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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 01. - 15. November 2003

 
       
     
     
     
       
   

Zitat des Monats:

"Das »Fräulein« ist, so zart es klingt, eine Todfeindin der Feministinnen geworden, die etwas besonders Schimpfliches darin sehen, verheiratete und unverheiratete Frauen in der Anrede zu unterscheiden. Man sage auch nicht »Herrlein« zum unverheirateten Mann. (...). Aber muß das »Fräulein« wirklich verschwinden? Ist es nicht um jede außer Gebrauch geratene Differenzierungsmöglichkeit schade?
(...). Eine meiner Erzieherinnen, Fräulein Hålme, war eine Frau von größter Autorität und hat stets jeden korrigiert, der sie aus Unkenntnis oder falsch verstandenem Taktgefühl als »Frau Hålme« ansprach. Es scheint sich bei der Verfolgung des »Fräuleins« um ein spezifisch puritanisches Problem zu handeln. In Amerika hat man den Unterschied zwischen der verheirateten »Misstress« und der unverheirateten »Miss« unbedingt abschaffen wollen. Man kürzt dort nun »Ms.« ab, in der überreizten Argumentation der Feministen wird alles andere als Beleidigung der Frau verstanden. Glücklich derjenige, der in Verhältnissen lebt, die ihm gestatten, auf solche politisierten Maßregelungen keine Rücksicht zu nehmen."
(aus: Asfa-Wossen Asserate "Manieren")

 
       
       
     
     
   
Jan ROSS berichtet über die Neoliberalisierung der Kirchen: "Angela Merkels parteiinterne Großkritiker Norbert Blüm und Heiner Geißler machen viel her von der Unchristlichkeit ihrer marktliberalen Reformvorschläge. Doch in Bischöfen wie Lehmann und Huber findet eine traditionelle Wohlfahrtsstaatlichkeit keine Stütze mehr. Lehmann war schon nicht ganz zufrieden mit dem ökumenischen »Sozialwort« von 1997, dem bis heute offiziell maßgeblichen einschlägigen Dokument beider Konfessionen; er fand es zu betreuungs- und umverteilungslastig, zu detailliert in der politischen Rezeptur, ohne rechten Nachdruck auf der Selbstverantwortung des Einzelnen.
Die Kirchen sind nicht die Gewerkschaften noch einmal, nur im Gebet, und wenn Lehmann oder Huber heute über Gerechtigkeit sprechen, dann mehr von »Teilhabegerechtigkeit« oder »Generationengerechtigkeit« als von einer möglichst gleichmäßigen Güterverteilung. Neoliberal? Ja, wenn damit etwas mehr Freiheitlichkeit und Individualismus gemeint ist, die in der kirchlichen Sozialverkündigung sonst keine gute Presse haben.
"
 
   
  • SPÖRRLE, Mark (2003): Wie man in Deutschland reich wird.
    Die meisten großen Vermögen sind über mehrere Generationen entstanden. Durch harte Arbeit kann man es auch heute zu Geld bringen - aber richtig reich werden hierzulande vor allem die Erben,
    in: Die ZEIT Nr.47 v. 13.11.

    • Mark SPÖRRLE berichtet über Reichtum in Deutschland: "Wer die Gnade der richtigen Geburt hat, sagt Michael HARTMANN, profitiere oft gleich doppelt. Aus den Lebensläufen von Inhabern lukrativer Jobs – Chefärzten, Geschäftsführern – liest er ab, dass diese in der Regel aus Familien kommen, in denen schon der Vater Professor oder Vorstandsvorsitzender war. Der Filius bewegt sich von Kind an in den Kreisen, in die andere erst mühsam und oft vergeblich versuchen müssen aufzusteigen. Und als Startkapital für späteren Reichtum bekommt er Vaters Villa und das Wertpapierdepot.
      Wer viel hat, der kriegt noch mehr
      Noch nie hatten Erben in Deutschland die Möglichkeit, so schnell so reich zu werden. Die Generation ihrer Eltern erlebte eine einzigartige Phase des wirtschaftlichen Wachstums, und sie hat ihr Geld zusammengehalten. Jeder zweite Seniorenhaushalt verfügt über Wohnungen, Häuser oder Grundstücke. Ein Viertel aller Familienunternehmen, die einen Nachfolger brauchen, steht zum Verkauf. Bis zum Jahr 2010, schätzen Finanzexperten, wird Vermögen in Höhe von zwei Billionen Euro vererbt werden.
      Dieser Batzen wird ungleich verteilt. Westdeutsche erben häufiger und größere Summen als Ostdeutsche, Hauptschüler erben seltener als Akademiker, und, natürlich, Kinder von Reichen kriegen am meisten. Und da man in den oberen Schichten auch bei der
      Partnerwahl
      gern unter sich bleibt, kommen auf einen Bessergestellten-Haushalt oft gleich zwei erkleckliche Erbschaften: Wer hat, der kriegt."
 
   
  • STERN-Titelgeschichte: Heute nicht, Schatz!
    Sex-Killer Alltag

    • KOWITZ, Dorit & SCHNEUER, Bettina (2003): Last mit der Lust.
      Über 200 000 Paare ließen sich 2002 scheiden - mehr als je zuvor. Die Ehe, ein Auslaufmodell? In einer sechsteiligen Partnerschaftsserie beschreibt der stern die Probleme und Chancen. Teil 1: Sexkiller Alltag. Mal stören die Kinder, mal quält der Job. Ihr Partner will nur noch kuscheln, die Spannung ist weg? Leidenschaft kann man wieder lernen, sagen die Experten
      in: Stern Nr.47 v. 13.11.

 
   
  • MISHRA, Robin (2003): Mutter Courages Kinder.
    Renate Schmidt. In der Strategie von Rot-Grün spielt die Ministerin eine Schlüsselrolle. Die SPD-Politikerin hat das "Jahrzehnt der Familie" ausgerufen - obwohl die Geburtenrate niedrig ist. Wird der Kanzler sich für ihr Thema begeistern?
    in: Rheinischer Merkur Nr.46 v. 13.11.

 
   
  • GLOTZ, Peter (2003): Spitze des Populismus.
    Agenda 2010. Nur Geschichtsverklärer werfen Schröder vor, er breche mit der Sozialpolitik Bismarcks. Die sozialdemokratische Identität hängt nicht von der Daseinsvorsorge alten Schlages ab. Vielmehr muss Bildungspolitik an Bedeutung gewinnen,
    in: Rheinischer Merkur Nr.46 v. 13.11.

 
   
Der Artikel ist ein Lehrstück über die Konstruktion gesellschaftlicher Minderheiten im Dienste einer reaktionären Identitätspolitik. Die Statistik des Einpersonenhaushaltes wird missbraucht, um Familien als Minderheit zu konstruieren. Die Familie wird von Antje VOLLMER auf eine Familienphase reduziert. Damit werden die vielfältigen haushaltsübergreifenden Transfers und Hilfeleistungen zwischen Mitgliedern der multilokalen Mehrgenerationen-Familie weitgehend ausgeblendet.

Das Bild von der Single-Gesellschaft suggeriert, dass der Einzelne sein Schicksal allein in die Hand nehmen könnte. Dagegen sprechen jedoch die Fakten. Die soziale Herkunft - also das Elternhaus - ist immer noch der stärkste Faktor bei der Zuweisung von gesellschaftlichen Positionen. Das hat sowohl die PISA-Studie wie auch die Studie von Michael HARTMANN über den Mythos der Leistungselite bewiesen.

Auch die Vermögensbildung wird - ganz besonders in der Erbengeneration - durch die soziale Herkunft - und erst in zweiter Linie über ein eigenes Einkommen bestimmt. (siehe hierzu auch den heutigen ZEIT-Artikel) Die Rede von der Single-Gesellschaft leugnet diese familiale Organisation unserer Gesellschaft. 

 
   
  • LÜTZOW, Gunnar (2003): Rettung vor Bürgern.
    Der "New Urbanism" erreicht das Berliner Tacheles-Areal,
    in: Frankfurter Rundschau v. 11.11.

 
   
  • Debatte um das CSU-Rentenkonzept

    • DRIBBUSCH, Barbara (2003): Keine Kinder, keine Kohle.
      Neue Rentenpläne der CSU wollen Kinderlose benachteiligen. Der Vorschlag ruft Empörung hervor. Denn Biologie, Lebenswege und Schicksal dürfen niemals politisch belohnt oder bestraft werden,
      in: TAZ v. 11.11.

    • Barbara DRIBBUSCH stellt die Lobby spezieller Interessengruppen im Kampf um eine gerechtes Rentenkonzept vor. Als erste kommt Elke VANDENBERG zu Wort. Die 40jährige Verkäuferin ist Vorstandsmitglied des Berliner Vereins Wunschkind, in dem sich ungewollt Kinderlose organisieren.

      Danach erklärt DRIBBUSCH das CSU-Rentenkonzept und dessen Nähe zur Rente nach Kinderzahl, wie es von Hans-Werner SINN propagiert wird. Noch im März wurde es auch von Angela MERKEL propagiert, die sich heutzutage vom CSU-Konzept distanziert. Das CSU-Konzept ist nur vor dem Hintergrund des Klischees vom "asozialen Luxusmenschen" verständlich, dagegen setzt DRIBBUSCH die Sicht jener Kinderlosen, die ein Kind um jeden Preis anstreben und dazu auch teure und unangenehme Prozeduren wie die In-vitro-Fertilisation in Kauf nehmen.

      Die Argumente jener Kinderlosen, die an der Unvereinbarkeit von Beruf und Familie leiden, trägt die Regensburger Soziologin Corinna ONNEN-ISEMANN vor. Die Verfechter des CSU-Konzeptes, die sich auf das Familienbild vom "Lastesel der Nation" berufen, werden bei DRIBBUSCH vom Heidelberger Büro für Familienfragen repräsentiert. Zum Schluss folgt eine Kritik am CSU-Konzept sowie ein Resümee:

      "Doch auch diese Rechnung weist Mängel auf. Würden alle Kinderlosen wie Selbstständige nur privat ansparen, hätten sie später genug fürs Alter, auch ohne gesetzliche Rente. Wer aber würde von einem allein stehenden Selbstständigen einen Sozialbeitrag verlangen, als Ablasszahlung für seine Kinderlosigkeit? Niemand - es wäre absurd.
      Individuelles Schicksal, Biologie und Lebensentscheidungen dürfen im privaten Klatsch zwar durchgehechelt, in der Politik aber niemals bewertet, belohnt oder bestraft werden. Das spüren auch viele Politiker. Die FDP- und CDU-Vertreter haben bereits gegen den Stoiber-Vorstoß protestiert. Er hat keine Chance.
      "

  • GÖBEL, Heike (2003): Kinderrente,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.11.

 
   
Der Focus vertritt die Gegenthese zu aktuellen Büchern wie Fünfunddreißig (Rolf DOBELLI), Generation Golf zwei (ILLIES) und Volker MARQUARDTs Das Wissen der 35-Jährigen, in denen der eigene Stillstand proklamiert wird:

"Nicht mit 30 stabilisiert sich die Persönlichkeit, sondern erst mit 50 verfestigen sich die Charakterzüge. Mit zunehmendem Alter werden Menschen emotional stabiler, zuverlässiger und umgänglicher, allerdings nimmt ihre Offenheit für neue Erfahrungen langsam ab. Nur bei der Extraversion tut sich - im Durchschnitt - wenig.
Ein Schüchterner muss dennoch nicht immer schüchtern bleiben."

Der Psychologe Jens B. ASENDORPF sieht jedoch durchaus auch die Vorteile von introvertierten Menschen:

"Asendorpf predigt (...) den evolutionären Sinn von Persönlichkeitsunterschieden. »Eine Gesellschaft braucht mutige und schüchterne Menschen: Die Mutigen sind die Entdecker, die Schüchternen überlegen länger.«" 

 
     
   
  • Die Rente nach Kinderzahl in der Debatte

    • BÄUMLISBERGER, Bettina & Michael HILBIG (2003): "Pragmatisch statt dogmatisch".
      CSU-Generalsekretär Markus Söder will für eine große Steuerreform notfalls auch die Eigenheimzulage und die Pendlerpauschale opfern,
      in: Focus Nr.46 v. 10.11.

Markus SÖDER findet Bevölkerungspolitik notwendig und das singlefeindliche Rentenkonzept von Hans-Werner SINN bedenkenswert:

"Soziale Gerechtigkeit heißt auch Generationengerechtigkeit. Deshalb pochen wir darauf, dass keine Generation mehr als 20 Prozent des Einkommens in die Rentenversicherung zahlt. Bei der demographischen Entwicklung bedeutet dies, dass die Rente langfristig sinken wird und die Bürger stärker privat vorsorgen müssen. Wir brauchen aber auch eine aktive Bevölkerungspolitik, also Familienförderung. Eltern sollen einen Bonus von 50 Euro pro Kind erhalten und der monatliche Rentenversicherungsbeitrag entsprechend sinken. Außerdem prüfen wir den Vorschlag von ifo-Präsident Hans-Werner Sinn, die Kinderzahl bei der Rente zu berücksichtigen. Mich fasziniert der Gedanke, dass Senioren, die Kinder großgezogen haben, dafür auch mehr Rente bekommen."

 
     
     
   
  • BECK, Ulrich (2003): Identitäten im Zeitalter der Informationsgesellschaft.
    Das Eigene, das Fremde und die Kommunikationsströme,
    in: Neue Zürcher Zeitung  v. 10.11.

 
   
  • SIEDENBERG, Sven (2003): Gute Manieren, schlechte Manieren.
    Schlimmer geht immer: Anmerkungen zur Konjunktur von Benimm und Anstand,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 08.11.

 
   
"Der Single von morgen ist kein Yuppie im Loft, sondern ein alter, inkontinenter Mann, der es wegen seiner langjährigen Parkinson-Erkrankung die Treppe nicht mehr hochschafft",

schreibt Elke HEYDUCK im Hinblick auf die bevölkerungspolitischen Prognosen, für die Rainer MÜNZ das pessimistische Szenario entwarf.

 
   
  • HENGSBACH, Friedhelm (2003): Fetisch Demografie,
    in: Frankfurter Rundschau v. 07.11.

Friedhelm HENGSBACH klagt: "Es ist unverständlich, dass die Mehrheit der profoessionellen Ökonomen (...) den häufigen sozio-biologischen Argumentationsmustern der Politiker nicht widerspricht."
 
   
  • Das Single-Dasein in Frankreich

    • BERNATH, Markus (2003): Mit dem Skalpell ans Kuchenbüfett.
      Litanei vom Abstieg. Länger arbeiten, weniger verdienen - beim Sozialverschnitt sind Frankreichs Gaullisten nicht viel origineller als Deutschlands Sozialdemokraten,
      in: Freitag Nr.46 v. 07.11.

 
   
  • AREND, Ingo (2003): Sockel.
    Linksbündig. Klein aber gerecht: Die neue SPD,
    in: Freitag Nr.46 v. 07.11.

 
     
   
  • NEGT, Oskar (2003): Armer Alltag.
    Wenn von Kinderarmut die Rede ist, denken viele sofort an die Dritte Welt. Dabei gibt es sie auch in Deutschland - sie wird nur verdrängt,
    in: Tagesspiegel v. 03.11.

 
   
  • HELD, Gerd (2003): Ungemütlich lebt sich's besser.
    Großstädte sind Entlastungsmaschinen: Rationeller Einsatz von Härten schont die Kräfte der Menschen. Das haben die Reformer vergessen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.11.

 
   
  • VOLLMER, Antje (2003): Erst die Kinder, dann die Rente,
    in: Tagesspiegel v. 02.11.

 
   
UNIVERSITAS-Schwerpunkt: Jung gegen alt?

MÜNKLER, Herfried (2003): Wie funktioniert der Generationenkrieg?
in: Universitas, November

OPIELKA, Michael (2003): Solidarität zwischen den Generationen.
Zwischen Verzichtsverdacht und neuen Vorbildern,
in: Universitas, November

MEIER, Uta (2003): Zwischen Prinzipienreiterei und moralischer Indifferenz.
Generationensolidarität braucht mehr Geschlechtersolidarität,
in: Universitas, November

BUTTERWEGGE, Christoph (2003): Generationengerechtigkeit und demografischer Wandel,
in: Universitas, November

GRONEMEYER, Reimer (2003): Was geschieht mit der Rente?
Die Alten müssen zugunsten der Jungen Einbußen hinnehmen und können dies auch,
in: Universitas, November

HIRRLINGER, Walter (2003): Die Leistung der Alten respektieren,
in: Universitas, November

 
   
EMMA-Dossier: Neue Väter - verzweifelt gesucht.
Mütter träumen von Agassi & Co

SCHNEUER, Bettina (2003): Die Working Mum in ihrem Working Home.
"Wir sind das lebende Experiment feministischer Theorien", klagen sie gehetzt. Denn sie haben wenig Zeit, diese modernen Mütter. Der Grund ist, dass man ihnen weis gemacht hat: Ihr könnt alles. Nein, die Feministinnen haben nicht das gesagt, sondern: Kind ODER Karriere. Oder aber: Kind UND Vater. Aber wo sind die eigentlich, die Väter?
in: Emma, November/Dezember

Allison Pearson - Working Mum

MEISTER, Martina (2003): Der virtuelle Baby-Boom
- die kinderlose Realität.
Von Susan Faludi kommt der treffende Satz: "Trendstories sind keine Artikel, sondern Predigten." Will sagen: In Trendstories wird nicht geschrieben, was ist, sondern was sein soll. So propagieren Medien und Werbung zunehmend schriller die Lüge vom Baby-Boom, die potenziellen Mütter aber halten sich immer fester die Ohren zu,
in: Emma, November/Dezember

WAHJUDI, Claudia (2003): Die Mutter Ich-AG fällt duch die sozialen Netze.
Intellas Précaires heißen sie in Frankreich: diese Freiberuflerinnen, von der Künstlerin und Journalistin bis zur Programmiererin, die Vater Staat als Mütter im Stich lässt,
in: Emma, November/Dezember

DECKER, Kerstin (2003): Von einst jungen Ost-Müttern und heute alten Häsinnen.
Ist es möglich, im Westen zu leben und trotzdem Kinder zu bekommen? Diese Frage wird nach einem langen entschiedenen Nein! aus dem kollektiven Mund der DDR-Frauen allmählich wieder mit Jein beantwortet. Aber so ganz früh wie früher wollen auch sie ihre Kinder nicht mehr bekommen. Denn: Die Verhältnisse, die sind nicht so,
in: Emma, November/Dezember

Die Unterschiede der Familiengründung in Ost- und Westdeutschland in der Debatte

  • NUBER, Ursula (2003): Väter und Mütter wählt! Freund oder Feinde?
    Je starrer das Geschlechtsrollen-Verständnis, desto unflexibler die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern im Haus. Das wissen wir aus Erfahrung und das bestätigen alle Studien. Aber: Wer wirklich emanzipiert ist, wird belohnt! Berufstätige Mütter und kinderversorgende Väter sind einfach in jeder Beziehung viel besser drauf,
    in: Emma, November/Dezember

  • MARTIN, Daniela (2003): Niemand bügelt so gut wie ich...
    ...verkündet so manche Frau noch heute und lässt ihn nicht ran, den Mann, an die Hausarbeit. Das zumindest behaupten zwei Männer, unterstützt von wissenschaftlichen Studien,
    in: Emma, November/Dezember

Die neuen Väter in der Debatte

  • BENNING, Maria (2003): Echt mütterliche Väter ganz dringend gesucht!
    in: Emma, November/Dezember

  • GROTTIAN, Peter/RÜLING, Anneli/KASSNER, Karsten (2003): Viele Eltern wollen teilen aber Vater Staat will nicht.
    Der Politologe Prof. Peter Grottian wollte es ganz genau wissen: Er analysierte, zusammen mit seinem Team, 25 junge Elternpaare, die gerne Halbe-Halbe machen würden - das aber nur mit guten Nerven und reichlich Unterstützung schaffen, weil Vater Staat sich stur stellt ,
    in: Emma, November/Dezember

  • MEYER-GOSAU, Frauke (2003): Vom Mütterlein zur Rabenmutter?
    Jenseits von Himmel und Hölle hat sich die irdische Realität in die Literatur geschlichen: Junge Autorinnen schreiben endlich die Wahrheit übers Muttersein,
    in: Emma, November/Dezember

 
     
   
  • Die Leistungsgesellschaft in der Debatte

    • BUCHHORN, Eva & Brigitta PALASS (2003): ...und raus bis du.
      Aufstiegschancen: Nur Leistung zählt - das Mantra der Manager ist eine fromme Lüge. Ohne Können geht zwar auf Dauer nichts. Doch auf dem Weg nach oben müssen ehrgeizige Kandidaten mit etlichen unsichtbaren Hindernissen rechnen; gläserne Wände, an denen sich die meisten vergebens abarbeiten,
      in: Manager Magazin, November

 
   
  • PAULUS, Jochen (2003): Gierige Männer, berechnende Frauen.
    Männer wie Frauen sind an einer schnellen Affäre interessiert - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen und in unterschiedlicher Häufigkeit,
    in: Psychologie Heute, November

 
     
   

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