[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 22.-31. Oktober 2014
News 17.-21. Oktober 2014
News 08.-16. Oktober 2014
News 01.-07. Oktober 2014
News 20.-30. September 2014
News 01.-19. September 2014
News 17.-31. August 2014
News 08.-16. August 2014
News 01.-07. August 2014
News 11.-31. Juli 2014
News 01.-10. Juli 2014
News 24.-30. Juni 2014

News 16.-23. Juni 2014
News 06.-15. Juni 2014
News 03.-05. Juni 2014
News 01.-02. Juni 2014
News 21.-31. Mai 2014
News 11.-20. Mai 2014
News 08.-10. Mai 2014
News 01.-07. Mai 2014
News 18.-30. April 2014
News 08.-17. April 2014
News 01.-07. April 2014
News 16.- 31. März 2014
News 04.- 15. März 2014
News 01.- 03. März 2014
News 18.-28. Februar 2014
News 10.-17. Februar 2014
News 01.-09. Februar 2014
News 25.-31. Januar 2014
News 22.-24. Januar 2014
News 12.-21. Januar 2014
News 07.-11. Januar 2014
News 01.-06. Januar 2014
News 22.-31.Dezember 2013
News 13.-21.Dezember 2013
News 05.-12.Dezember 2013
News 01.-04.Dezember 2013

News 2013
News 2012
News 2011
News 2010
News 2009
News 2008
News 2007
News 2006
News 2005
News 2004
News 2003
News 2002
News 2001
News 2000

 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 13. November 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Kinderlose sind solidarischer als Eltern

Statt "sich in die Familie zurückzuziehen, schaffen viele Kinderlose neue Formen des solidarischen Zusammenlebens, die unsere alternde Gesellschaft dringend braucht. Viele meiner Interviewpartnerinnen basteln an Wohnprojekten, Mehrgenerationenhäusern und Landkommunen; und sie versuchen, Themen wie drohende Altersarmut und Pflege darin zu integrieren.
Sie machen so auch die Unzufriedenheit über die herkömmlichen Familienkonzepte und Geschlechterverhältnisse nach außen hin deutlich, denn sie schaffen Alternativen abseits der gewohnten Kleinfamilie, die dann auch wieder das Zusammenleben mit Kindern ermöglichen - es müssen ja nicht immer zwingend die biologisch eigenen sein."

(Sarah Diehl "Bin ich denn ein Freak?", Brigitte Nr.23 v. 22.10.2014)

 
       
       
   

Social Freezing in der Debatte

KLIMKE, Barbara (2014): Warum Frauen ihre Eizellen einfrieren lassen.
Kaum eine Entscheidung im Leben ist so folgenreich wie die für ein Kind. Wer ist der richtige Partner? Was ist das richtige Alter? Die Methode des Social Freezing gewährt einen Zeitaufschub. Zwei Frauen, die sie gewählt haben, erzählen von ihren Beweggründen,
in:
Berliner Zeitung Online v. 13.11.

 
       
   
ZITTY BERLIN-Titelgeschichte: Glücklich ohne Kind.
Schluss mit der Hysterie! Vom zufriedenen Leben abseits der Kleinfamilie

LUIG, Judith (2014): Kinderlos glücklich.
Sie gelten wahlweise als Karrieristen, Egoisten oder Hedonisten, die das Aussterben einer Nation auf dem Gewissen haben: die Kinderlosen. Fünf Berliner erzählen, wie ein gutes Leben auch ohne Nachwuchs geht - und warum es manchmal schwierig ist, mit Eltern befreundet zu sein,
in:
zitty Berlin Nr.24 v. 13.11.

Der Artikel über Kinderlose wird von Zahlen garniert, die weniger über die Kinderlosigkeit in Berlin aussagen als suggeriert wird. Mehr hier.

Sarah Diehl - Die Uhr, die nicht tickt

BRAKEBUSCH, Lydia (2014): "Mutter-Vater-Kind ist nicht das einzig Wahre".
Die Berliner Autorin und Dokumentarfilmerin Sarah Diehl, 36, wollte nie Kinder und hat aus ihrer Wut über das Kinderlosen-Bashing ein Buch gemacht,
in:
zitty Berlin Nr.24 v. 13.11.

 
       
   

Clarisse Thorn - Fiese Kerle?

OESTREICH, Heide (2014): Dating-Tipps unter der Gürtellinie.
Sexismus: Anleitung zum Anbaggern - oder zur Vergewaltigung? Gegen die Seminare sogenannter Pick Up Artists wie Julien Blanc formiert sich weltweiter Protest im Netz. Inzwischen wird auch in Deutschland überlegt, wie man ihnen das Handwerk legen kann,
in:
TAZ v. 12.11.

 
       
   

ASMUTH, Gereon (2014): Die fröhliche Blockade nach dem Jawort.
Reclaim the Streets: Hupende Hochzeitskorsos stoppen für ein kurzes Tänzchen mitten auf der Straße,
in:
TAZ v. 11.11.

 
       
   

Heinz Bude - Gesellschaft der Angst

WENZEL, Uwe Justus (2014): Spiegelkabinett der Ängste.
Heinz Bude erkundet Seelenräume der Gegenwart,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 11.11.

 
       
   

Die Konsummuster privater Lebensformen in der Debatte

HAPPEL, Stephan (2014): Die Macht der Singles: Der Trend zum Alleinsein verändert den Einkauf.
Der Handel stellt sich auf eine neue Macht ein: Ein-Personen-Haushalte. Viele Geschäfte spüren die Dominanz der Alleinlebenden - nicht nur Verkäufer von Tiefkühlpizza und Dosenravioli,
in:
Wirtschaftswoche Online v. 10.11.

 
       
   

KÜVELER, Jan (2014): Ja Nein Vielleicht.
Braucht jede Liebe einen Vertrag? Heißt ja immer ja und nein immer nein? Und gibt es überhaupt Verführung ohne Übergriffe? Notizen zum aktuellen Chaos um die Sexualität,
in:
Welt am Sonntag v. 09.11.

 
       
   

Freundschaften in der Debatte

SCHAAF, Julia (2014): Wenn Wege sich trennen.
Wer eine Beziehung beendet, macht Schluss. Wem der Job nicht mehr passt, kündigt. Wie aber sagt man sich wenn von Freunden los? Und wieso?
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.11.

 
       
   

WEINGARTNER, Maximilian (2014): "Ich habe eine Mentorenrolle".
Kürzlich berichteten wir über Sugarbabys. Dann meldete sich ein Sugardaddy,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.11.

 
       
   

Die Geschwisterbeziehung und Geschwisterlosigkeit in der Debatte

BERNAU, Patrick (2014): Das Glück der großen Geschwister.
Der Sonntagsökonom: Erstgeborene sind intelligenter und erfolgreicher als ihre Brüder und Schwestern. Warum?
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.11.

 
       
   

KLOEPFER, Inge (2014): Schluss mit der Zwangsverrentung.
In Deutschland werden Arbeitnehmer mit 65 Jahren in Rente geschickt. Dabei fühlen sich viele fit und würden gerne länger arbeiten. Dann lasst sie doch,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.11.

Schluss mit der Spätverrentung! Viele fühlen sich mit 65 Jahren nicht mehr fit und würden gerne kürzer arbeiten. Dann lasst sie doch! Diese Contra-Position sucht man bei der FAS vergeblich.

 
       
   

Social Freezing in der Debatte

LENZEN-SCHULTE, Martina (2014): Der Fetisch mit den Frischzellen.
Social Freezing ist keine soziale Wohltat, sondern ein medizinisches Experiment. Wir unterschätzen die Komplikationen später Schwangerschaften und haben nicht einmal diskutiert, welche positiven Effekte eine frühe Mutterschaft mit sich bringt. Wer die Arbeitskraft der Frauen will, muss sie auch als Mütter anerkennen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.11.

 
       
   

SÜDWEST PRESSE-Tagesthema: Erst die Karriere, dann der Nachwuchs?
Den passenden Mann noch nicht gefunden? Immer mehr Frauen entscheiden sich aus diesen oder anderen sozialen Gründen, ihre Eizellen einfrieren zu lassen?

GUYTON, Patrick (2014): Besuch bei einem Pionier der Eizellenentnahme in Deutschland.
Kinder aus dem Eisschrank: Der Münchner Reproduktionsmediziner Jörg Puchta hat mehr als 10 000 weibliche Eizellen eingefroren. "Social Freezing" betrachtet er als letzten Schritt zur vollen Emanzipation der Frau,
in: Südwest Presse v. 07.11.

SOSALLA, Ulrike (2014): Auszeit für die biologische Uhr.
Jetzt also Eizellen. Mit einer gewissen Obsession debattiert unsere Wohlstandsgesellschaft immer wieder über Fortpflanzung. Wer bekommt wann Kinder, und wenn nicht, warum nicht? Soll man nachhelfen, und wenn ja, bis zu welcher Grenze?
in: Südwest Presse v. 07.11.

BECKER, Ulrich (2014): Karrieredruck statt Freiheit für die Frauen.
Als Mann begibt man sich beim Thema "Social freezing" auf vermintes Gelände: Ihr habt gut reden, halten einem die meisten Frauen entgegen. Wir, so die Kritik, könnten uns den Kinderwunsch auch mit 50 oder 60 Jahren noch erfüllen,
in: Südwest Presse v. 07.11.

 
       
   

FREITAG-Wochenthema: Egg Freezing.
Wir müssen alles dafür tun, dass Frauen eher früher als später Kinder bekommen

RÜFFER, Lisa (2014): Mein liebes Kind.
Social Egg Freezing: Unsere Autorin findet, Frauen sollten eher früher als später Mütter werden. Ein Brief an ihre Tochter und also an die Zukunft,
in:
Freitag Nr.45 v. 06.11.

PFAFF, Jan (2014): "Die Kultur der Vorsorge hat auch eine Kehrseite".
Im Gespräch: Die neuen Reproduktionstechniken stärken die Idee der Familie, sagt Kulturwissenschaftler Andreas Bernard,
in:
Freitag Nr.45 v. 06.11.

 
       
   

WINDHEUSER, Daniel (2014): Weg in die Kita.
Familienpolitik: Die Ganztagsbetreuung von Kindern wird immer weiter ausgebaut. Rainer Stadler fragt nach Ursachen und Folgen dieser Entwicklung,
in:
Freitag Nr.45 v. 06.11.

Daniel WINDHAUSER stellt das Buch Vater Mutter Staat von Rainer STADLER vor, der den Eltern nicht zutraut, dass Eltern sich freiwillig für die "Fremdbetreuung" von unter 3-Jährigen entscheiden. Er sieht sie stattdessen als Opfer einer wirtschaftsfreundlichen Familienpolitik.

Gegner der "Fremdbetreuung" wie STADLER berufen sich auf das Kindeswohl, während Befürworter das Elternwohl, d.h. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Vordergrund stellen.

Jene, die eine aktive Bevölkerungspolitik befürworten, sehen in diesem ideologischen Kampf einen Hauptgrund dafür, dass die Geburtenrate in Deutschland so niedrig ist. Wobei sie die Kinderlosigkeit, statt das westdeutsche 2-Kind-Ideal (bzw. ostdeutsche 1-Kind-Ideal) als Problem sehen.   

STADLER, Rainer (2014): Drinnen und draußen.
Leseprobe: Was mit Kindern passiert, die die meiste Zeit nicht zu Hause, sondern in einer Tagesstätte verbringen. Zur Lage der Familien und zum aktuellen Stand der Forschung,
in:
Freitag Nr.45 v. 06.11.

 
       
   

Social Freezing in der Debatte

DIEHL, Sarah (2014): Die Angst vor der kühlen Weiblichkeit.
Das Einfrieren von Eizellen kann Frauen entspannter leben lassen,
in: Jungle World Nr.45 v. 06.11.

 
       
   

WUTTKE, Merle (2014): Die neue F-Klasse.
Quote, Sexismus-Debatte, neue Rollenbilder in den Familien: Wenn sich in der Gesellschaft etwas bewegt, dann, weil Frauen es anstoßen. Der Feminismus ist die neue Triebfeder der Veränderung und so populär wie nie. Aber was ist das eigentlich genau: Feminismus heute?
in: Brigitte Nr.24 v. 05.11.

 
       
   

Social Freezing in der Debatte

SPOERR, Kathrin (2014): Margot Käßmann - vielleicht sind ja SIE verrückt.
Die Theologin kritisiert "Social Freezing". Unsere Autorin antwortet ihr,
in: Welt v. 04.11.

 
       
   

Das Alleinreisen und Single-Reisen in der Debatte

SCHWINN, Michaela (2014): Single-Reisen: Adieu, Katzentisch!
Singles bekommen kleine, aber teure Zimmer und werden am Tisch neben der Küchentür abgefertigt. Extra Angebote für Alleinreisende werden deshalb immer beliebter - dafür muss man noch nicht einmal Single sein,
in: sueddeutsche.de v. 03.11.

 
       
   

Das Single-Dasein in Österreich

LINSINGER, Eva (2014): Eiertänze.
Das Fortpflanzungsgesetz ist hoffnungslos veraltet, realitätsfremd und verlogen,
in:
Profil Nr.45 v. 03.11.

"Der deutsche Bundestag hat vorexerziert, wie Politiker mit medizinisch-ethischen Fragen umgehen können. Ausdrücklich ohne Fraktionszwang wurde quer über die Parteigrenzen sensibel diskutiert und abgestimmt, was erlaubt und was verboten sein soll. In Österreich scheuen Politiker die überfällige Debatte und überlassen grundlegende Fragen der Bioethik lieber den Höchstgerichten",

lobt Eva LINSINGER die deutschen Verhältnisse, während der deutsche Focus erst vor kurzem die österreichischen Verhältnisse lobte:

"In ihrer Verzweifelung begann Anna Stahr nach Alternativen zu suchen. Sie stieß auf Nicolas Zech. Der Reproduktionsmedizin im österreichischen Bregenz wirbt gezielt um deutsche Patientinnen - mit dem Versprechen, bei ungewollter Kinderlosigkeit besser helfen zu können als seine deutschen Kollegen. (...).
Der Reproduktionsexperte profitiert davon, dass hierzulande die Gesetze zur künstlichen Befruchtung im Vergleich zu Österreich und dem Rest Europas am restriktivsten sind."

Und die Moral von der Geschichte? Nationale Zeitungen oder Magazine sind gestrig! Sie sind an einer Leserschaft ausgerichtet, die noch nationale Grenzen kennt, statt sich grenzüberschreitend zu informieren. Solidarität mit einem Journalismus, der so engstirnig ist?

 
       
   

HUMMEL, Katrin (2014): Naiv, verliebt, betrogen.
Sie ist einsam, er umwirbt sie. Dann braucht er viel Geld, sie überweist es ihm. Warum funktioniert die Masche immer wieder? In Zeiten des Internets ist der Liebesbetrug so verbreitet, wie nie zuvor,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.11.

 
       
   

MECK, Georg (2014): Gebt Eltern das Kommando.
Der Staat lässt nicht nach in seinem Eifer, Krippen zu bauen. Die Wirtschaft ist glücklich, die Babys fragt niemand,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.11.

 
       
   

Social Freezing in der Debatte

BOLL, Christina (2014): Die Kinderfrage, humankapitalistisch betrachtet.
Unternehmen sollten nicht den Frauen das "Social Freezing" anraten, sondern jungen Angestellten eine frühe Elternschaft erleichtern. Das rechnet sich nämlich mehr als das Aufschieben der Kinderfrage,
in: Welt Online v. 02.11.

 
       
   

KÄMMERLINGS, Richard (2014): "Was in meinem Kopf vorgeht, ist ungewöhnlich".
Haruki Murakami fände sein Leben langweilig – wenn ihm nicht ständig diese rätselhaften Geschichten einfielen. Der "Welt"-Literaturpreisträger über Probleme beim Tagebuchführen, das Schreiben für ein globales Millionenpublikum und seine regelmäßigen Besuche in der anderen Welt,
in:
Welt am Sonntag v. 02.11.

 
       
   

DIDERO, Maike & Carmella PFAFFENBACH (2014): Multilokalität und Translokalität.
Konzepte und Perspektiven eines Forschungsfelds,
in: Geographische Rundschau,
November

SCHIER, Michaela (2014): Multilokalität von Familie in Deutschland,
in: Geographische Rundschau, November

 
       
   

NANDI, Jacinta (2014): Ihr seid echt kinderfeindlich!
Jacinta Nand lebt am Prenzlauer Berg. Und sie fragt sich, warum da nur Kinder und Mütter als störend empfunden werden - aber niemand was gegen lärmende Männer hat,
in: Emma,
November/Dezember

"»Das ist Gentrifizierung! Du bist keine Berlinerin, verstehst das nicht. Sie treiben die Gentrifizierung an. Sie sind alle mit Bank-Managern und Stock-Brokern verheiratet! Dann werden sie schwanger, hören auf zu arbeiten und fangen an, Chai Lattes zu trinken! Irgendwann mal muss stopp sein!«",

zitiert Jacinta NANDI ein typisches Stereotyp über Prenzlauer Berg-Mütter, das hier einem Mann zugeschrieben wird. Im Mütterkrieg stehen sich Rabenmütter-Gescholtene und Heimchen am Herd-Gescholtene gegenüber. Das Mittelschicht-Heimchen steht jedoch nicht mehr am Herd, sondern sitzt im Café.

 
       
   

LANGENBERG, Britta (2014): Mission 1,75 Prozent.
Lebensversicherungen: Der Garantiezins für Lebensversicherungen sinkt 2015 auf ein Allzeittief. Das beste Argument für Versicherungsvermittler, vor Silvester auf Kundenfang zu gehen. Doch eine aktuelle Capital-Analyse zeigt: Nur eine Handvoll Gesellschaften kann rundum überzeugen,
in: Capital Nr.11,
November

"Morgen & Morgen (hat) zum 20. Mal Tausende Bilanzdaten von 69 Lebensversicherern geprüft, die die Branche nahezu vollständig abbilden. Die Fachleute bewerteten im Rating, das Capital exklusiv präsentiert, die Entwicklung und Konstitution jeder einzelnen Gesellschaft",

verspricht uns Britta LANGENBERG. Angesichts sinkender Garantiezinsen sind die Absatzzahlen eingebrochen:

"Die Absatzzahlen der Branche sind eingebrochen - selbst wenn Peter Schwark, Geschäftsführer beim Verband der Versicherungswirtschaft, beschönigend (...) spricht. Die Fakten sind eindeutig: Die Zahl der neu verkauften Lebensversicherungsverträge sackte im vergangenen Jahr von zuvor 6 auf 5,3 Millionen ab. Im Kengeschäft mit klassischen Renten betrug das Minus gegenüber den Vorjahren sogar 20 bis 30 Prozent."

In dieser Situation versuchten die Versicherungen die Risiken auf die Kunden abzuwälzen. Einen Vertrauensverlust gibt es nicht erst in den letzten Jahren, sondern bereits nach 2001 und nach 2004. Zuerst weil die hohen Renditenversprechen nicht eingehalten wurden und dann weil die Praktiken der Versicherer immer dreister wurden. Eine Gesetzesreform soll den hohen Abschlusskosten entgegenwirken:

"Im Januar greift ein Reformgesetz. Es soll nach dem Willen der Regierung die hohen Abschluss- und Vertriebskosten senken. Zuletzt betrugen diese 7,4 Mrd. Euro."

Außerdem soll die neue Messgröße "Effektivkosten" den Markt transparenter machen.

Eine Grafik zeigt uns den Schwund der Garantiezinsen zwischen 1999 und 2015. Lag dieser 1999 noch bei einer Beispielpolice bei 560 Euro. So waren es 2001 noch 450 Euro, 2005 nur 390 Euro, 2008 fiel sie er auf 330, um nächstes Jahr auf 240 Euro zu fallen. Der Garantiezins wird im Rating höher bewertet als die momentane Gewinnbeteiligung, da letztere gekürzt werden könne. 

 
       
   

HAAF, Meredith (2014): Lass uns Freunde sein.
Du liebst deinen Partner? Warum bist du dann eigentlich so verdammt gemein zu ihm? Über eine Selbstverständlichkeit, die keine ist. Leider,
in: Neon,
November

 
       
   

BUCHHOLZ, Jenny (2014): "Meine Verpeiltheit ist legendär".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und erklären, warum es sich trotzdem lohnt, sie kennenzulernen,
in: Neon,
November

 
       
   

EIDEN-OFFE, Patrick (2014): Hipster-Biedermeier und Vormärz-Eckensteher (und immer wieder Berlin),
in:
Merkur Nr.786, November

 
       
   

MEYER, Ingo (2014): Niedergang des Romans?
Sondierungen im Bezugsrahmen eines Topos,
in:
Merkur Nr.786, November

 
       
 

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom 22. - 31. Oktober 2014
 

   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 28. Januar 2017 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002