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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 07. Mai 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Freundeskreis ist die bessere Familie

"Gute Freunde übernehmen mehr und mehr Aufgaben, die lange Familienmitgliedern vorbehalten waren. »Das Bild der fürsorglichen Freundschaft taucht als Hoffnungsträger auf«, schreibt der Hamburger Sozialwissenschaftler Janosch Schobin in seinem aktuellen Buch, »Freundschaft als Fürsorge«. Als Grund nennt er den demografischen Wandel, niedrige Geburtenraten und die Auflösung traditioneller Lebensformen. Wenn Ehen geschieden werden und man den Arbeitsplatz alle paar Jahre wechselt, werden Freundschaften zur Konstante."
(aus: Susanne Lang "Wahlverwandtschaften", taz v. 10.05.2014)

 
 
       
   

Deutschlands Zukunft im Spiegel der Öffentlichkeit

KLINGHOLZ, Reiner (2014): Anleitung zum Wenigersein.
Ob man, wie in der Schweiz, den Zuzug begrenzen will oder darauf hofft, dass Einwanderung die demographischen Probleme löst - die europäischen Länder sollten damit rechnen, dass ihre Bevölkerung schrumpft. Das wird schwer genug,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.05.

 
       
   

DIW-Wochenbericht-Thema: Rente mit 63 - Lehren aus der Vergangenheit

RASNER, Anika & Stefan ETGETON (2014): Rentenübergangspfade.
Reformen haben großen Einfluss,
in:
DIW-Wochenbericht Nr.19 v. 07.05.

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

WITTENBERG, Erich (2014): "Die Rente mit 63 ist ein problematisches Signal.
Sechs Fragen an Anika Rasner,
in:
DIW-Wochenbericht Nr.19 v. 07.05.

WAGNER, Gert G. (2014): Die Rente mit 67 nicht aus den Augen verlieren,
in: DIW-Wochenbericht Nr.19 v. 07.05.

 
       
   

Die Migration in Deutschland in der Debatte

HEINSOHN, Gunnar (2014): Her mit den Besten!
Nicht der Euro ist Europas Schicksal, sondern die richtige Zuwanderung. Wir müssen offener werden für Talente und restriktiver gegen chancenlose Flüchtlinge,
in:
Welt v. 07.05.

 
       
   

SIMON, Anne-Catherine (2014): "Manche würden sagen, ich bin keine Frau".
Ist "männlich" und "weiblich" nur ein kulturelles Konstrukt? Die Ikone der Gender-Studies Judith Butler über ihr "gesundes" Verhältnis zu Freud, unmenschliche Kategorien – und warum wir trotzdem Normen brauchen,
in:
Die Presse v. 07.05.

 
       
   

Das Single-Dasein in Frankreich

WIEGEL, Michaela (2014): Auf die Familie lässt der Franzose nichts kommen.
Allein unter Frauen: Für mehr als die Hälfte der französischen Männer ist die Familie mit drei oder vier Kindern ein Ideal. Das mag auch daran liegen, dass Elternschaft für den Franzosen keine sakrale Aufgabe ist. Permanente Nähe, Alltag ohne Einschränkung und wenig Schlaf – darüber kann er nur lachen,
in:
faz.net v. 06.05.

 
       
   
taz-Tagesthema: Teilzeit-Vater, Vollzeit-Zahler.
Familie: Immer mehr Männer kümmern sich nach einer Trennung um ihre Kinder. Unterhalt müssen sie dennoch in voller Höhe zahlen, selbst wenn sie fast 50 Prozent der Betreuung übernehmen

OESTREICH, Heide (2014): Erzeuger und Geldmaschine.
Familie: Wer seine Kinder nach einer Trennung weniger als zur Hälfte betreut, muss den gesamten Unterhalt zahlen. Oft ist das der Vater,
in:
TAZ v. 05.05.

Die neuen Väter in der Debatte

OESTREICH, Heide (2014): Die Hälfte des Kuchens für die Väter.
Kommentar zum Unterhaltsrecht,
in:
TAZ v. 05.05.

 
       
   

Die Leistungsgesellschaft in der Debatte

AMANN, Susanne/BÖLL, Sven/DETTMER, Markus/HESSE, Martin/TIETZ, Janko (2014) Bitte unten bleiben!
Verteilung: Die Thesen des französischen Kapitalismuskritikers Thomas Piketty lösen auch in Deutschland eine neue Gerechtigkeitsdebatte aus: Die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft sich, um die Aufstiegschancen ist es schlecht bestellt,
in:
Spiegel Nr.19 v. 05.05.

Nicht wirklich geht es in der Spiegel-Titelgeschichte um die Kluft zwischen Arm und Reich, sondern um Klientelpolitik für die Mittelschicht. Am Anfang steht eine  Geschichte à la "Vom Tellerwäscher zum Millionär made in Germany", die mit anderem Klientel auch in der Bild-Zeitung erschienen sein könnte: Ein Kreativer schafft mit Glück den Bildungsaufstieg, wird erfolgreicher Unternehmer - und wird dadurch nicht reich, sondern wird vom bösen Sozialstaat geschröpft:

"»Von der gesetzlichen Rente werde ich eh nichts sehen«, sagt Fischer. Und an den Erfolg einer privaten Vorsorge glaubt er auch nicht.
Dazu kommt: Fischer wird keinen einzigen Euro erben. Im Gegenteil, seine Mutter bekommt nur eine mickrige Rente. Wird sie pflegebedürftig, wird er für sie wohl Unterhalt zahlen müssen."

Aus dieser Biografie-Konstruktion (ein exemplarischer Fall lässt sich unter 81 Millionen Bürgern immer finden!) lassen sich dann die Heilmittel ableiten, die die Autoren parat haben: Erbschaftssteuer erhöhen, Konsumsteuern senken um private Vorsorge zu erleichtern.

"Gerecht ist eine Gesellschaft nicht, wenn alle das Gleiche verdienen oder besitzen. Gerecht ist eine Gesellschaft, wenn sie ihren Bürgern bei gleichen Voraussetzungen, unabhängig von der Herkunft die gleichen Chancen einräumt",

belehren uns die Spiegel-Autoren. Schließlich hat der Spiegel jahrzehntelang die Gleichheit bekämpft, d.h. den Anstieg der sozialen Ungleichheit mitbefeuert. Chancengleichheit ist seit der Agenda 2010 das Credo des Ideals von der Leistungsgesellschaft. Während Konservative von einer Meritokratie wenig, von Herkunft dagegen viel halten, gehen Kritiker davon aus, dass in unserer Gesellschaft nicht Leistung, sondern nur Erfolg zählt.

Die untere Mittelschicht repräsentiert eine Zwei-Kind-Familie: ein Polizeioberkommissar, dessen Frau als PR-Beraterin tätig ist. Und last but not least: die ostdeutsche Rentnerin. Die Autoren betätigen sich als Lobbyisten der Finanzdienstleistungsbranche, wenn sie Steuern senken wollen, damit "ausreichend Geld zur Verfügung (steht), um privat fürs Alter vorzusorgen." Seit Jahren drängt die Finanzlobby darauf, die Riester-Rente verpflichtend zu machen. Geringverdienende/Hartz-IV-Empfänger sind lukrativ, denn sie sind "hervorragende Risiken", weil sie in der Regel früher sterben im Vergleich zu den Besserverdienenden. Im Spiegel liest sich das dagegen ganz anders:

"Die Rente ist nicht verpflichtend, sodass gerade Geringverdiener oft keinen Vertrag abschließen oder wieder aussteigen, wenn sie finanziell unter Druck kommen. Dann verlieren sie die staatliche Förderung, die »Durchhalter« profitieren, weil ihre Rendite auch aus den Provisionen der »Abbrecher« gezahlt wird. »Die Riester-Rente ist so konzipiert, dass sie zu einer sozialen Diskriminierung führt«, kritisiert Udo Reifner, Direktor des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen."

Die Finanzdienstleistungsbranche als Anwalt der Geringverdiener, das ist kostenloses Marketing erster Klasse.

KAUBE, Jürgen (2014): Die schlechte Leistungsgesellschaft.
Der Sonntagsökonom: In einem Land, in dem das Leistungsprinzip verwirklicht ist, wollten wir nicht leben,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 04.05.

 
       
   

Felicitas von Lovenberg - Und plötzlich war ich zu sechst

LOVENBERG, Felicitas von (2014): Wie ich eine glückliche Stiefmutter wurde.
Patchwork ist Arbeit. Wer sich für eine neue Familie entscheidet, braucht eine Weile, bis er sich verwachsen fühlt. Bei Felicitas von Lovenberg dauerte es achtzig gemeinsame Wochenenden voller Gutenachtgeschichten, Lieblingsgerichte und Einsätze am Badewannenrand,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 04.05.

 
       
   

Das Single-Dasein in China

KOLONKO, Petra (2014): In China schuften die Männer, um heiratsfähig zu werden.
Für junge chinesische Männer ist es schwierig, einen Partner fürs Leben zu finden. In China herrscht ein Mangel an Frauen und diese stellen hohe Anforderungen: Nur wer eine Eigentumswohnung, ein Auto und einen guten Job hat, kann punkten,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 04.05.

 
       
   

Das Geld in Partnerschaften in der Debatte

WILHELM, Hannah (2014): Bei aller Liebe.
SZ-Serie Geld? In jeder Beziehung: Männer und Frauen zoffen sich vor allem beim Thema Geld. Doch wenn sie darüber streiten, geht es oft um ganz andere Verletzungen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 03.05.

 
   

Sven Reichardt - Authentizität und Gemeinschaft

BISKY, Jens (2014): Irgendwas mit besserem Leben.
Verhaltensmuster der Wärme, jenseits der Veteranenperspektive: Dem Historiker Sven Reichardt glückt eine nüchterne, perspektivenreiche Kulturgeschichte des linksalternativen Milieus,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 03.05.

 
       
   

ASTHEIMER, Sven (2014): Seit der Wende arbeitslos.
Noch nie waren die Chancen am deutschen Arbeitsmarkt so gut wie heute. Trotzdem gibt es einen harten Kern von unvermittelbaren Langzeitarbeitslosen. Was soll der Staat mit diesen Menschen anfangen? Ein Ortsbesuch,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.05.

 
       
   

LESSENICH, Stephan (2014): Einfach nicht totzukriegen.
Das Alter in der "alternden Gesellschaft",
in: Merkur, Nr.780, Mai

 
       
   

SCHUMACHER, Eckhard (2014): Pop-Musik-Theorie.
Popkolumne: Institutionalisierung und Sezession,
in: Merkur, Nr.780, Mai

 
       
   
NEON-Titelgeschichte: Ich liebe dich!
Wie Facebook, Whatsapp und E-Mails unsere Beziehungen revolutionieren

MOORSTEDT, Tobias (2014): Liken und lieben.
Heute ist jede Beziehung eine Onlinebeziehung. Egal, ob man sich an der Bar oder im Internet kennengelernt hat. Und das ist toll. Denn die digitalen Medien machen uns zu sensibleren, besseren Partnern,
in: Neon, Mai

 
       
   

HANSKE, Paul Philipp & Jakob SCHRENK (2014): "Lynchjustiz ist vollendete Partizipation".
Die Europawahlen interessieren niemanden. Die SPD hat bald keine Mitglieder mehr. Der Soziologe Armin Nassehi findet: Unsere Demokratie funktioniert bestens,
in: Neon, Mai

 
       
   

BUCHHOLZ, Jenny (2014): "Ich habe SMS-Tourette".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und erklären, warum es sich trotzdem lohnt, sie kennenzulernen,
in: Neon, Mai

 
       
   
PSYCHOLOGIE HEUTE-Titelgeschichte:
Unsere Kindheit.
Wie sie die seelische und körperliche Gesundheit beeinflusst

USTORF, Anne-Ev (2014): Bindung.
Die sicherer Basis fürs Leben. Gespräch mit dem Kinder- und Jugendpsychiater Karl Heinz Brisch,
in: Psychologie Heute, Mai

Die Bindungsforschung in der Debatte   

WILHELM, Klaus (2014): Die frühe Kindheit und der späte Schmerz.
Was haben Herz- und Kreislaufleiden, Krebs, Rheuma, Morbus Crohn, Asthma oder Fibromyalgie mit der frühen Kindheit zu tun? Sehr viel! Belastende Erfahrungen in den ersten Lebensjahren können im Erwachsenenalter zu chronischen Erkrankungen und „unerklärlichen“ Beschwerden führen. Bislang aber ignoriert die Schulmedizin diesen Zusammenhang,
in: Psychologie Heute, Mai

 
       
   

WEBER-HERFORT, Christine (2014): "Wir sind nicht mehr zu retten".
Zwei Bücher widmen sich der Zukunft der Erde und der Frage, ob wir einfach zu viele sind,
in: Psychologie Heute, Mai

Apokalyptiker haben Hochkonjunktur, während für Deutschland die Unterbevölkerung mit hoch qualifizierten Akademikereltern beklagt wird, wird für den Rest der Welt die Überbevölkerung beklagt. WEBER-HERFORT stellt die beiden Bücher Zehn Milliarden von Stephen EMMOTT und Countdown von Alan WEISMAN vor. Ersteres wird kritisiert, weil darin die Kernenergie als Rettung propagiert wird, dem Letzteren begegnet WEBER-HERFORT mit Sympathie:

"Am Beispiel Israels mit derzeit zwölf Millionen Einwohnern werden die Ursachen und Folgen eines politisch-religiös motivierten Bevölkerungswachstums dargestellt. Denn sowohl für die Palästinenser als auch die jüdisch-ultraordoxen Charidim sei Kindersegen eine Möglichkeit der Selbstbehauptung. Bei gleichbleibender Bevölkerungsentwicklung würde es Mitte dieses Jahrhunderts 21 Millionen Israelis geben. Aber schon jetzt zeichnen sich nach Ansicht Weismans Katastrophen ab",

berichtet WEBER-HERFORT über Bevölkerungspolitik als Selbstbehauptung. Die Rezensentin fragt kritisch, ob wirklich die demografische Entwicklung die Ursache der Weltprobleme sind oder nicht die Reichtums- und Machtverteilung in der Welt. Weil der Begriff "Geburtenkontrolle" in Verruf geraten ist, wird heutzutage lieber von "Familienplanung" gesprochen, wenn es um Bevölkerungspolitik in Sachen Überbevölkerung geht.   

 
       
   

JAEGGI, Eva (2014): Böse Moderne!
Wolfgang Martynkewicz gibt Einblicke in die Innenwelt einer von Erschöpfung geprägten Moderne,
in: Psychologie Heute, Mai

 
       
 

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Zu den News vom 18. - 30. April 2014
 

   
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