[ Singles in aller Welt ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Rajuna Jeger: Darkroom

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1968 in Zagreb geboren
    • Studium der Archäologie
    • 2001 Debütroman "Darkroom"
 
       
     
       
   

Rajuna Jeger in ihrer eigenen Schreibe

 
   
fehlt noch
 
       
   

Rajuna Jeger im Gespräch

 
   
fehlt noch
 
       
   

Darkroom (2004)
München: C. H. Beck
(Original 2001)

 
   
     
 

Klappentext

"Morana ist in Zagreb geboren und lebt inzwischen in München, ihr Vater ist zum dritten Mal verheiratet und lebt in Amerika, die Stiefmütter werden immer jünger, ihre Mutter ist krank und Kristijan – ihr bester Freund – auch. Moranas Eltern waren Balkan-Hippies, ihre Kindheit und Jugend ein etwas chaotisches, aber liebenswertes Flickwerk aus Tradition und blockfreiem Sozialismus und eher westlich geprägtem Hedonismus, komisch und etwas orientierungslos. Aber dann kamen die Ereignisse der neunziger Jahre, der Zerfall Jugoslawiens und der Krieg, und nichts hat Morana, ihre Familie und ihre Freunde darauf vorbereitet. Heute sind sie in alle Welt verstreut. In kurzen prägnanten Szenen, ironisch, grotesk, klug und voller Mitgefühl, zeichnet Rujana Jeger das Bild einer Generation, die sich jenseits von Familie und Tradition, Staat und Beruf, zwischen Konsum, Krieg, Liebe und Chaos selbst ihren Weg bahnen muß.
«Darkroom» zeichnet das Bild eines Zustandes, wie ihn eine junge Generation überall auf der Welt heute vorfindet, allerdings verschärft durch Erfahrungen und Umbrüche, die anderen erspart geblieben sind. Dafür hat Rujana Jeger eine überzeugende und faszinierende literarische Form gefunden, trotzig, traurig, komisch, schön.
"

 
     
 
       
   

Rezensionen

WINTER, Balduin (2004): Die Rolle des Darkrooms nach der Weltrevolution.
Schlusstrich. Rujana Jegers Familienroman "Darkroom" ist die Familie abhanden gekommen,
in: Freitag Nr.14 v. 26.03.

SCHÜTTE, Uwe (2004): Das Leben, ein Darkroom.
Sieh an, die Oberfläche ist tief: Rujana Jegers Memoiren über eine kroatische Jugend zwischen Bomben und Pop,
in: Frankfurter Rundschau v. 29.06.

DIECKMANN, Dorothea (2004): Erinnerungsplitter, Alltagstrümmer.
Rujana Jegers Nachkriegsmosaik »Darkroom« zeigt Europa als Comic: Grotesk, traurig und ausgelassen,
in: Die ZEIT Nr.29 v. 08.07.

SCHNITZLER, Mathias (2004): Filter Jugoslavija.
Die Kroatin Rujana Jeger porträtiert schrill-nervöse Immigranten,
in: Berliner Zeitung v. 15.07.

Neu:
HALTER, Martin (2004): Bürgerkrieg mit Iggy Pop.
Kroatiens Generation X: Rujana Jegers zickiges Romandebüt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.09.

"»Darkroom« ist weniger ein Roman als ein Album der jugoslawischen Generation X mit gestochen scharfen Polaroids, Erinnerungsfetzen, losen Tagebuchnotizen und E-Mails (...).
Ihr Leben besteht aus Drogen, Sex und Rock 'n' Roll, und das »Take a walk on the wilde side« ist für sie mehr als nur eine Phrase. So wird Ernst Jüngers ästhetisch unterkühltes Abenteurertum als Coolness im Zeitalter virtueller Wirklichkeit reproduziert
". meint Martin HALTER.

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
   

[ Zum Seitenanfang ]

[ Homepage ] [ Autoren der Single-Generation ]
 
   
 
   
© 2002-2015
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 21. September 2004
Stand: 04. Juni 2015