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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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News vom 11. - 35. Januar 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Die liebenswerte Solistin, wie wir sie in »Ally McBeal«, »Sex and the City« oder den »Bridget Jones«-Filmen vorgeführt bekommen, ist ein vergleichsweise neues Klischee. Jahrhundertelang kam ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben für »anständige« Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter nicht infrage. Die Hochzeit war eine Pflichtveranstaltung, und solange der passende Partner nicht gefunden war, lebte man zu Hause unter der Aufsicht der Familie, Frauen, die sich einer Heirat verweigerten und allein lebten, mussten häufig eine Existenz am Rande der Gesellschaft führen - als alte Jungfern, Huren oder Hexen diffamiert. Neben dem nicht gerade hoch angesehenen Dasein als Witwe war die Existenz als Nonne die einzige Möglichkeit, sich auf gesellschaftliche anerkannte Weise einer Paarbeziehung zu entziehen.
      
  Erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts verließen immer mehr Frauen ihre Familien, um in den großen Städten als Wäscherinnen, Scheiderinnen, Verkäuferinnen oder Fabrikarbeiterinnen ihr Geld zu verdienen. Allerdings galten diese Ahninnen der modernen Single-Kultur nicht als urbane Trendsetterinen, sondern als bemitleidenswerte Kreaturen, die mangels eines solventen Ehemannes schutzlos und isoliert in der Großstadt schuften mussten.
         An Glanz gewann das Image der Singles  erst im Zuge der gesellschaftlichen Revolution von 1968.
(...).
Bis in die neunziger Jahre hinein wurde der Single als Symbol eines befreiten, erfüllten, genussvollen Lebensstils gefeiert. (...). Doch in den letzten Jahren hat das Klischee vom schwerelosen Single-Leben Risse bekommen. Angesichts hoher Trennungs- und Scheidungsquoten sowie niedriger Geburtenraten wird die fortschreitende »Individualisierung der Gesellschaft« zunehmend kritisch wahrgenommen. »Zurück zur Familie« - diese Losung hört man jetzt wieder häufiger, und zwar nicht nur vom rechten Rand des politischen Spektrums."
«

(aus: Katja Hertin "Lexikon des weiblichen Klischees", 2005, S.32f.)

 
 
     
 
 
WELTWOCHE-Titelgeschichte: Sag mir, wo die Männer sind
  • SCHLAG, Beatrice (2005): Kein Salz auf unserer Haut.
    Schweizer haben kein Herz für Schweizerinnen, fast jeder dritte heiratet eine Ausländerin. Stichwort Ausländerin: Was haben sie, was einheimische Frauen nicht haben? Wenn Alleinsein der Preis der Emanzipation ist – dann gute Nacht,
    in: Weltwoche Nr.2 v. 13.01.

Die Globalisierung bringt nicht nur Lohndumping auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch "Liebesdumping" auf dem Heiratsmarkt mit sich. SCHLAG rechnet vor, dass Schweizer Männer europaweit bei der Heirat mit Ausländerinnen vorne liegen und deren Ehen auch noch eine höhere Stabilität aufweisen:

"Bald jeder dritte Schweizer heiratet eine Ausländerin, Tendenz steil ansteigend. Vor acht Jahren war es noch jeder vierte, vor zwölf jeder fünfte.
Die Neigung der Schweizerinnen zum ausländischen Ehemann ist ebenfalls gestiegen, aber deutlich weniger ausgeprägt. (...). Ihre Chance auf langes Glück mit einem Ausländer ist auch nicht besonders gut: Die Scheidungsrate bei Ehen zwischen Schweizerinnen und Ausländern beträgt über 45 Prozent, diejenige zwischen Schweizern und Ausländerinnen hingegen sensationell tiefe 30 Prozent. Der Durchschnitt aller in der Schweiz geschiedenen Ehen liegt bei 41 Prozent.
Das sind beachtliche Zahlen. Zum Vergleich: In Deutschland sind lediglich vier Prozent der Einheimischen mit Ausländern verheiratet, deutsche Frauen etwas häufiger als deutsche Männer. In Frankreich ist immerhin jede fünfte Ehe binational; die Zahl der Französinnen mit ausländischen Partnern liegt fast ein Drittel höher als die der Franzosen. Aber so häufig wie in der Schweiz sind Mischehen nirgends in Europa.
"

Die Präferenzen hinsichtlich der bevorzugten Nationalität differiert geschlechtstypisch:

"Schweizer heiraten vorwiegend Brasilianerinnen, Thailänderinnen, Afrikanerinnen und Kubanerinnen; wenn Europäerinnen, dann mit Vorliebe aus dem Osten – die besonders gefragten Russinnen werden in der Statistik unter «Europa» aufgeführt. Der Schweizerinnen liebste ausländische Ehemänner hingegen sind die Italiener, gefolgt von anderen Westeuropäern."

Für SCHLAG ist die Sache klar: Die Schweizer Frauen sind zu anspruchsvoll und haben zu wenig zu bieten. Die von SCHLAG interviewten Männer bevorzugen Frauen, die sich widerspruchslos in die traditionelle Frauenrolle fügen. Die Zukunft der Schweizer Frau sieht SCHLAG in der Vermännlichung:

"Die Zahl der Schweizer, die bei Ausländerinnen aus fernen Ländern Wärme, Direktheit und klare Rollenverteilungen suchen, wird weiter ansteigen. Die Schweizerinnen werden häufiger allein bleiben, was nicht bedeutet, dass es keine Männer in ihrem Leben gibt. Aber sie fallen eher unter Freizeitgestaltung als unter Partnerschaft. Mit Ideologie wird es nichts zu tun haben. Die Praxis allerdings wird von ferne an die 68er erinnern: Der Bubentraum von gestern als Realität der Frauen von morgen.

 
  • Tagesthema: Meinungsumfragen zum Kinderwunsch in Deutschland

    • KAPPUS, Monika (2005): "Veraltetes Partnermodell".
      Brunhilde Raiser vom Frauenrat warnt vor schlichten Erklärungen für Kinderlosigkeit,
      in: Frankfurter Rundschau v. 13.01.

"Es liegt doch nicht daran, dass die Frauen zu wählerisch sind, wenn sie einen geeigneten Partner zum Kinderkriegen vermissen. Sie finden keinen, der akzeptiert, dass sie sowohl Familie als auch Beruf miteinander verbinden wollen. Das heißt: Wir haben ein veraltetes Partnermodell. Die Erwartungen von Frauen und Männern sind offenkundig nicht deckungsgleich. Die Nachwuchsfrage betrifft in ihren Ursachen und Auswirkungen die gesamte Gesellschaft. In dieser Untersuchung aber wird sie auf ein individuelles Problem jeder Frau und ihres möglichen Partners reduziert",

klagt Brunhilde RAISER über die ideologischen Verzerrungen bei der Bewertung der Ergebnisse.

Mit der mangelhaften Differenziertheit von Meinungsumfragen à la FORSA oder ALLENSBACH hat sich Bernd EGGEN kritisch auseinandergesetzt. Er kritisiert z.B. dass nicht zwischen jüngeren und älteren Kinderlosen unterschieden wird. Viele Einstellungsunterschiede sind möglicherweise nicht Ausdruck verschiedener Mentalitäten sozialer Gruppen wie Eltern oder Kinderloser, sondern die Konsequenz lebensphasenspezifischer Bedürfnisse. Alter und nicht Gruppenzugehörigkeit erklären dann die unterschiedlichen Präferenzen.
  • MONATH, Hans (2004): Schneewittchen ohne Zwerge.
    Ein Imageproblem: Familien sind in Deutschland glücklicher, als die meisten glauben,
    in: Tagesspiegel v. 13.01.

"Wer über Familie redet oder schreibt, bestimmt (...) schon über ihre Zukunft. Das gilt umso mehr, als immer mehr Menschen Kinder gar nicht mehr aus eigener Anschauung kennen, sondern ihr Bild vom Zusammenleben der Generationen durch Medien geprägt ist. Nach deren Gesetzen stehen bekanntlich Probleme im Mittelpunkt, nicht das Glück",

übt Hans MONATH Selbstkritik zu einem Zeitpunkt, da die wichtigsten politischen Ziele (z.B. die Strafsteuer in der Pflegeversicherung) gegen die Kinderlosen - widerstandslos - durchgesetzt worden sind. Jetzt heißt es also erst einmal wieder das Selbstbewusstsein der Familien zu stärken - bis zur nächsten Runde im Ringkampf um die Familienpolitik.

 
  • MAT (2005): Immer mehr Single-Haushalte auf dem Land.
    Statistisches Landesamt Hessen legt neue Zahlen vor. 40 000 Männer sind alleinerziehend. Kaum noch Großfamilien,
    in: Frankfurter Rundschau v. 13.01.

 
 
 
  • HILDEBRAND, Katrin (2005): Grinsekater sucht Kater.
    Eine RTL-Produktion weiß ganz genau, was Singles fühlen: "Was Sie schon immer über Singles wissen wollten", RTL, 20.15 Uhr,
    in: Frankfurter Rundschau v. 12.01.

    • Eine vernichtende Kritik für die RTL-Komödie: "Ohne diesen Film lässt sich der Abend stilvoller genießen: beim Tapete-Anstarren oder Kloputzen."
 
 
 
  • Tagesthema: Meinungsumfragen zum Kinderwunsch in Deutschland

Obwohl es bei der Geburtenrate offenbar keine grundlegende Veränderung gibt, hat sich die Einstellung der Meinungsmacher zur Geburtenrate grundlegend geändert. Partnerschaft ist kein Wert mehr an sich, sondern darf nur noch - wie in den 50er Jahren - mit der Elternschaft zusammen gedacht werden, so will es zumindest der politisch korrekte Zeitgeist.

WEITERFÜHRENDE LITERATUR ZUM THEMA:
Wem die nachfolgende journalistische Berichterstattung allzu dürftig ist, der sei auf den Artikel Kinder? Jein! - Anmerkungen zur Allensbach-Studie "Einflussfaktoren auf die Geburtenrate" von Bernd EGGEN im Statistischen Monatsheft 12/2004 herausgegeben vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg, verwiesen. EGGEN hinterfragt die Umfrageergebnisse auf ihre statistische Stichhaltigkeit und zeigt ideologische Überinterpretationen auf.

Bereits im Monatsheft 6/2004 sind Heike LIPINSKI & Erich STUTZER der Frage nachgegangen Wollen die Deutschen keine Kinder? Sechs Gründe für die anhaltend niedrigen Geburtenraten. Auch diese statistisch unterfütterte Betrachtung hat ihre Grenzen, wie der Beitrag über die Konstruktion der Geburtenkrise deutlich macht.

  • HOLL, Thomas (2005): Der wichtigste Grund für Kinderlosigkeit: Es fehlt "der" Partner.
    Betreuungsmöglichkeiten von untergeordneter Bedeutung. Allensbach- und Forsa-Umfrage,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.01.

  • ALTENBOCKUM, Jasper von (2005): Familiensozialismus,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.01.

    • DSI (2005): Deutsche Eltern wollen mehr Hilfe vom Staat.
      Studie: Drei Viertel der Befragten beklagen "Kinderfeindlichkeit" - Der Hälfte der Kinderlosen fehlt der Partner,
      in: Welt v. 12.01.

Im Artikel wird behauptet, dass Deutschland "weltweit mittlerweile die höchste Kinderlosenquote hat". Eine schöne Spekulation, die sich nicht beweisen lässt, denn nur eines ist klar: Deutschland leistet sich die weltweit schlechteste Kinderlosenstatistik!

Seit Jahren wird die steigende Scheidungsrate beklagt, einzig die amtliche Statistik berechnet die Kinderlosenquote so als ob es in Deutschland nur Menschen gibt, die lebenslange Ehen führen.

Die Folge: Die Kinderlosigkeit von Unverheirateten wird überschätzt, einzig bei lebenslang verheirateten Frauen ist die Zuordnung zu ihren Kindern korrekt möglich. Hat sich darüber aber schon einmal jemand aufgeregt?

Die Devise heißt hierzulande: Alles was die statistische Kinderlosigkeit in die Höhe treibt ist politisch korrekt. Was aber noch nachdenklicher stimmen müsste. Deutschland weist nicht erst seit 1968 viele Kinderlose auf, sondern der Schweizer Soziologe François HÖPFLINGER hat aufgezeigt, dass Kinderlosigkeit in Westdeutschland eine lange Tradition hat.

  • SIEMS, Dorothea (2005): Bewußter Verzicht auf Kinder.
    Immer mehr junge Menschen finden keinen geeigneten Partner für eine Familiengründung,
    in: Welt v. 12.01.

  • KAMANN, Matthias (2005): Kinder,
    in: Welt v. 12.01.

  • GAJEVIC, Mira (2005): Suche Partner möchte Kind.
    Umfrage zu Gründen des Geburtenknicks in Deutschland,
    in: Berliner Zeitung v. 12.01.

  • SEIDLER, Ulrich (2005): Kind gegen Quittung,
    in: Berliner Zeitung v. 12.01.

    Ulrich SEIDLER lässt seinen kinderlosenfeindlichen Phantasien freien Lauf: "Wenn man aus den Antworten, die gegeben wurden, familienpolitische Konsequenzen ziehen wollte, müsste man als erstes eine Behörde einrichten, die sich mit der praxisnahen Partnerbereitstellung zu befassen hätte, die kompetente, individuell operierende Findungskommissare beschäftigte oder staatliche Aufträge an Patnervermittlungsagenturen vergäbe. Sodann wäre mit scharfen Krallen an dem skandalösen Zufriedenheitsgefühl von Kinderlosen zu kratzen. Dieses vorelternschaftliche Behagen ließe sich mit behördlicher Regulierungsfantasie und einer Handvoll Verordnungen wirkungsvoll versauen. Mit diesen beiden Maßnahmen wären die beiden meistgenannten Gründe aus der Welt geschafft: »Weil ich keinen geeigneten Partner finde« und »Weil ich auch ohne Kind mit meinem Leben zufrieden bin«."
    • MONATH, Hans (2005): Kinder, zum Glück.
      Eine Umfrage zeigt das Imageproblem von Familien,
      in: Tagesspiegel v. 12.01.

Auch Hans MONATH benutzt die stumpfe statistische Waffe der Halbierung von Geburten in Deutschland. Immerhin weist MONATH jedoch darauf hin, dass es in Deutschland eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich gibt, d.h. es gibt einen wachsenden Anteil gut verdienender Elternhaushalte.
  • HONSELL, Johannes (2005): Mehr Laune für mehr Kinder.
    Zwei aktuelle Umfragen fördern zutage: Eltern wünschen sich mehr Kinderfreundlichkeit und Anerkennung. Kitaplätze nicht so wichtig. Doch fast die Hälfte der Befragten findet auch einfach keinen geeigneten Partner zur Familiengründung,
    in: TAZ v. 12.01.

    • Einzig in der ehemals linksalternativen taz wird der nationalkonservative Bevölkerungswissenschaftler Herwig BIRG zitiert.
 
  • HÖFFE, Otfried (2005): Wer aber ist arm?
    Formale Kriterien helfen nicht bei grundlegenden Fragen sozialer Gerechtigkeit,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.01.

 
  • WILLEMSEN, Roger (2005): Im Dienste aller Gerechten und Gerechtinnen.
    Gut und Böse: Warum der Kabarettist Matthias Beltz (1945 - 2002) dieser Republik fehlt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 12.01.

 
 
  • MIES, Petra (2005): Das Geschäft mit dem Zweifel.
    Anonyme Vaterschaftstests boomen in Deutschland angesichts von jährlich bis zu 70.000 "Kuckuckskindern",
    in: Frankfurter Rundschau v. 11.01.

    • Kuckuckskinder galten bislang als Marotten von Männerzeitschriften wie Men's Health. Dank Justizministerin ZYPRIES avanciert das Thema nun selbst in Tageszeitungen zum Tagesthema...
 
Volker HAUFF, während der Yuppieära und der Festivalisierung der Stadt SPD-Oberbürgermeister in Frankfurt, war bislang nicht als Wertefanatiker bekannt. Aber wer wundert sich heutzutage noch über 68er, die sich von ihrer Vergangenheit dadurch freisprechen möchten, dass sie nun zu neuen Reaktionären mutieren?

"Die heutige »Geiz ist geil«-Ellenbogenmentalität ist doch eine Spätfolge des damaligen Hedonismus. Die 68er erkennen heute, dass einiges zerstört wurde, was bewahrenswert war. Doch sie sind zurückhaltend, eine neue Wertedebatte zu beginnen - weil sie sich in gewisser Weise geirrt haben",

verkündet der 68er HAUFF. Gibt es eigentlich z. Z. überhaupt noch ein anderes Thema als die Wertedebatte? Offenbar zumindest unter den Meinungsmachern nicht, weswegen der Selbstaufruf zur Wertedebatte seltsam verlogen daher kommt...  

 
  • WULF, Jan-Hendrik (2005): Eine neue Verzagtheit.
    Schriften zu Zeitschriften: Die Zeitschrift "Vorgänge" erklärt die Protestmüdigkeit bei Hartz IV, Mariam Lau geißelt im "Merkur" die larmoyante Stimmung der gegenwärtigen 68er-Kritik,
    in: TAZ v. 11.01.

   

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Zu den News vom  01. - 10. Januar 2005

 
 
   
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