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Robin Detje: Wider den Befriedigungsfaschismus

 
       
     
       
   
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    Robin Detje in seiner eigenen Schreibe

     
       

    DETJE, Robin (2002): Jetzt komm schon! Sonst stirbst du nämlich.
    Mit seinem Roman mausert sich Michel Houellebecq zum Ronald Schill der Befriedigungsfaschisten,
    in: Literaturen Nr.3, März

    Robin DETJE rezensiert Michel HOUELLEBECQs Roman Plattform: "Michel Houellebecq meint es übrigens ernst. Seine Sexpartei wäre eine Organisation mit deutlich totalitärem Programm, die uns eine klare triebökonomische Rechnung aufmacht. Man müsste die Religion dieser Sekte »Befriedigungsfaschismus« nennen."

    DETJE, Robin (2002): Für die Galerie.
    Perfekte Hysterie ist eine Kunst. Deutsche wie der Historiker Oskar Lafontaine sind auf einem gutem Weg. Aber noch haben wir nicht die Klasse des Kinderwerfers Michael Jackson,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 30.11.

    Angesichts der alttestamentarischen Strafandrohung von Andreas KILB in der FAZ malt sich Robin DETJE schon mal das Advent-Wochende aus:

    "Die gesamte deutsche Bevölkerung wurde in den Krisenstab berufen. Bei Redaktionsschluss dieser Seiten ist noch ungewiss, wie unser Land am Wochenende aussehen wird. Nichts ist unmöglich. (...). Werden FAZ-Redakteure massenweise Rentner überfahren, langhaarige zuerst, zur Entlastung des Systems bei gleichzeitiger Sicherung ihres Lebensstandards im Alter?"

    DETJE, Robin (2004): Alles Romantiker, immer noch.
    Die Klassenfahrt als Flucht: Deutsche Dramatiker reisen nach New York und lernen die Tücken des freien Theatermarktes kennen,
    in: Die ZEIT Nr.30 v. 15.07.

    Robin DETJE berichtet über ein New Yorker Theaterfestival, bei dem sein geburtenstarker Jahrgang fehlte (mittlerweile hat diese Leerstelle ihre Aufarbeitung in mehreren Essays und Büchern gefunden) und die Generation Golf deshalb das Sagen hatte:

    "Aus New Yorker Perspektive wirkte die deutsche Dramatik der Slacker- und Träumer-Generation (unter den eingeladenen Autoren dominierte der Jahrgang 1967) zwar wie eine exotisch »andere«, aber auch seltsam autistische Unternehmung."

    DETJE beklagt die deutsche Neoromantik der Dramatiker aus der Generation Golf:

    "Vielleicht steckt hinter der deutschen Neoromantik der Lausund, Schimmelpfennig & Co., die sich schamlos aus den Attitüden und Marotten der Vergangenheit bedient, eine Flucht vor der drohenden ökonomischen und wissenschaftlichen Weltläufigkeit von Globalisierung und Genmanipulation, wer weiß. Vielleicht finden hier die Beharrungskräfte der verwunschenen alten Bundesrepublik und ihrer Provinzen aus der Zeit vor Ruck und Köhler ihren angemessenen Ausdruck"

    Der Ex-Popper Ulf POSCHARDT hat übrigens unlängst die Geschichte der Jugendbewegung neu geschrieben, um den gegenwärtigen Ruck durch Deutschland zu erklären.

    DETJE, Robin (2004): Der Schulmädchenreport.
    "Spieltrieb": Juli Zeh aktualisiert Robert Musil im Geist von Enid Blyton,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 12.11.

    Rezension des Romans Spieltrieb von Juli ZEH.

    DETJE, Robin (2004): Sophie Dannenberg: Das kalte Herz der Revolution,
    in: Literaturen Nr.12, Dezember

    Rezension des Romans Das bleiche Herz der Revolution von Sophie DANNENBERG.

    Neu:
    DETJE, Robin (2011): Ein Dichter nimmt sich das Leben.
    Vom Skandalautor zum Klassiker: Der lang erwartete neue Roman von Michel Houellebecq war in Frankreich eine Sensation und liegt nun auch in deutscher Übersetzung vor,
    in: Cicero, März

    Rezension des Romans Karte und Gebiet von Michel Houellebecq

     
           
       

    Castorf (2002).
    Provokation als Prinzip

    Berlin:
    Henschel Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Er hat als einer der wenigen ostdeutschen Künstler nach der Wende nicht nur durchgehalten, sondern sich zu einem vollgültigen westkompatiblen Medienphänomen entwickelt: Frank Castorf, 1951 in Berlin/Ost geboren, begann in der DDR-Provinz (Senftenberg, Brandenburg, Anklam), arbeitete sich bis in die erste Reihe vor (Karl-Marx-Stadt, Frankfurt/Oder, Berlin) und ist heute im ganzen deutschsprachigen Raum gefragt (u. a. Hamburg, Wien, Zürich). Seit 1992 leitet er die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und ist heute einer der wichtigsten Theaterintendanten und umstrittensten Regiestars Europas. Seine Inszenierungen setzen seit über 20 Jahren ästhetische Maßstäbe. Der Theaterkritiker Robin Detje begleitet Castorfs Theaterarbeit seit Jahren. Für dieses Buch hat ihm der »Stückezertrümmerer« und ewige Rebell sein Privatarchiv geöffnet. Zum ersten Mal wird das Phänomen Castorf zusammenhängend dargestellt.
    Die erste zusammenhängende Gesamtdarstellung des Phänomens Castorf, mit Bildmaterial aus seinem Privatarchiv."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    HEILIG, Barbara Villiger (2002): Abwarten und Bier trinken.
    Robin Detje erforscht Frank Castorfs Leben,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 05.12.

     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 05. Dezember 2002
    Update: 19. Juni 2015