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Michel Houellebecq: Unterwerfung

 
       
   

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Michel Houellebecq im Gespräch

 
       
   

BOURMEAU, Sylvain (2015): "Der Dschihad ist kein Vergnügen".
Michel Houellebecqs neuer Roman ist schon ein Skandal, bevor er erscheint: Ein radikaler Muslim wird darin Präsident von Frankreich. Ein Gespräch über Angst, Thriller und die zwingende Notwendigkeit einer islamischen Partei,
in:
Welt am Sonntag v. 04.01.

Neu:
RADISCH, Iris (2015): "Der Tod ist nicht auszuhalten".
Michel Houellebecq ist ein Visionär. Sein Roman "Unterwerfung" hat den blutigen Bürgerkrieg in Paris vorweggenommen. Ein Gespräch in Köln,
in: Die ZEIT Nr.4 v. 22.01.

 
       
       
   

Unterwerfung (2015)
Köln: DuMont

 
   
     
 

Klappentext

"Goncourt-Preisträger Michel Houellebecq erzählt in »Unterwerfung« die Geschichte des Literaturwissenschaftlers François. Der Akademiker forscht im Frankreich einer sehr nahen Zukunft zu dem dekadenten Schriftsteller Huysmans, der ihn sein Leben lang fasziniert. Zugleich verfolgt er die Ereignisse um die anstehende Präsidentschaftswahl: Während es dem charismatischen Kandidaten der Bruderschaft der Muslime gelingt, immer mehr Stimmen auf sich zu vereinigen, kommt es in der Hauptstadt zu tumultartigen Ausschreitungen. Wahllokale werden überfallen, Autos brennen auf den Straßen. Als schließlich ein Bürgerkrieg unabwendbar scheint, verlässt François Paris ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen. Es ist der Beginn einer Reise in sein Inneres. »Unterwerfung« handelt vom Zusammenprall der Kulturen und stellt Fragen zum Verhältnis von Orient und Okzident, von Judentum, Islam und Christentum – Fragen, die heute so relevant sind wie nie. Michel Houellebecq präsentiert sich als furchtloser Gesellschaftsdenker, der die bestimmenden Spannungsverhältnisse unserer Epoche mit großer Ernsthaftigkeit – und zugleich mit virtuoser Ironie – ausdeutet."

 
     
 
       
   

Rezensionen

KEGEL, Sandra (2015): Wenn der Halbmond über Paris aufsteigt.
Michel Houellebecqs neuer Roman "Soumission" entwirft das gespenstische Szenario eines islamischen Gottesstaates in Frankreich. Die Provokation zielt ins Herz westlicher Ängste,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.01.

STEINFELD, Thomas (2015): Ausweitung der Konsenszone.
Die freundlichen Islamisten und der fahle Professor: Michel Houellebecqs Roman "Unterwerfung" will Satire und Utopie in einem sein - und scheitert genau deshalb,
in: Süddeutsche Zeitung v. 07.01.

BALMER, Rudolf (2015): Politisch und sexuell unkorrekt.
Frankreich: Michel Houellebecq hat einen neuen Roman geschrieben. Über den Front National und die Muslimbrüder, die die Regierung unseres Nachbarlands übernehmen,
in: TAZ v. 07.01.

LEICK, Romain (2015): Spiel der Ängste.
Kulturkampf
: Der Provokateur Michel Houellebecq zündet eine literarische Bombe: Zwischen Satire und Gesellschaftskritik entwirft er die Vision einer islamischen Machtübernahme in Europa,
in: Spiegel Nr.3 v. 10.01.

FANIZADEH, Andreas & Peter UNFRIED (2015): "»Charlie Hebdo« darf nicht sterben".
Freiheit: Daniel Cohn-Bendit, Weggefährte der ermordeten französischen Cartoonisten Wolinski und Cabu, über die Bedeutung von "Charlie Hebdo" und die Konsequenzen aus dem Massaker von Paris,
in: TAZ v. 10.01.

Daniel COHN-BENDIT kritisiert am Beispiel Michel HOUELLEBECQ Kinderlose, weil ihnen der "Grundoptimismus" fehle und sie damit zur Verteidigung der Demokratie nicht fähig seien:

"Womit hängt die Schwäche der demokratischen Erzählung in Frankreich zusammen?
Es gibt die wirtschaftliche Krise, es gibt Erfahrungen von Diskriminierung und es gibt die Globalisierung, die uns auch die Weltkonflikte nach Hause bringen. Vieles ist widersprüchlich. Frankreich ist masochistisch, hat aber zur Zeit eine positive demografische Entwicklung. Und wenn du Kinder haben willst, dann hast du einen Grundoptimismus. Trotz aller Krisen glaubst du an die Zukunft. Und Houellebecq, dreimal dürfen Sie raten …
Ja? …
hat keine Kinder. Ich sage nicht, dass er welche haben muss, um Gottes Willen. Aber ich sage: Wir sind herausgefordert, positive Antworten zu finden. Wie meistern wir unsere und die aktuellen Krisen? Bei dem zu Neujahr leider verstorbenen Ulrich Beck konnten Sie in Ansätzen solche Antworten finden."

Wer Kinder hat, der besitzt einen Grundoptimismus? Nicht jedes Kind ist gewollt und nicht jeder Kinderloser ist dies freiwillig. Von daher ist Grundoptimismus kein Verhaltensmerkmal, das sich an biologischer Elternschaft ablesen lässt. Und selbst dies ist zu kurz gegriffen, denn dann würde man unterstellen, dass Menschen keinen Unterschied zwischen ihrer eigenen Lebenssituation und der gesellschaftlichen Entwicklung machen können. 

AKRAP, Doris (2015): Je suis Houellebecq.
Die Liebeserklärung: Wer ihn wegen seines neuen Buchs "Unterwerfung" einen geistigen Brandstifter nennt, ist ein Heuchler,
in: TAZ v. 10.01.

MEISTER, Martina (2015): Voltaire bringt man nicht um.
Im intellektuellen Frankreich geht es dieser Tage drunter und drüber – aber es zeigt sich, dass es Errungenschaften der westlichen Gesellschaften gibt, auf die nicht mal der Zyniker Michel Houellebecq verzichten will
,
in: Frankfurter Rundschau Online v. 13.01.

ANGELE, Michael (2015): Der bekehrte Mann.
Unterwerfung: Der neue Roman von Michel Houellebecq ist wie der Westen selbst: Spielerisch, ironisch, flatterhaft,
in: Freitag Nr.3 v. 15.01.

KRAUSE, Tilman (2015): Der Verwahrloser.
Michel Houellebecq ist ein neuer Typ des intellektuellen Gurus: Der abseitige Einzelgänger. Heute stellt er in Köln sein Buch vor,
in: Welt v. 19.01.

 
       
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 04. Januar 2015
Stand: 26. Oktober 2017