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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 05. Juli 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Sie wollte in die Bucht. Die Bucht war das Zentrum der Insel. Die Klippen formten einen winzigen Einschnitt der Küste. Steiles heißes Gestein sparte das Halbrund aus. Der Vulkansand des Strands erwärmte sich ab zehn, elf Uhr, wenn die Sonne über die Felskanten schien.

Gegen Mittag glühte der Körper mit dem Sand. Eine Herzkammer war die Bucht. Die Brecher zerstoben über Lavabrocken. Die Wasserschleier stiegen auf. In Regenbogenfarben wehten sie über auslaufende Wellen, über die Gischt und das Gesicht."
(aus: Hans Pleschinski "Leichtes Licht", 2005, S.37f.)

 
 
 
 
  • REINECKE, Stefan (2005): Rasender Stillstand.
    Political Studies (1): Angesichts der bevorstehenden Neuwahlen herrschen Pragmatismus im Wahlvolk - und Sehnsucht nach Differenz. Wo im Kern des Politischen die Unterschiede verschwimmen, dient die "Generation" als letztes Distinktionsmerkmal,
    in: TAZ v. 05.07.

Die taz beginnt eine neue Serie und Stefan REINECKE beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Generation und Politik:

"Das Konzept, Politik unter dem Aspekt der Generation zu betrachten, hat leicht etwas Windiges. So kann man seit 15 Jahren eine wundersame Vermehrung der »Generationen« verfolgen, die auf- und meist auch schnell wieder abtauchten. Auf die 78er, die kleinen ironisch gestimmten Geschwister der berühmten 68er, folgten die 89er, die Wendegeneration, der die Generation Golf auf den Fersen war. Danach wurden mit Fanfarenstößen noch ein paar Generationen ausgerufen - allerdings ohne richtigen Erfolg
      
  Der Generationshype scheint ein Bedürfnis nach Identifikation zu befriedigen. Politisch sind wir alle Liberale geworden, kulturell alle Teil der gleichen Pop- und Massenkultur, und in der politischen Kernfrage, der Arbeit, werden Alternativen nur simuliert. In dieser Lage steigt offenbar das Bedürfnis nach virtuellen Abgrenzungen. My Generation, das sagt sich leicht - gender, class, race scheinen als Kriterien jedenfalls außer Mode zu sein."

Als Beispiel dient u.a. Frank SCHIRRMACHER:

"Die Generationsfrage als existenzielle Geste hat Frank Schirrmacher in der FAZ entdeckt. Wenn jetzt nicht reformiert wird, dass es kracht, komme für die über Dreißigjährigen alles »lebensgeschichtlich zu spät«."

Diese Einschätzung ist verharmlosend, denn bei SCHIRRMACHER geht das Generationengerede mit einer Rhetorik des "demografischen" Ausnahmezustandes einher (siehe auch WENZEL in der NZZ).

Dagegen ist das Generationengerede von Joachim LOTTMANN im Zusammenhang mit Marek DUTSCHKE, das ästhetische Geschmacksfragen in den Vordergrund stellt, geradezu harmlos.

Stefan REINECKE fehlt es an analytischer Schärfe, wenn er die qualitativen Unterschiede beider Phänomene nicht herausstellt, sondern sie zusammen in den inhaltsleeren "Topf Distinktionsmerkmal" wirft.

Da hilft es auch nicht weiter, wenn REINECKE seinen analytischen Ausgangspunkt bei Ulrich BECK ("Was zur Wahl steht") nimmt.    

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
Der Code des Herzens - Die Renaissance der Romantik durch die Pragmatiker der Liebe
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • LEHNARTZ, Sascha (2005): Geld oder Liebe?
    Die Mitglieder der ehemaligen "Neuen Mitte" hätten genug gute Gründe, zu Wechselwählern zu werden. Aber schon der Gedanke daran verdirbt vielen die Laune,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 03.07.

     
 
  • BARTELS, Gerrit (2005): Bessere Stapel klingt gut.
    Michel Houellebecq, Philip Roth, J. M. Coetzee, Jonathan Safran Foer und viele andere große Namen mehr: Im Juli beginnt der Bücherherbst, und der diesjährige verspricht ein hochwertiger zu werden,
    in: TAZ v. 02.07.

BARTELS hat das Herbstprogramm der Verlage studiert und gibt einen kleinen Vorgeschmack:

"Zu nennen wären da etwa Michel Houellebecqs neuer Roman »Die Möglichkeit einer Insel«, der Ende August erscheint und laut Verlag »eine radikale Abrechnung mit unserer heutigen Gesellschaft« sein soll und genauso »radikal unsere Zukunft entwirft«. Das ist schönste Verlagsprogrammprosa, doch deuten diese Sätze auf Houellebecqs Topthemen hin: Individualisierungs- und Globalisierungstristesse, die Mär vom neuen Menschen und der Abschaffung des Alten, das Elend der spät- und neoliberalen Welt etc. pp. Die hat man zwar in ihrem ganzen provokanten Türeneinrennenwollen schon hinreichend diskutiert, sie werden aber erneut ihre Wirkung zumindest in den Feuilletons haben.
      
  (...).
Ansonsten ist eine Riege von Schriftstellern am Start, die lange dabei sind, aber noch nicht den Status eines Walsers oder einer Wolf haben:
Hanns-Josef Ortheil hat mit
»Die geheimen Stunden der Macht« einen Familien- und Gesellschaftsroman geschrieben, der auch ein bisschen aus dem Innern des Literaturbetriebs erzählt; Uwe Timm berichtet von seiner Freundschaft zu Benno Ohnesorg, mit dem er das Kolleg in Braunschweig besucht hat; und Matthias Politycki kann mit seinem Roman »Herr der Hörner« zeigen, was »relevanter Realismus« ist. Allerdings findet sich da in der Inhaltsangabe des Verlagsprogramms keine erste Spur (...).
      
  (...).
Zu guter Letzt gibt es auch Neues von
Benjamin v. Stuckrad-Barre,
»kurzfristig ins Programm genommen«, wie der Rowohlt Verlag stolz seinen Neuerwerb verkündet. Doch der Titel und die Ankündigung verheißen wenig Gutes: »Was.Wir.Wissen« heißt das Buch, das ein Internetabfallsuchmaschinenschnipsel-Buch ist. Dieses lässt einen erneut den Wunsch hegen, Stuckrad-Barre möge sich einmal drei, vier Jahre zurückziehen und endlich einen richtigen und vielleicht guten Roman schreiben."

     
 
     
 
  • SEIBT, Gustav (2005): Das schwarze Loch.
    Was wollen die Konservativen?
    in: Süddeutsche Zeitung v. 02.07.

     
 
     
 
  • Das Single-Dasein in Großbritannien

    • LIPPITZ, Ulf (2005): Wiedersehen im World's End.
      Eine britische Karriere: 1975 ein Punk, 1985 ein Yuppie. Heute sagt der Werbemanager Stephen Colegrave, er habe den Sex Pistols alles zu verdanken,
      in: Tagesspiegel v. 02.07.

     
 
     
 
     
 
  • SCHOLZ, Leander (2005): Der Hirte und seine Herde.
    Wirtschaftsstaat. In Michel Foucaults Vorlesungsreihe "Geschichte der Gouvernementalität" geht es um das vertrackte Erbe des Neoliberalismus,
    in: Freitag Nr.26 v. 01.07.

     
 
NEON-Titelgeschichte: Willst du mit mir wohnen?
Zehn wichtige Fragen, die Frauen und Männer vor dem Zusammenwohnen klären sollten
  • BÄUERLEIN, Theresa & Tobias KNIEBE (2005): Komm rein!
    Ihr seid verliebt? Toll! Jetzt wollt ihr in eine gemeinsame Wohnung ziehen. Davor solltet ihr euch eure Partnerin oder euren Partner aber noch mal ganz genau anschauen. Und euch genau zehn wichtige Fragen stellen,
    in: Neon, Juli/August

     
 
  • SCHRÖDER, Vera (2005): "Ich bin ein eifersüchtiger Klammeraffe".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit, 8. Teil: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon, Juli/August

     
 
  • Hans-Werner Bierhoff & Elke Rohmann - Was die Liebe stark macht

    • KRUMPHOLZ-REICHEL, Anja (2005): Tiefenstruktur der Liebe.
      Das Autorenduo Bierhoff/Rohmann fasst die Psychologie der Paarbeziehung zusammen. Diana Ecker widmet sich der leidvollen Frage: Wie holt man nach vielen Jahren das Begehren zurück?
      in:
      Psychologie Heute Nr.7, Juli

     
 
     
 
UNIVERSITAS-Schwerpunkt: Die Sache mit der Liebe

RAULAND, Marco (2005): Amors chemische Pfeile,
in: Universitas Nr.7, Juli

HILGERS, Micha (2005): Verliebtheit und die Kunst der dauerhaften Liebe,
in: Universitas Nr.7, Juli

HÜTHER, Gerald & Inge KRENS (2005): Attraktive Spermien und verführerische Eizellen,
in: Universitas Nr.7, Juli

ROTH, Gerhard (2005): Sexualität, Verliebtsein und Liebe,
in: Universitas Nr.7, Juli

BORK, Uwe (2005): Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.
Der Mensch, die Religion und die Ehe,
in: Universitas Nr.7, Juli

FISHER, Helen (2005): Die Evolution der romantischen Liebe beim Menschen,
in: Universitas Nr.7, Juli

 
     
 
     
   

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Zu den News vom  28. - 30. Juni 2005

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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