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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 08. - 14. Januar 2004

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

"Tom Ripley ist mit fünfundzwanzig schon ein älterer Herr. Er kann es nur sein, indem er das Leben, das seinem Stand und seiner Herkunft nach für ihn gedacht war, auslöscht. Das fällt ihm nicht schwer, denn Tom Ripley kommt aus dem Nichts. Er ist Vollwaise und in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Er hat nicht studiert und muß sich mit erniedrigenden Jobs über Wasser halten, bevor er die Gelegenheit bekommt, ein anderer zu werden. Die Gelegenheit kommt, als er die Möglichkeit hat, seinen wohlsituierten Freund umzubringen und dessen Identität anzunehmen. (...). Eben noch ein grüner Junge aus dem Bostoner Kleinbürgertum, überspringt er einfach die mittleren Jahre, in denen er sich normalerweise ein Leben aufbauen, erkämpfen und einrichten müßte, und schnappt sich die Attribute und Ausstattungsstücke des gesetzten Alters der Upperclass. (...). Er will zu diesen goldbeschienenen jungen Menschen gehören, weil sie eine Vergangenheit haben und deshalb auch eine Gegenwart und Zukunft. Sie haben, ganz banal, eine Familie. Eine Familie, die ihn etwas vererbt hat, Geld, aber nicht nur Geld, sondern ein Leben, in das man gehören kann."(S.43f.)
(aus: Malin Schwerdtfeger "Wir Nutellakinder" im Kursbuch "Die 30jährigen")

 
       
       
     
       
   
  • JUNGLE WORLD-Thema: Die Elite will's wissen.
    Schluss mit der Gleichmacherei! Während die Studenten gegen Studiengebühren streiken und Parteizentralen besetzen, zeigen sich die Sozialdemokraten innovativ und werfen ihr Bildungsideal über Bord. Gesamtschulen sind von gestern, Eliteunis sollen den Standort retten. Abgeschaut wird es von Amerika: Wo Marburg draufsteht, könnte bald Harvard drin sein

RIPPLINGER, Stefan (2004): Im Dutzend billiger.
Alle wollen Elite sein,
in: Jungle World Nr.4 v. 14.01.

 
       
     
       
   

Das Online-Dating in der Debatte

  • HAGER, Isabelle (2004): Viertueller Traumprinz wird reeller Frosch.
    "Die Realität kann oft mit der Fantasie nicht Schritt hatlen", meint Markus Lau Christen von "Blinddate-Sexurity". Isabelle Hager erklärt er, worauf man achten soll, wenn man Leute aus dem Chat trifft,
    in: Der Standard v. 13.01.

 
       
     
       
   
  • BEYER, Susanne & HENSEL, Jana (2004): Die romantische Utopie.
    In einer von wirtschaftlichen Sorgen und Zukunftsangst geprägten Gegenwart arbeiten Werbung und Kulturindustrie emsig an der Rekonstruktion des Romantischen: Von Liebe redeten die Menschen lange nur ironisch - nun ist sie das Zauberwort der Stunde,
    in: Spiegel Nr.3 v. 12.01.

 
       
   
"Wer die Softpornoromantik der RTL-Show »Der Bachelor« (»Willst du diese Rose?«) für einen schlechten Scherz durchgeknallter Fernsehmacher gehalten hat, wird auf der »Hochzeits-Welt«-Messe bloß niemanden finden, der ihn verstanden hat. Zu lachen gibt es hier eigentlich nichts, dafür scheinen die Bachelors und Bachelorettes mitten unter uns zu sein. Beziehungsweise wir unter ihnen: Lauter Kleinbürger - egal ob neue Konservative oder alte Prolls - auf der Jagd nach dem verlorenen Schatz, den Verheißungen der überkolorierten Wegwerfwerbungen, die sie einem hier an jeder Ecke in die Hand drücken. Dafür stellen sich plötzlich ungeahnte Sympathien für Britney Spears ein, nach dreizehn Stunden schon wieder geschieden, das Ganze in Baseballmütze und Jeans und in Las Vegas", meint Andreas MERKEL zur Berliner Hochzeitsmesse.
 
       
     
       
   
  • HÖGE, Helmut (2004): Zurück aufs Land!
    Das "freiwillige ökologische Jahr" auf dem Land wird immer beliebter. Die Landverschickung von Künstlern und Schriftstellern auch. Sind auch Sie bereit fürs Land? tazzwei wird ab heute in unregelmäßiger Folge die "Agronauten" zu Wort kommen lassen,
    in: TAZ v. 12.01.

Helmut HÖGE droht eine neue taz-Serie an. Was für die einen das Zurück zur Familie ist, das ist für andere das Zurück zum Land. Im schwarz-grünen Zukunftsmodell ist beides konsequent zusammengedacht. In der Krise entdeckt unsere neue Werteelite nun die Gegenmoderne.

Kolja MENSING hat die Annäherung von Stadt und Land bereits letztes Jahr zum Thema eines Buches gemacht, während Bodo MORSHÄUSER die letzte Landkommunenbewegung aufgearbeitet hat.

Die Stadtsoziologen haben sich allzu lange mit der Yuppisierung der innenstadtnaher Wohngebiete beschäftigt, währenddessen die Suburbanisierung die Topografie umgestaltet hat.

Nun, da die besser verdienenden Family-Gentrifier die Innenstädte in Besitz nehmen, entdecken die Stadtsoziologen das Suburbane.

 
       
     
       
     
       
     
       
   
  • PETERSEN, Anne (2004): Die Träume der kinderlosen Frauen.
    Deutschland scheitert bei der Familienplanung: Wenn Eltern bemerken, dass sie Nachwuchs wollen, ist es biologisch oft schon zu spät. Der Schock trifft meist Paare ab 30, der Staat hilft immer weniger,
    in: Welt am Sonntag  v. 11.01.

Anne PETERSENs Zielgruppe sind ungewollt Kinderlose:

"Längst sind es nicht mehr die angeblich so karriereorientierten, aufstrebenden Singlefrauen, die ohne Nachwuchs bleiben. Vielmehr ist Kinderlosigkeit ein Risiko, das mittlerweile fast jede junge Frau bedroht. In einer individualisierten Gesellschaft geht es eben in erster Linie darum, das eigene Leben zu optimieren",

erklärt PETERSEN. Ein Schaubild suggeriert den steilen Abfall der Geburten in Deutschland. Es wird jedoch nicht die Geburtenrate angegeben, sondern die demagogische Zahl der Geburten pro 1000 Einwohner, mit der bereits im Spiegel Stimmung gegen Kinderlose gemacht wurde.

 
       
   
  • Isabelle Graw - Texte zur Kunst: Liebe

    • HARMS, Ingeborg (2004): Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
      Kann es im Tanzflächenbrand noch flammende Herzen und romantische Momente geben? Blick in deutsche Zeitschriften,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.01.

 
       
   
  • MIES, Petra (2004): Der große Unterschied.
    Glanz und Elend der Zweierbeziehung: ein Bericht zur Lage in deutschen Betten aus therapeutischer Sicht,
    in: Frankfurter Rundschau v. 10.01.

    • Petra MIES hat mit dem Heidelberger Sextherapeuten Ulrich CLEMENT über Sex in Deutschland gesprochen.
 
       
     
       
   
  • FUCHS, Oliver (2004): Vor Sonnenuntergang.
    Erotik war noch nie so sehr eine Frage des Stils wie heute. Im Zeitalter des bildgewaltigen Mülls sollten auch wir Deutsche uns an einen Eros erinnern, den wir mal hatten,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 10.01.

"Vielleicht sollten wir uns im Jahr 2004 – dem Jahr der inneren Reinigung und Kontemplation – mal kurz besinnen. Halblang machen. Einen Gang zurückschalten. Mindestens einen.
So wie Kylie Minogue (...). So wie die Frauen aus
»Sex and the City«, die eine Erotik des gesprochenen Worts, eine Erotik der Pointe pflegen, bei der es mehr knistert als beim üblichen TV-Hechelhechel. So wie Bill Murray und Walther von der Vogelweide und Thomas Mann und die anderen Sehnsuchts-Männer, die mit Andeutungen und Aussparungen, mit delikaten Worten, Gesten und Blicken ein Feuer entfachen, von dem Einmal-gepoppt-nie-mehr-gestoppt nur träumen kann. Warum werden auf Zigarettenschachteln Warnhinweise mit Trauerrand gedruckt, wenn das Fernsehen gleichzeitig Sex-Clips zeigen darf, die krank machen, weil sie Bilder von der Welt machen, die schlechter riechen als ein alter Aschenbecher?" fragt Oliver FUCHS.
Michel Houellebecq als Leitfigur oder die Debatte um die sexuelle Revolution
 
       
   
  • MERKEL, Rainer (2004): Heimat.
    Eine Einwechslung ganz am Schluss, das ist etwas, was man sich immer nur erhoffen kann, auch für das eigene Leben,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 10.01.

 
       
   
Der Historiker und Soziologe Lutz NIETHAMMER sieht mit den um 1980 Geborenen, der - nach Jana HENSELs Bestseller benannten "Zonenkinder"-Generation, eine Generation mit radikalem Potenzial heranwachsen:

"Jene, die noch in ihrer Pubertät alle Repressionen und Mängel der DDR erlebt haben und beim Mauerfall mindestens 15 Jahre alt waren, haben in aller Regel ja die Wende genossen und die neuen Möglichkeiten genutzt. Es geht um die Jüngeren, die keinen reifen Systemvergleich anstellen können. Sie haben eine geschützte Kindheitswelt verloren und sind in eine Welt von lauter Zumutungen hineingeworfen worden. Ihre Eltern konnten nicht mehr richtig Eltern sein, weil sie selber überlastet waren mit Verlustprozessen in der neuen Freiheit. Wenn sie nun verstärkt die Sinnfrage stellen, erscheint der Westen als unbefriedigend und ohne Tiefgang."

NIETHAMMER unterscheidet drei generationsspezifische Typen:

"Sinnsucher, Ordnungssucher und Gemeinschaftssucher. Die Sinnsucher wollen nicht erwachsen werden. Sie wohnen lange zu Hause, fahren nicht nach dem Westen, sondern nach Rumänien, experimentieren mit fernöstlichen Religionen, machen Projekte in Kuba, nehmen nur zögernd oder ziellos eine Ausbildung auf. Sie glauben nicht an einen Ordnungssinn. Der Sinn muss dagegen entwickelt werden und wird oft nur in der Nische gefunden. Die Ordnungssucher haben wir bisher hauptsächlich bei jungen Männern gefunden. Sie gehen im Grunde auch von einer Verwilderungserfahrung aus, insbesondere, wenn sie eine behütete Kindheit in der DDR hatten. Sie finden nun z. B. in ihrer Bundeswehrzeit eine neue Ganzheitsmaschine, die ihnen institutionellen Schutz gibt und wo sie als Ostdeutsche nicht diskriminiert werden. Auch die rechte Szene, um die es nur scheinbar stiller geworden ist, bietet ein Potenzial für die Ordnungssucher. Die Gemeinschaftssucher liegen irgendwo dazwischen."

 
       
   
WOLTERSDORF berichtet über den morbiden Charme schrumpfender Städte: "Nancy Kaffer, eine 28-jährige Journalistin aus Alabama. Sie kam zum Studieren nach Detroit. Für das Stadtwrack Detroit verspürt sie eine »morbide Faszination«. Ihr Freund Allen, nur 13 Meilen von Detroit entfernt geboren und aufgewachsen, war noch nie in seinem Leben in der Stadt. Bis er Nancy kennen lernte. »Ich hab ihn einfach ins Auto gesetzt und ihn hineingefahren. Erst hatte er ziemlich Schiss, doch dann fand er es cool.« Kurze Zeit später zogen die beiden, die als Gothic-Fans stets in schwarzer Kleidung erscheinen, in eines der wenigen renovierten Klinkergebäude der Innenstadt ein - »Lofts« lautet der neue Detroiter Geheimtipp. Miete: immerhin rund 1.200 Dollar im Monat. Eine kleine Mittelschicht-Avantgarde beginnt es schick zu finden, eine Adresse in der toten Stadt zu haben."
 
       
   
  • HAAS, Franz (2004): Aufklärung in Österreich.
    Wolf Haas und seine erhellenden Kriminalromane,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 10.01.

"Die Brenner-Romane sind auf dem neuesten Stand der Zeit, nur ihr Held ist es nicht. Sie handeln alle ungefähr ein Jahr vor ihrem Erscheinungsdatum. Nur der Detektiv hinkt den Entwicklungen weit hinterher. Noch als Pensionsanwärter verehrt er Jimi Hendrix. Mit fünfzig Jahren telefoniert er erstmals und widerwillig mit einem Mobiltelefon, das nicht ihm gehört. Er ist etwa 1950 geboren und trägt auf seiner Haut ein halbes Jahrhundert österreichischer Geschichte von unten. Aufgezogen wird er von den Grosseltern, nachdem der Vater sich umgebracht hat und die Mutter davongelaufen ist nach Berlin. Die Matura kann er trotzdem machen, dafür reicht das Wirtschaftswunder mit einigem Glück noch in der hintersten Provinz. Dann geht er zur Polizei, sieht die «weite Welt, Linz, Salzburg, alles», macht aber als integrer Dickschädel keine Karriere und schmeisst nach zwanzig Jahren alles hin. So trifft ihn der Leser erstmals an, als frischgebackenen, aber gar nicht mehr jungen Privatdetektiv",

schreibt Franz HAAS über den österreichischen Krimiautor Wolf HAAS, der auch in der Literaturwissenschaft Anerkennung findet:

"der Germanist Moritz Bassler reiht in seiner Studie «Der deutsche Pop-Roman» die Werke von Wolf Haas auf einen Ehrenplatz in der vordersten Reihe: unter die «historischen Romane der Gegenwart». Tatsächlich haben diese Bücher neben ihrer sprachlichen Komik den Vorzug des subjektiv Dokumentarischen, als hinterhältiges Archiv des Österreichischen der neuesten Jahrhundertwende."

 
       
     
       
     
       
     
       
   
  • Die Ehe in der Debatte

    • ROEDIG, Andrea (2004): Wenn schon heiraten...
      ...Dann wenigstens einen Mann, den du kennst, meint Petra Moltack,
      in: Freitag Nr.3 v. 09.01.

    • BENNING, Maria (2004): Zwänge.
      Vermischte Betrachtungen zur Ehe,
      in: Freitag Nr.3 v. 09.01.

 
       
   
  • Die Eliten in der Debatte

    • LOTTER, Wolf (2004): Die Mitte und ihr Maß.
      Weil die neue alte Mitte nicht über Eliten reden will, bleibt Deutschland die Mittelmaßrepublik mit Führungsfilz. Doch ein offener Diskurs ist notwendig. Wer sich dieser Debatte verweigert, spielt den Interessen von sinistren Korps in die Hände, die jenseits jeder demokratischen Kontrolle operieren
      in: TAZ v. 09.01.

 
       
   
  • MIDT (2004): Jahreswechsel: Fette Welt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 09.01.

    • In Zeiten des Familienfundamentalismus wird das Single-Dasein und Kinderlosigkeit zum abweichenden Verhalten. MIDT liefert das Neudeutsch dafür. Cocooning (Häuslichkeit) heißt jetzt "Going local". Matthias HEINE hat dazu mit dem Pantoffel bereits das passende Schuhwerk vorgestellt.
 
       
   
Kostas PETROPULOS, Lobbyist vom Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit, das sich als familienfundamentalistischer Think Tank hervortut, antwortet auf den Beitrag von Michael KLEIN. Die Positionen von PETROPULOS laufen auf die These von der Transferausbeutung der Eltern durch Kinderlose hinaus und sind - aus dem Munde von Jürgen BORCHERT - sattsam bekannt.
 
       
   
  • PHILIPP, Claus (2004): "Die Ich-AG ist keine Alternative".
    Seit Jahren beschäftigt sich der deutsche Soziologe Dirk Baecker mit "postheroischem Management" oder dem "Nutzen ungelöster Probleme" - und agiert dabei gerne auf einem bei Intellektuellen mitunter verpönten Terrain: Unternehmenskultur,
    in: Der Standard v. 09.01.

Der Soziologe Dirk BAECKER betrachtet aus systemtheoretischer Sicht Unternehmens- und Wirtschaftsprozesse. Was ist Theorie? Wenn alles klappt, aber keiner weiß warum:

"Es gibt tolle Theorien, die von völlig falschen Ansätzen ausgehen. Zum Beispiel: Dass jeder Mensch ein Nutzenmaximierer ist; oder dass Unternehmen Gewinne optimieren. Das sind empirisch falsche Startprämissen, was aber nichts ausmacht, weil es oft trotzdem zu richtigen Beschreibungen führt."

Zur Ich-AG hat BAECKER dagegen eine handfeste Meinung:

"Die Ich-AG ist zum Beispiel keine Alternative: Sie ist bestenfalls die als Held verkleidete Opfervariante des gescheiterten Kapitalisten. Das ist ein Köder für Leute, die keine andere Chance haben, als sich selbstständig zu machen, aber weiterhin vom selben Unternehmer, derselben Branche abhängig sind."  

 
       
     
       
   
FACTS-Titelgeschichte: Hip Hop
Ein Jugendkult wird zum Lebensstil
 
       
   

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Zu den News vom 01. - 07. Januar  2004

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

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