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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 10. Juni 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Sie wollte in die Bucht. Die Bucht war das Zentrum der Insel. Die Klippen formten einen winzigen Einschnitt der Küste. Steiles heißes Gestein sparte das Halbrund aus. Der Vulkansand des Strands erwärmte sich ab zehn, elf Uhr, wenn die Sonne über die Felskanten schien.

Gegen Mittag glühte der Körper mit dem Sand. Eine Herzkammer war die Bucht. Die Brecher zerstoben über Lavabrocken. Die Wasserschleier stiegen auf. In Regenbogenfarben wehten sie über auslaufende Wellen, über die Gischt und das Gesicht."
(aus: Hans Pleschinski "Leichtes Licht", 2005, S.37f.)

 
 
 
 
  • RÄFLE, Claus (2005): Nach Kiew der Liebe wegen.
    Warum einsame Westler in die Ukraine reisen? Weil rund 1000 Agenturen Hochzeiten vermitteln,
    in: Tagesspiegel v. 10.06.

     
 
  • HOFFMANN, Andreas (2005): Union will Sonderbeitrag für Kinderlose kippen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 10.06.

    • Die Überschrift führt in die Irre. Kinderlose sollen keineswegs entlastet werden, sondern Eltern: "Die Union will stattdessen den Beitrag für alle Arbeitnehmer um 0,1 Prozentpunkte erhöhen. Wer Kinder erzieht, soll dann pro Kind mit fünf Euro im Monat entlastet werden."
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • Urteil zum Elternunterhalt

    • MIHM, Andreas (2005): Die Pflege wird zum Lebensrisiko.
      Die Folgen des Karlsruher Urteils,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.06.

    • REICHERT, Martin (2005): Die Rückkehr zum Rudel.
      Karlsruhe hat entschieden, dass wir für unsere pflegebedürftigen Eltern nicht mehr mit persönlichem Vermögen haften müssen. Das bedeutet: neue Lebensformen auf dem fernen Planeten des Alters,
      in: TAZ v. 08.06.

    • WEIDENFELD, Ursula (20059: Unterhaltspflicht.
      Die Rechnung geht nicht auf,
      in: Tagesspiegel v. 08.06.

     
 
     
 
     
 
     
 
  • Nick Hornby - A Long Way Down

    • GRETHER, Kerstin (2005): Kopf und Kragen.
      Der britische Pop-Autor Nick Hornby und sein Selbstmörderroman,
      in: Frankfurter Rundschau v. 08.06.

     
 
     
 
  • MARTENSTEIN, Harald (2005): Im Auge des Flamingos.
    "Park Avenue" ähnelt mehr Grzimeks Zeitschrift "Das Tier" als "Vanity Fair",
    in: Tagesspiegel v. 07.06.

Alexander von SCHÖNBURGs neuestes Produkt heißt Park Avenue. Harald MARTENSTEIN findet darin nur hübsche Fotos:

"»Park Avenue« gehört zu den Heften, in denen man den Anzeigenteil vom redaktionellen Teil nur schwer unterscheiden kann, mit schönen Fotos und Texten von bekannten Autoren, bei deren Lektüre man aber oft denkt: »Das hat er jetzt ganz schnell für viel Geld und mit relativ wenig Leidenschaft geschrieben. Normalerweise ist er besser.» (...).
      
  Die Geschichten sind oft recht seltsam geschrieben, so, als ob die Autoren total zugekokst gewesen wären."

     
 
     
 
  • MARTENSTEIN, Harald (2005): Zwei linke Hände.
    Was bleibt: Kulturell ist Rot-Grün eine Erfolgsgeschichte – politisch haben es die Achtundsechziger nicht geschafft,
    in: Tagesspiegel v. 06.06.

    • Harald MARTENSTEIN zieht ernüchtert Bilanz: "Ich gehöre zu dieser Generation, besser gesagt: zu dieser sozialen Gruppe, die jetzt wahrscheinlich abgewählt wird. Wir sind wie ein Stamm, wir erkennen einander an Verhaltensweisen oder Äußerlichkeiten, ähnlich wie Ostdeutsche oder Großbürgerkinder einander erkennen. Man hat an WG-Tischen gesessen, Beziehungsdebatten geführt, in K-Gruppen gewirkt ... Wir sind kulturell geprägt, auch wenn viele von uns inzwischen politisch ganz anders denken, oder sogar, wie ich, keine Angst mehr vor der CDU haben.
            
        Im Grunde, behaupte ich, war Achtundsechzig eher eine kulturelle als eine politische Bewegung. Es ging, wie man heute sagen würde, um einen neuen Lifestyle, der sich auch unwiderruflich durchgesetzt hat, um Veränderungen im Verhältnis zwischen den Geschlechtern, der Umgangsformen, um Sexualität, um eine Liberalisierung des alltäglichen Lebens – das alles ist auch politisch, das stimmt, aber eben nicht politisch im engeren, konkreten Sinn, nicht politisch im Sinne einer Regierungspolitik.
            
        Man muss sich noch einmal die Programme und die Flugblätter der damaligen Zeit in Erinnerung rufen. Fast alle Westdeutschen, die unter Rot-Grün etwas wurden, kamen ja aus K-Gruppen oder von den Spontis oder den Jungsozialisten."
     
 
Dorothea DIECKMANN sieht hinter der Erinnerungsbedürftigkeit von Autoren wie Sophie DANNENBERG, Rainer MERKEL und Bernd CAILLOUX das gleiche Motiv wirken wie hinter den negativen Utopien eines KAFKA oder BECKETT oder den Endzeitvisionen von JELINEK bis HOUELLEBECQ: "ein allzu berechtigter Mangel an Zuversicht". DIECKMANN beunruhigt sowohl das eine als auch das andere:

"Die Unheils-Projektionen sind die Kehrseite einer Sehnsucht nach Heilung in (und von) der Welt, die in beiden Zeitrichtungen leicht zur Sucht nach einer heilen Welt führt - einer herrlichen Zukunft, einer vollendeten Vergangenheit."

DIECKMANN fordert dagegen den Möglichkeitssinn eines MUSIL oder das Prinzip Hoffnung (BLOCH) ernst zu nehmen:

"Noch, und immer wieder noch, ist das Gewesene nicht zu Ende. Die Erzählform der Erinnerung, die das Vergangene weiterschreibt, wäre die unvollendete Vergangenheit."   

     
 
  • FUNK, Albert (2005): Niedrige Steuern, hohe Abgaben.
    Familien sind in Deutschland im internationalen Vergleich gering belastet, für Singles gilt das Gegenteil,
    in: Tagesspiegel v. 05.06.

     
 
  • MARGUIER, Alexander (2005): "Wir denken uns ärmer, als wir sind".
    Der Historiker Paul Nolte über Unterschichtenfernsehen und unsere Angst vor dem Niedergang,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.06.

     
 
  • NEUE ZÜRCHER ZEITUNG-Zeitfragen: Kinderwünsche

    • HE (2005): Kinderwünsche
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.06.

    • RANDERIA, Shalini (2005): Zwang gegen Einsicht.
      Ethnologische Forschungen zu Kultur und Bevölkerungspolitik,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.06.

     
 
  • RÖSINGER, Christiane (2005): Trullas und Mittelschichtsspießer.
    Rot-Grün, wir danken dir (6): Nein! Eine Geschichte mit den Grünen, die immer unter einem schlechten Stern stand,
    in: TAZ v. 04.06.

    • Christiane RÖSINGER zieht Bilanz: "Als ich längst hätte Schluss machen müssen, habe ich weiter zu den Grünen gehalten, und es gibt heute keinen Grund für ein »Danke, Rot-Grün«, höchstens für ein »Es war nicht alles schlecht bei Rot-Grün«.
      Natürlich wird jetzt einiges schlechter und noch hässlicher als zuvor werden, aber diesmal ist es nicht meine Schuld."
     
 
  • SCHWARZ, Patrik (2005): Sigmar lass das Nörgeln sein, komm herunter, reih doch ein!
    Aua, die An-Gie-Dos kommen (II): Die Front verläuft künftig nicht mehr zwischen rechts und links, sondern zwischen Schwätzern und Denkern. Die karrieristischen Anhänger von Angie M. und Guido W. plappern nach, Neokonservative wie Frank Schirrmacher denken vor. Die Chance der Linken: Nicht mit Ersteren hadern, sondern mit Zweiteren streiten,
    in: TAZ v. 04.06.

Patrick SCHWARZ führt seinen Grundkurs zur Generation Frank SCHIRRMACHER zu Ende. Anti-68er Susanne GASCHKE, Patriot Eckhard FUHR, Claudius "schöne junge welt" SEIDL und Nils MINKMAR werden als Großdenker der deutschen Neokons gepriesen:

"Sie teilen aus und mühen sich, mit Stil einzustecken, sie sind also Paradiesvögel mit hartem Schnabel und buntem Gefieder, sie sind die deutschen Dandys des 21. Jahrhunderts"

     
 
  • WALTER, Klaus (2005): Der Krebs als moralische Anstalt.
    She should be so lucky: Kylie Minogues kranke Brust, der Boulevard und das antifeministische Rollback,
    in: Frankfurter Rundschau v. 04.06.

     
 
Für Ijoma MANGOLD ist die Neue Mitte in erster Linie eine ästhetische Kategorie:

"1998 nahm die Neue Mitte Gestalt an. Und es war klar, dass diese und weniger ein sozial-ökologisches Reformmilieu das moderne Deutschland ausmachte."

Für den Herbst prognostiziert MANGOLD, dass die Neue Mitte sich für die Besitzstandswahrung entscheidet:

"Die neue Mitte wird sich eine neue Heimat suchen. Und dabei werden möglicherweise nicht wenige lernen, dass ihre materiellen Interessen durch den, in dem sie sich ästhetisch nicht wiedererkennen, sogar wirkungsvoller wahrgenommen werden."

     
 
  • ENGELMANN, Jan (2005): Papa halt.
    Kinder ja oder nein? Galt es bislang als Privileg der Singles, das Leiden an sich und den Umständen in Erfolg umzumünzen, betätigen sich nun einige Schriftsteller als Analytiker eines neuen Bewusstseins: Was heißt das eigentlich, Vater zu sein?
    in: TAZ v. 03.06.

Jan ENGELMANN freut sich darüber, dass Kinderlose (fälschlicherweise wird hier der Begriff Single verwendet) in die Defensive geraten sind. ENGELMANN bleibt jedoch den Beweis schuldig, dass Kinderlose - außerhalb der reaktionären Publizistik oder der Anspruchshaltung der Wirtschaft - je NICHT in der Defensive waren. Mit Klaus MODICKs Vatertagebuch stellt ENGELMANN einen geläuterten 68er vor, der sich nun als Familienfundamentalisten outet:

"Beim staunenden Lesen gewinnt man den Eindruck, als habe sich da einer mal zum Ziel gesetzt, den Spieß umzudrehen, die etwas schal gewordenen Befreiungsrhetoriken umzupolen in ein flammendes Plädoyer für ein neues Wir-Gefühl und Familienbande. Galt es bislang als Privileg der Singles, das Leiden an sich und den Umständen in beruflichen Erfolg umzumünzen, so käme es heute darauf an, die gesellschaftliche Anerkennung für Familien zu verbessern. Denn die »Wichtigtuerei des Individuums« - die Modick freilich als künstlerischen Antrieb selber kennt - führe in letzter Konsequenz zu einer »Form gesellschaftlicher Impotenz«.
Mit diesem Outing als Familienfundi setzt der Autor eine Zäsur in der väterlichen Erbauungsliteratur, die in den letzten Jahren zunehmend grassierte.
"

Unter Verweis auf so unterschiedliche Publikationen wie jene von Sven REGENER ("Herr Lehmann"), Joachim LOTTMANN ("Die Jugend von heute") und Joachim BESSINGs Pamphlet Rettet die Familie behauptet ENGELMANN:

"In jüngeren Publikationen geht es immer häufiger um die Stärkung der Vater-Kind-Beziehung und damit um einen neuen Rollenentwurf, der die Gleichgültigkeit postmoderner Hedonisten hinter sich lässt". 

     
 
  • WINKELMANN, Ulrike (2005): Spenden sammeln für mehr Markt.
    Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will die "Reform"-Bereitschaft auch im Wahlkampf fördern. Um ihre "Überparteilichkeit" zu unterstreichen, gründet sie einen Förderverein und sucht Anschluss an die Universitäten,
    in: TAZ v. 03.06.

     
 
  • SCHWARZ, Patrik (2005): Aua, die An-Gie-Dos kommen.
    Warum es keine Generation Guido gibt, aber eine Generation Frank. Warum die wahren Verehrer der Linken konservativ sind. Warum die generation gabriel jetzt kleine Buchstaben schreiben muss. Und wie und warum es für Leute 40 plus unter einer Kanzlerin Angela Merkel und einem Vizekanzler Guido Westerwelle dennoch aufwärts geht,
    in: TAZ v. 03.06.

    • Patrick SCHWARZ behauptet allen Ernstes, dass bisher in Deutschland ein "liberal-alternatives Milieu" die Medienthemen bestimmt hätten. Ab Herbst würde dann die neukonservative Generation Frank SCHIRRMACHER die Themen bestimmen. Man wundert sich hier höchstens über den fortgeschrittenen Realitätsverlust eines Milieus, das man guten Gewissens weder als liberal, noch als alternativ beschreiben kann.
     
 
     
 
  • ILLOUZ, Eva (2005): Berechnung und Hingabe.
    Der Kapitalismus hat einst die Trennung von Ökonomie und Leidenschaft ermöglicht. Darin lag seine Kreativität. Heute verschmelzen wieder Markt und Gefühl,
    in: ZEIT Nr.23 v. 02.06.

     
 
  • WALTER, Franz (2005): Republik im Abschied.
    Die Deutschen sind erschöpft vom schneidigen Vokabular des Reform-Establishments -  und werden trotzdem die liberalen Marktreformer wählen. Skizze einer paradoxen Stimmungslage,
    in: ZEIT Nr.23 v. 02.06.

     
 
  • KAST, Bas (2005): Vertrau mir.
    Das Kuschelhormon Oxytocin hilft uns, Brücken zu anderen Menschen zu bauen,
    in: Tagesspiegel v. 02.06.

    • Sieht so die schöne neue Welt des Geschlechterzusammenlebens aus? Mann und Frau streiten sich nicht mehr mit Worten, sondern besprühen sich mit Kuschelhormonen. Friede, Freude, Eierkuchen... 
     
 
  • HOLERT, Tom (2005): Die regierende Opposition.
    Rot-Grün, wir danken dir (5): Spontanpolitik, Krisenverwaltung - einmal aber setzten sich Schröder und Fischer an die Spitze der Zivilgesellschaft,
    in: TAZ v. 02.06.

    • Tom HOLERT missbraucht das Demografieargument als mildernden Umstand für Rot-Grün. Für jemanden, der Beiträge zum Glossar der Gegenwart schreibt, ist dies ein intellektuelles Armutszeugnis!
     
 
  • FUCHS, Oliver (2005): Dies also ist des Pudels Club.
    Wieso ist ausgerechnet Hamburg die deutsche Pophauptstadt? Ein Besuch bei Andreas Dorau, DJ Koze und der Revolution,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 02.06.

     
 
     
 
NEON-Titelgeschichte: Freunde fürs Leben!
Erster Job, neue Stadt, wenig Zeit - wie wir uns trotzdem nicht aus den Augen verlieren
  • NEON (2005): Für immer Freunde?
    Schwer zu finden und leicht zu verlieren: FREUNDE. Wir haben neun Autoren gebeten, für uns die Geschichte einer verlorenen Freundschaft aufzuschreiben. Traurig, aber auch sehr schön - denn echte Freundschaft darf auch mal wehtun,
    in: Neon, Juni

Die Titelgeschichte ist diesmal nur Magerkost. Sollten wir zu viele Feiertage haben? Informativer ist die Titelgeschichte über Freundschaft in Psychologie Heute vom Mai.
Ethan Watters - Urban tribes
  • WEWER, Antje (2005): Freunde mit Verfallsdatum.
    Das gibt es, sagt die Soziologin und Freundschaftsexpertin Jan Yager. Aber nicht immer bedeutet ein Verrat ein Ende,
    in: Neon, Juni

     
 
  • SCHRÖDER, Vera (2005): "Ich bin Neurotiker und eine Heulsuse".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit, 7. Teil: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon, Juni

     
 
  • KNÜPLING, Friederike (2005): Das erste Mal im Fitness-Studio.
    Eigentlich will unsere Kolumnistin nur ihre Rückenschmerzen bekämpfen und in Ruhe Sport machen. Doch dann kommen die Schmeißfliegen, die sie unbedingt kennen lernen wollen,
    in: Neon, Juni

     
 
  • KREYE, Adrian (2005): Das geheime Wissen.
    Was ist Hip? In seinem neuen Buch versucht der amerikanische Popkritiker JOHN LELAND eine historische Definition. Er hat die Geschichte des Wortes "Hip" bis zu ihren afrikanischen Wurzeln zurückverfolgt. Und findet es schade, dass man Hipness heute kaufen kann,
    in: Neon, Juni

John LELAND hat in seinem Buch Hip - The History die Geschichte des Hip in sechs Phasen unterteilt. Am Anfang stehen EMERSON, MELVILLE und WHITMAN Mitte des 19. Jahrhunderts. Dann sind wir bereits im Paris der 1920er Jahre bei der Lost Generation. Die dritte Phase wird von der Beat Generation in den 1950er Jahren bestritten. Norman MAILER lieferte dazu 1957 mit "White Negro" jene Geschichte des Hip, die immer noch zum Standard der Hip-Erzählungen gehört. Punk und Hip Hop werden von LELAND zur vierten Phase gezählt. Danach kommen die Nerds, die nicht immer ihr schlechtes Image hatten.

Die Jetzt-Zeit ist geprägt durch den Hip-Konsumerismus, den Thomas FRANK in The Conquest of Cool als Konsequenz des Erfolgs der Gegenkultur beschrieben hat. Die Bobos (David BROOKS) sind der Inbegriff dieser neuen Kultur des Kapitalismus. Mit ihnen ist jedoch dieser Zyklus der Hipness an seinem Ende angelangt. Soziale Aufsteiger, die im Establishment angekommen sind, sind alles andere als hip. Damit sind wir aber bereits mitten in der siebten Phase, deren Coming-Out noch bevor steht. Wer wird diesen neuen Kulturkampf gewinnen?

Hipness ist - vereinfacht ausgedrückt - die Vorstellung, dass nicht die Oberschicht, sondern die Unterschicht der Motor kultureller Erneuerung ist. Aber diese Unterschicht ist nichts ohne ihre Interpreten aus der Gegenelite... 

     
 
  • MOCEK, Ingo/RÜTH, Steffen/STURM, Rüdiger/WEWER, Antje (2005): Wie werde ich...?
    Es gibt Menschen, die als Prototyp Karriere machen, als Sexgöttin, Angeber oder coole Sau. Aber lohnt ein Leben als Dandy wirklich? Welche Strapazen nimmt ein Gentleman auf sich?
    in: Neon, Juni

    • Die Autoren stellen sechs Prototypen vor: von Diane BRILL (Sexgöttin) über Daft Punk (cool), Tom WOLFE (Dandy), 50 Cent (Angeber), Jeremy IRONS (Gentleman), Eva GREEN (Traumfrau) bis zu Anne WILL (Souveränität).
     
 
PSYCHOLOGIE HEUTE-Titelgeschichte: Wie viel Sex braucht die Liebe?
Warum Lustlosigkeit so normal ist
  • SYDOW, Kirsten von (2005): Willkommen im Club.
    Dass die anfängliche Leidenschaft im Laufe der Beziehung abflaut, kennen die meisten Paare aus eigener Erfahrung. Geringeres sexuelles Interesse wird neuerdings als funktionelle Sexualstörung gedeutet. Aber: Gelegentliche Unlust ist ein normaler Bestandteil des Lebens und sollte nicht pathologisiert werden. Wie kann man mit der Flaute im Bett umgehen?
    in: Psychologie Heute Nr.6, Juni

  • CLEMENT, Ulrich (2005): Erotik - eine Frage der Entscheidung.
    Sexuelle Selbstverwirklichung statt sexueller Lustlosigkeit,
    in: Psychologie Heute Nr.6, Juni

  • NUBER, Ursula (2005): Das Kabarett, das eine Therapie ist.
    Bernhard Ludwig gibt in seiner "Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit" erotischen Nachhilfeunterricht,
    in: Psychologie Heute Nr.6, Juni

     
 
DIE POLITISCHE MEINUNG-Schwerpunkt: Alter als Chance
  • LEYEN, Ursula von der (2005): Demografischer Wandel - Zukunft der Sozialsysteme.
    Generationennetzwerke und gelebte Solidarität heißen die Antworten auf die veränderte Altersstruktur der Gesellschaft. Eine aktive Bevölkerungspolitik ist gefordert,
    in: Die Politische Meinung, Nr.160, Juni

  • HONDRICH, Karl Otto (2005): Die mittleren Jahre.
    Die Zeit aktiver Berufstätigkeit verkürzt sich in den Einzelbiografien immer mehr. Zu gesellschaftlichen Veränderungen durch die Logik der Produktivitätssteigerung (Teil 1),
    in: Die Politische Meinung, Nr.160, Juni

       
   

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Zu den News vom  24. - 31. Mai 2005

 
 
   
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