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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 01. - 04. Mai 2004

 
       
     
     
     
       
   

Zitat des Monats:

"Es stimmt nicht mehr, dass westliche Staaten eine sinkende Geburtenrate haben.
(...).
In 13 der 58 europäischen Länder (...) hatten Frauen, die gegen 1960 geboren wurden, durchschnittlich mindestens zwei Kinder bis zum Jahr 2001, wenn sie die 40 überschritten hatten.
(...).
Der niedrige deutsche Durchschnittswert hat sich knapp unter 1,7 stabilisiert. Dem werden sich die Durchschnittswerte von Spanien, Italien und
Österreich bald anschließen, wenn sie ihn nicht sogar untertreffen, denn in diesen Ländern hat der Abwärtstrend bis 2001 angehalten und liegt bei deutlich unter zwei Kindern.
(...).
Es gibt ein gewisses Einvernehmen darüber, dass das »echte« Fertilitätsniveau eher höher ist, als es in den meisten Ländern den Anschein hat."
(aus: David A. Colemann "Im Angesicht des 21. Jahrhunderts: Neue Entwicklungen und alte Probleme. In: pro familia magazin,  2004, H.1, S.23)

 
       
       
     
     
     
   
  • GEHLEN, Dirk von (2004): "Mein Vater gefällt sich in der Rolle des Dauerpubertären.
    Der Autor Joseph von Westphalen und sein Sohn David reden über kreative Eltern, kalte Paella und Romane im Gefängnis,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 03.05.

 
     
     
   
  • Alain de Botton - StatusAngst

    • KIPPENBERGER, Susanne (2004): Mein Haus, mein Auto, mein...
      Der Bestseller-Autor Alain de Botton sagt: Seien Sie ruhig neidisch, stehen Sie zu Ihrer Eifersucht, denn nur so kann etwas aus Ihnen werden. Er hat dafür einen neuen Begriff geprägt: Statusangst. Ein Hausbesuch,
      in: Tagesspiegel v. 02.05.

 
     
   
  • Das Online-Dating in der Debatte

    • KUNTERDING, Kathrin (2004): Besser flirten: 15 Tipps fürs Online-Dating.
      Superlover99 kommt in Wirklichkeit kaum noch vom Sofa hoch, Kuschel_Maus lässt einem keine Luft zum Atmen? Was sich hinter den Profilen der Cyberflirter verbirgt und wie Sie sich selbst perfekt verkaufen: die wichtigsten Web-Regeln,
      in: Tomorrow, Mai

      • Kathrin KUNTERDING hat mit Sabine Wery von LIMONT (Parship.de) und Jan BECKER von Friendscout24.de gesprochen, bietet 15 allgemeine Tipps und einen Vergleich von 8 Flirtbörsen.
 
     
     
   
  • RÖTTGER, Nikolaus (2004): Wir, die gefallene Generation.
    Ein junger Autor klagt 68er und 89er gleichermaßen an,
    in: Cicero, Mai

    • Das dröge Debattenmagazin Cicero versucht die Generation Golf mit einer lahmen Generationendebatte zu ködern. Roger de WECK, ehemaliger ZEIT-Mitarbeiter und Jahrgang 1953 hat im April-Heft mit Die Unfälle der Generation Golf den Köder ausgelegt. Jetzt darf Jetzt-Mitarbeiter RÖTTGER antworten. Besseres Papier ist der einzige Vorteil gegenüber den üblichen Mitte-Presseprodukten, deren Einheitsbrei hier noch einmal aufgewärmt wird. Die längere Haltbarkeit des Druckerzeugnisses nützt jedoch nichts, wenn die Halbwertszeit der Information so gering ist wie bei CICERO. Da lesen wir selbst Bernd ULRICH noch lieber...
 
   
NEON-Titelgeschichte: Haben wir die Liebe verlernt?
Wie Single-Börsen und Flirt-Partys zu unserer letzten Hoffnung werden
  • CREUTZ, Oliver (2004): Das Geschäft mit der Einsamkeit.
    Sieben Millionen junge Singles leben in Deutschland. Um den Partner fürs Leben zu finden, vertrauen immer weniger auf ihr Glück und immer mehr auf die Hilfe von Internetflirts und Dating-Agenturen. Aber lässt sich Liebe kaufen?
    in: Neon, Mai

Es gibt keine richtige Partnersuche im falschen, so könnte man die Perspektive von Oliver CREUTZ bezeichnen. Die "Single-Industrie" wird als Kultur-Industrie kritisiert. Die Realität der kommerzialisierten Partnersuche wird an den Marketingsprüchen gemessen:
  • "Die Liebe ist kompliziert. Es ist schwer, einen Menschen zu finden, der passt. Der ein Leben lang passt. Und plötzlich tauchen Agenturen wie Match.com auf, die behaupten: Die Liebe ist ganz einfach."

Zur "Single-Industrie" ist anzumerken, dass hier eine riesige Forschungslücke seitens der Gesellschaftswissenschaften besteht. Wenn überhaupt, dann existiert eine dröge Kulturkritik. Es fehlen Studien, die sich mit dem weiten Feld der Single-Kultur beschäftigen.

Die beklagte Kinderlosigkeit in Deutschland ist kein Problem, das erst mit der Familiengründung beginnt, sondern bereits bei der Partnerwahl. Diese Erkenntnis hat sich bislang nicht durchgesetzt.

Positiv vermerkt werden muss, dass CREUTZ nicht einfach nur die Zahlen der Single-Haushalte genommen hat, sondern versucht sich den Partnerlosen anzunähern. Alte und Witwen werden ausgegrenzt, d.h. es geht ihm um die "Partnerlosen im Paar- bzw. Familienlebensalter". Die Fixierung auf die Alleinlebenden schließt jene aus, die zuhause wohnen (müssen), d.h. es geht nicht um benachteiligte Partnerlose, sondern um die wohlhabende Mittelschicht. Immerhin wird darauf verwiesen, dass die Mehrzahl männlich ist. Das ist immer noch nicht selbstverständlich.  Partnerlose mit Kind werden jedoch ignoriert, denn diese leben in Haushalten von Alleinerziehenden oder in Mehrpersonenhaushalten. CREUTZ charakterisiert seine Zielgruppe folgendermaßen:

  • "Mehr als die Hälfte ist männlich,und alle leiden an Einsamkeit, an einem leeren Bett. Manche 30-jährige Singles haben seltener Sex als 60-Jährige. Das hält doch kein Mensch aus.
    Sieben Millionen Singles."

Es fehlt der Hinweis, dass die männlichen Singles häufiger zu den gering verdienenden Partnerlosen zählen, während die Frauen besser verdienen. Die NEON-Singles gehören dagegen zu den Yuppies (Mediengestalterin, IT Professional, Loftbesitzer, Informatikerin, Produktmanager und Managerin Steuern und Finanzen), wenn man von der 20jährigen Kinderkrankenschwester absieht. CREUTZ hat mit Manfred HASSEBRAUCK und Beate KÜPPER zwei kompetente Sozialpsychologen in Sachen Partnerwahl befragt. Für Fragen zur Online-Partnersuche hätte man sich jedoch Nicola DÖRING ("Sozialpsychologie des Internet") oder Evelina BÜHLER-ILIEVA gewünscht. HASSEBRAUCK vergleicht die Online-Suche mit arrangierten Ehen:

  • "»Wo kein Prickeln ist, fehlt die Verliebtheit.« Deswegen sind Internetbörsen für Hassebrauck die moderne Entsprechung der arrangierten Ehe: »Die selbst arrangierte Ehe.« Mit einem Nachteil: »Etwas, das mir in den Schoß gefallen ist, gebe ich leichter wieder auf.« Wer sich online verliebt, entliebt sich offline schneller."

Hier wird an eine neuartige Situation - Online-Liebe - mit traditionellen Ansätzen herangegangen! CREUTZ behandelt auch nur kommerzielle Online-Börsen, während das weite Feld nicht-kommerzieller Foren bzw. nicht unbedingt auf Kupplerdienste spezialisierte Dienste ausgeblendet bleibt. Computer sind nach Partys und dem Büro "laut der Gesellschaft für Konsumforschung der drittbeliebteste Platz zum Flirten", schreibt CREUTZ.

Das Buch Der Morgen danach des französichen Soziologen Jean-Claude KAUFMANN zeigt, dass auch die Partysituation jede Menge Fallstricke in sich birgt.

Der Morgen danach - Das Liebesmodell im Übergang: Von der romantischen Liebe zum Erfahrungshunger der Partnerwahl
  • CREUTZ, Oliver (2004): "Viele wollen nur das Beste - aber das ist nicht zu haben".
    Die Psychologin Beate Küpper untersucht die Folgen der Single-Gesellschaft. "Moderne Möglichkeiten lassen die Partnersuche wie ein Vergnügen erscheinen, nicht wie ein Eingeständnis nach Bedürftigkeit."
    in: Neon, Mai

  • VORBEK, Lilli (2004): Allein zu Hause.
    Schafft man es auch alleine, wenn der richtige Partner auf sich warten lässt? Es geht, glaubt unsere Autorin. Auch wenn's manchmal hart ist. Aber besser fast glücklich alleine sein als unglücklich zu zweit,
    in: NEON, Mai

    • Lilli VORBEK unterscheidet zwischen Menschen, die für das Single-Dasein geschaffen sind ("Sheriffs") und jenen, die zu weich dafür sind ("Weiber"). Das Single-Dasein stillt den unbändigen Erfahrungshunger, während das Paar-Dasein etwas für den ruhige Lebensabend ist. Am besten legt man beim Lesen eine CD von Christiane RÖSINGER und den Lassie-Singers auf, denn VORBEK schreibt über die "Pärchenlüge" der Langzeitpärchen und ihre abschreckenden Pärchenabende. Die Autorin ist definitiv eine kompromisslose Romantikerin, die lieber allein als einsam zu zweit ist. Wenn der Märchenprinz wider Erwarten ausbleibt, dann ist es Zeit für ein Buch von Jean-Claude KAUFMANN
Sasha Cagen - Quirkyalones: Ein Manifest für kompromisslose Romantiker
 
     
   
  • GUTSCHMIDT, Gunhild (2004): Das Komplott gegen die Alten.
    Die Bundesbürger - angestachelt von Politikern und Medien - sorgen sich um die Vergreisung des Landes. Behauptungen wie "Die zunehmende Lebenserwartung der Alten bringt die Jungen um ihre Zukunft" schüren den Konflikt zwischen Jung und Alt. Die Forderung nach Generationengerechtigkeit halten Kritiker jedoch für Populismus. Mit der Hetze gegen die Alten soll von den tatsächlichen Ursachen der Probleme abgelenkt werden,
    in: Psychologie Heute, Mai

 
   
GEO-Titelgeschichte: Deutschlands Zukunft.
Wie werden wir leben? Wo werden wir leben? Welche Aussichten hat unsere Gesellschaft?

KLINGHOLZ, Reiner (2004): Aufbruch in ein anderes Land.
Geburtenrückgang, Überalterung, Zuwanderung: Die demographischen Veränderungen werden die Gesellschaft von Grund auf und nachhaltig verändern. Die Deutschen müssen sich vom alten Wachstumsdenken verabschieden - und im radikalen Wandel nach Chancen für einen Neuanfang suchen,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai

SPARMANN, Anke (2004): "Vielleicht irgendwann...".
Geburtenreichtum und -armut sind ungleich verteilt. Im Kreis Cloppenburg bekommen Frauen doppelt so viele Kinder wie in Heidelberg. In Hoyerswerda leben viele Männer ohne Aussicht auf eine eigene Familie. Liegt das am Geld oder am Glauben? An Beruf, Bildung oder Beziehungen? Die Suche nach den Ursachen hat überraschende Einsichten zutage gebracht - wenn auch keine einfachen Antworten,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai

MICHAL, Wolfgang (2004): Region der Zukunft.
...haben Raumplaner die entvölkerten Gebiete in Deutschlands Mitte genannt. Weil es hier schon heute aussieht wie bald vielerorts auf dem Land: verlassen. Ein Teufelskreis aus Landflucht, Alterung und wegbrechenden Steuereinnahmen, dem Politiker ohnmächtig gegenüberstehen. Schulen, Geschäfte und Bahnhöfe machen dicht. Zurück bleibt demographisches Ödland, zu schwach für einen Neuanfang,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai

TÜGEL, Hanne (2004): Generation Grau.
Viele Rentner, zu wenige Kinder, noch weniger Enkel, stagnierende Wirtschaft... Aus solcher Zwischenbilanz eine unabwendbar trostlose Zukunft in einem vergreisenden Land abzuleiten, ist falsch. Die "Neuen Alten" haben ein unschätzbares Kapital: Zeit. Und Lust, sie sinnvoll zu nutzen: Um Neues zu lernen. Um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Um sich sozial zu engagieren - zum Wohle der Jungen,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai

TRIPPEL, Katja (2004): Die neue Avantgarde.
Ein Tabu-Thema für westdeutsche Bürgermeister, eine Herausforderung für Stadtplaner: das Schrumpfen der Kommunen. Wo Industrien sterben, der Nachwuchs ausbleibt und attraktiver Wohnraum fehlt, geht der Einwohnerschwund an die Substanz - wirtschaftlich, sozial und baulich. In Gelsenkirchen aber hat die Suche nach kreativen Gegenentwürfen begonnen,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai

HENSCHEL, Uta (2004): Die Vielvölker-Stadt.
Jeder vierte Stuttgarter ist ein Migrant. Menschen aus 175 Ländern leben in der Schwabenmetropole. Der CDU-Bürgermeister, dankbar für internationalen Zuwachs, nennt das "Weltläufigkeit". So positiv wie Stuttgart bekennt sich kaum eine andere Stadt zu ihren Ausländern und einer multi-kulturellen Zukunft. Doch längst nicht alle Zuwanderer sind schon integriert. Das soll jetzt nachgeholt werden,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai

GEO (2004): Der demographische Wandel: Daten, Trends und Analysen.
Kreise und Städte im Test,
in: GEO. Beilage zu den demographischen Perspektiven Deutschlands, Mai

 
   

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Zu den News vom 21. - 30. April  2004

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

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