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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 06. Januar 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Stellenwert der Ehe nimmt ab, der Stellenwert der Familie nimmt zu   

"Der Stellenwert der Ehe nimmt ab, der Stellenwert der Familie nimmt zu. Die Sorge der Gesellschaft gilt den Kindern, nicht mehr der Ehe. Diese Konzentration auf das Kindeswohl muss in einer Zeit niedriger Geburtenraten auch nicht wundern. Dreh- und Angelpunkt der Unerhaltsansprüche ist heute das Kind und die Sorgetragung für das Kind, nicht mehr die Ehe. Und die nichteheliche Geburt von Kindern ist alltäglich geworden. Drei Millionen Kindern werden von Alleinerziehenden großgezogen. Immer mehr Kinder wachsen in komplexen Lebensverhältnissen, in Patchworkfamilien auf. Voilà: Die verschiedensten Lebensformen koexistieren.".
(aus: Heribert Prantl "Familie ist kein Stillleben", Blätter für deutsche und internationale Politik, Dezember 2013, S.77)

 
 
       
   

KUNTZ, Katrin (2014): Feiglinge.
Homestory: Warum ich so viele Singles kenne,
in:
Spiegel Nr.2 v. 06.01.

"Ich bin 31, ich kenne lange Beziehungen, auch ich habe zurzeit keinen Partner. Ich sitze gern abends mit meinen Freunden in der Kneipe (...).
Ich finde, dass Unverbindlichkeit keine schöne Angelegenheit ist, weil sie das echte, nahe Leben verhindert. Aber ich erlebe, dass man sich in ihr einrichten kann wie in einer Beziehung", bekennt Katrin KUNTZ.

 
       
   

Haruki Murakami - Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

VOIGT, Claudia (2014): Die Farben des Jazz.
Literaturkritik: Der japanische Autor Haruki Murakami schickt in seinem neuen Roman einen Mann auf die Reise in die eigene Vergangenheit,
in:
Spiegel Nr.2 v. 06.01.

 
       
   

KELLER, Matthias & Thomas HAUSTEIN (2013): Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Ergebnisse des Mikrozensus 2012,
in: Wirtschaft und Statistik, Heft 12, Dezember

DECKL, Silvia (2013): Armut und soziale Ausgrenzung in Deutschland und der Europäischen Union.
Ergebnisse aus Leben in Europa (EU-SILC) 2012,
in: Wirtschaft und Statistik, Heft 12, Dezember

Die Armutsgefährdung von Alleinlebenden in Deutschland lag 2011 mit ca. 32 % hinter derjenigen von Alleinerziehenden (38,8 %) an zweiter Stelle. Bei der Armutsgefährdung von Alleinlebenden ist diejenige alleinlebender Männer innerhalb von 4 Jahren von 27,7 % auf 32 % gestiegen, d.h. um 4,3 %, während die Steigerungsrate bei den alleinlebenden Frauen nur bei 2,2 % lag. Die Armutsgefährdung alleinlebender Frauen ist jedoch mit 32,7 % immer noch um 0,7 % höher als bei Männern. Im Vergleich mit der Europäischen Union liegt die Armutsgefährdung von Alleinlebenden in Deutschland um durchschnittlich ca. 7 % höher.

Für eine weitergehende Analyse hinsichtlich der Ursachen der hohen Armutsgefährdung von Alleinlebenden in Deutschland (z.B. höhere Arbeitslosigkeit, Lohndifferenzen, geringere Rentenhöhe usw.) fehlen die notwendigen Daten.

 
       
   
FAS-Wirtschaft Special: Jahrgang 1964.
1,36 Millionen Babys wurden 1964 in Deutschland geboren, - so viele wie in keinem anderen Jahr. Es sind Kinder des Wirtschaftswunders. Dann kamen der Pillenknick und die Wirtschaftskrise. Und die Lust auf Kinder war dahin

KLOEPFER, Inge (2014): Ich bin ein echter Babyboomer.
Nie wurden in Deutschland mehr Kinder geboren als 1964. FAS-Autorin Inge Kloepfer ist eine davon. Sie erzählt vom Leben als Kind des Wirtschaftswunders, als Studentin einer Massenuniversität und als Mutter mit Karrierewunsch. Und warum früher ständig Willy Brandt im Fernsehen kam,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.01.

PETERSDORFF, Winand von (2014): "Bei Mädchen ist eh wurscht, was sie machen".
Regisseurin Caroline Link, geboren 1964, über eine sorglose Kindheit und den langen Weg zu "Jenseits der Stille",
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.01.

NIENHAUS, Lisa (2014): Wenn die Babyboomer in Rente gehen.
Der Jahrgang 1964 geht 2031 in Rente. Dann müssen wenige Junge auf einmal sehr viele Alte durchbringen. Schaffen die das? Oder droht Verarmung? Ein Ausflug in die Zukunft,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.01.

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

 
       
   

Antonia Baum und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Debatte

BAUM, Antonia (2014): Man muss wahnsinnig sein, heute ein Kind zu kriegen.
Wie die tollste Sache der Welt in unserer Gesellschaft für viele zu einem Albtraum geworden ist und wie man das wieder ändern könnte,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.01.

HERACK, Marco (2014): Das deutsche Mutterunglück.
Die ostdeutsche Frau lebte mit der Doppelbelastung aus Beruf und Familie. Die Wende änderte daran wenig. Jetzt ziehen die Frauen im Westen erschöpft nach,
in:
blogs.faz.net v. 05.01.

 
       
   

BLÜM, Norbert (2014): Achtung, Karlsruhe!
Das Bundesverfassungsgericht soll das Grundgesetz hüten. Tatsächlich machen sich die Richter zu Agenten seiner Veränderung - etwa bei der Homo-Ehe,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.01.

 
       
   

Haruki Murakami - Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

WEIDERMANN, Volker (2014): Explosion der Einsamkeit.
Von einem, der auszog, seine Kindheit wiederzufinden: Haruki Murakamis Roman "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki",
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.01.

 
       
   

Das Single-Dasein in Österreich

STAAT, Yvonne (2014): Macht und Schmerz.
Abtreibung in Wien. Eine Geschichte der Extreme,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.01.

 
       
   

Der Jahrgang 1964 in der Debatte

PRASCHL, Peter (2014): Happy Birthday, Babyboomer!
Der stärkste Jahrgang der deutschen Nachkriegsgeschichte wird fünfzig. Doch was haben die Kinder des Jahres 1964 geschafft, außer viele zu sein? Glückwunsch an eine unauffällige Generation,
in:
Welt am Sonntag v. 05.01.

 
       
   

Wenn Eltern Pflege brauchen

HALSER, Marlene (2014): Bitte, Papa.
Alter: Irgendwann muss man für seine Eltern sorgen. Was aber, wenn sie das nicht wollen?
in:
TAZ v. 04.01.

Marlene HALSER schreibt über ihr Verhältnis zu ihrem Vater, einem Scheidungs-Single, der zwei Jahrzehnte in der städtischen Familienwohnung weiterlebt, bevor er ins Elternhaus umzog:

"Eigentlich war mein Vater längst alt genug, in Rente zu gehen. Den kleinen Schreibwarenladen hatte er 2003 aufgegeben und sich einen Traum erfüllt. Er war wieder aufs Land gezogen. Raus aus der engen Dreizimmerwohnung in München-Milbertshofen, in der ich aufgewachsen war und die mein Vater nach der Scheidung alleine bewohnt hatte, zurück in das Haus seiner Eltern."

Singles wird gerne vorgeworfen sie lebten in zu großen Wohnungen. Es sind aber weniger die typischen ledigen Singles, sondern Geschiedene oder Witwer/n, die in großen Wohnungen leben. Und nicht selten sind mit der eigenen Wohnung, dem eigenen Haus starke Gefühle verbunden:

"Das Haus ist ein Teil von ihm geworden. Dort kommt er her, dort will er bleiben. Eine weitere Station hat er für sein Leben nicht vorgesehen."

Unsere Gesellschaft verdrängt gerne diese Aspekte. Viel einfacher ist es so zu tun, als ob Singles immer die anderen sind. Mit dieser Doppelmoral lässt es sich ausgezeichnet über die "Single-Gesellschaft" schwadronieren...

 
       
   

Haruki Murakami - Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

PRASCHL, Peter (2014): Das leichte Leben.
Liebe, Schwäche, Selbstfindung: Haruki Murakami sieht die Dinge wieder klar und kehrt mit seinem neuen Roman zum Ideal der Einfachheit zurück,
in:
Welt v. 04.01.

 
       
   

Das Single-Dasein in Großbritannien

JACOBS, Luisa (2014): Beziehungsweise obdachlos.
Großbritannien: Rosie Walker lebt bei ihrem Freund, unfreiwillig. "Wenn ich die Beziehung beende, habe ich kein Zuhause mehr", stellt sie nüchtern fest,
in:
TAZ v. 03.01.

 
   
ZEIT-Dossier: Not am Mann

RAETHER, Elisabeth & Tanja STELZER (2014): Das geschwächte Geschlecht.
Männer sind öfter krank als Frauen, trinken mehr Alkohol, werden eher arbeitslos - oder arbeiten sich zu Tode. Sie halten mit dem gesellschaftlichen Wandel nicht mehr Schritt. Ist es Zeit für eine Männerbewegung?
in: Die
ZEIT Nr.2 v. 02.01.

Die Krise der Männlichkeit in der Debatte

 
       
   

ROSENFELD, Dagmar  (2014): Bitte keine Fürsorge.
Viele Behinderte haben eigene Kinder. Das erfordert politische Reformen,
in: Die ZEIT Nr.2 v. 02.01.

"Die Zahl der Kinder, die (...) geistig behinderte Eltern haben, ist in den vergangenen zwanzig Jahren deutlich gestiegen. Das hängt vor allem mit dem 1992 eingeführten Betreuungsgesetz zusammen (...). Damit wurde auch die bis dahin gängige Praxis beendet, dass Eltern ihre geistig behinderten Kinder sterilisieren ließen - zumeist aus Sorge, sie seinen zum Mutter- oder Vatersein nicht fähig. Das Recht behinderter Menschen auf Elternschaft erfordert nicht nur gesetzlichen Schutz, sondern auch praktische Unterstützung, damit sie bei ihren Kindern sein können",

schreibt ROSENFELD. Man hätte gerne genaue Angaben zur Kinderzahl geistig Behinderter, denn der Begriff "viel" ist in diesem Zusammenhang wenig aussagekräftig.

Warum wird aber geistig behinderten Kinderlosen der erhöhte Beitrag zur Pflegeversicherung abverlangt? Das hat mit einem RECHT auf Elternschaft nichts zu tun, sondern bedeutet eine PFLICHT zur Elternschaft auch für geistigbehinderte Menschen. Das Zwangssystem wird also lediglich vom einen Extrem (Null) aufs andere Extrem (Alle) umgeschaltet. 

ROSENFELD geht es um eine Reform der Eingliederungshilfe, die "mit 14 Milliarden Euro mittlerweile den größten Posten im Sozialhaushalt" ausmacht. Als Ideal gilt ROSENFELD das "Persönliche Budget", das derzeit die Ausnahme ist:

"Mit seiner selbstbestimmten Lebensführung in den eigenen vier Wänden, berufstätig, mobil, ist Uwe Frevert eine Ausnahme. Denn neunzig Prozent der Eingliederungshilfe gibt der Staat in stationäre Betreuung, vor allem in Wohnheime und Behindertenwerkstätten."

 
       
   

WIERTH, Alke (2014): Schulen in der Ethnofalle.
Bildung: Gut verdienende Zuzügler verändern die Mischung an den Grundschulen in der Innenstadt. Durch die Gentrifizierung bessert sich auch der Ruf vieler Schulen. Doch in Kreuzberg profitieren trotzdem nicht alle davon sind unseren Müttern und Vätern viel ähnlicher, als wir wollen - und das ist gut so,
in:
TAZ v. 02.01.

 
       
   

SCHUMACHER, Eckhard (2014): Nachtlebengeschichtsschreibung.
Popkolumne,
in: Merkur, Heft 776,
Januar

 
       
   

KIX, Martina (2014): Nicht von schlechten Eltern.
Wir sind unseren Müttern und Vätern viel ähnlicher, als wir wollen - und das ist gut so,
in: Neon,
Januar

KIX, Martina (2014): "Man erholt sich niemals davon".
Eltern wünschen sich Kinder, die ihnen ähnlich sind. Doch der Wunsch geht nicht immer in Erfüllung. Der amerikanische Autor Andrew Solomon hat ein Buch über extreme Familien geschrieben,
in: Neon,
Januar

 
       
   

SCHRENK, Jakob (2014): Erotisches Kapital.
Mindestens so wichtig wie Geldverdienen ist das Flirten im Büro. Leider traut sich das kaum noch jemand,
in: Neon,
Januar

HAAF, Meredith (2014): Der Mythos von den Zicken.
Gegenrede: Der Autor irrt. Und nicht nur er. Hier räumt sie mit den typischen Unterstellungen auf, die Frauen in der Sexismusdebatte einfach nicht loswerden,
in: Neon,
Januar

 
       
   

BUCHHOLZ, Jenny (2014): "Ich rede gerne über Penisse".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und erklären, warum es sich trotzdem lohnt, sie kennenzulernen,
in: Neon,
Januar

 
       
   

HAUSCHILD, Jana (2014): Dement werden wir später!
Mit der steigenden Lebenserwartung, so fürchten viele, werde Demenz für immer mehr Menschen zum unabwendbaren Schicksal. Neue Studien relativieren den Pessimismus,
in:
Psychologie Heute, Januar

Jana HAUSCHILD berichtet über Studien, die darauf hindeuten, dass jüngere Generationen seltener an Demenz leiden als ältere Generationen. Dies bedeute, dass solche Erkrankungen weniger biologische bzw. genetischen Ursachen hätten, sondern die Konsequenz unseres Lebensstils seien.

 
       
 

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Zu den News vom 22. - 31. Dezember 2013
 

   
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