das Schacht in seinen früheren Romanen beim Leben beobachtete, ist inzwischen vom Katzenjammer geplagt. »Die Achtzigerjahre waren Gold und Schwarz und breite Schultern, die Neunziger eine Melange aus Techno, neuer Bescheidenheit und Internetblase. Aber wie definiert man die Nullerjahre oder wie sie heißen?«, grübelt Hanno in "Straßen der Sehnsucht". Hanno ist Besitzer einer Agentur, er hat Sex mit seinen Praktikantinnen, aber auch ihm macht die Sinnkrise zu schaffen."
    (TAZ Berlin 09.08.2003)

     
         
     
           
       

    Rezensionen

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    mittendrin (2002)
    Reinbek:
    Rowohlt Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Wo einstmals fahlfarbene Kunststoffautos durch graue Straßen knatterten, tummelt sich heute auf engem Raum ein buntes Völkchen: Modemacher, Partypeople, Groß- und Kleinkünstler, Touristen, Werbeleute und höhere Töchter - sie alle treffen sich in der neuen Mitte, immer auf der Jagd nach einem schicken Job, der ultimativen Schlangenlederhose, nach wahrer Liebe, dem Sinn des Lebens und nach einem Platz auf er Gästeliste, Geschichten aus der neuen deutschen Hauptstadt, in deren Herzen sich vieles findet, nur kein vernünftiger Supermarkt."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    MENSING, Kolja (2003): Martin Schacht: Mittendrin,
    in: Literatur Live. Sendung des DeutschlandRadio Berlin v. 24.10.

    Infos zu: Kolja Mensing - Autor der Generation Golf

    GUSTORF, Oliver Koerner von (2002): Beruf: "Unterleibsreporter".
    Das Dorf den Dörflern: Martin Schacht war Astrologe, Klatschkolumnist und Produzent von Erotikfeatures. Sein umwerfend komischer, merkwürdig gelangweilter Roman "Mittendrin" gewährt intime Einsichten in die vergangenen Hightimes von Mitte,
    in: TAZ Berlin v. 27.11.

    BARTELS, Gerrit (2002): Ehrliche Nachtarbeiter.
    Mode designen, Trendbüros eröffnen und Drogen verkaufen. In Martin Schachts Berlin-Roman "Mittendrin" dreht der so genannte Szenebezirk Mitte kurz vor Schluss noch einmal richtig auf,
    in: TAZ v. 10.12.

     
           
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 23. Juli 2003
    Update: 18. Februar 2011