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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 01. - 15. Juli 2003

 
       
     
     
   
  • Sommerpausen-Thema: Peter Oefele - alleine unterwegs in Frankreich, Spanien, Marokko und Portugal
 
       
   
  • NECKEL, Sighard (2003): Kampf um Zugehörigkeit.
    FR-Serie Soziale Ungleichheit
    : Die Macht der Klassifikation in den inoffiziellen Sphären der Lebenswelt - ein oft übersehender Ungleichheitsfaktor,
    in: Frankfurter Rundschau v. 15.07.

 
   
  • ROSENFELD, Dagmar (2003): Land ohne Leute.
    Auf einer Wiese stehen rostige Pfosten, hier war mal ein Fußballplatz. Jetzt brauchen sie keinen mehr, der Nachwuchs fehlt. In Mecklenburg-Vorpommern entvölkern sich Städte und Dörfer. In 50 Jahren ist es in ganz Deutschland so, sagen Experten. Ein Blick in die Zukunft,
    in: Tagesspiegel v. 15.07.

Mit dem Konstrukt "demografischer Wandel" hat sich die Politik elegant aus der Verantwortung geschlichen! War früher ein Land ohne Leute ein untrügliches Zeichen dafür, dass ein Land seine Leute nicht ernähren konnte - strukturschwaches Gebiet hieß so etwas einmal - , so wird heute einfach die Argumentation umgekehrt. Das Problem der Arbeitslosigkeit wird umgedeutet in das Problem des Geburtenrückgangs. In seinem Buch Vorbild Deutschland deckt der Wirtschaftsjournalist Detlef GÜRTLER diesen Betrug auf. Dort wo die Menschen solche Arbeit finden, die eine Familie standesgemäß ernährt, dort wächst auch die Bevölkerung.
 
   
Harry KUNZ hält den Deutschen das Vorbild Frankreich vor. Vergisst jedoch zu erwähnen, dass Frankreich lange keine Vorbild war. Das Plädoyer von KUNZ läuft auf die Abkehr von Familienpolitik hinaus, Bevölkerungspolitik wird damit nun auch in der taz salonfähig... 
 
     
   
  • LÖHR, Sandra (2003): Krise schlägt Krise.
    Zwei Bücher erinnern an jene gar nicht so ferne Zeit, in der junge und erfolgreiche Menschen sich plötzlich mit einem Übel wie der Quarterlife Crisis konfrontiert sahen,
    in: TAZ v. 15.07.

Nachdem Florian ILLIES in seinem neuen Buch Generation Golf zwei den Begriff Quarterlife Crisis verwendet hat, darf nun Sandra LÖHR die US- und die deutsche Variante des Phänomens anhand zweier bereits seit längerem erschienenen Bücher zum Thema auch den taz-Lesern vorstellen. ILLIES schreibt dazu:

"Endlich wurde ein Name für jene Ratlosigkeit gefunden, die nicht durch zu viele, sondern durch zu wenige Widerstände entsteht, für jene Erschöpfung, die einen beschleicht, weil man nicht weiß, wofür man eigentlich kämpfen soll".

Mit dieser Definition des Quarterlife-Problems betont ILLIES nicht das Luxusproblem der Optionsvielfalt, sondern beklagt die antiautoritäre bzw. liberale Erziehung der Eltern. Sandra LÖHR  atmet angesichts der Wirtschaftskrise auf, denn das Phänomen Quarterlife-Crisis wird dadurch für sie zu einem Problem der Vergangenheit:

"Endlich müssen wir uns nicht mehr den Kopf über unsere Karrieremöglichkeiten zerbrechen. Jetzt, wo alles wieder vorbei ist und New Economy und Spaßgesellschaft tot sind, kann man sich einfach wieder, wie damals unsere Eltern auch, um die ökonomische Zukunft sorgen und ganz in Ruhe erwachsen werden."  

 
   
  • AMEND, Christoph & Stephan LEBERT (2003): "Meine eigene Wirklichkeit geht niemanden etwas an".
    Er ist der Erfinder der verwöhnten Generation Golf. Doch die Zeiten sind härter geworden. Und auch er polarisiert mehr den je. Wer ist Florian Illies?
    in: Tagesspiegel v. 13.07.

 
   
  • Florian Illies - Generation Golf zwei

    • SACK, Adriano (2003): Mit der Angst auf dem Beifahrersitz.
      "Wir" heißt immer: Die anderen. Florian Illies beschreibt das unsanfte Erwachen der Generation Golf nach 11. September, Börsencrash und Irak-Krieg,
      in: Welt am Sonntag v. 13.07.

 
   
  • WEWER, Antje & Anne PETERSEN (2003): Ja, ich will!
    Vorbei die Zeiten, als junge Leute verweigerten und rebellierten. Bürgerlichkeit wird neu erfunden. Alte Konzepte werden modernisiert. Und siehe da: Es funktioniert,
    in: Welt am Sonntag v. 13.07.

Bei Antje WEWER & Anne PETERSEN werden die neuen (Wirtschafts-)Bürgerbewegungen zu Volksbewegungen umgedeutet und Florian ILLIES gar zum Vordenker der neuen Bürgerlichkeit hochstilisiert:

"Die neuen Volksbewegungen kommen aus dem bürgerlichen Milieu. Insgesamt 25 Initiativen wie der »BürgerKonvent« oder die gemeinnützige Stiftung »Klarheit in der Politik« folgen derzeit Arnulf Barings Ruf »Auf die Barrikaden!« und mahnen die Reformunfähigkeit der Deutschen an, posaunen »Deutschland ist besser als jetzt« oder »Wir mischen uns ein«.
Einmischung predigt auch Florian Illies, Vordenker der neuen Bürgerlichkeit. Im jüngst erschienen zweiten Teil seines Bestsellers »Generation Golf« rätselt er, warum angesichts leerer Rentenkassen der Protest seiner Generation ausbleibt. Als Feindbild dienen Illies die 68er, die sich zwar eingemischt haben, aber nun »die konservativsten Besitzstandwahrer der Nation« geworden sind. Ihre antibürgerlichen Klischees sind nun moralischer Besitzstand des Kleinbürgers geworden.
Das durch die Nazis weitgehend ausgerottete Bürgertum wurde durch die 68er weiter denunziert - und exakt jene Tendenz aufzuhalten und umzudrehen, ist eine historische Mission. Das Bürgertum findet in der augenblicklichen Umgründungsphase der Bundesrepublik zu ihren revolutionären Wurzeln zurück."

Zu viel Ehre für elitäre Besitzstandwahrer!

 
     
   
  • WINKLER, Thomas (2003): Verweigerung zu verkaufen.
    "Wir sind Helden" machen die Repolitisierung der Popmusik vor, und erkennen, dass es nur eine Marktlücke ist,
    in: Frankfurter Rundschau v. 12.07.

 
     
   
  • ERLER, Gisela (2003): Ein Herz und eine Seele.
    Sind Sie glücklich? Dann liegt das vielleicht daran, dass Sie eine Familie gegründet haben. Klingt spießig? Im Gegenteil, meint die Familienforscherin Gisela Erler: Die Kleinfamilie ist ungeheuer modern,
    in: SZ-Magazin. Beilage der Süddeutsche Zeitung v. 11.07.

 
     
     
     
     
   
  • JUNGLE WORLD-Titelstory: Prekäre Zeiten.
    Prekär heißt »durch Bitten erlangt; widerruflich«, und das trifft auf immer mehr Beschäftigungsverhältnisse zu. Versprochen werden mehr Selbstbestimmung und lockere Arbeitszeiten. Tatsächlich aber wird Feierabend ein Fremdwort, wenn man jeden Tag beweisen muss, dass man gebraucht wird. Die Prekären in Frankreich zeigen, dass Widerstand gegen die neuen Arbeitsformen dennoch möglich ist
 
   
  • Florian Illies - Generation Golf zwei

    • ZAIMOGLU, Feridun (2003): Frust schieben Mut proben.
      Drei Jahre nach seinem Bestseller "Generation Golf" legt der Berliner Journalist Florian Illies nun eine Fortsetzung vor. "Generation Golf zwei" beschreibt Deutschlands Dreißigjährige, ernüchtert von Brösencrash, 11. September und Irak-Krieg. Private Schmollfibel oder Zeit-Dokument? Eine Kontroverse zur "GG zwei",
      in: Tagesspiegel v. 09.07.

    • AMEND, Christoph (2003): Mut proben,
      in: Tagesspiegel v. 09.07.

    • KNIPPHALS, Dirk (2003): Gegen die Wand gefahren.
      Die Heiapopeia-Jugend probt die Selbstkritik: Florian Illies schreibt eine Fortsetzung seines Bestsellers "Generation Golf" und entdeckt angesichts der Rezession, etwas verspätet, das melancholische Bewusstsein. Ein Trendsetter will er nie gewesen sein,
      in: TAZ v. 09.07.

 
     
     
     
   
SPIEGEL-Titelgeschichte: Die neuen Werte.
Ordnung, Höflichkeit, Disziplin, Familie
  • MOHR, Reinhard u.a. (2003): Nobel statt Nabel.
    In den Zeiten der Krise, des Pisa-Schocks und um sich greifender Verlotterung ist eine neue Bürgerlichkeit gefragt. Das Einhalten von Regeln, das Leben mit althergebrachten Tugenden und Ritualen wird wichtiger,
    in: Spiegel Nr.28 v. 07.07.

 
   
  • GORRIS, Lothar & Wolfgang HÖBEL (2003): "Jetzt kommt der Realismus".
    Florian Illies über die Irrfahrten und wirtschaftlichen Crashs der heute Um-die-30-Jährigen, Routenplaner für den Weg aus der Krise und sein Buch "Generation Golf zwei",
    in: Spiegel Nr.28 v. 07.07.

 
     
   
  • SCHMIDBAUER, Wolfgang (2003): Ich.
    Eine neue Literatur entsteht - ihr Thema: das eigene Ego. Was gefällt uns so an diesen Büchern?,
    in: Tagesspiegel v. 06.07.

 
     
     
   
  • Florian Illies - Generation Golf zwei

    • KREKELER, Elmar (2003): Wir waren's nicht, Helmut ist's gewesen.
      Vor drei Jahren ging's ihr noch gut. Jetzt ist die Generation Golf in die Krise geraten. Und Florian Illies, der sie erfand, erzählt in "Generation Golf II", wie es ihr geht. Wie bisher und gar nicht schlecht. Eigentlich. Eine Inspektion,
      in: Welt v. 05.07.

 
     
   
  • WINKLER, Thomas (2003): "Wir sind nicht allein".
    Müssen nur wollen: Judith Holofernes und Pola Roy spielen in der richtigen Band zur richtigen Zeit, Wir Sind Helden aus Berlin. Ein Gespräch über Konsumverzicht als Verkaufsschlager, Ende der Spaßgesellschaft und kontrollierten Imagetransfer,
    in: TAZ v. 04.07.

 
   
  • FLASSBECK, Heiner (2003): Forschen ohne Verstand.
    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung meint: Je kürzer Arbeitslose unterstützt werden, je schneller finden sie einen Job. Doch das ist wissenschaftlich verbrämter Unfug,
    in: TAZ v. 03.07.

 
     
   
  • ULRICH, Bernd (2003): Vertreibung aus dem Paradies.
    Noch einmal will die Regierung mit neuen Schulden gute Laune machen. Eigentlich müsste die Botschaft lauten: Alle müssen sich einschränken - denn die Wende zum Weniger hat auch Vorteile,
    in: ZEIT Nr. 28 v. 03.07.

 
     
   
  • Speed-Dating in der Debatte

    • BERG, Michael (2003): Lern mich kennen - aber schnell!
      Speeddating nun auch in Frankfurt: 18 Frauen treffen 18 Männer für jeweils drei Minuten. Plaudern und Flirten bis zum Gong - nur die Adresse ist tabu,
      in: Frankfurter Rundschau v. 02.07.

 
   
  • HEINE, Matthias (2003): Leistung lohnt sich nicht.
    Die Generation der 30-Jährigen hat allen Grund zur Skepsis gegenüber der "Ruck"-Rhetorik,
    in: Welt v. 02.07.

 
   
  • ADAM, Konrad (2003): Konvente haben Konjunktur.
    Bürger kämpfen gegen den Reformstau - Aber jeder marschiert allein,
    in: Welt v. 02.07.

Singlefeind und MIEGEL-Freund Konrad ADAM referiert über die Kontroverse innerhalb der neuen Bürgerbewegung, die sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen kann.
 
   
  • HECHT, Heinrich (2003): Trockenrosette.
    Frank Schirrmacher und das Geschlecht,
    in: junge welt v. 02.07.

 
   
Martin van Creveld - Das bevorzugte Geschlecht
 
   
  • HEINE, Matthias (2003): Es war nicht alles schlecht.
    Sommer der Westalgie: Die alte Bundesrepublik war nie so langweilig, wie man uns einreden will,
    in: Welt v. 01.07.

 
     
   
GEO-Titelgeschichte: Neid

SCHRÖDER, Jens (2003): Neid.
Das Gefühl im Hinterhalt,
in: GEO, Juli

Sighard Neckel - Chronist der Neidgesellschaft

REHLÄNDER, Jens (2003): Psychologie: Warum Menschen neidisch sind.
Gibt es bestimmte Persönlichkeiten, die für Neid anfälliger sind als andere?
in: GEO, Juli

Rolf Haubl - Neidisch sind immer die anderen

REHLÄNDER, Jens (2003): Psychologie: Wie man sich selbst vom Neid befreit.
Neid vergiftet Lebensglück und Selbstbewusstsein. Doch es gibt Wege, die aus der Sackgasse führen,
in: GEO, Juli

 
   
  • SCHINDHELM, Michael (2003): Generationen ohne Eigenschaften.
    Sie sind in den besten Jahren, sie müßten jetzt dran sein an den Schalthebeln der Gesellschaft, aber es scheint ihnen an Sendungs- und Machtbewußtsein zu fehlen. Die Kinder des Kalten Krieges irrlichtern noch immer umher,
    in: Das Magazin, Juli

 
   
Walter BRAUN stellt Sarah HARPER, Direktorin des Oxford Insitute of Ageing vor, die das Buch The Family in Ageing Societies herausgegeben hat. HARPER geht es im Gegensatz zu den üblichen sozialmoralischen Verurteilungen einer alternden Gesellschaft um die Veränderungen, die durch die neue Langlebigkeit beeinflusst werden.

Während neoliberale Sozialstaatskritiker von Jürgen BORCHERT bis Konrad ADAM die niedrige Geburtenrate als Ausdruck eines familienunfreundlichen Sozialstaats interpretieren, sieht HARPER die Geburtenrate im Zusammenhang mit der neuen Langlebigkeit. So führt Langlebigkeit zu einer "Verlängerung der einzelnen Lebensphasen". Wie sich die Langlebigkeit jedoch genau auf das Fortpflanzungsverhalten auswirkt, das lässt sich dem Artikel nicht entnehmen.

 
       
   

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Zu den News vom 21. - 30. Juni 2003

 
       
   
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