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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 04. November 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"»40 Prozent aller Akademikerinnen bleiben kinderlos!«, tönt der Chor der demografischen Tragödie. Und noch bevor wir von besonnenen Statistikern erfahren, dass diese Zahl völlig ungesichert ist, haben sich ihre vermeintlichen Folgen schon in unseren Köpfen festgesetzt: Nicht nur die Frauen selbst werden allein sterben, sondern mit ihnen auch ihre Familien. Und wo Frauen nur ein Kind haben, schrumpft die Familie.
Doch
der demografischen Schreckenslogik zum Trotz wird die moderne Familie nicht kleiner, sondern größer. Wer zur Familie gehört, definieren nämlich nicht Demografen, sondern die Familien selbst."   
(Rabea Krätschmer-Hahn & Karl Otto Hondrich in der Emma November/Dezember 2005)

 
 
 
 
  • KURZ, Robert (2005): Lebenslänglich Arbeit.
    Nachspielzeit am Band oder im Büro.
    Keine hedonistischen Rentner mehr, sondern Soldaten der Verwertung, die gewissermaßen in den Stiefeln sterben,
    in: Freitag Nr.44 v. 04.11.

Robert KURZ, der sich selber einer "sozialen Linken" zuordnet und zu Beginn der rot-grünen Ära mit der Lifestyle-Linken abrechnete, widmet sich der schönen neuen Arbeitsgesellschaft:

"Kinderlose Paare werden von Nachbarn schon mal angemacht, weil sie keinen dereinst sozialversicherungspflichtigen Nachwuchs hecken. Zugleich sind Eltern verbittert, weil ihre Kinder keine Lehrstellen bekommen und in eine prekarisierte Zukunft hineinwachsen. Die Basis der kapitalproduktiven Arbeit schmilzt ab, während die Masse der Transferempfänger anschwillt. Das kann nicht gut gehen und verweist auf den inneren Widerspruch der heutigen Produktions- und Lebensweise.
          
Ein Ansatz für die sozialpolitische Quadratur des Kreises ist die Verlängerung der Lebensarbeitszeit; zunächst bis 67 Jahre, womöglich bis 70, wie es der neoliberale Diskurs vorzeichnet."

     
 
  • AREND, Ingo (2005): Rote Socken.
    Bonvivant. Ein "Dokumentarfilm" über Klaus Wagenbach,
    in: Freitag Nr.44 v. 04.11.

"Der interessante Widerspruch, wie ausgerechnet im linken Wagenbach-Verlag der 68er-Hasser Michel Houellebecq groß werden konnte, bekanntlich erschien hier 1999 die sagenumwobene Ausweitung der Kampfzone, ist den Filmemachern aber keine Nachfrage wert",

wundert sich AREND. Wir wundern uns überhaupt nicht. Schließlich steht Thomas SCHMID, einst 68er-Revoluzzer, dann bei Wagenbach Lektor und ökolibertärer Renegat, Wendegewinner und nun in der FAS für 68er-Fragen zuständig, paradigmatisch für einen 68er-Heilsweg, zu dem HOUELLEBECQ genauso ideal passt wie das sophiedannenhafte Spießertum. Es gibt keinen Widerspruch, denn die 68er Bewegung war von Anfang an schizophren...    

     
 
     
 
  • GERNERT, Johannes (2005): Köhlers eigenes Heim.
    Jetzt noch beginnen zu bauen, damit die Eigenheimzulage gezahlt wird! So denken viele, die in den Musterhauspark bei Berlin kommen. Zum Beispiel die Köhlers: Die Zulage wäre ihr einziges Kapital. Wenn sie den Stichtag Ende Dezember verpassen, können sie das Haus "Berlin" vergessen,
    in: TAZ v. 04.11.

Johannes GERNERT liefert eine Reportage aus der Familienrepublik: "Familie Köhler war vor ein paar Jahren schon mal in der Musterhausaustellung. Da konnten sie aber noch nicht bauen. Sie hatten erst ein Kind, die Chantal. »Jedes Kind mehr ist von der Eigenheimzulage her gesehen 'ne interessante Sache«, sagt Markus Köhler. Nun fetzen Chantal und Marcel um den dunklen BMW in der Auffahrt. Köhler wird kurz sehr laut und energisch. Seine Frau schaut die Kinder strafend an und zieht an ihrer Zigarette. »Mit zwei Kindern ist es schon am optimalsten«, sagt er."
     
 
  • MARKL, Hubert (2005): Unberechenbare Freiheit.
    Aus jedem Kleinkind könnte etwas ganz Besonderes werden. Deshalb schadet zu frühe Auslese der ganzen Gesellschaft,
    in: Welt v. 04.11.

Der Biologe MARKL argumentiert im Sinne der nationalkonservativ-bevölkerungspolitischen Leitlinie von Franz-Xaver KAUFMANN (Schrumpfende Gesellschaft):

"Ich kann mir (...) nicht versagen, darauf hinzuweisen, daß die erste Voraussetzung für Kinderbildung die Kindererzeugung sein sollte (und zwar auch nicht durch Adoption aus nachwuchsfreudigeren Breiten, denn von Leihkindern kann eine Gesellschaft sowenig florieren wie von Leihmüttern). Eines aber sollte schon auch klar sein: Allein eine gesteigerte Vermehrungsrate erzeugt auch noch nicht mehr qualifizierte Kinder, Studenten oder Berufstätige. Dazu muß man den freilich dringend nötigen Aufwuchs erst einmal durch Erziehung, Bildung und Ausbildung zur Leistungsfähigkeit führen: Sonst werden aus mehr Kindern nur mehr Sozialhilfeempfänger."

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • MÜLLER, Franziska K. (2005): So sexy kann Entspannungspolitik sein.
    Darf es zwischen einer Christin und einem Juden zum Äussersten kommen? Und wann? Und ist es okay, wenn er den Akt unterbricht, weil seine Mutter anruft? Heikel. Aber auch schön, wie Andersgläubige zueinander finden und die Luft zwischen Zürich und Tel Aviv zum Tanzen bringen,
    in: Weltwoche Nr.44 v. 03.11.

MÜLLER stellt die New Yorker Vogue-Autorin Kristina GRISCH vor, die den Bestseller Boy Vey! The Shiksa’s Guide to Dating Jewish Men also einen "Schicksen-Ratgeber für Verabredungen mit jüdischen Männern" geschrieben hat, der "von Tel Aviv bis London im Kreuzfeuer der jüdischen Kritik steht".
     
 
  • GASEROW, Vera (2005): Das Megathema Geburtenmangel stellt alles in den Schatten.
    Herausforderungen an die Grosse Koalition (8),
    in: Frankfurter Rundschau v. 02.11.

     
 
  • NEWMAN, Andrew Adam (2005): Der Männer-Mann.
    Stark, entschlossen, fair: Drei Frauen entdecken eine moderne Version des "wahren Mannes",
    in: Süddeutsche Zeitung Online v. 02.11.

SZ Online hat einen Artikel aus der New York Times vom 24.10.2005 rechtzeitig zum Weltmännertag übersetzt. Schon seit einigen Tagen wird diese neueste Marketing-Wunschmänner-Kreation der US-Trendforscherinnen Marian SALZMAN, Ira MATATHIA und Ann O'REILLY durch die deutschen Medien gezerrt.

Im Buch The Future of Men propagieren die 3 geschäftstüchtigen Damen ihr Nachfolgemodell des Metrosexuellen, das sie vor einigen Jahren auch schon entdeckt hatten: den Übersexual. Wir werden also bis zum nächsten Buch warten müssen, um zu erfahren, wer den Übersexual ablöst.

Wer so lange nicht warten möchte, dem sei Steve JONES zu empfehlen, der serviert den Mann gleich ganz ab...

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
NEON-Titelgeschichte: Glaubst du an ewige Liebe?
Jeder träumt vom großen Glück zu zweit... HEY, AUFWACHEN! Alles spricht dagegen!
  • EBERT, Michael (2005): Diesmal für immer.
    Vier von fünf jungen Deutschen glauben an die LIEBE FÜRS LEBEN. Es muss diesen Menschen doch geben, der für uns bestimmt ist, sagen wir uns - und werden dann oft von der Realität bitter enttäuscht. Träumen wir nur von einer unmöglichen Idee?
    in: Neon, November

     
 
  • NEON (2005): "Bis dahin halte ich mich mit Pornos über Wasser".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit, 11. Teil: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon, November

     
 
  • WEWER, Antje (2005): Junge Liebe.
    Darum verlieben wir uns oft noch, kurz bevor wir aus der Stadt ziehen,
    in: Neon, November

     
 
  • KNÜPLING, Friederike (2005): Das erste Mal: eigene Wohnung statt WG.
    Unsere Kolumnistin fürchtet zunächst, das Alleinwohnen sei der Heroinsucht recht ähnlich. Dann muss sie aber feststellen: An Stoff kommt man leichter als an Wohnraum,
    in: Neon, November

     
 

SCHÜRMANN, Marc (2005): Das Baby.
Auch wenn du selbst keins hast, hast du trotzdem eins auf dem Arm. Denn viele deiner Freunde haben plötzlich Kinder. Damit du im Umgang mit Neugeborenen mehr als nur "Plärr" oder Bahnhof verstehst: 26 Tipps für den Umgang mit den lieben Kleinen - und ihren Eltern,
in: Neon, November

Entgegen dem Untertitel - für gewollt Kinderlose und Kinderlose mit Angst vor Überforderung - höchstens zur Abschreckung geeignet. Gleich unter dem Buchstaben A  wird jedoch widerlegt, dass die zuvor genannten das ganze Ausmaß des Geburtenrückgangs zu verantworten haben:
          
"Alle - Politiker können noch so sehr über den Geburtenrückgang jammern, die Wahrheit ist doch: Alle, alle haben neuerdings Kinder (...). 71 Prozent der erwachsenen Deutschen sind schon Eltern und von den übrigen wünschen sich 80 Prozent Nachwuchs. Das heißt, dass nur sechs Prozent der mündigen Deutschen werder Kinder haben noch wollen."
     
 
  • EMMA-Dossier: KinderKinder

Dieses Dossier wäre mutig gewesen, wenn es in der letzten Ausgabe von EMMA erschienen wäre. So aber dient es in erster Linie der feuilletonistischen Selbstbefriedigung! Der EMMA-Feminismus ist nicht mehr avantgardistisch, sondern nur noch rebellische Pose. Die meisten Artikel sind sowieso mehr oder weniger Zweitverwertung, d.h andere haben die Vorarbeit geleistet, mit der sich EMMA nun großzügig schmückt.
  • KEGEL, Sandra (2005): Keinen Bock auf Vatersein.
    Sie sind der Elefant im Wohnzimmer, den bisher niemand sehen wollte. Während die Demoskopen sich über die Frauen den Kopf zerbrechen, sind die Männer in einem stillen Zeugungsstreik,
    in: Emma, November/Dezember

    • EMMA (2005): Kinderlose zahlen wie Eltern!
      Eine Enthüllung: Das Geld, das Eltern für Kinder in die Familienkasse zahlen, zahlen im gleichen Zeitraum kinderlose Paare & Singles mehr in die Gemeinschaftskassen,
      in: Emma, November/Dezember

Die Zeitschrift EMMA rechnet vor, dass Kinderlose durch ihre Kinderlosigkeit keinen finanziellen Vorteil gegenüber Familien haben.
Astrid Rosenschon - Familienförderung in Deutschland
  • DINKLAGE, Meike (2005): Der Zeugungsstreik.
    Viele Frauen würden ja ganz gerne - nur die Männer kneifen. Doch während das Image der kinderlosen Frau im Keller ist, können die kinderlosen Männer nicht klagen. Im Gegenteil,
    in: Emma, November/Dezember

Es handelt sich hier um einen Auszug aus dem Buch Der Zeugungsstreik von Meike DINKLAGE.
  • RESKI, Petra (2005): Warum haben Sie kein Kind?
    ...das ist die Frage, die sie schon lange nicht mehr hören kann! Vor allem nicht aus dem Mund von deutschen Männern, die mit ihr ausgehen - während die Mütter sich um deren Kinder kümmern,
    in: Emma, November/Dezember

  • MÜLLER, Franziska K. (2005): Wider den Kinderwahn!
    Achtung: Abrechnung! Mit allen Müttern und Vätern, die nicht einfach nur Kinder haben, sondern glauben, das Elternsein mache sie zu den besseren Menschen. Die mit dem Kinderhorizont.
    in: Emma, November/Dezember

     
 
  • GOLDTHORPE, John (2005): Perpetuum mobile?
    Social mobility does not work as most people imagine, and it's hard to do much about it,
    in: Prospect Nr.11, November

    • Der britische Sozialstrukturforscher John GOLDTHORPE  zählt Deutschland, Irland und Italien zu den Ländern mit geringer sozialer Mobilität, während sich Australien, Israel, Japan, Norwegen, Polen und Schweden durch eine hohe soziale Mobilität auszeichnen. Dazwischen liegen die USA, Frankreich, Großbritannien, Ungarn und die Niederlande.
     
 
  • KULTURSPIEGEL (2005): Alles wird gut!
    Die Deutschen gelten als Zweifler, Nörgler, Pessimisten. Das ist schlecht für die Stimmung und für den Aufschwung. Wie also kann man die Deutschen zu Optimisten machen? Experten geben Antworten,
    in: KulturSpiegel Nr.11, November

    • Dies ist der Gipfel der Unverschämtheit! Unsere Jammer-Elite von Hans-Werner SINN bis Paul NOLTE, die Deutschland erst an den Rand des Abgrunds geschrieben hat, verordnet uns nun Optimismus. Sind wir hier im Irrenhaus? Fehlte eigentlich nur noch Meinhard MIEGEL...
     
 
  • HANSELMANN, Ulla & Ariane HEIMBACH (2005): Sie sind beide jung, talentiert und erfolgreich - und haben dennoch jede Menge Angst.
    Annäherung an ein Thema, über das niemand gerne spricht,
    in: Chrismon Nr.11, November

    • Benjamin LEBERT und Julia HUMMER sprechen über Angst.
     
 
     
 
       
   

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Zu den News vom   23. - 31. Oktober 2005

 
 
   
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