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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 14. Februar 2013

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Generationengerechtigkeit als unbrauchbares Kriterium für den Vergleich generationsspezifischer Lebenschancen

"Während im Jahr 2008 auf einen Rentner 3,5 Beitragszahler kamen, werden 2030 nur noch 2,3 Erwerbstätige einen Rentner finanzieren.
Mit solchen Argumenten wurde die Vorstellung eingeführt, Generationengerechtigkeit sei Renditegerechtigkeit. Die Generation der um 1940 geborenen Kriegskinder stellt sich als die große Gewinnerin des Nachkriegs dar, während sich die um 1960 Geborenen als die großen Verlierer der langen Friedenszeit begreifen müssen. Aber kann man das Zahlen von Rentenbeiträgen überhaupt mit einem Anspruch auf Rendite verbinden? Populär wurde der Gedanke, die Generationen sollten über Anlagestrategien jeweils für sich selber sorgen, in den Neunzigerjahren. Nach 2008 würde indessen keiner mehr so argumentieren. Denn gerade die Pensionsfonds wurden in den Strudel der Kapitalvernichtung gerissen. Was als kontinuierliche Entwicklung berechnet wurde, entpuppte sich plötzlich als ziemlich diskontinuierlicher Verlauf. (...). Generationengerechtigkeit stellt (...) lediglich ein Motiv, aber kein begründbares Kriterium  und schon gar kein brauchbares Verfahren für die vergleichende Beurteilung von generationsspezifischen Lebenschancen dar. (...).
Das Prinzip der Generationengerechtigkeit beruht auf dem Glauben an eine lineare Entwicklung der Welt. Nur unter dieser Voraussetzung lässt sich ernsthaft annahmen, dass Lasten und Gewinne sich gleichmäßig entwickelten. Wenn jedoch die Sprünge, Kehrtwendungen und Auswüchse gewöhnlich sind, dann ist eine Gerechtigkeit zwischen Generationen undenkbar."
(Heinz Bude in der Süddeutschen Zeitung vom 23. Januar 2013)

 
 
       
   

RÖTZER, Florian (2013): Menschen über 40 Jahre dominieren die Online-Partnerbörsen.
Gesucht werden vorwiegend feste Beziehungen, zur Erleichterung gibt es nun auch ein Vergleichsportal für Online-Partnerbörsen,
in:
Telepolis v. 14.02.

 
       
   

HAMMELEHLE, Sebastian (2013): Hände hoch, oder ich knutsch dich.
Theorie des Küssens: Ist Ihnen der Valentinstag egal? Nervt Sie dieser Romantik-Kommerz sogar? Verständlich. Andererseits ist der 14. Februar der perfekte Tag, um mal ganz grundsätzlich über den Kuss nachzudenken - angeblich die mächtigste Waffe des Menschen. Wer das behauptet? Na klar, ein Franzose,
in:
Spiegel Online v. 14.02.

 
       
   

RST (2013): und es hat Klick gemacht . . .
Online-Dating: Alles beginnt mit ein paar Klicks. Jede dritte Partnerschaft in Europa wird heutzutage im Internet angebandelt. Weltweit wühlen sich mehr als hundert Millionen Suchende regelmäßig durch Online-Dating-Portale,
in:
Stuttgarter Zeitung v. 14.02.

 
       
   

NETZ, Dina (2013): Barometer für den Zustand der Beziehung.
Der französische Philosoph Alexandre Lacroix hat ein kluges Buch über das Küssen geschrieben - und amüsant ist es auch noch. Seine "Theorie des Kusses" ist ein Streifzug durch die Geschichte und nebenbei ein Plädoyer für das Küssen - leicht, elegant und nie verlegen,
in: DeutschlandRadio
v. 12.02.

 
       
   

ERDMANN, Nicola (2013): Drei Berliner revolutionieren das Online-Dating.
Liebe ist ihr Spezialgebiet. Mit außergewöhnlichen Angeboten für Singles verändern drei Berliner mit "Shop A Man" den Markt im Internet,
in: Berliner Morgenpost
v. 11.02.

 
       
   

SCHÄFER, Christoph (2013): Ein Herz für Kinder.
Deutschlands Unternehmen werden familienfreundlicher. Sie richten Betriebskitas ein und zahlen die Notfallbetreuung. Dahinter steckt nicht nur Nächstenliebe, sondern auch Kalkül,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.02.

 
       
   

JAKOB, Christian (2013): "Teilhabe war gestern".
Globalisierung: Für die Soziologin Saskia Sassen erleben wir gerade eine beispiellose Desintegration. Immer mehr Menschen werden "ausgewiesen",
in:
TAZ v. 09.02.

 
       
   

STREIDL, Barbara (2013): Weg mit den alten Rollenbildern.
Es ist Zeit für eine neue Familienpolitik. Dafür brauchen wir nicht weniger als eine Vision,
in:
Freitag Online v. 06.02.

"Das Berliner Zukunftsforum Familie hat definiert, Familie sei »überall dort, wo Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen, Sorge tragen und Zuwendung schenken.« Diese Menschen gilt es zu unterstützen und zu schützen, unabhängig von ihrer sexuellen Ausrichtung, ihrem Familienstand oder der Anzahl ihrer leiblichen Kinder",

referiert STREIDL einen weiten Familienbegriff, der in dieser allgemeinen Formulierung auch kinderlose Paare bzw. "Wahlfamilien" umfasst. Welche Konsequenzen dies für eine Gesellschaftspolitik jenseits von Geburtenförderung und der Bedienung von Arbeitgeberinteressen hätte, das bleibt leider weitgehend ausgespart.

 
       
   

Owen Hatherley - These Glory Days

BEHRENDT, Eva (2013): Utopie eines klassenübergreifenden Lebensstils.
Der Architekturkritiker Owen Hatherly hat einen Essay über die britische Band "Pulp" und die Industriestadt Sheffield geschrieben. Treffend vergleicht er den Architekturstil des Brutalismus mit der Musik der 80er-Jahre Britpopband. Im Ton polemisch, in der Analyse gründlich lotet er die Beziehung aus, die Sex, Großstadt und Klassenzugehörigkeit eingehen,
in:
DeutschlandRadio v. 05.02.

 
       
   

ROßMANN, Robert (2013): Reformresistentes Chaos.
Mehr als 150 verschiedene familien- und ehebezogene Leistungen gibt es mittlerweile in Deutschland. Eigentlich höchste Zeit, mit dem Durcheinander aufzuräumen. Doch Schwarz-Gelb fürchtet die Wähler,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 05.02.

"Die jetzt bekannt gewordenen Studien bekräftigen nur Altbekanntes"

Dies ist der einzige Satz, der zur aktuellen bevölkerungspolitischen Debatte, angestoßen von einer überflüssigen Spiegel-Titelgeschichte, zu sagen wäre. Um Familienpolitik geht es bekanntlich nicht, sondern um Geburtenförderung, die bessere Erschließung des Arbeitskräftereservoirs von Müttern und bessere Bildung für den Nachwuchs. Letzteres wäre tatsächlich eine große Herausforderung, der sich zu stellen wäre, doch die Chancen dazu stehen eher schlecht.

 
       
   

Florian Werner - Schüchtern

POROMBKA, Wiebke (2013): Auseinandersetzung mit der eigenen Schüchternheit.
Florian Werner nähert sich der Schüchternheit autobiografisch: Er lässt den Leser an kleinen alltäglichen Hysterien teilhaben. Dazu reichert er sein unterhaltsames Werk mit kulturwissenschaftlichen und philosophischen Erkenntnissen an,
in:
DeutschlandRadio v. 04.02.

 
       
   
SPIEGEL-Titelgeschichte: Das Sorgenkind.
Deutschlands gescheiterte Familienpolitik

DETTMER, Markus/HÜLSEN, Isabell/MÜLLER, Peter/NEUBACHER, Alexander/SAUGA, Michael/TIETZ, Janko (2013): Der 200-Milliarden-Irrtum.
Kaum ein Land Europas gibt so viel für Familien aus wie Deutschland, doch die Geburtenzahl sinkt. Eine Regierungsstudie zeigt: Der Großteil des Geldes wird verschwendet. Stattdessen müsste in Kinderbetreuung und Bildung investiert werden,
in: Spiegel Nr. 6
v. 04.02.

"Die Zahl der Entbindungen ist auf ein Rekordtief gesunken. Knapp 663 000 waren es 2011, zehn Jahre zuvor waren es noch 72 000 Babys mehr",

begründet der Spiegel die Kritik an der Bevölkerungspolitik. Die Nennung der Zahlen ist willkürlich und hätte auch ganz anders sein können, wäre das Ziel des Artikels gewesen, die Wirksamkeit der deutschen Bevölkerungspolitik zu belegen...

Es stellt sich aber vielmehr die Frage, warum der Spiegel z.B. nicht die sofortige Offenlegung der Zensus 2011-Zahlen fordert? Warum baut Politik auf Zahlen auf, von denen man weiß, dass sie völlig veraltet sind? Sollten die Zensus 2011-Zahlen etwa nicht ins Konzept passen?

Wenn es um Familien- und nicht um Bevölkerungspolitik im Interesse der Wirtschaft ginge, müssten dann die Erfolgskriterien nicht ganz andere sein? Ist Geburtenförderung um jeden Preis sinnvoll?

Und was heißt eigentlich Bildungspolitik? Wenn lediglich der Bau von Betreuungseinrichtungen als Investition zählt, dann profitiert lediglich die Bauindustrie von der "Bildungspolitik". Müsste also nicht zu allererst der Investitionsbegriff geändert werden? Müssten nicht Personal- und Ausbildungskosten, also die Ausbildung und Einstellung von qualifizierten Erziehern und Lehrern, nicht als Problem der Erhöhung der Staatsverschuldung gelten, sondern als Beitrag zur Zukunftssicherung?

Nichts davon ist in der Spiegel-Geschichte zu lesen... 

 
       
   

PR (2013): Alleinlebende verändern Gesellschaft.
Immer mehr Singles,
in:
Aachener Nachrichten Online v. 03.02.

Werbung für Online-Partnerbörsen kommt mittlerweile auf den Online-Portalen der Printmedien immer öfters im Gewande von anscheinend seriösen Presseartikeln daher. Erst am Ende des Artikels wird der Werbecharakter deutlich:

"Alleinlebende (kommen) oft so spät oder so gestresst von der Arbeit nach Hause, dass sie keine Lust mehr haben, auf Partnersuche zu gehen.

Andere sind hier schon einen Schritt weiter und setzen bewusst auf das Internet. Per Online Dating ist es möglich, wie beispielsweise bei parship.de mit geringem Zeitaufwand gezielt nach dem passenden Partner zu suchen und andere Singles zu kontaktieren. Vor allem die leichte Kontaktaufnahme sowie die gezielte Eingrenzung der potentiellen Partner beschert den Partnerbörsen ein starkes Wachstum."

Sowohl die Zeitungskrise als auch die Umsatzkrise der Online-Partnerbörsen haben dazu geführt, dass Singles inzwischen auf den Presseportalen kaum noch seriöse Presseartikel, sondern oftmals nur noch Werbeanzeigen vorfinden. Zur Umsatzkrise hieß es im Spiegel bereits letztes Jahr:

"Neben Parship gibt es inzwischen Dutzende andere Partnervermittlungen. Da ist Elitepartner (...), gegründet von einem ehemaligen Parship-Mitarbeiter (...). Auch in der Chefetage von eDarling sitzt ein ehemaliger Parship-Manager. Hinzu kamen Flirtportale, Dateportale, Seitensprungportale, und von Jahr zu Jahr gingen die Umsatzzahlen nach oben. (...). Seit drei Jahren allerdings treten die Umsätze auf der Stelle, immer mehr Geld muss für das Marketing aufgebracht werden."

Von einem starken Wachstum bei den Online-Partnervermittlungen kann also keine Rede sein...

 
       
   

ALLMENDINGER, Jutta (2013): Rheinische Zahlenspiele.
Geld: Für Frauen im Westen ist der Heiratsmarkt immer noch attraktiver als der Arbeitsmarkt. Daran ändert auch die schönste Forschung nichts,
in:
TAZ v. 01.02.

 
       
   

KAPPERT, Ines (2013): Ich arbeite, also bin ich.
Feminismus: In dem Buch "Das Ende der Männer. Und der Aufstieg der Frauen" ist Emanzipation gleich Leistung. Die These ist falsch - aber sie verkauft sich prima,
in:
TAZ v. 01.02.

 
       
   

SCHÄFER, Annette (2013): Die Leiden der Witwer.
Im Vergleich zu Witwen sind Witwer eine Minderheit. Doch der Tod der Ehepartnerin trifft sie oft besonders hart. Es ist nicht nur der Verlust des vertrauten Menschen, der an trauernden Männern nagt. Auch mit dem Haushalt, den eigenen Gefühlen und den Beziehungen zu den Kindern kommen viele nicht zurecht,
in: Psychologie Heute, Februar

"Im Vergleich zu Witwen sind Witwer eine Minderheit. In Deutschland ist es schwer, an exakte Zahlen heranzukommen, weil das Statistische Bundesamt Verwitwete mit Geschiedenen zusammenfasst. Wenn man Zahlen von Ländern wie den USA zugrunde legt, dürfte das Verhältnis Witwer zu Witwen bei ungefähr 1:4 liegen"

lügt uns SCHÄFER an. Sogar das Statistische Jahrbuch 2012 des Statistischen Bundesamtes, das selbst im Internet für jeden verfügbar ist, weist die Zahl der Witwen und Witwer nach Altersgruppen aus (Tabelle 2.1, 2012, S.33). Man muss also keineswegs auf die Daten der USA zurückgreifen, wenngleich die Angaben zum Verhältnis näherungsweise stimmen.

Zur unterschiedlichen Sterblichkeit von Witwen und Wittwer gibt es eine international und historisch vergleichende Studie von Jens ALBER, die SCHÄFER nicht einmal erwähnt. Stattdessen werden nur nationale Studien angeführt, weswegen länderspezifische Unterschiede in der Sterblichkeit von Witwen und Witwer unberücksichtigt bleiben. So waren z.B. nach Jens ALBER in Irland in den 1970er und 1990er Jahren Witwen stärker gefährdet als Witwer.

 
       
   

NEON (2013): "Ich benehme mich wie ein Kleinkind".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und erklären, warum es sich trotzdem lohnt, sie kennenzulernen,
in: Neon, Februar

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 31. Januar 2013
 

   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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