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Thomas Brussig: Aufwachsen im Ostberlin der 70er Jahre und die Wendejahre

 
       
     
       
   
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    Thomas Brussig in seiner eigenen Schreibe

     
       

    BRUSSIG, Thomas (2001): Liebe zu Zeiten der Kohl-Ära.
    Der mit mehreren Kleinkunstpreisen ausgezeichnete Autor und Entertainer Frank Goosen erweist sich in seinem Debüt "Liegen lernen" als großes Erzähltalent,
    in: Spiegel
    Nr.5 v. 29.01.

    Rezension zum Buch Liegen lernen von Frank Goosen.

    BRUSSIG, Thomas (2002): Die Treppe war zu steil für den Sarg.
    Deutschland extrem (4): Vor allem nicht stehen bleiben - Zwickau will nicht gerade die älteste, aber die lebendigste Stadt sein,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 23.09.

    BRUSSIG, Thomas (2003): Unsanfte Landung.
    Die Schriftstellerin Julia Franck kam 1978 als DDR-Kind in die Bundesrepublik. In ihrem Roman "Lagerfeuer" schildert sie die Strapazen der Ankunft im Westen,
    in: Spiegel Nr.40 v. 29.09.

    Rezension zum Roman Lagerfeuer von Julia FRANCK.

    BRUSSIG, Thomas (2006): Auch eine Avantgarde.
    Armut als Chance: Die mittellose Mittelschicht weiß in Berlin gut zu leben,
    in: Tagesspiegel v. 05.11.

    Thomas BRUSSIG über den Unterschied zwischen Berlin und anderen Großstädten wie München und Hamburg in Zeiten des Prekariats:

    "Dass die Armutsschicht in Berlin auch durch arbeits- und/oder mittellose Akademiker gebildet wird, hat eine traurige Tradition. Denn eigentlich gehört der Akademiker zur Mittelschicht. Auch wenn der Input, den die berufliche Tätigkeit leistet, durch nichts zu ersetzen ist: Der mittellose Akademiker stemmt sich gegen den Sturz ins Nichts, und in Berlin hat er gute Chancen. Und das nicht, weil die Lebenshaltungskosten relativ niedrig sind, sondern weil die Stadt der Situation Rechnung trägt, dass hier die Mittelschicht teilweise mittellos ist. All die Praktikantinnen, die ihr wievieltes unbezahltes Praktikum machen, all die arbeitslosen Schauspieler kommen nicht nur irgendwie über die Runden. Sie stehen mitten im Leben. Und wenn es sonst nicht viel Gutes über die Lebensart in Berlin zu sagen gibt – dass Berlin weder Geschmack noch Manieren hat, stimmt ja –, aber diese eine Lektion können Hamburg, München usw. von Berlin lernen, gerade in Zeiten, in denen die Angst vor dem Abstieg grassiert: Dass Abstieg nicht Ausschluss ist und man zwar arbeits- und mittellos werden kann – und trotzdem irgendwie Mittelschicht bleibt."

    Neu:
    BRUSSIG, Thomas (2011): Vom Schreiben, vom Leben.
    Der Schriftsteller Torsten Körner will mit einer Geschäftsidee reich werden: Das Feindbook. Wollen Sie sein Feind sein?
    in: Tagesspiegel v. 22.10.

     
           
       

    Thomas Brussig im Gespräch

     
       

    LAUDENBACH, Peter (2000): Werktreue und arme Säue.
    Er ist ein Erfolgsautor und mag Verlierertypen: in der Wirklichkeit, im Kino und im Theater. Ein Gespräch über Welterklärer, Frauen, Fußballschwächlinge,
    in: Tagesspiegel v. 30.09.

    ENSIKAT, David & Marius MELLER (2003): "Helden? Ach was, die brauchen wir nicht".
    Als die Plebejer den Aufstand probten: Thomas Brussig im Gespräch mit Günter Grass. Ein literarisches Gipfeltreffen zwischen Ost und West,
    in: Tagesspiegel v. 15.06.

    Infos zu: Günter Grass - Die vaterlose Gesellschaft

    MESSMER, Susanne (2004): "Das Buch war ein Wagnis".
    Seit der Wende ist nichts Wesentliches passiert: Ein Gespräch mit Thomas Brussig über seinen neuen Roman "Wie es leuchtet", die Kunst des Kalauerns und das Verhältnis von Moral und Unterhaltung,
    in: TAZ v. 25.09.

    TAGESSPIEGEL (2004): "Ich bin die Wenderoman-Polizei".
    Er verteidigte den Sozialismus und griff bei der NVA bis zum Ellbogen ins Klosett. Heute ist Thomas Brussig vom Ostetikett genervt. Er würde lieber über Frauen reden,

    in: Tagesspiegel v. 26.09.

     
           
       

    Wie es leuchtet (2004)
    Frankfurt a/M: Fischer Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Sommer 1989 bis Sommer 1990 - als alle über Ungarn rübermachen, die Mauer fällt und Deutschland Weltmeister wird. Thomas Brussig erzählt von der rollschuhfahrenden Lena, die den Wendehit schreibt, von Lenas großem Bruder, dem einzigartigen Leica-Fotografen, von Leo Lattke, dem Starreporter, der gerade jetzt in eine Schreibkrise kommt, erzählt von Alfred Bunzuweit, dem furzenden Direktor des Palasthotels, von Jürgen Warthe, dem Bürgerrechtler, von Gisela Blank, der begnadeten Rechtsanwältin,oder auch von dem 19-jährigen Albino, der für einen Weltkonzern eine Volkswirtschaft sondiert. Thomas Brussig schildert eine Zeit des Aufbruchs, der neu gewonnenen Freiheit, der Unsicherheit, eine Zeit, in der alles möglich war, nichts undenkbar und mehr passierte, als man es je zu träumen wagte. Niemand hat bislang das Lebensgefühl dieser Zeit so farbig und so genau in Bilder und Worte gefasst wie Thomas Brussig."
     

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    BEIKÜFNER, Uta (2004): Über den Osten nichts Neues.
    Thomas Brussigs Wenderoman "Wie es leuchtet" versucht sich als buntgemalte Klamotte,
    in: Berliner Zeitung v. 22.09.

    FELDMANN, Joachim (2004): Ein Zug aus Dresden.
    Ohne Rückfahrkarte. Thomas Brussig großer Zeitgeschichtsroman vom Ende der DDR: "Wie es leuchtet",
    in: Freitag Nr.40 v. 24.09.

    RICHTER, Peter (2004): Nobelpreis, ich komme!
    Thomas Brussig, der Meister es kleinen Witzes, will Großschriftsteller werden,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.09.

    Peter RICHTER u. a. über das Enzyklopädische des  Romans:

    "Ob die eigenen Erfahrungen einigermaßen gültig zwischen diesen Buchdeckeln abgelegt sind - wie in einer Akte, falls ja, danach irgendwie auch als geschlossen betrachten müßte. Man ist ja in der Regel sehr eifersüchtig mit seinen Erinnerungen. Aber in diesem Punkt kann Brussig am Ende wirklich kein Vorwurf gemacht werden. Unwahrscheinlich, daß irgendetwas fehlt. Im Gegenteil. Zwischen A wie Abhauen und Z wie Zwitter (...) ist sogar Platz für Exkurse".

     
           
       

    Am kürzeren Ende der Sonnenallee (1999)
    Berlin: Volk & Welt
    (2001 als
    Fischer-Taschenbuch erschienen)

     
       
         
     

    Klappentext

    "Am kürzeren Ende der Sonnenallee, gleich neben der Berliner Mauer, wohnt Micha Kuppisch. Wenn er aus der Haustür tritt, hört er die Rufe westlicher Schulklassen vom Aussichtspodest: »Guck mal, 'n echter Zoni!« Micha aber hat eine andere Sorge: Miriam. Sie ist das schönste Mädchen weit und breit, doch leider schon vergeben. Pointenreich erzählt Thomas Brussig, wie im Schatten der Mauer auch die Sonne schien. Miriam, Micha und seine Freunde lieben und lachen, tricksen und träumen. Sie hören Jimi Hendrix, angeln Liebesbriefe aus dem Todesstreifen und erschaffen sich erfindungsreich ihre eigene Welt. Und erst später wird ihnen klar, dass sie unheimlich komisch waren."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    KREKELER, Elmar (1999): Die Legende von Micha und Miriam,
    in: Welt v. 28.08.

    BREIREITHEL, Ulrike (1999): Glückliche Menschen.
    Trügerische Harmlosigkeit. Thomas Brussigs tränentreibende Spaßklamotte "Am kürzeren Ende der Sonnenallee",
    in: Freitag Nr.40 v. 01.10.

    RÜTHER, Tobias (1999): Mitten im Leben von Staatsmacht umgeben.
    Alles hat ein Ende, nur Thomas Brussigs Sonnenallee hat drei,
    in: Literaturkritik.de, Nr.12, Dezember

     
       

    Thomas Brussig im WWW

    www.thomasbrussig.de
     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 18. Juni 2003
    Update: 21. Oktober 2011