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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 03. März 2006

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Frauen, die einsam sind, haben in der Wahrnehmung der Außenwelt »keinen abbekommen«. Außer sie sehen aus wie Cameron Diaz, lachen wie Penélope Cruz und haben einen Körper wie Helena Christensen. Einsame Frauen haben ein massives Imageproblem. Während Männer sich als »einsame Wölfe« in ihrer Selbstversunkenheit suhlen und stilisieren dürfen (...), müssen Frauen noch sehr häufig defensiv auftreten. Die selbstbewußte Singlefrau ohne tristen feministischen Überbau und verhärmte Jungfern-Ideologie wurde Anfang des 21. Jahrhunderts erst durch TV-Serien wie »Sex and the City« salonfähig. Die einsame Frau wurde sexy und aufregend, für Männer jeden Alters Herausforderung wie Verlockung. Und dennoch scheint sich dies noch nicht herumgesprochen zu haben.
          
In Deutschland haben einsame Frauen noch das größte Emanzipationspotential. Insofern kann man dieses Buch auch als feministisches lesen. Über Jahrhunderte waren einsame Frauen als Hexen oder alte Jungfern Außenseiter. Im Laufe der Emanzipation des 20. Jahrhunderts hat sich das langsam geändert, aber erst jetzt werden Frauen, die zu ihrer Einsamkeit stehen, selbstverständlich.
          
(...).
          
Der einsame Mann mißversteht sich als Held und verkennt, daß er in einer auf Familie und Gemeinschaft ausgerichteten Gesellschaft ein Mängelwesen ist. Gleichzeitig fungiert er in bürgerlichen Gesellschaften als Leitbild eines konsequenten Individualismus: Sein Freiheitsdrang schreckt auch vor den Härten absolut verstandener Bindungslosigkeit nicht zurück. Aber souverän und nicht pathologisch ist das Einsam-sein-Können nur, wenn ihm gleichwertig das Mit-anderen-sein-Können gegenübersteht."
(aus: Ulf Poschardt "Einsamkeit", 2006, S.48f. & 74f.)

 
 
 
   
  • RINGEL, Peter (2006): Großfamilienersatz.
    Zwischen Ideal und Notgemeinschaft:
    Lieblingsprojekt der Familienministerin - das Beispiel eines Mehrgenerationenhauses in Oldenburg,
    in: Freitag Nr.9 v. 03.03.

 
       
     
       
   
  • Die Single-Bar in Forschung, Literatur und Medien

    • EHRENTRAUT, Dominik (2006): Die schüchternen Flirts der Großstädter.
      Zur Frühling-Bar in Mitte haben nur Singles Zutritt - Tischtelefone und Briefbotinnen sollen die Kontaktaufnahme erleichtern,
      in: Berliner Morgenpost v. 02.03.

 
       
     
       
     
       
   
  • SEMLER, Christian (2006): Wenn wir einmal alt sind...
    … ja, was dann? Fest steht nur: Die Zeiten, als uns der Staat die unverrückbare Verlässlichkeit unserer Lebensplanungen garantierte, sind endgültig vorbei. Heute herrscht eine Ideologie der flexiblen Selbstständigkeit - ohne doppelten Boden,
    in: TAZ v. 02.03.

Der Alt-68er Christian SEMLER verabschiedet sich von den Individualisierungsträumereien der Neuen Linken:

"Die Bastelbiografie mit dem postmodernen Ethos vom ständigen Abbruch und Neuanfang gilt als Schreckbild, keineswegs als Ideal der Persönlichkeitsentwicklung. Wird Zeit, dieses ganze Gerede vom ebenso notwendigen wie begrüßenswerten Ende staatlicher Sicherungsgewährung wieder unter dem Gesichtspunkt zu sehen, was eine Gesellschaft zusammenhält und wodurch sie ihre Bindungskraft verliert.
          
Wenn der Staat systematisch die Pfeiler untergräbt, auf denen Lebensplanung ruhte, wird er nicht neuen individuellen Wagemut ernten - sondern Verzweiflung. Mit den aus der Geschichte Deutschlands bekannten Folgen."

 
       
   
  • GALL, Insa & Eva EUSTERHUS (2006): Zwölfjährige bringt Kind zur Welt.
    Mädchen hatte zunächst über Bauchschmerzen geklagt - Experten besorgt über zunehmende Zahl von Teenagerschwangerschaften,
    in: Welt v. 02.03.

"Irgendwann einmal werden (...) manche, die keine Kinder haben, jene beneiden, die nicht nachgedacht und nicht gezaudert, sondern einfach welche in die Welt gesetzt haben",

klagte jüngst Cathrin KAHLWEIT in der SZ über die kinderlose Gesellschaft in Deutschland. Dass jedoch "Teenagermütter" zu beneiden sind, das glauben noch nicht einmal die nationalkonservativen Hardliner unter den Bevölkerungswissenschaftlern.

 
       
   
ZITTY-Titelgeschichte: Mutter Staat.
Frauen 2006: Zwischen Super-Merkel und Super-Nanny
  • GÖROGLU, Rana (2006): Mutter Staat.
    Frauen zwischen Super-Merkel und Super-Nanny. Was ist dran am Hype um die Kanzlerin und von der Leyen?
    in: zitty v. 02.03.

  • GLÄSER, Heike & Claudia WAHJUDI (2006): "Frauen haben keine Wahl".
    Barbara Vinken sagt, warum die schwarz-rote Familienpolitik eine Revolution wäre und wieso die neuen Väter eine politische Katastrophe sind,
    in: zitty v. 02.03.

 
       
   
  • RÜEDI, Peter & Julian SCHÜTT (2006): "Die Erdbeere tut nur so".
    Vielleicht kommt der Mensch irgendwann ohne Sonnenlicht aus. Aber ein Leben ohne Lug und Hinterlist ist undenkbar: Peter von Matt wirft in seinem neuen Buch einen unverstellten Blick auf die Intrige. Oder täuschen wir uns?
    in: Weltwoche Nr.9 v. 02.03.

 
       
   
Gerne wird der Begriff Reformstau benutzt, um die Reformen des Rentensystems als unzureichend hinzustellen. Dagegen erlebte das Rentensystem im Verlauf seiner Geschichte mehrere Zäsuren, die der Politikwissenschaftler Simon HEGELICH beschrieben hat. Im Gegensatz zu neoliberalen Sozialstaatsgegnern sieht HEGELICH einen Systembruch zwischen der Rentenversicherung im Sinne BISMARCKs und der dynamischen Renten der Ära ADENAUER, die mit dem Jahr 1957 beginnt.

Allen, die behaupten, dass die Rentenversicherung eine Versicherung gegen Kinderlosigkeit sei, wird damit der Wind aus den Segeln genommen. HEGELICH hat in seinem Buch Reformkorridore des deutschen Rentensystems 3 Phasen herausgearbeitet: die Ausbauphase (1957 - 1972), die Phase der Anpassung (1972 - 1989) und die Phase der Umstrukturierung (1989 bis heute). Auf den ersten Blick ist festzustellen, dass trotz des Rückbaus des Rentensystems ab 1972, die Geburten nicht angestiegen sind. Vielmehr fällt die Zeit des Babybooms gerade in den stärksten Ausbau des Rentensystems! Wenn überhaupt, dann könnte man daraus schließen: sichere Renten fördern den Kinderreichtum. Den Verfechtern einer Rente nach Kinderzahl kommen durch diese empirische Untersuchung die Argumente abhanden.

 
       
   
  • GEBHARDT, Richard (2006): 100 Jahre CDU.
    In der CDU hat die Debatte über ein neues Grundsatzprogramm begonnen. Nationalkonservative, Neoliberale und Christlich-Soziale sollen sich darin wiederfinden,
    in: Jungle World Nr.9  v. 01.03.

GEBHARDT erklärt der Globalisierungs-Elite das CDU/CSU-Dilemma bezüglich des Familienbildes:

"In der Grundsatzdebatte, die gleichzeitig in der CSU geführt wird, beschwören sechs bayerische Bundestagsabgeordnete unter dem Titel »Junge CSU für traditionelles Familienbild« das Leitbild von Ehe und Familie. Single-Haushalte und Patchwork-Familien spiegelten nicht die »tatsächliche Lebenssehnsucht vieler Menschen«, glauben die Unterzeichner. Ein genauer Blick in den Aufruf zeigt aber, dass auch die christlich-sozialen Parlamentarier von der Unmöglichkeit universell gültiger Lebensentwürfe wissen, etwa wenn es heißt, alle Lebensmodelle hätten »ihren Platz in der Gesellschaft«.
Interventionen dieser Art dienen als Signal an die eigene ländlich-konfessionell geprägte Stammwählerschaft. Dort, wo CDU und CSU vergleichsweise geringen Zuspruch haben – in den großstädtischen und akademischen Mil­ieus, bei jungen und allein erziehenden Frauen –, wären sie mit einem Leitbild chancenlos, das zudem noch nicht mal in der eigenen »Frauenunion« besonderen Beifall findet. Insofern wird die Programmdebatte, der gegenwärtigen Harmonie zum Trotz, Konflikte freilegen, die bislang verdeckt blieben.
"

 
       
   
  • SCHRÖDER, Vera (2006): "Ich sammle Polizeiartikel".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit, 15. Teil: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon, März

 
       
   
  • KNÜPLING, Friederike (2006): Das erste Mal: in einer neuen Stadt.
    Wie war das noch mal: keine Sau zu kennen und plötzlich abends Zeit für unsagbar dicke Romane zu haben? Unsere Kolumnistin erinnert sich mit gar nicht so schlechten Gefühlen,
    in: Neon, März

 
       
   
  • BÄUERLEIN, Theresa (2006): Wie funktioniert Liebe?
    Menschen, die sich nicht so schnell verlieben, gelten als Spaßbremsen. Aber was soll man machen, wenn die großen Gefühle einfach nicht auf Knopfdruck kommen?
    in: Neon, März

 
       
   
EMMA -Titelgeschichte: Zu früher Sex?
Sex hat jede vierte 15-Jährige. Doch wie kommen sie damit zurecht?
  • SCHWARZER, Alice (2006): Zu jung für Sex?
    Lassen wir in diesen Alles-ist-möglich-Zeiten die Mädchen alleine mit dieser Frage?
    in: Emma, März/April

 
       
   
  • ORTGIES, Lisa (2006): Frau über 40!
    Lisa Ortgies zerreißt es: zwischen Mitleid und guten Ratschlägen, zwischen Couperose und Cremetöpfen. Denn, Hilfe: Sie ist 40. Wer weiß Rat?
    in: Emma, März/April

 
       
   
  • DE:BUG-Jubiläumsausgabe

    • DE:BUG (2006): Die elektronischen Lebensaspekte als Lexikon.
      Von A wie "A Better Tomorrow" bis Z wie "Zukunft",
      in: De:Bug, März

Das Lexikon widmet sich u.a. Begriffen wie Atomisierung, Club, Demografischer Faktor, Dietmar Dath ("James Joyce der deutschen Popliteratur"), Gentrifizierung, Jugend ("generell überbewertet"), Nerds, Praktikanten, Rainald Maria Goetz ("Berufsfeierschwein"), Systemtheorie usw.
Unter Rave-Bücher liest man folgendes:

          
"Lassen sich grob in die Kategorien »Sammelwerke« (...), »literarische Augenzeugenberichte« (...) und »DJ-Biografien« (...) einordnen und sind für die nachgeborene/nachpubertierende Generation sowie für verkopftere Menschen an sich unerlässlich, um Zugang zur Rave-Kultur der 80er/90er Jahre zu finden. Richtige Empirie-Nerds sollten unbedingt noch »Techno-Soziologie« von Ronald Hitlzer und Michaela Pfadenhauer hinzuziehen, um dort Näheres über die »Jugendkultur Techno« zu erfahren. (...). Wie auch immer: Zum Schluss bleibt die Erkenntnis, dass »Rave« lesen eben nicht Rave feiern ist."
 
       
   
  • ROLLING STONE-Special: Fehlfarben

    • ZIEMER, Jürgen (2006): Club der Bunten Helden.
      Vor über 25 Jahren kamen sie zusammen, um das Rock-Patriarchat anzupinkeln, nun sind Fehlfarben selbst eine legendäre Fand. Auf der neuen Platte spielen sie mit jungen Bewundern und alten Weggefährten - eine Version der Punk-Historie,
      in: Rolling Stone, März

    • SPILKER, Frank (2006): Der Sommer war kurz.
      Es ging voran, wohin auch immer: Als Fehlfarben den Schritt vom Punk zum Groove gingen, blitzten plötzlich ungeahnte Möglichkeiten auf,
      in: Rolling Stone, März

 
       
     
       
   
  • SCHÄFER, Frank (2006): Vergangenheitskünstler.
    Der Schriftsteller Andreas Mand zieht seine künstlerische Unabhängigkeit dem großen Erfolg vor und bleibt lieber ein Autor für Eingeweihte,
    in: Rolling Stone, März

 
       
   
  • ACHELWILM, Doris (2006): Camille de TOLEDO/Matias FALDBAKKEN,
    in: Spex, März

    • Doris ACHELWILM bespricht die Bücher Goodbye Tristesse von TOLEDO und Macht und Rebel von Matias FELDBAKKEN. Sie geht dabei auch auf den familiären Hintergrund der beiden Promis ein.
 
       
   

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Zu den News vom   21. - 28. Februar 2006

 
 
   
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