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Matthias Politycki: Und immer lockt das Weib

 
       
     
       
     
       
   

Matthias Politycki in seiner eigenen Schreibe

 
   

POLITYCKI, Matthias (1997): Kalbfleisch mit Reis!
Die literarische Ästhetik der 78er-Generation,
in: Schreibheft, 50, S.3-9

POLITYCKI, Matthias (1997): Das Gequake von satten Fröschen.
Die Generation der Vierzigjährigen und ihre Angst vor der Verantwortung,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.08.

POLITYCKI, Matthias (1998): Pop-Ereignis, Trostbüchlein, Tertiärliteratur.
Der große Merkheft-Roman der Bundesrepublik liegt jetzt in 156 Folgen vor,
in: Frankfurter Rundschau v. 25.11.

über den Katalog des Versandhaus Zweitausendeins

POLITYCKI, Matthias (1999): Die Unverwässerlichen,
in:
TAZ v. 16.03.

POLITYCKI, Matthias (2000): Der amerikanische Holzweg.
Am Anfang vom Ende einer deutschsprachigen Literatur,
in: Frankfurter Rundschau v. 18.03.

POLITYCKI, Matthias (2000): Das Medium ist die Massage,
in:
TAZ v. 25.05.

POLITYCKI, Matthias (2001): Simplifizierer und Schubladianer.
Es schlägt die Stunde des erhobenen Zeigefingers: Brauchen wir nach dem 11. September wirklich eine andere deutsche Literatur? Wer die Lufthoheit über den deutschen Ernst anstrebt, kann auch gleich den Freigeist zur bedrohten Art erklären
in: TAZ v. 27.10.

Matthias POLITYCKI beschäftigt sich mit jenen, die das Ende der Spaßgesellschaft ausgerufen haben. Er versucht seine "Neue deutsche Lesbarkeit" gegen die "Spaßliteratur" der Popliteraten abzugrenzen, um einerseits das Ende der Popliteratur zu begrüssen, andererseits jedoch der Forderung Irony is over eine Absage zu erteilen, denn: Ironie ist

"vielleicht die sublimierteste Form des Leidens an der Welt (...), die luftigste, spielerisch leichteste Zustandsform der Schwermut!".

Seine Prophezeiung:

"die Zukunft des Romans, ums einmal nassforsch zu formulieren, wird humoristisch sein oder sie wird nicht sein."

Das Ende der Spassgesellschaft - Kulturkämpfe in der Popmoderne

POLITYCKI, Matthias (2002): Tor der Tränen.
Fußball und höhere Gerechtigkeit,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.05.

POLITYCKI, Matthias (2004): Jungs..., es gibt Arbeit!
Abschied von der Dauerjugend: Die Schriftsteller der mittleren Generation brauchen ein politisches Standbein,
in: Tagesspiegel v. 22.07.

Der - in letzter Zeit dahindümpelnde - Tagesspiegel möchte offenbar die diesjährige feuilletonistische Sommerloch-Debatte lostreten. Matthias POLITYCKI - gestählt von der diesjährigen Klausur auf Schloß Elmau (offensichtlich das bessere Neuhardenberg) -, fordert nun den Ruck im Land des Intellektuellen-Vakuums und der Diktatur des Proletariats (sozusagen das Gequake von satten Fröschen, Teil 2). Eingangs schildert POLITYCKI seine missliche Lage:

"Zähneknirschend hatte ich mich daran gewöhnt, daß es nicht nur in der Lyrik, nicht nur in der Literatur insgesamt und den Künsten, sondern auch im Fußball, in den Medien, der Wirtschaft, und last not least natürlich der Politik mit Volldampf Richtung Mittelmaß ging (...). Deutschland wird zur Zeit in allen Disziplinen gedemütigt, als Insasse Deutschlands lebt man halbgeduckt voran, mit der Gewissheit, dass es selbst nach der nächsten Wahl nicht besser werden wird. Gibt es eigentlich noch irgendetwas, das mich herausreißen kann aus dieser grundsätzlichen Untergangsstimmung, gibt es irgendetwas in unserem Land oder wenigstens unserem Literaturbetrieb, das zur Hoffnung zwingt?"

Bei so viel Desaster gibt es jetzt endlich die Generation Reform.  Wir haben fertig mit den Zaungästen der 78er-Generation und den "Schlappschwanzeuropäern". Die neue Werteelite ist geboren zur intellektuellen Führung:

"Niemand anderer als die Bedenkenträger par excellence, die Schriftsteller, sind meiner Meinung nach nun gefordert, sich ins Allgemeine-Ganze zurückzubegeben, raus aus ihren Biotopen, rein ins Offene des gesellschaftlichen Gesprächs. (...). Ein Autor ist für mich nicht nur durch seine Bücher, sondern auch durch seinen Standpunkt definiert, das Recht auf ein radikal individualistisches Leben bedingt auch die Pflicht zur Anteilnahme am Allgemeinen.
Nicht dass ich mir eine Handvoll neuer »Großintellektueller« wünsche, die bei näherem Hinsehen allenfalls noch als Scheinriesen Respekt erheischen! Was unsere niedergehende Gesellschaft bräuchte, wäre eine Vielzahl an Autoren mittlerer Jahre, die nicht an der Verlängerung ihrer Pubertät bis ins Rentenalter arbeiten, sondern mit dem bewussten Abschied von ihrer Dauerjugendlichkeit bereit sind, ihr reales Alter und damit die Pflichten eines Erwachsenen anzunehmen: soziale Verantwortung jenseits der eigenen Werkabfolge. Politisch engagierte Literatur, das wäre mir ein Gräuel; politisch engagierte Autoren hingegen, ein Netzwerk freier Radikaler, die unbestechlich und ungebeten überall dort ihre Meinung einbringen, wo man das Wort Integrität nicht mal mehr fehlerfrei buchstabieren kann, das täte not.
"

Die Generation Reform drängt es nun mächtig in die Schlüsselpositionen der Macht, notfalls durch eine Revolution der Eliten in der Endphase der Demokratie:

"Wer in seinem Herzen Demokrat ist, der muss nun schleunigst undemokratisch denken, nicht von der Mitte, sondern vom Rand der Gesellschaft her, der muss Minderheiten wieder an die Macht bringen, zum Wohle dessen, was dann vielleicht mal wieder in eine echte Demokratie übergehen könnte. Mittlerweile nämlich sind wir auch im größer gewordnen Deutschland fällig, und als überzeugtem 78er gefällt mir die Niederschrift dieses Satzes überhaupt nicht, fällig für eine neue gesellschaftliche Revolution. Diesmal allerdings für eine elitäre, jenseits des alten Lagerdenkens und angezettelt nicht etwa bloß von einer Task Force im Beckenbauer-Format, sondern im Sinne von Platons Konzept einer Herrschaft der Besten. Andernfalls wird unsere, die Schuld der plusminus Vierzigjährigen, nicht mehr wiedergutzumachen sein."

War das nun der ersehnte Weckruf an die neuen Bildungsbürger? Nur eines scheint festzustehen: Jedes Volk bekommt die Eliten, die es verdient...

POLITYCKI, Matthias u.a. (2005): Was soll der Roman?
in: Die ZEIT Nr.26 v. 23.06.

Die 78er-Generation ist immer gut für eine Sommerloch-Debatte. Oberlehrer Tilman KRAUSE hat in der Welt vom 21.06.2005 mit dem Titel Alle Jahre wieder die Einführung zur heutigen ZEIT-Debatte geschrieben. Das Trainingslager dieser wertkonservativen Truppe um Matthias POLITYCKI, die gerne die Gruppe 47 ablösen möchte, heißt Schloss Elmau, wie es sich für stilvolles Verarmen gehört... Die ZEIT liefert gleich noch - in typischer 68er-Manier Marke kritisches Bewusstsein - ein paar Statements von Juli ZEH, Hans-Ulrich TREICHEL, Andreas MEIER und Uwe TELLKAMP mit. Das nächste Sommerloch kommt bestimmt und dann sind auch die 78er wieder da, genauso wie die lästigen Mücken...

POLITYCKI, Matthias (2005): Weißer Mann - was nun?
Wer die Wahl am 18. September gewinnt, ist völlig irrelevant. Denn im globalen Wettstreit droht der westlichen Kultur sowieso der Untergang. Ein Nachruf zu Lebzeiten,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 01.09.

Die 68er haben Meinhard MIEGEL, der wölfische Epochenwenden verkündet.  Die 78er haben mit Matthias POLITYCKI nur einen Westentaschen-MIEGEL.  Wir haben sie satt, diese Ex-K-Grüppler mitsamt ihren Satelliten, die im gleichen gesellschaftsverdrossenen Tonfall heute die Apokalypse verkünden.  Wir sollten sie mit dem nächsten Shuttle auf den Mars schießen. Dort haben sie das beste Umfeld für ihre Missionen. Niemand da, der sie in ihrer Selbstgefälligkeit stören könnte...

Neu:
POLITYCKI, Matthias (2011): Der Wille zum Mittelmaß.
Literaturbetrieb: So viel Quotenterror war nie in der Kultur. Alles klingt gleich, schmeckt gleich, sieht gleich aus. Ein Plädoyer für das Unverwechselbare,
in: Die ZEIT Nr.47 v. 17.11.

 
       
   

Matthias Politycki im Gespräch

 
   

WEBER, Antje und R. HAMMERTHALER (1997): Von Fröschen und Frauen,
Interview mit Matthias Politycki und Andrea Brown
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.08.

KRAUSE, Tilman (1998): Nicht alles Deutsche ist schwer verdaulich,
in: Welt v. 30.12.

KNIPPHALS, Dirk (2000): Man muss mehr geben als Wörter,
in:
TAZ v. 22.02.

LENZ, Daniel & Eric PÜTZ (2000): Wir wollen doch alle Ravioli,
in:
Freitag
Nr.11 v. 10.03.

GIESECKE, Gerald (2000): Das war's. Rückblick auf zwei Jahre "Novel in Progress",
in: Literaturkritik.de, April

RACK, Jochen (2001): Schriftsteller im Gespräch - Dr. Matthias Politycki,
in: Alpha Forum. Sendung des Bayerischen Fernsehen vom 14.05.

HEISE, Katrin (2005): "Ohne den Mief der 68er".
Matthias Politycki über die Aufgaben der Literatur,
in: DeutschlandRadio v. 24.06.

Matthias POLITYCKI will die Thesen zum "Relevanten Realismus" nicht als Manifest, sondern nur als Positionspapier verstanden wissen:

"Wir haben kein Manifest geschrieben. Wir haben ein Positionspapier geschrieben, um uns vorzubereiten auf unser Treffen und das haben wir vorgetragen, dort auf Schloss Elmau und dann wurde auch hitzig diskutiert und genau so war es auch gemeint. Es ist nicht ganz unbezeichnend für den Journalismus, dass sofort eigentlich hinter unserem Rücken ein Manifest draus gemacht wird. Das kriegt eine ganz andere Aura. Das kommt dann so daher, als sei es schon überall wasserdicht. Das kann es nicht sein, denn wir sind vier sehr unterschiedliche Menschen, die auch nicht mehr ganz jung sind, sondern in der Mitte des Lebens stehen, die raufen sich nicht so schnell zusammen und schon gar nicht in jedem Detail. Deswegen, mir ist wohler, wenn Sie sagen, es ist ein Positionspapier, was jetzt nicht heißen soll, dass ich klemmen will, ich stehe zu der Position. Nur das Wort Manifest hat so eine Aura, die gefällt mir nicht ganz."

 
       
   

Matthias Politycki in der Debatte

 
   

FUHR, Eckhard (2005): Was soll dieses Manifest?
Vier Schriftsteller der mittleren Generation fordern den "Relevanten Realismus". Aber sie können nicht erklären, was das ist.
in: DeutschlandRadio v. 24.06.

NICKEL, Gunther (2005): Kampfansage an die westliche Dekadenz.
Herr Broschkus geht nach Kuba: Matthias Polityckis Roman "Herr der Hörner" und seine problematische Apologie des Vitalismus,
in: Welt v. 10.09.

BARTELS, Gerrit (2005): Der Tatort muss besser werden!
Die Wunder der Demokratie und die Verantwortung der Literatur: eine Diskussion im Roten Rathaus in Berlin,
in: TAZ v. 12.10.

Der Politikwissenschaftler Herfried MÜNKLER, die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff  und die 78er-Generation in Person von Matthias POLITYCKI schwadronierten über Politik und Literatur. Letzterer entwickelte sich innerhalb eines Jahrzehnts vom Frauenversteher zum Türsteher. Er wacht nun darüber, wer Einlass in die Neue relevante Mitte des Realismus erhält. Bislang drängt sich so recht keiner vor. Um seinen Roman Herr der Hörner zu vermarkten, hat er sich ein Erweckungserlebnis zugelegt. Heute tritt man nicht mehr in eine K-Gruppe ein, sondern reist nach Kuba. Dort kann man sich noch als Schlappschwanzeuropäer erleben.

H. M. ENZENSBERGER hat sich dort von seiner 68er-Sentimentalität befreit. Was für einen Angehörigen der Flakhelfer-Generation gut war, das kann einem sentimentalen 78er gerade recht sein.

Es gab eine Zeit, da haben Manager sich als Bettler verkleidet, um sich für den marktkonformen Existenzkampf vorzubereiten. Heute reisen Literaten nach Kuba um ihre Weichereier-Existenz loszuwerden, denn im demografischen Zeitalter zählt nur Virilität. Zurück in Deutschland, fühlen sie sich dann wie die ersten weißen Missionare in Schwarzafrika...  

RUTSCHKY, Michael (2005): Endlich wieder Blutdurst.
Matthias Polityckis "Herr der Hörner" versucht in Kuba vom weißen zum wilden Mann zu werden,
in: Berliner Zeitung v. 08.12.

Leser von single-generation.de konnten bereits vor 2 Monaten lesen, dass Matthias POLITYCKI mit seinem neuen Kuba-Roman Herr der Hörner auf den Spuren von H. M. ENZENSBERGER wandelt. Michael RUTSCKY schreibt nun dazu:

"Kuba besitzt eine eigene Wirkungsgeschichte im (west-) deutschen Geistesleben (im ostdeutschen kenne ich mich da schlecht aus). Mit einem Tusch beginnt diese Wirkungsgeschichte 1968, als Hans Magnus Enzensberger, der zornigste junge Mann, den die Nachkriegsliteratur gezeitigt hatte, in einem schneidend arroganten Brief der Wesleyan University in Connecticut das Stipendium aufkündigte, um nach Kuba zu gehen und beim Aufbau des Sozialismus mitzuwirken. Kuba, das war eine kleine Insel des Lichts, allüberall vom Dunkelmeer des amerikanischen Imperialismus umflossen, der ebenso den Rest des Erdballs zu überschwemmen drohte.
          
Enzensberger hat uns über seine Desillusionierung betreffs Kuba nie befriedigend aufgeklärt. So schwärt die Enttäuschung ebenso wie die Hoffnung in den zuständigen Kadern diffus weiter - und nährt noch Wim Wenders' Film »Buena Vista Social Club«, wo alte Männer mittels lustiger Musik eine unerschütterliche Vitalität zelebrieren, über deren Quellen der gemüdete Tourist aus Europa anspielungsreich rätseln darf. Vermutlich handelt es sich bei den aufgekratzten Greisen um die jüngste Ausgabe des Edlen Wilden, der seit der Renaissance, den großen Entdeckungen eine Zentralgestalt der europäischen Mythologie abgibt.
          
Das sozialistisch völlig ruinierte, zugleich von rätselhafter Lebenskraft agitierte Kuba macht auch Matthias Politycki in seinem neuen Roman zum Schauplatz.
          
(...).
          
Was Enzensberger 1968 der Sozialismus war, das wird Broder Broschkus 2005 die Religion - so entspricht es den gegenwärtigen Feulilletonvorschriften (so wie der Sozialismus denen von '68 entsprochen hatte)."

 
       
   

Treffen der 78er (Single-)Generation auf Schloss Elmau

 
   

Die Single-Generation soll eine Zwischengeneration sein, die es zu nichts gebracht hat und die entweder zu spät (für die 68er Revolte) oder zu früh gekommen sei. Z.B. für den Punk wie BÖTTIGER meint. Er sollte sich TEIPELs Buch Verschwende deine Jugend zur Hand nehmen und die Biografien studieren, um sich vom Gegenteil zu überzeugen. KRAUSE möchte dagegen den Literaten der Single-Generation SEINE Mission schmackhaft machen:

"Sie haben sich noch den literarischen Kanon erarbeitet und sind doch schon durch die Schule der Popkultur gegangen. Sie sind gleichermaßen zu Hause im bürgerlichen Zeitalter und in der Spaßgesellschaft. Damit sind sie geradezu prädestiniert, letztere glaubwürdig zu kritisieren. Und daraus wiederum könnten sie eine große Mission ableiten: eben diese Spaßgesellschaft zu überwinden helfen."

Die Leistungen der Single-Generation lassen sich wohl erst in zehn oder zwanzig Jahren richtig beurteilen. Aber bereits heutzutage werden unterschiedliche "Generationenstile" konstruiert. Z.B. hat die Soziologin Gabriele KLEIN ("Electronic Vibration") in einem Tages-Anzeiger-Interview vom 06.08.1999 folgende generationelle Körpermodelle unterschieden:

"Es gibt drei Generationen, die 68er, die 78er und die 89er, die nicht nur verschiedene Entwürfe von Wirklichkeit haben, sondern auch verschiedene Körpermodelle »leben«. Für die 68er war das der »politische Körper«, das heisst, sie verstanden den Körper, die »freie Sexualität«, als verbunden mit dem politischen Kampf, zu dem die Befreiung sich funktional verhielt. Ganz anders die 78er-Generation, die den Diskurs über den »Naturkörper« geführt hat, Stichworte: Ökologie, Laientanzbewegung, alternative Wohnformen. Das war fast eine Art Lebensreformbewegung, die das Politische darin suchte, die »wahre Natur« des Körpers wieder zu finden. Die 89er sind, grob gesagt, diejenigen, die eine Art von Kunstkörper formulieren. Der Körper ist in diesem Verständnis Rohstoff, den es zu kultivieren gilt, den man nicht nur bearbeiten darf, sondern bearbeiten muss. Das können sehr massive Eingriffe sein: Tattoos, Piercing."

Nur eines scheint gewiss: Die Generationendebatte wird weitergeführt werden...

BÖTTIGER, Helmut (2002): Die bleierne Teilzeit.
Versager unter sich: Die Generation der 78er leckt ihre Wunden. Ein Klassentreffen auf Schloss Elmau,
in: Tagesspiegel v. 04.05.

Infos zu: Helmut Böttiger - Autor der Single-Generation

KRAUSE, Tilman (2002): Lost Generation.
Die deutsche Literatur steht im Moment, oberflächlich betrachtet, auch ohne die 78er glänzend da,
in: Welt v. 04.05.

MELLER, Marius (2002): Gruppe 2001.
Immer noch "Ohne Titel" einer großen Zukunft entgegen: Das zweite Elmauer Treffen zur Gegenwartsliteratur,
in: Frankfurter Rundschau v. 03.05.

AREND, Ingo (2002): Auf eigenen Füßen.
Zwischen Ironie und Pathos. Zwei Schriftstellertreffen auf Schloss Elmau,
in: Freitag Nr.21 v. 17.05.

KLEIN, Georg (2002): Die nahen Toten.
Schriftstellertreffen. Ein Beitrag für Elmau,
in: Freitag Nr.21 v. 17.05.

Infos zu: Georg Klein - Autor der Single-Generation

SCHINDHELM, Michael (2002): Vor dem Gesetz.
Schriftstellertreffen. Ein Beitrag für Elmau,
in: Freitag Nr.21 v. 17.05.

Infos zu: Michael Schindhelm - Autor der Single-Generation
 
       
   

Das Schweigen am andern Ende des Rüssels (2001)
Hoffmann & Campe

 
   
     
 

Klappentext

"Matthias Politycki, durch seine letzten Romane bekannt geworden als Chronist der bundesrepublikanischen Alltags- und Liebesgeschichte, bricht auf zu neuen Ufern: Er erzählt von fernen Ländern, von unvertrauten Orten, die mal Mongolei, mal Uganda, mal Statesboro, mal World's End heißen, oder von heimatlichen Regionen, die wir zu kennen glauben. Seine Figuren suchen das große Erstaunen, jenseits aller touristischen Trampelpfade, und werden mit kleinen oder großen Schrecknissen konfrontiert. Sie erleben, wie ein Thunfisch zu Tode gebracht wird, wie sich Callgirls und Literaturwissenschaftler auf wundersame Weise in Sofia begegnen oder wie das Tanken irgendwo in Amerika zur existenziellen Katastrophe wird.
'Das Schweigen am andern Ende des Rüssels' versammelt siebzehn Geschichten, die subtil miteinander verwoben sind. Alle kulminieren sie, ungeachtet ihrer exotischen Schauplätze, in einem Moment der Stille, in einer Sekunde des zeitlosen Verstummens, sei es über die Absurdität, sei es über die Brutalität des Geschehens.
Zweimal acht Erzählungen über 'Buddhas goldnen Schließmuskel', 'Sonnenbaden in Sibirien' oder den 'Mann, der ein Bär war' - und in ihrer Mitte der 'Tag eines Schriftstellers', ein Text über das Sterben, über Todesstunden, wie er in der Gegenwartsliteratur nicht seinesgleichen hat.
"

 
     
 
       
   

Rezensionen

fehlen noch
 
       
   

Ein Mann von vierzig Jahren (2000)
München: Luchterhand

 
   
  • Rezensionen

WEBER, Antje (2000): Die Farbe der neunziger.
Matthias Politycki beschreibt im neuen Roman das München des vergangenen Jahrzehnts,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.02.

PÜTZ, Tonia (2000): Verflixte Leidenschaft,
in: Stern
Nr.9 v. 24.02.

AREND, Ingo (2000): Die Bedingung der Möglichkeit.
Leistungsfähige Kompromissästhetik,
in: Freitag
Nr.9 v. 25.02.

BAUER, Michael (2000): Das World Wide We(i)b,
in:
Focus Nr.10 v. 04.03.

BÄSSMANN, Joachim (2000): Nichts Neues aus Kalau,
in: Welt
v. 09.03.

MAIDT-ZINKE, Kristina (2000): Am Nasenring durch einen Sommer und einen Herbst,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.03.

LINDEN, Thomas (2000): Geplagter Mann von vierzig Jahren,
in:
Kölnische Rundschau v. 21.03.

MARX, Friedhelm (2000): Lockende Augen,
in:
Kölner Stadt-Anzeiger v. 21.03.

RATHJEN, Friedhelm (2000): Vom einsamen Männerrock,
in:
Frankfurter Rundschau v. 22.03.

SCHAEFER, Thomas (2000): Fastfreundinnen und Schnattertanten.
Matthias Politycki erzählt von der Liebe mit vierzig,
in:
Tagesspiegel v. 22.03.

ALBRECHT, Jörg (2000): Subtile Ulricht-Wickert-Prosa,
in:
Die ZEIT Nr.13 v. 23.03.

NICKEL, Gunther (2000): Vierzig verweht,
in: Welt
v. 25.03.

GIESECKE, Gerald (2000): Das war's vom Daten-Paten.
Ein Rückblick auf zwei Jahre "Marietta" bei aspekte.online,
in:
Literaturkritik.de
, April

HAGESTEDT, Lutz (2000): Meide die Frau.
Matthias Polityckis Umwege zu Marietta,
in: Literaturkritik.de, April

POLITYCKI, Matthias (2000): Ungefähr 718 Worte vorab (und 75 sehr vorab).
Vorrede zur CD-Rom "Marietta",
in: Literaturkritik.de
, April

SCHLAWENZ, Viktor (2000): Novel in Progress.
Matthias Polityckis Roman "Ein Mann von vierzig Jahren" entstand im Internet,
in: Literaturkritik.de
, April

BUNDI, Markus (2000): Politiycki: Ein Mann von vierzig Jahren,
in: Wiener Zeitung
v. 07.04.

HALTER, Martin (2000): Der Klappentexter und seine Phraschendreschmaschine,
in:
Tages-Anzeiger v. 20.04.

LUTZ, Stefan (2000): Pubertieren ist so schön,
in:
Berliner Illustrierte Zeitung, Beilage der Berliner Morgenpost v. 23.04.

KOSLER, Hans Christian (2000): "Steh auf und geh!",
in:
Die Woche Nr.18 v. 28.04.

ZEYRINGER, Klaus (2000): Lesefrust.
Die mühsame Ironie-Pose des Matthias Politycki,
in: Der Standard v. 13.05.

MAZENAUER, Beat (2000): Ein Restromantiker,
in:
Der Landbote v. 30.05.

SKASA, Michael (2000): Zur Sache, Schwätzchen,
in: Spiegel
Nr.38 v. 18.09.

 
   

Der Roman in der Debatte

WEBER, Antje (2001): Dröhnende Schuhschachtel.
SZ-Serie Stadtansichten (13): Matthias Polityckis "Mann von vierzig Jahren" liebt Kneipen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.08.

Antje WEBER stellt den München-Roman Ein Mann von vierzig Jahren von Matthias POLITYCKI vor:

"Auf alle Fälle ein Liebesroman (dazu später), ein Neue-Medien-Roman (der Klappentexter entdeckt das Mailen und den @-Klammeraffen), ein 90er-Jahre-Roman (Lumibären beleuchten Gregors Weg) – unbedingt jedoch ein München-Roman, der insbesondere die Kneipenszene derart liebevoll detailliert beschreibt, dass man sofort in die »Schwabinger Sieben« einfallen möchte, »a Bia essn« und feststellen: Es ist dort genau so, wie Politycki es beschrieben hat."

 
       
   

Die Farbe der Vokale. Von der Literatur, den 78ern und dem Gequake satter Frösche (1998)
München: Luchterhand

 
   
     
 

Klappentext

"»Müssen wir uns etwa dafür entschuldigen, daß wir uns nicht länger kleinhalten lassen als 'jüngere deutsche Literatur'? sondern daß wir spätestens mit den Produktionen der 90er Jahre - mag man sie nun als Neue Deutsche Lesbarkeit, Neue Äußerlichkeit, Postmoderne, 78er-Literatur oder als was immer zusammenfassen – daß wir Teil geworden sind der deutschen Literatur?»

»Literatur muß sein wie Rockmusik«, bodennah und von großer Wucht wie ein Song, wenn er gut ist. Matthias Politycki war einer der ersten, die diesen Anspruch an die Literatur gestellt haben, und in erfrischend deutlichen Worten hat er dabei auch gleich einige heilige Feuilleton-Kühe geschlachtet.
Dringend empfahl er, sich von den verkopften Nachfolgern der Moderne zu verabschieden: Literatur solle Vergnügen bereiten, weite Teile der deutschen Nachkriegsliteratur gehörten eigentlich in eine geräumige Mottenkiste gestopft. Doch Achtung! Zu den blinden Liebhabern der Unterhaltung in der Literatur darf Politycki nicht gerechnet werden. Sein Credo lautet vielmehr: »Form ist Wollust« wie etwa bei Rimbaud, der jedem Vokal eine eigene Klangfarbe verlieb, oder bei den Stilisten Benn und Nietzsche, von deren Artistik Politycki nachhaltig beeindruckt ist. Bei diesen Autoren hält sich Politycki gerne auf, sie verehrt er, als ob sie schon die Rockmusik in die Literatur hineingetragen hätten, und eines wird deutlich, wenn er die Vorzüge ihrer Werke beschreibt:
Er befindet sich auf der Suche nach neuen Traditionen. Aber ihm geht es ja nicht nur um Literatur: Er möchte die Generation, der er selber angehört, die 78er, aus ihren gut gepolsterten Schmollwinkeln her ausscheuchen und sie dazu anstacheln, sich endlich gegen die 68er und 89er zu behaupten. Als ihr Vorreiter hat Matthias Politycki diese Aufsätze geschrieben, die wieder für gehörigen Wirbel sorgen werden.
"

Zitat:

Die Mission der 78er

"»Die Tugend der Orientierungslosigkeit« heißt ein Buch, das dieser Tage erscheint: Hinter den Autorennamen Johannes Goebel und Christoph Clermont verbirgt sich eine »New Sign Werteagentur«, die sich - so die Selbstdarstellung - »intensiv mit den Lebens- und Wertewelten der 18- bis 35jährigen« beschäftigt: und im wesentlichen zu dem Ergebnis gekommen ist, daß etwas, was man gemeinhin als Defizit empfindet - Orientierungslosigkeit - (...) als »Tugend«, als Generationen-Ausweis reklamiert wird. (...).
Moment! Kennen wir das alles nicht längst (...)?
Doch haben wir unsre Zweifel an all dem vorgegebenen Orientierungs-Sinn je ähnlich siegessicher artikuliert (...) - in deutlicher Abgrenzung von all den Strukturalisten und Sinnstiftern - auch einmal selbst auf den Begriff gebracht und aus der Not (dem Zerfall von Strukturen und der damit einhergehenden Zwangsindividualisierung) eine »Tugend«, gar ein Generationskriterium gemacht?
Nein, das haben wir versäumt, und deshalb geistern wir allenfalls als Trittbrettfahrer der 68er durch die Feuilletons: als »78er«, wie sie Reinhard Mohr in seinem Buch »Zaungäste. Die Generation, die nach der Revolte kam« definiert hat - bereits der Titel zeigt, wie rohrkrepierermäßig überflüssig diese 78er eigentlich sind.
Sind? Oder vielleicht waren? (...).
Konkret gesagt: Mit 15 oder 25 ließ sich - im Windschatten unsrer Überväter, die sich um alles kümmerten - prächtig Drauflosprivatisieren; nun aber, da die Überväter ersichtlich satt und matt geworden sind, nun aber, da sich keiner mehr so recht um diese »Gesellschaft« kümmern will; wer könnte da den heute Fünfzehnjährigen  Windschatten bieten? Saturiererte Sesselfurzer und programmatische Eckensteher, wie sie den Großteil der 78er-Generation auszumachen scheinen, jedenfalls nicht; und während wir weiterwursteln in unsrem höchst privaten Lebensfahrplan, ziehen andre - jüngere - mit einem erschreckenden Willen zur Orientierungslosigkeit an uns vorbei.
Und? Ist das etwa zu bedauern?
Ja, das ist es, denn wir betrügen uns damit um eine Aufgabe - und um das Glück, das darin liegen könnte, sich ihrer auf halbwegs ehrenvolle Weise zu entledigen."
(aus: Das Gequake von satten Fröschen. Die Generation der Vierzigjährigen und ihre Angst vor der Verantwortung, S.13ff.)

 
     
 
       
   

Rezensionen

GRÖTKER, Ralf (1998): Zunächst das mit den Schlipsen artikulieren.
Matthias Politycki im Literarischen Colloqium,
in: Berliner Zeitung v. 26.08.

KRAUSE, Tilman (1998): Die 78er: Nur Maulhelden und Königskinder?,
in: Welt
v. 04.09.

SCHLÖSSER, Hermann (1998): Politycki: Die Farbe der Vokale.
Von der Literatur, den 78ern und dem Gequake satter Frösche,
in: Wiener Zeitung
v. 22.10.

BISKY, Jens (1998): Betriebsfest oder Der geile Drang aufs große Ganze.
Neues von der Debatte über die Gegenwartsliteratur,
in: Berliner Zeitung v. 21.11.

Infos zu: Jens Bisky - Autor der Generation Golf

RATHNOW, Thomas (1998): Das Ende des Abgesangs.
Jahrelang wurde die Krise der neuen deutschen Literatur proklamiert. Inzwischen hat sich der Wind gedreht,
in: Tagesspiegel v. 05.12.

 
       
   

Weiberroman (1997)
München: Luchterhand

 
   
     
 

Klappentext

"Sie müssen von jeder Generation immer wieder neu erzählt werden, die Liebesgeschichten, und zwar dringend. Zum Beispiel die von Gregor Schattschneider, dem 17jährigen »Vollromantiker«, der die blonde Kristina aus der Foto-AG anhimmelt und nicht wahrhaben will, daß die ganze Kleinstadt in das Mädchen mit der blitzenden Zahnspange verliebt ist. Oder die des Teilzeitstudenten Schattschneider in Wien, der sich lieber in Teufels Küche begibt, als der in jeder Hinsicht entwaffnend direkten Tania zuzugeben, wie sehr er sie mag, nein: liebt, nein: viel mehr noch. Oder die des Mittdreißigers Schattschneider in Stuttgart, der die schöne, deneuve-hafte Katarina verehrt und bewundert, aber das Begehren verlernt, sobald das Zusammenleben mit ihr das Gewohnte, das Gewöhnliche geworden ist.
Gemeinsam ist den drei Liebesgeschichten nur eines: sie gehen noch übler aus als von Schattschneider befürchtet.  In schönstem Selbstbetrug schreibt er sie um, seine Katastrophen, und wir, die Leser, durchschauen seinen Arbeitstitel Weiberroman nicht nur als Maskerade, sondern merken sehr bald, was Schattschneider nicht bemerken wollte oder konnte: wie sehr sich  dieser Selbstverhinderer vor seinem Glück versteckt, wie sehr er gelebt und geliebt hat, trotz allem.
Schattschneiders Geschichte ist, von ihm ganz und gar unbeabsichtigt, immer auch Zeitgeschichte und erzählt - mal staunend, mal ironisch - von Ostpolitik bis Mauerfall, von Schlaghosen bis Kefir-Diät, von dem, was uns umgetrieben hat in den »goldenen« 70er und 80er Jahren, Darüber hinaus lesen wir seine Aufzeichnungen mit dreifachem Vergnügen: als Buch der Liebesumwege, als Hommage an drei Frauen und als Roman einer Epoche, in dem die Stimmungen und Moden, die Musik, die Illusionen und Aufbrüche zum Greifen nah sind.
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Pressestimmen

"Kristina, Tania, Katharina heißt das weibliche Triptychon eines Männerromans, Lengerich, Wien, Stuttgart sind die Kulissen auf dem Altarbild der siebziger und achtziger Jahre. Und »Weiberroman« nennt sich das Sittengemälde einer Generation, die nun endlich in Amt, Recht und Würden gesetzt werden soll - und das nicht zuletzt in aesthetics. Matthis Polititycki, ihr Apologet, nennt sie »die 78er«.
Die deutsche Literatur hat einen neuen Helden. Er heißt Gregor Schattschneider und ist kraft seines Schöpfers der Phänotyp jenes Jahrgangs, der bisher als »Generation ohne Eigenschaften« durchging, nun aber als »Missing link zwischen 68ern und 89ern« firmieren soll. Der Soziologe Reinhard Mohr hat die »Generation, die nach der Revolte kam« schon 1992 auf den Begriff gebracht. (...).
»Eingeklemmt zwischen verlorenen Illusionen und bedrohlichen Aussichten«, war diese Schicksalsgemeinschaft der heute etwa Vierzigjährigen für die marxistisch gestählte Selbstgewißheit der Achtundsechziger zu jung und fürr das markengepolsterte Feeling der Schampus-und-Cashmere-Generation zu alt - jener Altersgruppe mithin, der die Gnade der späten Geburt und der Epochenbruch zum 89er-Etikett verhalten. In Christian Krachts Yuppie-Roman »Faserland« kam sie zu ersten literarischen Ehren."
(Andrea Köhler in der Neuen Zürcher Zeitung vom 24.01.1998)

 
     
 
       
   

Rezensionen

AUFFERMANN, Verena (1997): Akrobat der Erinnerung,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 19.07.

MOSS, Maria (1997): Wahrheit mit Fußnoten,
in:
Berliner Morgenpost v. 21.09.

SCHÜTTE, Stefanie (1997): Der Antiheld ohne Illusion und Orientierung,
in:
Schweriner Volkszeitung v. 29.09.

HALTER, Martin (1997): Verweigerung grosser Gesten,
in: Tages-Anzeiger
v. 13.10.

RADISCH, Iris (1997): Der Herbst des Quatschocento,
in:
Die ZEIT v. 17.10.

Infos zu: Iris Radisch - Autorin der Single-Generation

HAGESTEDT, Lutz (1997): Verpasste Bekenntnisse,
in:
Rheinischer Merkur Nr.44 v. 05.11.

HAGESTEDT, Lutz (1997): Vergiß die Peitsche nicht,
in: Hagestedt.de

STEINERT, Hajo (1997): Matthias Politycki: Weiberroman,
in: DeutschlandRadio, Sendung "Büchermarkt"

KÖHLER, Andrea (1998): Seasons in the sun.
Matthias Polityckis "Weiberroman" und die junge deutsche Literatur,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 24.01.

Infos zu: Andrea Köhler - Autorin der Single-Generation

KLEIS, Constanze (1998): Echte Kerle, klasse Weiber...,
in:
Berliner Morgenpost v. 21.06.

 
   

Matthias Politycki im WWW

www.matthias-politycki.de
 
   

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Update: 20. August 2015