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Benjamin von Stuckrad-Barre: There's no business like showbusiness

 
       
     
       
     
       
   

Stuckrad-Barre in seiner eigenen Schreibe

 
   

STUCKRAD-BARRE, Benjamin von (2000): Neustart,
jetzt-Magazin, Beilage zur Süddeutschen Zeitung

  • gekürzte Fassung einer Geschichte aus dem Erzählband Blackbox

STUCKRAD-BARRE, Benjamin von (2002): Die Krönung der Erschöpfung.
Benjamin von Stuckrad-Barre über "Mensch", die neue Platte von Herbert Grönemeyer,
in: Spiegel Nr.36 v. 02.09.

STUCKRAD-BARRE, Benjamin von (2003): Blind-Date mit der Jedermannsschlucht.
Bereitsein ist alles. Nur bitte keinen Dialog mit dem Feind. Eine Erzählung,
in: Süddeutsche Zeitung v. 27.09.

STUCKRAD-BARRE, Benjamin von (2004): Show-Biss.
Mein Leben als Vampir,
in: Süddeutsche Zeitung v. 08.04.

STUCKRAD-BARRE, Benjamin von (2004): Ich war hier.
Warum verewigen wir uns so gerne in Gästebüchern?
in: Die ZEIT Nr.22 v. 19.05.

STUCKRAD-BARRE, Benjamin von (2004): Durst war ja auch nur ein Synonym für Leben.
Er ist wieder da. "Rohstoff". Der Roman des Lebens war lange Jahre vergriffen. Einer der besten deutschen Romane überhaupt. Von Jörg Fauser vor zwanzig Jahren geschrieben. Dem Dichter der Wirklichkeit. Des Drogenrauschs. Schreibrauschs. Lebensrauschs. Der vor siebzehn Jahren auf die Autobahn lief und starb. Warum gab es dieses Buch so lange nicht? Unfaßbar. Egal. Jetzt gibt es "Rohstoff" wieder. Endlich,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.06.

Die FAS veröffentlicht das Nachwort von Benjamin von STUCKRAD-BARRE zur Neuausgabe des Romans "Rohstoff".

STUCKRAD-BARRE, Benjamin (2009): Liebeserklärung an die Zeitung,
in: Welt v. 15.06.

"»Informare« heißt, unter anderem: eine Form geben. Also auswählen, filtern, destillieren, weglassen, weglassen, weglassen. Dies ist Aufgabe der Nicht-Internetmedien und nicht ihr Manko",

belehrt uns Benjamin von STUCKRAD-BARRE. Manchmal dichtet die Welt aber auch etwas dazu und das ist das Problem der Zeitungen.

Im Hinblick auf das Thema Demografie hat die deutsche Presse im März 2006 einen dramatischen Glaubwürdigkeitsverlust erlitten, wie Christoph BUTTERWEGE im lesenswerten Buch Generationen darlegt:

"Alles, was es im Hinblick auf die demografische Entwicklung an Übertreibungen im deutschen Blätterwald gegeben hatte, wurde in den Schatten gestellt, als das von Unternehmensstiftungen und privaten Geldgebern finanzierte, auf die Beeinflussung der öffentlichen Meinung zielende Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung im März 2006 seine Studie »Die demografische Lage der Nation« (Kröhnert u.a. 2006) präsentierte und dabei auch vor der Falschmeldung, Deutschland liege bei der Geburtenrate »seit über 30 Jahren weltweit auf dem letzen Platz«, und spektakulären Überschriften wie »Nach dem Menschen kommt der Wolf« nicht zurückschreckte (...). Damit hatten die Dramatisierer den Bogen jedoch offenbar überspannt. Obwohl die am 7. November 2006 veröffentlichte 11. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung (...) problematischer ausfiel (...), fiel das Medienecho moderater aus." (2009, S.212)

Neu:
STUCKRAD-BARRE, Benjamin von (2010): Mit Sarrazin in der "Westend-Klause".
Eigentlich wollte sich er sich das Türkei-Spiel gar nicht angucken. Benjamin von Stuckrad-Barre konnte ihn aber überreden,
in: Welt am Sonntag v. 10.10.

 
       
   

Stuckrad-Barre: Porträts und Gespräche

 
   

STEINER, Thomas (1999): Keine Literatur, aber lustig,
in:
Badische Zeitung v. 03.11.

JUNKER, Hans-Peter & Sven MICHAELSEN (2000): "Alles ist falsch - man selbst auch",
in:
Stern Nr.36 v. 30.08.

STAHL, Peter von (2000): Pop ist, wenn man etwas glaubt, was nicht stimmt.
Diskurs der Denker: Deutschrocker Heinz Rudolf Kunze (43) diskutiert mit dem Autor Benjamin von Stuckrad-Barre (24) über Pop, Pur und Politik,
in: Musikexpress, Januar

KNIPPHALS, Dirk (2000): "Eine dumme Schlagfertigkeit angewöhnt",
in:
TAZ v. 06.09.

PETHKE, Katharina (2000): "Einfach das Maul halten",
in:
Hamburger Morgenpost v. 08.09.

DREIER, Harriet (2000): "Ich wurde mit dem Reitlehrer von Lady Di verglichen",
in:
Spiegel Online Nr.39 v. 27.09.

KEIL, Christopher (2001): "Bloß keine Stille".
SZ-Interview mit Benjamin von Stuckrad-Barre über Walter Kempowski im Musikfernsehen, über Sprachverbrechen auf MTV und über seine Vorbilder,
in: Süddeutsche Zeitung v. 25.10.

LOTTMANN, Joachim (2003): Mein Leben mit Stuckrad-Barre.
Alle mal herhören. Letzte Durchsage: joachim lottmann erklärt die Popliteratur,
in: Jungle World Nr.30 v. 16.07.

"Warum erkennt man nicht, dass »Soloalbum« einer der zehn besten Romane der Bundesrepublik ist?",

fragt sich Joachim LOTTMANN, um dann eine Hymne auf Benjamin von STUCKRAD-BARRE zu singen (Bereits Katharina RUTSCHKY im Merkur und die Spex im April 2003 haben ihn - jetzt nach dem Ende der Popliteratur - verteidigt!):

"Sein Ritt durch die Medien war gut durchdacht und genau so, wie ich es mir von einem politisch bewussten Menschen, ja, einem Marxisten immer gewünscht hatte. Er war nicht ein Opfer der Medien, also der Umstände, des Systems, des Kapitalismus et cetera, sondern ein Benutzer und bewusstseinsstiftender Entlarver desselben. Wo er hinkam, kannte er die ungeschriebenen Gesetze und setzte sie gnadenlos um. Woher er sie kannte? Durchs Hinschauen! Der Mann hat eben mit seinem Fernseher wirklich gearbeitet, anstatt sich berieseln zu lassen. Seine Mittel: Übertreibung, Beschleunigung, Ästhetisierung. Seine Lehrer: Schlingensief, Harald Schmidt, J.D. Salinger. Natürlich auch Kracht und Lottmann. Sein Busenfreund Rainald (»Irre«) hat ihn dagegen ästhetisch eher behindert. »Soloalbum« ist das eine und einzige Buch, das jeder Mensch schreiben kann und meiner Ansicht nach auch sollte (nach Baum pflanzen und Kind kriegen). Jeder trägt eben ein gutes Buch in sich. Danach erst beginnen die Second-Order-Erfahrungen, das Ausgedachte, die Literatur, also der Krampf."

DALLACH, Christoph & Wolfgang HÖBEL (2004): "Ruhe fand ich, wenn ich breit war".
Der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre, 29, über seinen Absturz in die Drogensucht, die Anfeindungen seiner Gegner und sein neues Buch "Remix 2",
in: Spiegel Nr.22 v. 24.05.

 
       
   

Stuckrad-Barre in der Debatte

 
   

STRUNZ, Christoph (2003): Trivialmythen.
Der Pop und der Abfall,
in: Spex, April

Benjamin von STUCKRAD-BARRE und Rolf-Dieter BRINKMANN zusammenzubringen, das ist das Kunststück, an dem sich Christoph STRUNZ versucht. Das ist so etwas wie die Widerlegung der popkulturellen Variante der HUNTINGTON-These vom Clash der Kulturen. STRUNZ geht dazu weit zurück und zwar bis zum Buch Trivialmythen, das Renate MATTHAEI 1970 im März-Verlag herausgegeben hat. Oberflächlich gesehen steht STUCKRAD-BARRE für "Lebensstilbücher" wie das gerade verfilmte Soloalbum und BRINKMANN steht für die Verneinung jeglichen Lebensstils. So würde das gewiss auch Johannes ULLMAIER sehen. Mit einem Umweg über Dietmar DATHs FAZ-Artikel kommt STRUNZ zum Punkt:

"die heutige Assoziation von Pop mit Grundsatz als Theorie, und pop mit Inhalt und Bildung, (stützt) sich auf Programme um 1970 (...), die damals eigentlich viel widersprüchlicher funktionierten."

Diesen angeblichen Widerspruch versucht STRUNZ dann mit STUCKRAD-BARREs Buch Deutsches Theater zu widerlegen. Damit versucht STRUNZ Bezüge zum Projekt Trivialmythen herzustellen. Darüber dürfen sich nun die Pop-Intellektuellen streiten.

Anlass der STRUCKRAD-BARRE-Verteidigung sind Leserreaktionen auf einen Text des Popliteraten im Septemberheft der Spex gewesen:

"Vielen Reaktionen (...) ist anzusehen, dass sie die Kombination von Stuckrad-Barre und SPEX als unüberwindlichen Gegensatz sehen, der vor allem Anlass zu deutlich konturierter Positionierung gibt."

HARTMANN, Kathrin (2004): Sehnsuchts-Äh.
Benjamin von Stuckrad-Barre schreibt, zusammen mit Hörern,
in: Frankfurter Rundschau v. 20.03.

DIEZ, Georg (2004): German Psycho.
Der seltsame Weg des Benjamin von Stuckrad-Barre: Von der Schwierigkeit, mit der Gegenwart auf Augenhöhe zu bleiben,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 04.04.

Anlässlich des Nicht-Erscheinens des neuen Buches Festnetzspeicher der Kontrollgesellschaft - Remix II (sollte im Februar erscheinen, wurde aber mittlerweile auf Ende Mai verschoben) von Benjamin von STUCKRAD-BARRE, denkt Georg DIEZ am Beispiel des Shooting-Stars über die Popliteraten im Zeitalter der neuen Ernsthaftigkeit nach. Zwischen dem Roman  Solo-Album und dem 11. September 2001 vollzog sich nach DIEZ der Aufstieg von STUCKRAD-BARRE zum gleichermaßen geliebten und gehassten Erfolgsschriftsteller. Seinen Abstieg formuliert DIEZ folgendermaßen:

"Seine Denkbewegung aber ging immer mehr fort von der Introspektion (...) hin zu einer Vergewisserung anhand der Oberflächen und der Öffentlichkeit - er verwandelte sich in eine jener Figuren, über die er früher so hingebungsvoll lästern konnte. Wenn Jürgen Drews der Endpunkt ist, dann gelang es Stuckrad-Barre immer schlechter, diese Grenze nicht zu überschreiten. Öffentlichkeit wurde zu einem Wert an sich. Eine Existenz im Neonlicht. Irgendwann war es nur noch die Notbeleuchtung."

STUCKRAD-BARRE einst Mitglied des popkulturellen Quartetts, das sich mit Tristesse Royale" ein umstrittenes Manifest gab, wird von DIEZ zwei anderen Mitgliedern des Quartetts gegenübergestellt, um Alternativen aufzuzeigen:

"Der andere Weg ist der, den Christian Kracht eingeschlagen hat - und auf seine Weise auch Joachim Bessing, der mit seinem neuen Buch »Rettet die Familie!« jedes Vorurteil bestätigt, wonach die Ironieschübe der neunziger Jahre einen konservativen Kern oder zumindest eine konservative Konsequenz haben. Kracht jedenfalls (...) hat den Weg gewählt, sich in eine fast mönchisch geprägte Sprach- und Kunstwelt zu retten. Eben die Versenkung als Gegenbewegung zur Verflüchtigung."

MNE (2004): Er war hier.
Benjamin von Stuckrad-Barre hat einen Film gedreht,
in: Tagesspiegel v. 19.05.

Bericht über den Dokumentarfilm Ich war hier: "In dem Film geht es um die unzähligen Varianten der Ichwarhiers, die Menschen gerne hinterlassen. Stuckrad-Barre nennt sie »Versuche, einen Daseins-Beweis zu erbringen, unsterblich zu sein «."

WITTSTOCK, Uwe (2004): Gesammelte Klosprüche.
Benjamin von Stuckrad-Barre kommt im Literaturbetrieb an,
in: Welt v. 24.05.

FRANK, Arno (2004): Die Beichte als Sucht.
Der Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre hat öffentlich seinen exzessiven Drogenkonsum gestanden. Kann es sein, dass sich hier eine weit zerstörerischere Sucht als die nach Kokain andeutet?
in: TAZ v. 25.05.

BRUNST, Klaudia (2004): Sie mag die Seite an ihm, die er nicht zeigt.
Wie sich die Fotografin Herlinde Koelbl einen Reim auf die Existenz des Benjamin von Stuckrad-Barre gemacht hat,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.06.

NOLTE, Barbara (2004): "Ich traf einen verzweifelten Menschen".
Benjamin von Stuckrad-Barre gibt der Filmemacherin Herlinde Koelbl Einblick in sein Leben auf Drogen,
in: Tagesspiegel v. 02.06.

MÄRZ, Ursula (2004): Gerade als Besucher bei sich selbst.
Benjamin von Stuckrad-Barre ist ein Infizierter, ein Medienerkrankter: Ehrenrettung des Literaten hinter dem Phänomen,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.06.

FEDDERSEN, Jan (2004): Das Produkt.
Benjamin von Stuckrad-Barre hat einen Film gedreht, der nicht von ihm selbst handelt,
in: TAZ v. 05.06.

WITTSTOCK, Uwe (2004): Interessanter werden, bitte.
Der Schwindel um den so genannten Pop-Literaten Benjamin von Stuckrad-Barre,
in: Welt v. 05.06.

SACK, Adriano (2004): Über wen denn sonst?
in: Welt am Sonntag v. 06.06.

NIASSERIE, Sassan (2009): Zehn Jahre Tristess Royale.
Was aus den fünf Popliteraten Benjamin von Stuckrad-Barre, Christian Kracht, Joachim Bessing, Alexander von Schönburg und Eckhart Nickel wurde, die im Hotel Adlon über alles debattierten, was ihnen gerade einfiel,
in: tip Berlin Nr.21 v. 01.10.

 
       
   

Remix 2 (2004).
Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft
Köln:
Kiepenheuer & Witsch

 
   
     
 

Klappentext

"»Remix 2« ist ein Fortsetzungsroman. Daher die 2 im Titel. Vor vier Jahren erschien »Remix 1« eine Sammlung von Stuckrad-Barres besten journalistischen Texten und damit eine perfekte Ergänzung seiner erzählerischen Werke wie »Soloalbum« und »Livealbum«. Die Grenzen zwischen literarischer und journalistischer Produktion haben sich bei Stuckrad-Barre seither immer mehr verwischt. Der Autor als Jäger, Sammler und Kronzeuge. In einem Schweizer Chemielabor sucht er nach Bomben, bei Paola und Kurt Felix nach dem Geheimnis der Liebe und auf Sylt nach Gartennazis. Er fährt los, ein Kempowski-Porträt zu verfassen und archiviert dessen gerade entstehenden Tagebucheintrag zum 11.9.
»Remix 2« ist eine raffinierte Textkomposition, die durch ihre Vielstimmigkeit besticht und somit Satz für Satz nach Stuckrad-Barre klingt: Den Ton unterwirft er dem Untersuchungsgegenstand, die Form folgt der Funktion: Reportagen, Duette, Erzählungen, Montagen, Protokolle, Tagebuchtexte, Experimente, Rätsel. Sie bilden ein Prisma, das scheinbar vertraute Wirklichkeiten bricht und die Welt neu ausleuchtet.
"

 
     
 
       
   

Rezensionen

MELLER, Marius (2004): Der Himmel. Die Hölle. Trotzdem toll.
Benjamin von Stuckrad-Barre, eben noch auf Suchtstation, meldet sich mit einem neuen Buch zurück in unserer Poprepublik,
in: Tagesspiegel v. 30.05.

TITTEL, Cornelius (2004): Der Resteverwerter.
Die Talkshow-Kultur frisst ihre prominentesten Kinder: Benjamin von Stuckrad-Barre liefert mit seinem neuen Buch "Remix 2" noch einmal Nachrichten aus einer längst vergangenen Epoche,
in: TAZ v. 03.06.

ENKE, Julia (2004): Mann hinterm Müll.
Benjamin von Stuckrad-Barres sehr unterhaltsamer "Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft - Remix 2",
in: Süddeutsche Zeitung v. 24.06.

"Literat und Phänomen sind hier eins", so beschwört Julia ENKE rockistisch das Lebensunternehmen namens STUCKRAD-BARRE.

 
       
   

Blackbox (2000)
Köln:
Kiepenheuer & Witsch

 
       
   

Porträt

WIGGER, Jan (2000): Im Fegefeuer der Eitelkeiten.
Wie der Medien-Junkie Benjamin von Stuckrad-Barre den Wind erntet, den er meistens selbst sät,
in: Rolling Stone, Oktober

 
   

Deutschlandtournee

SCHÜMANN (2000): Literatur als Notwehr,
in:
Ostsee-Zeitung v. 06.10.

DPA (2000): Texte, Dias, Sensationen.
Popliterat Stuckrad-Barre startete Tournee,
in: nordwest.net v. 05.10.

SCHIER, Steffen (2000): Mannheimer Fragen an Harald Schmidt.
Popliterat und Musikliebhaber Benjamin von Stuckrad-Barre liest, telefoniert und schiebt CDs in den Player,
in: Rheinpfalz v. 26.10.

WEIGELE, Tilman (2000): Der Popautor - blockiert.
Benjamin von Stuckrad-Barre im Theaterhaus,
in: Stuttgarter Nachrichten v. 28.10.

HALTER, Martin (2000): Stimmen aus der Blackbox.
Benjamin von Stuckrad-Barre im Freiburger Jazzhaus: Der Popliterat als DJ, Animateur und - könnte man sagen - als Journalist,
in:
Badische Zeitung v. 30.10.

RATHGEB, Eberhard (2000): Keine Geisterfahrer unterwegs.
Da vorn auf der Bühne: Der Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre gestaltet den Abend,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.11.

 
   

Rezensionen

KINDT, Tom (2000): Will er nach Indien?
in: Welt v. 26.08.

TIMM, Tobias (2000): Fehler mit System,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.08.

WOLF, Martin (2000): Krankenakte B.,
in: Spiegel Nr.36 v. 28.08.

FLENTER, Kersten (2000): Suche nach Systemfehlern,
in: Hannoversche Allgemeine Zeitung v. 29.08.

KELLER, Thorsten (2000): Kontrollierte Defensive.
Gespräch über Literatur und Show,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 30.08.

LÜTZOW, Gunnar (2000): Sie können die Neunziger ausschalten,
in:
Berliner Morgenpost v. 31.08.

  • Infos zu: Gunnar Lützow - Autor der Generation Golf
  • BISKY, Jens (2000): Mächtig viel Theater,
    in:
    Berliner Zeitung v. 02.09.

  • Infos zu: Jens Bisky - Autor der Generation Golf  
  • HEIER, Erik (2000): Nur die Verrisse werden größer,
    in: Welt v. 02.09.

    MAUS, Stephan (2000): Aus der Raucherecke,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 02.09.

    OTTE, Joachim (2000): Was vom Remix übrig bleibt,
    in: Tagesspiegel v. 02.09.

    SCHNEIDER, Markus (2000): Es geht ums Geschlechtliche, also die Jugend,
    in:
    Tages-Anzeiger v. 02.09.

    GROMBACHER, Welf (2000): Jede Ecke hat auch ein Mallorca,
    in:
    Saarbrücker Zeitung v. 20.10.

    MAUS, Stephan (2000): Leben und Meinungen eines Dandys.
    Benjamin von Stuckrad-Barres Textsammlung "Blackbox",
    in:
    Literaturkritik.de v. November

    GIARAMITA, Nina (2000): Scheitern als Chance.
    Im Zweifelsfall ist die Blackbox die letzte Hoffnung auf der Suche nach Ursachen für Abstürze,
    in: Literaturkritik.de v. November

    RÄCKEL, Hans-Herbert (2000): Gießkannengebrüll vor Hirschen und Hirschkühen im Harz.
    Benjamin von Struckrad-Barres neues Soloalbum heißt "Blackbox",
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.11.

    SCHMITT-MAASS, Christoph (2000): Omnipotenz und Dekadenz,
    in: Wortlaut.de v. 18.12.

     
           
       

    Remix (1999)
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

    Livealbum (1999)
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

     
           
       

    Special

    1. Special über STUCKRAD-BARRE in ALLEGRA, September 1999
     
       

    Rezensionen

    LÜTZOW, Gunnar (1999): Der Tigerenten-Hasser,
    in:
    Berliner Morgenpost v. 22.08.

    HEEß, Jutta (1999): Benjamin von Stuckrad-Barre: Zwei Neue,
    in: 3SAT, Sendung Kulturzeit v. 27.08.

    SEIDL, Christian (1999): Der Dandy für die Arschtasche,
    in: Stern Nr.37 v. 09.09.

    FUCHS, Oliver & Axel HENRICI (1999): Die ganze Welt soll Ich werden,
    in: TAZ v. 15.09.

    HALTER, Martin (1999): Hinreissend melancholisch vor dem Heizkörper,
    in: Tages-Anzeiger v. 22.10.

    MÜLLER, Alexander (1999): Zum Teil autobiographisch,
    in:
    Literaturkritik.de Nr.11, November

    MÜLLER, Alexander (1999): Verkauf einer Haltung,
    in:
    Literaturkritik.de Nr.11, November

    Heydebreck, Amelie von (1999): Das vorläufige Ende eines Selbstversuchs,
    in:
    Berliner Zeitung v. 08.11.

    STAHL, Enno (2000): Livealbum & Remix,
    in:
    DeutschlandRadio, Sendung Büchermarkt v. 10.01.

    MÜLLER, Alexander (2000): Lesung ohne Text,
    in:
    Literaturkritik.de Nr.4, April

     
           
       

    Soloalbum (1998)
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

     
       
         
     

    Klappentext

    "Die Ausgangssituation ist klassisch: Der Ich-Erzähler, gerade mal Anfang Zwanzig, ist soeben von seiner Freundin verlassen worden; nach vierjähriger Beziehung nun per Fax der Schlußstrich. Ende, aus, vorbei. Natürlich ist der Verlassene im Moment des Aus so verliebt wie in all den Jahren nicht. Trotz verschiedener "Soloprojekte" in der gemeinsamen Zeit, trotz der gelegentlichen Gastrolle auf einer Single, sozusagen, fühlt sich der Erzähler schlecht wie lange nicht und merkt: ach, wie immer schon.

    Gebührend wird der Verflossenen hinterhergetrauert: Er ruft sie an, legt auf, geht joggen, sucht trinkend nach schnellem Ersatz, um doch nur wieder zurückzufallen, auf sie, auf sich und auf: OASIS. Denn natürlich hört er genau die Musik, die zu all seinem Unglück noch gefehlt hat. Götter des Britpop! "You and I gonna live forever?" Von wegen.

    "Soloalbum" erzählt von schönen Mädchen und blöden Parties, von coolen CDs und steinewerfenden Greisen - aber wie jedes wirklich gute Buch erzählt es die ewige Story vom Lieben und Sterben, von sterbender Liebe.

    Und wie im richtigen Leben macht auch hier der Ton die Musik: Zurückgeworfen auf sich selbst, mit sich, mit sich, der Liebe und dem Leben kämpfend, entwickelt der Erzähler einen Sound, der seinesgleichen sucht in der deutschen Gegenwartsliteratur. Und das ist auch noch äußerst lustig zu lesen."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    MARQUARDT, Volker (1998): Postpubertäre Würstchenwelt.
    Benjamin von Stuckrad-Barre verbrät in seinem Debütroman "Soloalbum" seine Erfahrungen mit dem Musikbiz - lauwarm,
    in: TAZ Hamburg v. 15.08.

    SEIDL, Christian (1998): Schöner Irrsinn,
    in: Stern Nr.38 v.10.09.

    BOCK, Caroline (1998): Britpop, Bier und Liebeskummer,
    in:
    Rhein-Zeitung v. 30.09.

    OSTERHAUS, Stefan (1998): Soloalbum,
    in: DeutschlandRadio, Sendung Büchermarkt v. 02.11.

    SCHÄFER, Andreas (1999): Echt nämlich: Jeder ist ein Star!,
    in: Berliner Zeitung v. 30.01.

     
       

    Das Buch in der Debatte

    RUTSCHKY, Katharina (2003): Wertherzeit.
    Der Poproman - Merkmale eines unerkannten Genres,
    in: Merkur, Februar

    Die Zeit der Abgesänge auf die Popliteratur ist längst vorbei und die Literaturwissenschaft beschäftigt sich bereits mit diesem historischen Phänomen. Katharina RUTSCHKY stört das wenig.
    Sie verteidigt den Poproman am Beispiel von Benjamin von STUCKRAD-BARREs Soloalbum,
    Christian KRACHTs Faserland und Alexa Hennig von LANGEs Relax gegen seine Verächter aus der Hochkultur. In Jacob HEILBRUNN sieht sie einen Wiedergänger von Siegfried KRACAUER, der im Jahre 1932 im Aufsatz Zur Produktion der Jungen u. a. Klaus MANN "Zum Kotzen" fand.

     
       

    Die Verfilmung des Buchs

     
       

    Stuckrad-Barre im WWW

     
         
       

    weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    webmaster@single-generation.de Erstellt: 10.August 2000
    Update: 13. Juli 2015