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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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News vom 01. - 15. September 2002

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

"Einer meiner ersten bezahlten Jobs bestand in der freien Mitarbeit als Szene-Reporterin in der Frankfurter Prinz-Redaktion. Auch dort wurden Lifestyle-Trends gemacht beziehungsweise frei erfunden. Oder gab es sie wirklich? Man konnte nie sicher sein, was zuerst da war, der Trend oder die Idee des Trends."
(
Katja Kullmann in "Generation Ally", 2002)

 
       
       
     
   
  • HENGSBACH, Friedhelm (2002): Die Zukunft liegt in der "personennahen Arbeit".
    Friedhelm Hengsbach SJ über den Abschied von der industriellen Arbeitsgesellschaft und neue Formen von Erwerbsarbeit und Beschäftigungspolitik,
    in: Frankfurter Rundschau v. 13.09.

 
   
  • ROSENBERGER, Katharina (2002): Die Mutter als Dazuverdienerin.
    Der Rechtsruck in Europa und seine Konsequenzen für Frauen und Frauenpolitik,
    in: Frankfurter Rundschau v. 13.09.

Katharina ROSENBERGER möchte zwischen guter Individualisierung und bösem Individualismus unterscheiden, um an diesem Unterschied den Gegensatz zwischen fortschrittlicher Frauen- und konservativer Familienpolitik festzumachen:

"Es müsste klarer und deutlicher als bisher der Unterschied zwischen Individualisierung und Individualismus herausgearbeitet werden. Individualisierung, die Frauen Chancen eröffnet, weil damit von traditionellen Abhängigkeiten herausgetreten werden kann. Demgegenüber steht Individualismus, der Gruppen auflöst, zerstört, der das ökonomische Ich gegen die Citoyenne platziert, der schließlich der Frauenpolitik und der Umverteilungspolitik die Grundlage entzieht. An deren Stelle wird die Keimzelle, die Gemeinschaft der Familie, platziert.
Unter Verdeutlichung dieses Unterschiedes zwischen Individualisierung und Individualismus müsste eine Frauenpolitik formuliert werden, die bei der individuellen Freiheit ansetzt und zur Realisierung politische Gestaltung praktiziert."

 
     
     
   
  • SCHMIDT, Thomas E. (2002): In die Prada-Tasche gemurmelt.
    Cool und neu und das Ohr am Herzen der ravenden Klasse - für einen Augenblick sah es so aus, als entwickelten die Jüngeren ihre eigene Sprache. Aber leider: Popliteratur und Popjournalismus welken dahin,
    in: Die ZEIT Nr.38 v. 12.09.

 
   
  • LEITHÄUSER, Johannes (2002): Wenn es ernst wird, macht es der Kanzler selbst.
    Familienministerin Bergmann hat eher im Hintergrund agiert,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.09.

    • Johannes LEITHÄUSER lässt 4 Jahre rot-grüne Familienpolitik Revue passieren.
 
   
  • WINKELMANN, Ulrike (2002): We're the kids in America.
    Natürlich gibt es noch Antiamerikanismus. Allein durch Pop-Kultur geht der nicht weg. Doch so lange die Amerikaner cool bleiben, läßt sich auch cool mit ihnen umgehen,
    in: TAZ v. 11.09.

 
   
  • Speed-Dating in der Debatte

    • WOOD, Geneviève (2002): Flirten gegen die Stoppuhr.
      Speed Dating: Wie Hamburger Frauen und Männer in einem Café nach ihrem Traumpartner suchen - im Sieben-Minuten-Takt,
      in: Hamburger Abendblatt v. 07.09.

 
   
  • KORNELIUS, Stefan (2002): Epoche 9/11,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 07.09.

"Die Welt erlebte eine Zäsur, einen Epochenbruch, der sich zwar lange zuvor schon angekündigt hatte, mit dem 11. September aber seinen kalendarischen Fixpunkt erhielt. Die Attentate wirkten wie ein Katalysator: Sie beschleunigten politische Trends, beförderten den ökonomischen Niedergang, legten sich wie ein Virus auf die lebenswichtigen Organe der Gesellschaften in aller Welt und drangen selbst in die Tiefenschichten des ganz persönlichen Lebens ein – in den Glauben, in die Moral.
Geblieben sind vor allem Angst und Verunsicherung",

schreibt Stefan KORNELIUS in seinem Leitartikel. Lässt man das Datum weg, dann wird die Formelhaftigkeit der Sätze deutlich. Diese Sätze hätten genauso gut im Jahr 1973 mit Blick auf 1972 oder im Jahr 1978 mit Blick auf den deutschen Herbst 1977 geschrieben worden sein können. Es macht zudem deutlich, dass der Geist unserer Zeit identisch ist mit dem Geist der 1970er Jahre. Seit dieser Zeit gab es in der politischen Rhetorik keine Änderung mehr. Seit damals ist die Rede vom Ende der Spaßgesellschaft ständig wiederkehrendes Ritual. Das nächste Ereignis, das dieses Ritual auslöst, das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber es ist ebenfalls sicher, dass weiterhin solche Sätze geschrieben werden wie jene von Mike HEPPNER, Jahrgang 1972, in der Welt von heute:

"Ich bin es leid, über den 11. September zu schreiben. Gerade bin ich von meinem Computer aufgestanden und habe meine Freundin wach geküsst. Ich liebe sie, genauso wie ich mein Land liebe, und ich bin froh, dass es den beiden nach diesem beschissenen Jahr gut geht."

So lange der persönliche Alltag und die politische Rhetorik zweierlei sind, so lange werden beide nebeneinander her existieren, ohne dass sich einer um den anderen kümmert.    

 
   
  • TOST (2002): Landschaften,
    Eine literarische Serie in der Wochenendbeilage der SZ,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 07.09.

Die SZ hat mit der Serie über die "demographische Zeitenwende" bereits vorbereitet, was sie mit der Serie über deutsche Landschaften fortsetzt: die Verachtung der Stadt (Singles) und die Idyllisierung der vorstädtischen oder sogar ländlichen Lebensweise (Familien). Der Glaube an die Natürlichkeit der "bäuerlichen Lebensweise" ist der Grundstock aller Verfechter der Gegenmoderne in der Tradition von Wilhelm Heinrich RIEHL.
  • LEWITSCHAROFF, Sibylle (2002): Und die Hügel umher sind lustig.
    SZ-Serie Deutsche Landschaften (1),
    in: Süddeutsche Zeitung v. 07.09.

 
   
  • GRIESE, Inga & HOFFINGER, Isa (2002): Freundinnen.
     
    Sorry, Männer. 41 Prozent der Frauen ist die Freundin wichtiger als der Partner. Allerdings - immerwährende Freundschaften sind nicht länger "in". Aber man muss ja nicht jeden Trend mitmachen. Wer beides will, guckt "Sex and the City" und liest "Cosmopolitan"
    in: Welt v. 07.09.

 
   
  • MARTENSEIN, Harald (2002): Politik nach Kindchenschema.
    Verheiratet, urban, ein Kind – unser Autor wird von den Parteien umworben. Noch nie wurde den Familien so viel versprochen wie vor dieser Wahl. Ein Familienvater hat die Kandidaten in seinem Wahlkreis gefragt: Was tun Sie für mich, wenn ich Sie wähle?
    in: Tagesspiegel v. 06.09.

 
     
   
  • MÜLLER, Felix (2002): Warhols großes Kind.
    Ist Pop Luxus? Der Autor der "Generation X", Douglas Coupland, malt viel lieber, als dass er schreibt,
    in: Welt v. 04.09.

 
   
  • Die TV-Serie Sex and the City in der Debatte

    • HAFFEL, Charlotte (2002): Die Dienstags-Therapie.
      Die Sommerpause ist vorbei. Seit Dienstag laufen die neuen Folgen der preisgekrönten Fernsehserie "Sex and the City",
      in: Welt v. 04.09.

 
     
   
  • SCHAERTL, Marika (2002): Neurotisch? Wir?
    Die New Yorkerin Candace Bushnell hält die Stadt für die weltbeste,
    in: Focus Nr.36 v. 02.09.

 
     
     
     
   
  • DÖRING, Diether (2002): Keine Kinder, große Sorgen.
    Der Sozialstaat der Zukunft wird verstärkt auf Eigenleistungen angewiesen sein, 
    in: Frankfurter Rundschau v. 02.09.

  • BUNZENTHAL, Roland (2002): Mehr Markt oder mehr Solidarität - das ist die Frage.
    In der Krise braucht der Sozialstaat in den nächsten Jahren nachhaltig wirkende Akzentsetzungen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 02.09.

 
   
  • Die Generation Golf in der Jobkrise

    • BETANCUR, Karin Ceballos (2002): "Generation Zukunft" beim Arbeitsamt.
      IT-Experten, Werber, Journalisten stehen staunend ohne Job da - oder als Ich-AG am Existenzminimum,
      in: Frankfurter Rundschau v. 02.09.

"2132 arbeitslose Journalisten meldete die Bundesanstalt für Arbeit Ende Juli; viele warten in den Redaktionen noch auf ihre Kündigung. Finstere Prognosen zeichnen das Ende des Qualitätsjournalismus",

schreibt Karin Ceballos BETANCUR und eine Journalistin aus der Generation Golf darf ihrem Frust Ausdruck verleihen.

 
     
     
   
  • CADUFF, Reto (2002): Familie wird etwas verrückt Tolles.
    Mit seinem Roman «Generation X» hat Starautor Douglas Coupland einst Jugendlichkeit und gnadenlosen Individualismus verherrlicht. Jetzt stimmt er ein Hohelied auf die Familie an. Egal, wie gestört die ist,
    in: SonntagsZeitung v. 01.09.

 
   
  • TENZER, Eva (2002): Heiratsanzeigen.
    Anspruchsvolle Großstadtpflanzen. Städterinnen stellen andere Ansprüche an einen potenziellen Partner als Frauen, die auf dem Land leben,
    in: Psychologie Heute Nr.9, September

 
   
  • VALTIN, Renate & Christine WAGNER (2002): Traummänner gibts in Ostdeutschland.
    Berliner Studie stellt eine erfreuliche Tendenz zur Partnerschaftlichkeit bei Jugendlichen fest,
    in: Psychologie Heute Nr.9, September

 
   
  • MEYWALD, Ellen (2002): Hauptsache nicht allein.
    Warum viele unglückliche Paare zusammenbleiben,
    in: Psychologie Heute Nr.9, September

 
     
     
   
  • KAY, Deborah (2002): Wie angelt man sich einen Millionär?
    Patti Strangers 'Millionaire's Club' hilft superreichen Singles bei der Suche nach der Traumfrau,
    in: Marie Claire Nr.9, September

 
   
  • Chris & Paul Weitz - About a Boy

    • LEONELLI, Elisa (2002): Flirten: Kein Trick ist ihm zu billig!
      Am 9. September wird er 42. Aber eigentlich ist Hugh Grant der ewige Lausbub geblieben. Mit Marie Claire spricht der Star über Sportwagen, schlechten Geschmack und seltene Single-Leiden,
      in: Marie Claire Nr.9, September

 
       
       
   

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Zu den News vom 15. - 31. August 2002

 
       
   
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