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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 02. - 30. September 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Allein in den Urlaub reisen - vielen Menschen ist diese Vorstellung ein Graus. Und doch wächst die Zahl der Single-Reisenden stetig. Für ihre alljährliche Reiseanalyse hat die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R.) immerhin 7,5 Millionen Trips gezählt, die von Alleinreisenden unternommen wurden. Wobei es mit 58 Prozent vor allem Frauen sind, die ohne Begleitung in die schönsten Wochen des Jahres starten.
          
(...).
Alleinreisende sind nicht automatisch Singles. (...).
Manche wandeln eben ganz bewußt auf Solopfaden. Das gilt aber nicht für ältere Reisende: »Unsere Mitglieder sind überwiegend über 55 Jahre alt, weiblich und ohne Partner. Fast alle wären lieber keine Alleinreisenden«, ist die Erfahrung von Ingrid Schaller vom Freundeskreis Alleinreisender in Hamburg. »Und bei uns sind sie das dann auch nicht.«

          Der Freundeskreis hilft auch bei der Suche nach Reisepartnern. Ingrid Schaller wünscht sich jedoch mehr Veranstalter, die ein größeres Augenmerk auf die reisenden Singles legen. (...).
          Doch die Alleinreisenden sind schwer zu fassen. Kaum eine Zielgruppe präsentiert sich so heterogen: ein Querschnitt durch alle Altersgruppen und Interessengebiete."
(Elke Gersmann in der Welt am Sonntag vom 21. August 2005)

 
 
 
 
  • NIEJAHR, Elisabeth (2005): Die Frau im Kanzleramt.
    Angeblich war Doris Schröder-Köpf die treibende Kraft hinter der Neuwahlentscheidung ihres Mannes. Stimmt das – und: wie groß war ihr politischer Einfluss während der rot-grünen Jahre?
    in: Die ZEIT Nr.36 v. 01.09.

    • Elisabeth NIEJAHR belebt den Wahlkampf mit Stutenbissigkeit: "Merkel? Die kann sie natürlich nicht gut finden. Sie schüttelt den Kopf: »Ihre Politik war nie frauen- oder familienfreundlich, obwohl sie als Ministerin jahrelang genau dafür zuständig war. Ihre Politik von damals ist mit Schuld an den fehlenden Kindern heute. Frau Merkel verkörpert mit ihrer Biografie nicht die Erfahrungen der meisten Frauen. Die beschäftigt, wie sie Familie und Job unter einen Hut bekommen, ob sie nach der Geburt für mehrere Jahre aussteigen wollen oder wie sie ihre Kinder am besten erziehen. Das ist nicht Merkels Welt", zitiert sie Doris SCHRÖDER-KÖPF.
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • WELT (2005): Schröder-Köpf: Merkel fehlt Einblick in Mütter-Probleme,
    in: Welt v. 01.09.

    • Die ZEIT-Vorabmeldung gibt es hier.
     
 
     
 
LITERATUREN-Titelgeschichte: Der Neue Mensch.
Klonen mit Michel Houellebecq
     
 
     
 
Der Soziologe Helmut KLAGES fasst zuerst einmal das Meinungsklima bei der herrschenden Klasse in Deutschland zusammen:

"Das Bild verfinstert sich noch weiter, wenn man sich demografischen Faktoren zuwendet. In der Tat gehört Deutschland im Hinblick auf die Geburtenziffer zu den Schlusslichtern im Weltmaßstab. Zunehmend viele Ehen bleiben kinderlos, und es wird darüber hinaus immer seltener geheiratet. Außerdem steigt die Scheidungsrate, und konsequenterweise nimmt auch die Zahl der Singlehaushalte ständig zu. Häufig wird aus dieser Tatsache die Folgerung abgeleitet, die Deutschen seien dabei, ein Volk von kontaktscheuen Einzelgängern zu werden.
So scheint es nicht übertrieben zu sein, wenn in den Medien solche Einzelfeststellungen oft zu einem Meinungsbild zusammen fließen. Demzufolge hat sich in Deutschland eine Ellenbogen-, Ego-, Single-, Spaß-, Erlebnis- und Raffkegeellschaft entwickelt, die auf dem Weg ist, ihre Zukunftsfähigkeit zu verspielen".

KLAGES erklärt dann u.a. am Beispiel des Geburtenrückgangs wie objektive Tatsachen unter der Hand zu Einstellungen umgedeutet werden:

"So werden den deutschen Frauen, die keine oder weniger Kinder als früher haben ( = empirisch nachweisbares Faktum), unter der Hand Frauen mit entsprechender Intention, also Frauen, die keine oder weniger Kinder haben wollen. Die absinkende Geburtenziffer lässt sich dann mit scheinbarer Plausibilität auf eine »Gebärverweigerung« deutscher Frauen ( = Ursachenfeststellung) zurückführen. Dass der Kinderwunsch in der Mehrzahl der Fälle nur aufgrund mangelnder Vereinbarkeit von Beruf und Familie zurückgestellt und letztlich aufgegeben wird, bleibt dann im Dunkeln."

KLAGES geht von einem Mentalitätsverfall und einer "Gesellschaftsverdrossenheit" bei unseren Funktionseliten aus (die sich heute gerne zur Werteelite stilisieren):

"Man liegt wohl nicht falsch, wenn man annimmt, dass diese »Gesellschaftsverdrossenheit« ihre Wurzel darin hat, dass man zwar allenthalben den »selbstverantwortlich und flexibel handelnden Menschen« postuliert, jedoch vor seinen »real existierenden« Formen zurückschreckt."

     
 
  • Die Ehe in der Debatte

    • PAULUS, Jochen (2005): Kluge Frauen heiraten seltener.
      Sind es die langen Ausbildungszeiten? Ist es die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie? Oder haben intelligente Frauen einfach keine Lust auf die Ehe?
      in: Psychologie Heute Nr.9, September

     
 
     
 
NEON-Titelgeschichte: So sind wir.
Die große Neon-Umfrage
  • NEON (2005): Wie geht es uns denn so?
    Die große NEON-Umfrage: Was denken junge Menschen über Politik und Sex, über die Arbeitswelt, ihren eigenen Körper und das Verhältnis zu den Eltern? Welche Moral gilt, wem kann man trauen, wie soll die Zukunft aussehen? 2000 Menschen zwischen 18 und 30 Jahren beantworten 88 Fragen - und fassen so das Lebensgefühl dieser Generation,
    in: Neon, September

    • Man sollte das locker sehen, so locker wie jene Statements von 32jährigen, die bei NEON zu den 18-30Jährigen gezählt werden. Im übrigen hatte bereits der Stern die Generation Zuversicht auf dem Titel. Medienverbund nennt sich so etwas...    
     
 
  • SCHRÖDER, Vera (2005): "Ich bin dreist und peinlich".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit, 9. Teil: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon, September

     
 
  • Das Online-Dating in der Debatte

    • JÄGER, Anne-Celine & Stephen ARMSTRONG (2005): Im Club der schönen Menschen.
      Weil Gleich und Gleich sich gerne gesellt, will jeder zu den "Beautiful People" gehören. Auf der Datingsite im Internet, die für attraktive Menschen reserviert ist, entscheiden die Mitglieder über jeden Neuzugang. Eine Reporterin und ein Reporter haben sich der Prüfung unterzogen,
      in: Neon, September

     
 
  • Das Single-Dasein in Frankreich

    • BUCHHOLZ, Jana (2005): Friends auf Französisch.
      Die TV-Serie "Friends" und steigende Mieten haben in Paris einen WG-Boom ausgelöst. Aber wie den passenden Mitbewohner finden? Dafür gibt es nun WG-Partys, auf denen man in entspannter Atmosphäre andere Wohnungssuchende kennen lernt. Und wenn's sein muss auch mal hübsche Singles,
      in: Neon, September

     
 
  • WEWER, Antje (2005): Es gibt Reis, Baby!
    Geheiratet wird am liebsten im Sommer. Unglaublich, was da alles zu beachten ist. Deshalb: die Hochzeit von A-Z. Für Gäste ebenso wie für das Brautpaar,
    in: Neon, September

    • I wie ILLOUZ, Eva; J wie Junggesellenabschied, N wie Nein sind auch für Singles interessant. Nächstes Mal gibt es dann Scheidung von A-Z...
     
 
  • TIMM, Tobias (2005): Danke 68er, ihr könnt jetzt gehen.
    Zum Abschied kriegen nicht nur Schröder und Fischer, sondern die ganze Generation der 68er von neuen und alten Konservativen noch mal richtig auf die Mütze - weil sei das Land mit ihren Idealen so gründlich an die Wand gefahren hätten. Aber haben sei das wirklich verdient? Und was kommt nach, wenn sie nichts mehr zu sagen haben?
    in: Neon, September

     
 
  • Jürgen Kiontke - Little Class

    • MECHLENBURG, Gustav (2005): Post-its aus dem Postproletariat.
      Jürgen Kiontke brilliert in seinem Erstlingsroman als neuer Günter Wallraff und ist dabei unheimlich komisch
      in: Literaturkritik.de, September

     
 
  • Zum Tode von Peter Glotz

    • GLOTZ, Peter (2005): Wie weiter mit der SPD?
      Zerreißt es die Sozialdemokratie zwischen Neuer Mitte und neuer Linkspartei? Braucht es ein neues Godesberger Programm zur Abgrenzung?
      in: Cicero, September

Gestern ist der Vordenker der Zwei-Drittelgesellschaft, Peter GLOTZ, gestorben. Der  letzte Text des Angehörigen der 68er-Generation findet sich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Cicero, die sich als Plattform des libertären Konservatismus versteht. Marktradikalität und Wertekonservatismus sind hier keine Gegensätze, sondern gemeinsames Fundament einer expansiven Wissensgesellschaft, die dem Subjekt die Vereinbarkeit des Unvereinbaren aufbürdet.

Peter GLOTZ war ein vehementer Verfechter einer elitären Wissensgesellschaft, der zum einen den Wissensarbeiter als Zielgruppe der Mitte-Parteien propagierte, zum anderen aber die Nebenwirkungen dieser Strategie als Nährboden einer Gegenelite wahrnahm, der nur durch soziale Mindeststandards der Boden entzogen werden kann. 

     
   

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Zu den News vom   27. - 31. August 2005

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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