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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 05. - 09. Februar 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Mit (...) spitzen Fingern sollte die Angabe »ein Drittel aller Frauen bleibt kinderlos« angefasst werden, die seit der jüngsten Allensbach-Umfrage (taz, 12. 1. 2005) wieder kursiert. Hier sind die Wiesbadener Schätzer auch schon vorsichtiger geworden. Im jüngsten Bevölkerungsbericht heißt es etwa: »Die um 1965 geborenen Frauen werden zu ca. 20 Prozent kinderlos bleiben.« Das ist ein Fünftel."
(Ulrike Winkelmann in der taz vom  21.01.2005)

 
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • KNÜR, Deborah (2005): Hamburg - Hauptstadt der Single-Agenturen.
    In der Hansestadt bieten immer mehr Firmen ihre Dienste an - Partnerbörsen boomen im Netz,
    in: Welt Hamburg v. 08.02.

     
 
     
 
     
 
  • WIN (2005): Der Single-Markt wird übersichtlicher,
    in: Welt am Sonntag v. 06.02.

"Du meine Güte, liebe Singles, es wird eng. Die Partnerschafts-Agentur Parship.de hat in dieser Woche das Alleinsein-Phänomen ernsthaft unter die Lupe genommen. Keine Umfrage, eine echte Studie. Kein Abfragen der Einpersonenhaushalte, sondern ein indiskretes »Besteht eine Partnerschaft?« Herausgekommen ist, daß es in Deutschland mit 11,2 Millionen Partnerlosen rund drei Millionen weniger Singles gibt, als all die Jahre vermutet. Für Vergebene ist das beruhigend (drei Millionen weniger, die meinen Schatzi angraben). Für Einsame erschreckend (drei Millionen potentielle Traumpartner futsch.)",

schreibt WIN. Du meine Güte, liebe Journalisten, seid Ihr tatsächlich so dumm, oder tut Ihr nur so? Wir hoffen für Euch letzteres. Jedenfalls sind wir Leser mit Euch mehr als bestraft! Seit Jahren ist bekannt, dass die Zahl der Partnerlosen überschätzt wird. Wer lesen konnte (vielleicht gehören Journalisten ja zu den Analphabeten?), der hat das gewusst! Und wer sich im Internet informiert, statt in den angeblichen Qualitätszeitungen, der müsste noch aufgeklärter sein. Für die dummen Journalisten hier nochmals zum Mitschreiben:

Die ominösen 3 Millionen sind jene, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden - also die Hüterin des politisch korrekten Lebensstils (Normalismus-Alarm!!!) amtlich beglaubigt. Einpersonenhaushalte gelten den amtlichen Erbsenzählern als Hort der Partnerlosen. Single-generation.de hat im Thema des Monats Februar der Unwilligkeit unserer Statistiker das Thema Der Alleinlebende - Das unbekannte Wesen gewidmet. Dort wird genau erklärt, warum Alleinlebende weder partnerlos noch kinderlos sein müssen, ja noch schlimmer: sie müssen nicht einmal allein wohnen! Man fragt sich eigentlich nur, warum es gegen diese Zumutung keinerlei wirksamen Widerstand gibt.

Und noch etwas. Die WamS predigt ihren Lesern von Woche zu Woche, wie beliebt in Deutschland der Seitensprung ist. 3 Millionen weniger Partnerlose heißt deshalb eben nicht, dass Vergebene nun beruhigt sein könnten....

     
 
Patrick WELTER entdeckt den tiefen Humanismus der Ökonomik: "Die Entscheidung der Eltern für ein Kind ist immer eine sehr persönliche. Das steht im Einklang mit dem Ansatz der Ökonomik, die subjektiven Interessen des einzelnen in den Mittelpunkt zu stellen, und es entspricht dem normativen Individualismus (...).
      
  In der politischen Diskussion wird dieses Kernelement der Ökonomik in der Regel mit den Füßen getreten - und damit die Menschlichkeit (...). Oder ist es menschenwürdig zu nennen, dass Kinder gepriesen werden, nicht zur Freude der Eltern und des Kindes, sondern um die Rentenkasse liquide zu halten? Daß Politiker beklagen, Deutschland verdumme, weil viele gering Gebildete und kaum Akademiker Kinder zeugten? Entspricht es der Menschlichkeit, daß, gewollt oder ungewollt Kinderlose bei der Pflegeversicherung mit einem Malus belegt wurden und mehr einzahlen müssen als Eltern, die ihre vermeintliche Pflicht für das Gemeinwohl erfüllt haben?"
     
 
FOCUS-Titelgeschichte: Single-Alarm! Die Jagd nach Mr. Right & Miss Perfect.
Warum sich Männer und Frauen nicht mehr finden
  • Marika SCHAERTL (2005): Die Suche nach Miss Perfect und Mr. Right.
    Warum sich Männer und Frauen nicht mehr finden - eine Bestandsaufnahme und drei wissenschaftliche Liebesglücks-Formeln,
    in: Focus Nr.6 v. 05.02.

Das Marktforschungsinstitut Innofact hat im Auftrag der Partnerschaftsagentur Parship die Single-Studie 2005 erstellt. Im Gegensatz zu den üblichen Single-Studien werden Singles nicht als Alleinlebende (Einpersonenhaushalte) oder als Alleinstehende (Familienstand), sondern als Partnerlose definiert.

Single-generation.de hat immer wieder darauf hingewiesen, dass weder die Einpersonenhaushalte noch der Familienstand ein Indikator für Partnerlosigkeit ist. Seit dem Familiensurvey 1988 lagen dazu auch erste repräsentative Daten vor, was lange Zeit niemanden interessierte. Nun scheinen also die Partnerlosen in den Mittelpunkt zu rücken.

Was macht der FOCUS jedoch daraus? Eine dröge Story, die den Sozialpopulismus dieser Tage verdoppelt:

"Die Nation ist echauffiert, das Single-Image angeschlagen. Nichts mehr mit »Swinging« und leuchtender »Speerspitze der Individualisierung«, wie in den 90ern Soziologe Ulrich Beck frohlockte. Freilich werden die heimischen Einzeltierchen nicht gleich als »Parasiten-Singles« gegeißelt wie in Japan. Und doch geraten sie auch hierzulande allmählich zum Schreckgespenst der neuerdings schwer auf Familie eingeschworenen Gemeinschaft",

erläutern die Autoren. Regelmäßigen Lesern von single-generation.de dürfte diese journalistische Schreibe sattsam bekannt sein. Wer diese Seiten durchstöbert, der findet alle Zutaten, die die Focus-Autoren nur noch zu einem ungenießbaren Brei durcheinander gerührt haben. Offensichtlich haben die Focus-Autoren das Neue der Parship-Studie gar nicht begriffen!

Die Focus-Autoren versuchen krampfhaft die Kategorien aus der Alleinlebenden-"Forschung" auf die Partnerlosen zu übertragen. In den vorgestellten Single-Typen finden wir deshalb alle Elemente der Lifestyle-Soziologie wieder: überzeugte Singles, transitorische Singles, Frust-Singles (also New Spinsters im Sinne von Matthias HORX), Verweigerer, Panik-Singles. Die Autoren haben nicht begriffen, dass es sich bei den Partnerlosen nicht um die Alleinlebenden und auch nicht um die alleinlebenden Partnerlosen, sondern um Partnerlose handelt, d.h. es geht auch um alleinerziehende Partnerlose (sie werden fälschlicherweise meist den Alleinlebenden zugeordnet) und um Nesthocker ohne Partner. Die Sozialstruktur der Partnerlosen ist eine völlig andere als die Sozialstruktur der Alleinlebenden!

Im Focus wird die "Contrasexual Women" als Typus der Partnerlosen folgendermaßen beschrieben:

"Sie sind karriereorientiert, aber abenteuerlustig, besitzen eher eine Eigentumswohnung als Dutzende Manolo-Blahnik-Schuhe".

Das mag eine Konzession an die Yuppie-Zielgruppe des Focus sein, aber für die Gruppe der Partnerlosen ist diese Kategorie schlichtweg irrelevant, denn die wenigsten Partnerlosen gibt es in der Altersgruppe der 40-50 Jährigen, aber gerade in dieser Altersgruppe dürfte die "contrasexual Women" derzeit am verbreitesten sein.

Was aber nunmehr der Gipfel der Unverschämtheit ist. Auf Seite 101 wird uns wieder die Liste der Single-Hochburgen präsentiert. Es handelt sich jedoch nicht um die Städte mit den meisten Partnerlosen, sondern es sind die Städte mit den meisten Einpersonenhaushalten. Und das nachdem uns die Autoren ein paar Seiten vorher noch den Unterschied erklärt haben. Für wie blöd hält der Focus eigentlich seine Leser?    

  • FOCUS (2005): Sensible Helden gesucht.
    Die moderne Frau überfordert potenzielle Partner mit paradoxen Wünschen, glaubt Buchautor Daniel Bielenstein,
    in: Focus Nr.6 v. 05.02.

Daniel Bielenstein - Die Frau fürs Leben

     
 
  • Irmgard Keun - Die neue Frau

    • DETERING, Heinrich (2005): Keine von uns und keine von ihnen.
      Gefühle im Schlagerrhythmus: Irmgard Keun zum Hundertsten,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.02.

     
 
  • Corinne Maier - Die Entdeckung der Faulheit

    • ENCKE, Julia (2005): So demütigen Sie Ihren Arbeitgeber.
      ...und werden auch noch glücklich dabei! Die Französin Corinne Maier und ihr überaus lesenswertes Skandalbuch "Die Entdeckung der Faulheit". Ein Besuch,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 05.02.

       
   

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Zu den News vom  01. - 04. Februar 2005

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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