[ Das Single-Dasein als abweichendes Verhalten ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Erasmus Schöfer: Die Kinder des Sisyfos

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1931 bei Berlin geboren
    • Mitbegründer des "Werkkreis Literatur der Arbeitswelt"
    • 2001 Roman "Ein Frühling irrer Hoffnung"
    • 2004 Roman "Zwielicht"
 
       
     
       
   

Zwielicht (2004).
Die Kinder des Sisyfos
Köln: Dittrich Verlag

 
   
 
 

Klappentext

"Von den vier geplanten Romanen zur Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1968 und 1989 liegt hier der zweite vor: »Zwielicht«.
Nach dem 2001 erschienenen Roman »Ein Frühling irrer Hoffnung« entwirft Schöfer in »Zwielicht« ein breites Panorama der siebziger Jahre, in deren Verlauf viele Reformanstöße der Achtundsechziger weiterentwickelt werden. Die lange verdunkelte Arbeitswelt und die Natur werden in Bürgerinitiativen, in der Arbeiterbewegung und in der Literatur neu entdeckt.
Gleichzeitig rüstet der demokratische Staat, in Abwehr der militanten Herausforderung durch die Gewalttäter der RAF, seine Gesetze und polizeilichen Machtmittel auf und setzt sie mit wachsendem Nachdruck auch gegen die außerparlamentarische Bewegung ein.
Schöfer schildert Menschen, die in dieser zwiespältigen Entwicklung der Gesellschaft als handelnde Demokraten ihren Weg suchen. Der Geschichtslehrer Viktor Bliss und der Betriebsrat Manfred Anklam, die Akteure des achtundsechziger Romans, werden in neuen Lebenskonstellationen verfolgt, während als dritte Hauptperson Armin Kolenda, ein angehender Journalist, beim Kampf gegen das Atomkraftwerk Wyhl seine große Liebe und unter den schreibenden Arbeitern des Werkkreises Freunde und Gegner findet.
Mit heutigen Leserinnen und Lesern erforscht Schöfer in packenden und anrührenden Erlebnissen seiner literarischen Personen die geschichtliche Wahrheit eines erregenden Jahrzehnts unserer unmittelbaren Vergangenheit."

Pressestimmen

"In (...) Kolenda hat Schöfer einen Chronisten, der - welch ein Exoticum in der gegenwärtigen deutschen Literatur - aus der Arbeitswelt berichten kann, detailliert eine Betriebsversammlung schildert, Gewerkschafter auftreten lässt, Bürgerinitiativen, Demonstrationen und Streiks begleitet, kurz: bundesdeutsche soziale und politische Wirklichkeit wieder literaturfähig macht, die seit Max von der Grün, Erika Runge oder Günter Wallraff weitgehend aus ihr verschwunden ist."
(Karlheinz Braun in der Frankfurter Rundschau vom 25.08.2004)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

  • RÜGEMER, Werner (2004): Kunst und Wahrheit.
    »Hoffentlich kein Roman«, sagen die Arbeiter. Doch! Mit »Zwielicht« leuchtet Erasmus Schöfer in die verdunkelte Geschichte der aufmüpfigen 70er Jahre,
    in: junge Welt v. 23.04.
  • JUNG, Werner (2004): Aus dem Inneren der Vorgänge.
    Der Kölner Autor Erasmus Schöfer veröffentlicht den zweiten Teil seiner Roman-Tetralogie "Die Kinder des Sisyfos",
    in: Kölner Stadtrevue, Mai
  • HOVEN, Heribert (2004): Ein Mittel gegen linke Melancholie.
    "Zwielicht", der zweite Teil von Erasmus Schöfers
    großem Romanzyklus über die deutsche Linke seit 1968,

    in: TAZ v. 07.07.
  • LODEMANN, Jürgen (2004): Als linke Träume blühten.
    Auch am Kaiserstuhl: Erasmus Schöfers Roman "Zwielicht",
    in: Badische Zeitung v. 17.08.
  • ROSSUM, Walter van (2004): Verdammt lang her.
    Erasmus Schöfer: "Zwielicht. Die Kinder des Sisyfos",
    in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 19.08.
  • Neu:
    BRAUN, Karlheinz (2004): Schreib das auf, Kolenda.
    Ein Exoticum in der gegenwärtigen Literatur: Erasmus Schöfers "linke" Roman-Tetralogie "Die Kinder des Sisyfos", Teil zwei,
    in: Frankfurter Rundschau v. 25.08.
 
   

Weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2013
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 30. August 2004
Update: 23. Oktober 2013