[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 01.-17. Januar 2016
News 15.-31. Dezember 2015

News 07.-14. Dezember 2015
News 01.-06. Dezember 2015
News 09.-30. November 2015
News 01.-08. November 2015
News 16.-31. Oktober 2015
News 01.-15. Oktober 2015
News 08.-30. September 2015
News 01.-07. September 2015
News 24.-31. August 2015
News 09.-23. August 2015
News 01.-08. August 2015
News 15.-31. Juli 2015
News 01.-14. Juli 2015
News 15.-30. Juni 2015
News 01.-14. Juni 2015
News 08.-31. Mai 2015
News 01.-07. Mai 2015
News 11.-30. April 2015
News 01.-10. April 2015
News 09.- 31. März 2015
News 01.- 08. März 2015

News 01.-28. Februar 2015
News 17.-31. Januar 2015
News 01.-16. Januar 2015
News 15.-31. Dezember 2014

News 07.-14. Dezember 2014
News 01.-06. Dezember 2014
News 14.-30. November 2014
News 01.-13. November 2014
News 22.-31. Oktober 2014
News 17.-21. Oktober 2014
News 08.-16. Oktober 2014
News 01.-07. Oktober 2014
News 20.-30. September 2014
News 01.-19. September 2014
News 17.-31. August 2014
News 08.-16. August 2014
News 01.-07. August 2014
News 11.-31. Juli 2014
News 01.-10. Juli 2014
 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 18. - 31. Januar 2016

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Arbeitsmarkt und demographischer Wandel

"Die Anzahl der älteren Menschen, die sich in Erwerbsarbeit befinden, nimmt in Deutschland zunächst bis etwa 2030 zu, dann sinkt die Zahl wieder ab, weil die geburtenstarken Jahrgänge von 1955 bis 1970 in den Ruhestand gehen (...). Zugleich treten junge Menschen später und in geringerer Anzahl in den Arbeitsmarkt ein. Generell wird also der Anteil der älteren Erwerbspersonen zunehmen (...). Über die Verlaufsformen der Entwicklung des Arbeitskräftepotentials gibt es dabei verschiedene Zukunftsszenarien. Die Szenarien unterscheiden sich stark danach, wie sich der demographische Wandel von Geburten, Sterbefällen und Migration im Einzelnen zusammensetzt".
(Martina Fuchs "Arbeitsmarkt und demographischer Wandel", Geographische Rundschau, Januar 2016)

 
       
       
   
WELT AM SONNTAG-Titelgeschichte: Der fatale Traum vom Eigenheim.
Ein eigenes Haus ist der größte Wunsch der Deutschen. Doch längst nicht alle werden damit glücklich - weder finanziell noch in der Familie

HAIMANN, Richard/FABRICIUS, Michael/KUNZ, Anne (2016): Haus und vorbei.
Die meisten Deutschen träumen von einer eigenen Wohnung oder einem eigenen Haus. Die Zinsen sind niedrig wie nie - eine trügerische Verführung. Denn die Preise und versteckte Kosten steigen. Immer öfter übernehmen sich Paare mit dem Bau, trennen sich und verlieren sehr viel Geld,
in:
Welt am Sonntag v. 31.01.

 
       
   
taz-Titelgeschichte: Dieses Gerät hat die Welt mehr verändert als das Internet.
Waschen & Surfen: Die digitale Revolution verspricht Emanzipation, Innovation und Wachstum. Aber was stimmt daran? Ein Vergleich mit einem technischem Gerät, das wirklich Freiheit gebracht hat: die Waschmaschine

BRITZELMEIER, Elisa (2016): Technik, die begeistert.
Waschen & Surfen: Das Internet wird oft als die wichtigste Erfindung überhaupt gepriesen. Unsinn, sagt Ökonom Chang Ha-joon - die Waschmaschine sei viel revolutionärer. Hat er recht?
in:
TAZ v. 30.01.

 
       
   

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland

DESTATIS (2016): Deutlicher Bevölkerungsanstieg im Jahr 2015 auf mindestens 81,9 Millionen,
in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts v. 29.01.

 
       
   

Die Migration in Deutschland in der Debatte

KELNBERGER, Josef (2016): Heimatschutz.
Ausgerechnet Freiburg: Die friedensbewegte, weltoffene Stadt hat ein Problem mit Flüchtlingen, und zwar so sehr, dass Clubs ihnen den Zutritt verwehren wollen. Über eine verstörte Welt,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 29.01.

 
       
   

Die Internetkultur in der Debatte

VORDERER, Peter & Christoph KLIMMT (2016): Das neue Normal.
Permanent online, permanent verbunden - für viele ist Handyabstinenz schon heute die Ausnahme. Welche Folgen das für unseren sozialen Umgang miteinander hat,
in:
Die ZEIT Nr.5 v. 28.01.

POPC. Wer das für eine chemische Substanz hält, der ist nicht up to date. Wer Aufmerksamkeit will, der erfindet heutzutage ein cooles Akronym, um alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen. So verkünden uns Peter VORDERER & Christoph KLIMMT dass permanent online, permanent verbunden (kurz: POPC) unsere Welt radikal verändern wird. Da heißt es z.B. unter Punkt 5, dass Erreichbarkeit räumliche Nähe ersetzt. Als ob nicht bereits das Telefon, das Internet oder Skype die räumliche Nähe durch Erreichbarkeit ersetzt hätten. Die Veränderungen durch das Handy sind also allenfalls graduell. Fernbeziehungen sind ja keine Erfindungen des Handyzeitalters. Es wäre weniger Schwarz-Weiß-Malerei und genaueres Hinschauen angesagt. Warum soll etwas immer gleich ersetzen, statt zu ergänzen? Die Schallplatte wurde z.B. mit dem Aufkommen der CD totgesagt, nichtsdestotrotz lebt sie als Nischenprodukt weiter. Das Radio wurde nicht durch das Fernsehen abgelöst, sondern koexistiert weiter oder wurde ins Internet integriert. Wer von Ersetzung spricht, vergisst gerne die Grenzen von neuen Dingen.  

 
       
   

Die Migration in Deutschland in der Debatte

AGARWALA, Anat u.a. (2016): Was kostet die Angst?
Die Deutschen schwanken nach den Übergriffen von Köln zwischen Hysterie und bemühter Normalität. Die Kriminalität wächst bisher wenig. Doch viele geben Geld aus, um sich zu schützen - und jeder Sechste sieht sich im Alltag eingeschränkt,
in:
Die ZEIT Nr.5 v. 28.01.

 
       
   

Die Broschüre "Im Osten auf Wanderschaft" in den Medien

EHRENSTEIN, Claudia (2016): Im Osten boomen die Großstädte.
Die Bevölkerung in den neuen Bundesländern wächst wieder, vor allem in den Metropolen. Sogar das Landleben ist für eine Altersgruppe attraktiv,
in:
Welt v. 27.01.

WEINGARTNER, Maximilian (2016): Der Osten schrumpft nicht mehr.
Erstmals seit der Wende kommen mehr Menschen als wegziehen - doch viele Gemeinden bleiben Verlierer,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.01.

 
       
   

Die betriebliche Altersvorsorge in der Debatte

FROMME, Herbert (2016): Milliardenlöcher bei Betriebsrenten.
Die europäische Finanzaufsicht hat gerechnet: Das Vermögen für Betriebsrenten liegt 428 Milliarden Euro unter den Verpflichtungen, im schlimmsten Fall können es sogar 773 Milliarden sein. Alles nicht so wild, meinen die Aufseher,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 27.01.

 
       
   

Die Pensionslasten der Unternehmen in der Debatte

TAUBER, Jonas (2016): Regierung will Unternehmen bei Pensionen helfen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 27.01.

Jonas TAUBER berichtet über eine geplante Gesetzesänderung, die bereits in erster Lesung den Bundestag passiert hat und mit der die Pensionsrückstellungen von Unternehmen verringert werden sollen. Sie müssen dann nicht mehr wie bisher 10, sondern nur noch 7 Geschäftsjahre hinsichtlich der Pensionsrückstellungen berücksichtigen. Welche Auswirkungen dieser Bilanztrick auf die Sicherheit der Betriebsrenten hat, das wird jedoch verschwiegen. Werden dadurch nicht die Risiken von den Unternehmen auf die Betriebsrentner verlagert?

 
       
   

Dienstleistungsmetropole Frankfurt - Die Family Gentrifier als neue Gruppe auf dem Wohnungsmarkt

WEISSMÜLLER, Laura (2016): Klötzchenspiel.
In Frankfurt hat die Deutsche Bahn ihre Grundstücke in bester Lage an Investoren verscherbelt. Der Fall steht für viele deutsche Metropolen, die eine historische Chance auf eine gerechte Stadt vertun,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.

 
       
   

Stephan Lessenich in der Debatte

LESSENICH, Stephan (2016): Die Volksmaße.
SZ-Serie Was ist Deutsch?: Die Ungleichheit ist groß, und doch ging es Deutschland nie so gut wie heute. Wer die Angst vor einer nationalen Krise herbeireden will, sollte ein paar Zahlen kennen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 25.01.

"Insbesondere für Männer lässt sich (...) ein deutlicher Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung feststellen: nur sieben von zehn Männern aus Armutshaushalten (aber neun von zehn aus den obersten Einkommensgruppen) erleben überhaupt ihren 65. Geburtstag. Ihre Lebenserwartung bei Geburt ist gegenüber jener der Bestverdienenden um durchschnittlich zehn Jahre, die sogenannte »gesunde Lebenserwartung« sogar um fast 15 Jahre reduziert. Deutschland altert also, aber äußerst »differenziell«, wie die Sozialstrukturanalyse das frühe Erkranken und Sterben in Armutsmilieus elegant umschreibt",

hält der Soziologe Stephan LESSENICH den Krankenkassen und Lebensversicherern entgegen, die über die Alterung der Gesellschaft klagen. Oder anders formuliert: Die so genannten "schlechten Risiken" nehmen in einer stark sozial ungleichen Gesellschaft der Langlebigen wie Deutschland ab statt zu.

 
       
   

Wolfgang Schäuble in der Debatte

SCHÄUBLE, Wolfgang (2016): Europa zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
Die Gegenwart: Viele fragen sich, was angesichts des schnellen Wandels ihrer Lebensverhältnisse an Verbindlichem oder Verbindendem bleibt. Sicher die Bindungskräfte der Nationen Europas. Auf sie werden die Europäer nicht verzichten dürfen, wenn sie gemeinsam wandlungsfähig bleiben und die Aufgaben lösen wollen, die sich ihnen durch die Globalisierung stellen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.01.

 
       
   

Die Migration in Deutschland in der Debatte

PETERSDORFF, Winand von (2016): "Eine Million Flüchtlinge sind gewiss zu viel".
Im Gespräch George Borjas, Migrationsforscher an der Harvard Universität: Politik und Medien beschönigten die Erfolge der Einwanderung, sagt der Ökonom. Gute Erfahrungen Amerikas aus den 1920er Jahren ließen sich nicht übertragen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.01.

 
       
   

Multilokalität in der Debatte

LEMBKE, Judith (2016): Bei mir oder bei Dir?
Zwei Doppelbetten, zwei Garderoben, zwei Kühlschränke: Einige Ehepaare leben freiwillig in getrennten Wohnungen. Sind sie glücklicher?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.01.

 
       
   

Die neuen Väter in der Debatte

SCHMELCHER, Antje (2016): Blind für Unterschiede.
In Berlin dürfen Pflegekinder auch von alleinstehenden Männern betreut werden. Darf man Kindern das zumuten?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.01.

 
       
   

Axel Börsch-Supan in der Debatte

BOLLMANN, Ralph (2016): "Langfristig helfen die Flüchtlinge uns".
Die Migranten können für unser Rentensystem eine Chance sein, sagt der Ökonom Axel Börsch-Supan: Wenn wir etwas dafür tun,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.01.

 
       
   

Jens Spahn in der Debatte

BOLLMANN, Ralph (2016): Der sanfte Rebell.
Der CDU-Politiker Jens Spahn profiliert sich als Konservativer neuen Typs. Nicht nur in der Flüchtlingsfrage,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.01.

Ralph BOLLMANN porträtiert den CDU-Politiker Jens SPAHN als Hoffnungsträger einer zukünftigen schwarz-grünen Koalition.

 
       
   

Der Fachkräftemangel in der Debatte

RIEGER, Frank (2016): Wir schaffen uns ab.
Die nächsten Wellen der Automatisierung werden den Arbeitsmarkt umwälzen und die Ungleichheit vertiefen. Hat die Arbeit noch eine Zukunft?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.01.

Während die Lobbyisten der Wirtschaft noch den Fachkräftemangel angesichts des herbeigeschriebenen Bevölkerungsrückgangs in Deutschland beklagen, sprechen andere von der "Fabrik 4.0" und damit verbundenen Produktivitätsgewinnen bei gleichzeitigem Rückgang der benötigten Fachkräfte. Und das nicht erst in ferner Zukunft, sondern bereits in den nächsten 10 Jahren. Aus dieser Sicht wäre der Bevölkerungsrückgang eine Chance. 

 
       
   

Social Freezing in der Debatte

WERNER, Kathrin (2016): Schockgefrostet.
Rund um die Angst junger Frauen, den richtigen Zeitpunkt zum Kinderkriegen zu verpassen, ist eine Industrie gewachsen. Doch für die Mütter von morgen ist das Einfrieren von Eizellen eine teure Prozedur - mit Risiken und Nebenwirkungen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 23.01.

 
       
   

Politikerinnen als Müttervorbild in der Debatte

HEIDENREICH, Ulrike (2016): Mutter Staat.
Noch nie gab es im Kabinett so viele Minister mit kleinen Kindern. Jetzt geht Manuela Schwesig in den Mutterschutz. Verändert sich die Politik?
in:
Süddeutsche Zeitung v. 23.01.

 
       
   

Grundeinkommensmodelle in der Debatte

SCHÄFER, Ulrich (2016): Wenn Maschinen die besseren Menschen sind.
Computer dürften bald viele Jobs übernehmen. Was passiert dann mit den Verlierern? Ausgerechnet beim Davos-Wirtschaftsforum werben Ökonomen für eine Idee, die viele als Sozialromantik abtun: Jeder soll ein Grundeinkommen erhalten. Egal, ob er arbeitet oder nicht,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 23.01.

 
       
   

Gentrifizierung in München in der Debatte

STEINBERGER, Karin (2016): Antihysterie.
Nein, München ist keine blasierte, weltabgewandte Schönheit. Sondern eine Stadt mit einem viel höheren Ausländeranteil als Berlin. Was daraus folgt? Maxime 1: Lässig bleiben. Maxime 2: "Am Schluss ziehen immer alle Lederhosen an",
in:
Süddeutsche Zeitung v. 23.01.

"Stand der Dinge in München am 31. Dezember 2015: 1.521.678 Einwohner, davon 221.070 Bürger aus anderen EU-Ländern und 198.321 Ausländern, die nicht der EU angehören. Dann noch 15.000 neue Flüchtlinge. Davor waren es 419.391, jetzt sind es 434.391 Ausländer auf 1,5 Millionen. Davor ist die Stadt mit großer Leichtigkeit damit umgegangen. Geht sie jetzt unter?",

fragt Karin STEINBERGER, die ein Stimmungsbild aus München liefert, der ehemaligen Bewegungshauptstadt, in der die NSDAP gegründet wurde.

 
       
   

Dienstleistungsmetropole Frankfurt - Die Family Gentrifier als neue Gruppe auf dem Wohnungsmarkt

KLUTE, Hilmar (2016): Die Vorgänge im Nordend.
Deutschlandreise (10): "Die Vollidioten" gehört zu den Klassikern der komischen Literatur. Sein Schauplatz ist Frankfurt 1972. Was ist davon noch da? Mit Eckhard Henscheid beim Stadtspaziergang,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 23.01.

 
       
   

Michael Hüther in der Debatte

HÜTHER, Michael (2016): Der unbemerkte Wandel.
Das Land hat sich längst stärker verändert, als manche es wahrhaben wollen. Diesen Vorsprung müssen wir ausnutzen,
in:
Die ZEIT Nr.4 v. 21.01.

 
       
   

Ijoma Mangold in der Debatte

MANGOLD, Ijoma (2016): Der Verlust der Mitte.
Deutschland geht es wirtschaftlich bestens, aber das Land ist zerrissen wie selten zuvor: Hypermoral von links, blanke Gewalt von rechts. Was ist da passiert?
in:
Die ZEIT Nr.4 v. 21.01.

 
       
   

Das Single-Dasein in Frankreich

VEIEL, Axel (2016): Weniger Kinder im Vorzeigeland.
Frankreich verzeichnet Minus bei Geburtenrate,
in:
Frankfurter Rundschau v. 21.01.

TZERMIAS, Nikos (2016): Bürgerliche Opposition geisselt die Familienpolitik der regierenden Sozialisten.
Geburtenknick in Frankreich: Die Franzosen sind stolz auf ihre überdurchschnittlich hohe Geburtenrate. Die Fertilität jedoch droht immer mehr unter der Wirtschaftsmisere zu leiden und ist unter die Marke von zwei Kindern je Frau gerutscht,
in:
Neue Zürcher Zeitung Online v. 21.01.

 
       
   

Deutschlands Zukunft im Spiegel der Öffentlichkeit

DESTATIS (2016): Alterung der Bevölkerung durch aktuell hohe Zuwanderung nicht umkehrbar,
in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts v. 20.01.

Das Statistische Bundesamt hält uns Leser für ganz besonders dumm. Es werden uns Berechnungen der 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung präsentiert, die die jetzige hohe Zuwanderung gar nicht in die Zukunft fortschreibt. Das wird in der Pressemeldung auch gar nicht verheimlicht:

"Sonderentwicklungen und unvorhersehbare Ereignisse wie Kriege, Krisen, Umweltkatastrophen und ihre Folgen können bei den Annahmen zu einer Bevölkerungsvorausberechnung nicht berücksichtigt werden. Die im Jahr 2015 rapide angestiegene Zuwanderung Schutzsuchender ist eine solche Sonderentwicklung. Gegenwärtig kann sie in einer Vorausberechnung noch nicht adäquat berücksichtigt werden. Eine bloße Heraufsetzung der mittelfristigen Wanderungsannahmen ohne genaue Kenntnis über die Höhe und Dauer der aktuellen Zuwanderung sowie die demografischen Merkmale der Zugewanderten würde zu keinen belastbaren Resultaten führen und entspräche nicht den Qualitätsstandards der amtlichen Statistik."

Warum also diese überflüssige Pressemitteilung, die einfach nur aussagt, was bereits seit Ende April letzten Jahres bekannt ist? Was soll die Schlagzeile, die völlig in die Irre führt? Es wird suggeriert, dass das Statistische Bundesamt die aktuell hohe Zuwanderung berücksichtigt hätte, was eben nicht der Fall ist, sondern das genaue Gegenteil: Die aktuell hohe Zuwanderung bleibt unberücksichtigt.

Was an dieser obskuren Pressemitteilung hängen bleiben wird, ist die Aussage, dass Zuwanderung keine Lösung des demografischen Wandels darstellt oder besser: Hohe Zuwanderung ist unerwünscht! Was sie leisten könnte und was nicht, das wird deshalb gar nicht erst zur Debatte gestellt.

 
       
   

Freundschaften in der Debatte

STEIN, Annett/dpa (2016): Freunde statt Familie.
Zukunftsforscher beschäftigen sich damit, wie kinderlose, heute 50-Jährige ihr Alter verbringen können,
in:
Frankfurter Rundschau v. 20.01.

Die FR bietet heute auf einer Seite Ramschartikel aus den letzten zwei Jahren statt aktuelle und ausgewogene Informationen über unsere Gesellschaft der Langlebigen. Von Onkel OPASCHOWSKI, der die ganze Zunft der Zukunftsforscher (was immer sich so nennen will!) repräsentiert bis zu Christian HENSCHEL & Matthias BETTERMANN ("Alt - Krank - Blank") reicht das einseitige Spektrum. Von der Pyramide zum Pilz heißt bezeichnenderweise ein Buchkapitel. Wer heute noch die Bevölkerungspyramide verklärt (Viele tote Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene!), der hat nichts begriffen.

Schon der Titel ist Unsinn. Warum Freunde statt Familie und nicht: Wahlfamilien statt Blutsbande? Der Soziologe Peter GROSS hat davor gewarnt die schlechte Vergangenheit zu verklären.

Wer heute schon weiß, wie das Jahr 2050 oder gar 2060 aussehen wird, den sollten wir als das ansehen was er ist: ein Kaffeesatzleser. Diejenigen, die behaupten, Prognosen seien nun dazu da, damit sie nicht eintreten, lässt sich entgegen halten: Sie sollten ihre Zeit lieber damit verbringen konstruktive Alternativen zu entwickeln. Angst oder gar Panik schüren wie das hierzulande üblich ist, rüttelt nicht auf, sondern führt zu Zynismus und Resignation!   

 
       
   

Der Trennungsprozess in der Debatte

KÖHLER, Andrea (2016): Wisch und weg.
Break-up-Apps sparen Erklärungen und Energie,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 19.01.

 
       
 

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom 01. - 17. Januar 2016
 

   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 30. Mai 2017 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002