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Volker Marquardt: Fünfunddreißig - Vierzig

 
       
     
       
   
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    Volker Marquardt in seiner eigenen Schreibe

     
       

    MARQUARDT, Volker (1995): Genese eines Spießers.
    Wenn Hamburger Zeitgeist-Journalisten Romane schreiben: Der Held in Christian Krachts Debüt "Faserland" hält Gegenkulturen für dreckig - lustig, oder?
    in: TAZ Hamburg v. 28.02.

    Rezension des Romans Faserland von Christian KRACHT.

    MARQUARDT, Volker (1995): Klang und Körper. Von der Selbstfindung in der Musik. In: MICHEL, Karl Markus & Tilman SPENGLER (HG)(1995): Der Generationenbruch, Kursbuch 121, September, Rowohlt: Berlin

    MARQUARDT grenzt die Mainstream-Jugendkultur von der Gegenkultur ab:

    "Während sich die Gegenkulturen durch Bands repräsentieren, organisiert sich die Jugendkultur um den Star."

    Desweiteren geht es um aktuelle Distinktionsmöglichkeiten auf dem Popsektor, wobei Techno und HipHop im Mittelpunkt stehen.

    MARQUARDT, Volker (1998): Postpubertäre Würstchenwelt.
    Benjamin von Stuckrad-Barre verbrät in seinem Debütroman "Soloalbum" seine Erfahrungen mit dem Musikbiz - lauwarm,
    in: TAZ Hamburg v. 15.08.

    • Rezension des Buches Soloalbum von Benjamin von STUCKRAD-BARRE.

     
           
       

    Volker Marquardt: Porträts und Gespräche

     
       

    MERNISSI, Fatema (2003): Generation Minigolf.
    Die 35- bis 39-Jährigen sind die grösste Bevölkerungsgruppe der Schweiz, mehrheitlich erfolgreich, ideologiefrei, nicht ganz unverklemmt. Welche Werte prägen, welche Ziele verfolgen sie?
    in: Weltwoche Nr.32 v. 07.08.

    MERNISSI beschäftigt sich mit der unbekannten Alterskohorte, die nur zum Teil zur Generation Golf gehört und soziologisch bisher nicht in Erscheinung getreten ist. MERNISSI hat deshalb eine Reihe von Wissenschaftlern befragt (u.a. die Soziologen François HÖPFLINGER und Peter GROSS). Erhellen soll das Dunkel auch zwei Bücher, die demnächst erscheinen: Rolf DOBELLIs Roman «Fünfunddreissig – Eine Midlife Story» und Volker MARQUARDTs Buch «Das Wissen der 35-Jährigen». Letztlich - wie soll es derzeit auch anders sein - geht es um das "Ende des Single-Daseins" der "kinderlosen Single-Generation".
     
           
       

    Halbzeit (2009).
    Was mit 40 wirklich zählt
    Berlin: Rowohlt

     
       
         
     

    Klappentext

    "Der vierzigste Geburtstag hat es in sich: Er markiert eine Grenze, die man mit verdammt gemischten Gefühlen überschreitet. Wer mit vierzig keine Familie gegründet hat, dem gelingt es wahrscheinlich nicht mehr. Wer mit vierzig noch keine Karriere gemacht hat, wird kaum mehr Aufsichtsratsvorsitzender. Und wer mit vierzig noch immer nicht weiß, welche Hose zu ihm passt, dem hilft auch keine Lifestyle-Beraterin. Ab vierzig wird rückwärts gezählt. Deshalb räumen die meisten von uns mit ihrem Leben noch mal richtig auf. Wir machen weniger Kompromisse und fragen uns, was wirklich wichtig ist: Freunde? Karriere? Familie? Volker Marquardt, Jahrgang 1968, beschreibt in seinem Buch auf amüsante wie kluge Weise die Träume und die Lebenswirklichkeit der Leute um die vierzig. Er beschäftigt sich mit den drängenden Fragen dieser Generation, etwa zum Thema Körper («Eigentlich weiß ich noch, wie ein Fallrückzieher geht»), Arbeit («Mein Chef ist jünger als ich, sieht aber zum Glück älter aus»), Liebe («Gut zusammenpassen oder guter Sex?») oder Eltern («Ich wollte nie wie mein Vater werden. Jetzt bin ich so wie meine Mutter»). Ein schonungsloser Blick in die Psyche einer ganzen Generation. Unverzichtbar für alle, die wissen wollen, was noch kommen mag im Rest des Lebens."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    BARTELS, Gerrit (2009): Neue Leichtigkeit.
    Volker Marquardt weiß, was mit 40 wirklich zählt,
    in:
    Tagesspiegel v. 01.03.

    Neu:
    HORDYCH, Harald (2009): Nasenhaar schneiden.
    Die zweite Pubertät: Volker Marquardt wird vierzig und schreibt darüber,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 10.03.

     
           
       

    Das Wissen der 35-Jährigen (2003).
    Handbuch fürs Überleben
    Berlin: Argon

     
       
         
     

    Klappentext

    "Für Volker Marquardt ist 35 das Alter zwischen Hoffen und Bangen. Sein Handbuch zum Überleben gibt Antwort auf die Fragen, die sich viele »Thirtysomethings« stellen: Was sollte ich in meinem Alter alles schon einmal gemacht haben? Warum kaufe ich zu viele Schuhe, Hosen und Umhängetaschen? Warum ist der Anzug von Joschka Fischer wichtiger als das Parteiprogramm der Grünen? Der Autor zeigt, was man mit 35 wissen sollte, um als einigermaßen erwachsen zu gelten und welche Ausreden mit 35 nur noch lächerlich sind."

    Inhaltsverzeichnis

    Willkommen in meiner Spalte

    Lieben

    Die Kinder unserer Eltern
    Don't go for second best! - Wir Maßlosen
    Nimm mich und meine Macken!
    Alles Singles oder was?
    Die Eltern unserer Kinder
    Freundschaften

    Arbeiten

    Unser Kindergarten und die Folgen
    Von "Dallas" lernen heißt siegen lernen
    Das Leben als ewiges Praktikum?
    Antiautoritäre Königskinder
    Der kurze Sommer der Anarchie
    Soft Skills? - Nein, danke!
    Arbeitslosigkeit und andere Kleinigkeiten
    Heute ist Krise

    Kaufen

    Wir Wohlstandskinder
    My Marke is my castle
    Ewige Kindheit dank Nivea
    Willkommen in der Bedürfniserweckungsanstalt
    Der einzig wahre Fake: Aldi und H & M
    Kaufen als Erlebnis
    Phasen der Konsumverweigerung

    Eins, zwei oder drei?

    Zitate:

    Die Neidgesellschaft

    "KLEINFAMILIENNEID: Bei 35-jährigen Singles weit verbreitete Neigung, Familien zu beneiden und doch noch über eine Kind nachzudenken. Die eigene Familie soll dann aber bitte so stylish sein wie bei den Beckhams. Windelwechsel und Krach wird beim Beneiden nicht bedacht." (S.97)

    "SINGLENEID: Bei Kleinfamilien und festen Paaren besonders ab Mitte 30 verbreiteter Neid auf Singles. Dabei handelt es sich um eine Vorstellung von singles, die mehr mit der TV-Serie »Sex and the City" als mit der Realität zu tun hat." (S.155)

    Privileged Poor

    "Ein guter Job bietet eine möglichst genaue Übereinstimmung von Persönlichkeit und Arbeit. Nur das gibt uns den Kick, den flow, der einen Glückszustand auslöst. Was früher nur Künstlern vorbehalten war, sollte also jetzt für Journalisten, Personaler, Manager und Sekretärinnen gelten. Die ganze Angestelltenkultur sollte zu einer einzigen Bohme werden. Diese Bohemisierung der Arbeit sollte es uns ermöglichen, nicht wie unsere Eltern lediglich einer Arbeit »nachzugehen«, sondern ihre Inhalte mitzubestimmen. Allerdings wollten wir gegen die Unsicherheiten des Künstlerdaseins dennoch geschützt sein. Ein regelmäßiger Scheck, fanden wir, schränkt unsere Persönlichkeit nicht ein." (S.95f)

    Living apart together

    "LIVING APART TOGETHER: Ausdruck für getrennt lebende Paare. Häufiger Grund: Unterschiedliche Arbeitsorte. Besonders seit dem Börsencrash ein bei 35-Jährigen weit verbreitetes Phänomen. Deshalb entstand dafür kein neuer Beamtenbegriff" (S.109)

    "Vor zehn Jahren wäre es vielleicht noch aufregend gewesen, jobbedingt die Stadt zu wechseln. Damals fanden wir auch Fernbeziehung noch ideal. Mittlerweile hoffen wir eher, dass unsere Mobilität nicht schon wieder auf die Probe gestellt wird. Wir haben einfach keine Lust mehr auf Living Apart Together, wir wollen uns nicht wieder einen neuen Freundeskreis suchen. Schließlich ersetzt uns der jetzige die Familie! Und er spiegelt uns so wider, wie wir uns sehen wollen. Veränderung kann dieses Bild nur verzerren. Freiheit heißt für die meisten von uns mittlerweile, nicht mobil sein zu müssen." (S.116)

    Glossar:

    80er-Jahre-Nostalgie
    Adhokratie
    Aidstest
    Aktie
    AKWs
    Altersvorsorge
    Amerikaner
    Angst
    Antifa
    Arbeitslosigkeit
    Atomkraft? Nein danke!
    Baby Buster
    Becker, Boris
    BIZ
    Blahnik, Manolo
    Biologische Uhr
    Börsencrash
    Brettspiele
    Business To Nobody
    Comics
    Challengerisierung
    Dallas
    Deutscher
    Diercke Atlas
    Drüben
    Ebay
    Entschleunigung
    Ego-Surfing
    11. September
    E-Mail
    Entsparer
    Erotik-Thriller
    Fernseher
    Fischer, Joschka
    Fitness-Studio
    Formel Eins
    Freunde
    Geld
    Glatze
    Glokalisierung
    Großraumdisko
    Greenpeace
    Grüne
    Hausbesetzer
    Heimatliebe
    Hippiewitze
    Hosen
    Interrail Ticket
    Japan
    Jugendkultur
    Kajalstift
    Klassiker
    Kleinfamilienneid
    Kochen
    Körperschmuck
    Kostüm
    Latte Macchiato
    Lebensabschnittspartner
    Lichtenhagen
    Lifestyling
    Lindenstraße
    Living Apart Together
    MTV
    Mißtrauensvotum
    Multitasking
    Neuarm
    Nicki
    Neue Deutsche Welle
    New Economy
    Optionismus
    Öko +
    Ölkrise
    Palästinensertuch
    Patchwork-Biographie
    Pizza
    Plastiktüte
    Prada
    Prada-Punk
    Praktikant
    Projekt
    Promis
    Pseudo-Zynismus
    Punk
    Raider
    Reisende
    Relaunchen
    Rückenschmerzen
    Scheitern
    Schröder, Gerhard
    Sesamstraße
    Sex and the City
    Singleneid
    Simsen
    Spam Mail
    SPD-Vorsitzende
    Star Trek
    Testbild
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    Tschernobyl
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    Ein Beitrag von single-generation.de zum Thema

    Generation Umhängetasche - Oder: Wie man den Absprung aus der Langadoleszenten-Szene doch noch schafft und endlich erwachsen wird
     
       

    Das Buch in der Debatte

    JUNG, Irene (2003): Meine Generation und ich.
    Generation X, Generation Golf, Generation dot.com - warum werden solche Bücher zu Bestsellern? Warum ist es wichtig, das Besondere des eigenen Jahrgangs herauszufinden? Mit 35 beginnt die erste Bilanz,
    in: Hamburger Abendblatt v. 06.09.

    ZIEGLER, Helmut (2003): Manifeste des Jugendstarrsinns.
    Neue Bücher übers Erwachsenwerden muten an wie Dokumente der Flucht,
    in: SonntagsZeitung v. 07.09.

    Aufgrund des derzeitigen Durchschnittalters der Bevölkerung gewinnen die Erwachsenen im mittleren Lebensalter gewaltig an Macht. Die geburtenstarken Jahrgänge befinden sich in der Familienphase. Erwachsenwerden steht deshalb in diesem Jahrzehnt im Zeichen der Demografiepolitik. Artikel wie jener von ZIEGLER sind die Vorboten dieses Niedergangs der Jugendbewegung. Debatten wie jene in Österreich, wo die Ministerin Elisabeth GEHRER Kinderkriegen statt Partys forderte, werden zukünftig vermehrt geführt werden.

    ZIEGLER beruft sich auf SCHIRRMACHERs Prognose einer Männerdämmerung und Heike MAKATSCHs Plädoyer für das "Abenteuer Erwachsenwerden" sowie auf das neue Magazin Neon. Auf dem Buchmarkt zeigt sich die Trendwende in Publikationen wie Das Wissen der 35-Jährigen von Volker MARQUARDT, Reinhard MOHRs Generation Z und Dan ZEVINs Uncool.

     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 08. September 2003
    Update: 20. Oktober 2013