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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
       
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 06. - 18. Januar 2018: [06.01.] [07.01.] [08.01.] [10.01.] [11.01.] [12.01.] [13.01.] [14.01.] [15.01.] [16.01.] [18.01.]

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Forschung zur Kinderlosigkeit fehlt immer noch eine angemessene Definition von lebenslanger Kinderlosigkeit, sodass diese in jüngeren Frauenjahrgängen immer noch überschätzt wird

"Research on childlessness has always faced challenges in formulating a clear definition of »permanent childlessness.« In qualitative studies, respondents who stated that they firmly reject parenthood were often categorized as childless, even if they were still of childbearing age at the time of the interview (Gillespie 2000: 228; Black und Scull 2005). But earlier quantitative studies also did not use any age limitations in the analysis of childlessness (De Jong and Sell 1977; Baum 1983). The conclusion from these investigations that »childlessness is temporary and that childbearing may occur later in life« (1977: 132) seemed self-evident. The studies that followed failed to use universal definitions of permanent childlessness. In principle, researchers have to wait until female cohorts have passed a certain age before drawing firm conclusions about the childlessness levels in these cohorts. However, the temptation to predict the childlessness levels of cohorts who are close to the end of their reproductive period is strong. The inability to imagine further increases in childbearing at later ages has led many researchers to use cut-off ages that are too low. As a consequence, these scholars overstated childlessness levels for the younger cohorts."
(Michaela Kreyenfeld & Dirk Konietzka "Analyzing Childlessness" in: Diesselben (Herausgeber) Childlessness in Europe: Contexts, Causes, and Consequences, Springer Verlag open access, 2017, S.6)

 
       
       
   

18.01.2018

 
       
   

Die Babyboomer in der Debatte

STRAUBHAAR, Thomas (2018): Junge Europäer vereinigt euch gegen das Diktat der Alten!
in:
Welt v. 18.01.

 
       
   

Multilokalität in der Debatte

BIB (2018): Erfolgreiche Habilitation von Dr. Heiko Rüger im Fach Soziologie an der Universität Mainz.
In seiner Habilitationsschrift analysiert der BiB-Wissenschaftler den Zusammenhang von berufsbezogener räumlicher Mobilität mit Familie, Beruf und Lebensqualität. Im Interview äußert er sich zu zentralen Ergebnissen seiner Forschungsarbeit,
in:
bib-demografie v. 18.01.

Die Erkenntnisse, die Heiko RÜGER ausplaudert, sind nicht wirklich erhellend und schon gar nicht neu. Das mag daran liegen, dass das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung nicht unbedingt zur Fortschungsavantgarde gehört, sondern den Entwicklungen ein Jahrzehnt hinterherhinkt. Schon Mitte der Nuller Jahre wurde auf dieser Website auf die gravierenden Mängel der Mobilitätsforschung hingewiesen. Die Konsequenzen der Hartz-Gesellschaft werden immer noch verharmlost, weil in erster Linie das gut situierte Akademikermilieu im Mittelpunkt der Forschungen steht. Wenn die Paarbeziehung weiterhin als Voraussetzung der Familiengründung entscheidend ist - und das ist sie für die Mehrheit, dann müssten Fernbeziehungen als Hindernis der Paarbildung in den Mittelpunkt der Forschung gerückt werden. Stattdessen werden RÜGER vom Interviewer nur harmlose Fragen gestellt, die von der Brisanz des Themas ablenken.      

 
       
   

Die Finanzlage der Rentenversicherung in der Debatte

THISSEN, Stefan (2018): Rentenfinanzen: Unerwartetes Plus.
Zum Jahresende lagen 33,4 Milliarden Euro auf den Konten der Rentenversicherung – über eine halbe Milliarde mehr als erwartet,
in:
Freitag Nr.3 v. 18.01.

 
       
   

Politikerinnen als Müttervorbild in der Debatte

SCHMOLLACK, Simone (2018): Brei und Härten.
Bundestagsmütter: Politik mit Baby war früher undenkbar. Doch es gibt zarte Fortschritte - sowie viel Gequengel,
in:
Freitag Nr.3 v. 18.01.

 
       
   

Die Ostrentenangleichung in der Debatte

PUSCHNER, Sebastian (2018): Ran an die Superwurst.
Reiner Haseloff ist Sprachrohr der Ost-CDU und nun in Euphorie - wegen der Sondierungen im Bund,
in:
Freitag Nr.3 v. 18.01.

 
       
   

Die Finanzialisierung in der Debatte

REZMER, Anke (2018): Wenn die Rente nicht reicht.
Altersvorsorge,
in:
Handelsblatt v. 18.01.

 
       
   

16.01.2018

 
       
   

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland

DESTATIS (2018): Bevölkerung in Deutschland zum Jahresende 2016 auf 82,5 Millionen Personen gewachsen,
Schätzung für 2017: Bevölkerungsstand von mindestens 82,8 Millionen Menschen,
in:
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts v. 16.01.

 
       
   

Die Rentenpolitik in der Debatte

HAGELÜKEN, Alexander & ROSSBACH, Henrike (2018): Teure Pläne, vages Budget.
Union und SPD wollen viele besser stellen: Mütter, bedürftige Senioren und solche, die aus Gesundheitsgründen aus dem Beruf ausscheiden. Die Rente soll allgemein stabil bleiben. Das kann Beitrags- und Steuerzahler viel Geld kosten,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 16.01.

HAGELÜKEN & ROSSBACH stellen die Rentenpläne unter Vorbehalt ("wenn die Wirtschaft weiter sehr gut läuft"). Weder die Grund- noch die Mütterrente soll zu den "prioritären Ausgaben" gehören, zitieren sie einen anonymen Politiker ("aus Sondierungskreisen"). Man kann davon ausgehen, dass dieser Politiker dem Wirtschaftsflügel der Parteien angehört.

Während Andrea NAHLES die 48 Prozent Sicherungsniveau bis 2025 schönredet, obwohl ihr eigener Gesetzesentwurf vom November 2016 ein Mindestniveau von 46 Prozent bis 2045 vorsah, rechnet Bernd RAFFELHÜSCHEN das Sicherungsniveau schlecht. Die Stabilisierung solle bis 2025 angeblich 48 Milliarden Euro kosten. Dagegen sieht der Rentenversicherungsbericht 2017 bis 2024 ein Sicherungsniveau von 48 Prozent vor, d.h. erst im Jahr 2025 würde die Stabilisierung überhaupt Geld kosten. Zur Mütterrente heißt es:

"Nach Berechnungen der Rentenversicherung dürfte die neue Mütterrente im Jahr 2019 Mehrausgaben von etwa 3,7 Milliarden Euro mit sich bringen. Kostenbremsend wirkt, dass nur Mütter mit mindestens drei vor 1992 geborenen Kindern Anspruch auf den dritten Rentenpunkt haben sollen. Auf 2,7 Millionen Renten treffe das zu."

CREUTZBURG, Dietrich (2018): Grundrente wird zum Zankapfel.
Die SPD bejubelt die Pläne, Wirtschaftspolitiker sind optimistisch - doch die Rentenversicherung protestiert,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.01.

Dietrich CREUTZBURG betrachtet die vagen Aussagen des Sondierungspapiers zur Grundrente, die je nach Interessenlage unterschiedlich gedeutet werden können.

"(D)er Sondierungsbeschluss vom Freitag (erlaubt) völlig unterschiedliche Deutungen (...). Das zeigt schon die Bandbreite der Kostenschätzungen dieser Geringverdienerrente, die seither kursieren: Sie reichen von einigen hundert Millionen Euro bis mehr als 4 Milliarden Euro im Jahr. Das Sondierungspapier selbst enthält keine Angaben dazu. Unter den Mehrbelastungen des Bundeshaushalts nennt es die Grundrente gar nicht – was aber nahelegt, dass die Beitragszahler dafür einstehen sollen."

Im Sondierungspapier heißt es zur Grundrente lapidar:

"Die Lebensleistung von Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt haben, soll honoriert und ihnen ein regelmäßiges Alterseinkommen 10 % oberhalb des regionalen Grundsicherungsbedarfs zugesichert werden. Berechtigt sind Versicherte, die 35 Jahre an Beitragszeiten oder Zeiten der Kindererziehung bzw. Pflegezeiten aufweisen. Voraussetzung für den Bezug der »Grundrente« ist eine Bedürftigkeitsprüfung entsprechend der Grundsicherung. Dabei wollen wir klarstellen, dass die Bezieher von Grundsicherung im Alter in ihrem selbst genutzten Haus oder ihrer Wohnung im Regelfall weiterhin wohnen können."

CREUTZBURG vergleicht die Grundrente zum einen mit der Solidarrente im Gesamtkonzept zur Alterssicherung:

"(D)ie Pläne (erinnern) an das Konzept einer „Solidarrente“ der ehemaligen Sozialministerin Andrea Nahles (SPD), kommen aber sogar noch großzügiger daher: Nahles hatte den Rentenzuschlag auf Dauer nur Versicherten mit 40 Beitragsjahren gewähren wollen – und kam schon damit auf Mehrausgaben, die bald auf jährlich 3,6 Milliarden Euro steigen würden."

Im Gesetzesentwurf, der nie in Kraft getreten ist,  heißt es dagegen:

"Die Solidarrente sollen diejenigen erhalten, die - wie im Koalitionsvertrag vereinbart - zunächst 35 Jahre lang, ab 2023 dann 40 Jahre lang Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt haben. Kindererziehungs- und Pflegezeiten finden dabei ebenso Berücksichtigung wie kurzzeitige Unterbrechungen des Erwerbslebens durch Arbeitslosigkeit." (2016, S.34)

Während die CDU-Mittelstandsvereinigung (Carsten LINNEMANN) bei den Kosten auf die Bedürftigkeitsprüfung setzt, hebt CREUTZBURG die mögliche "Kostenexlosion" hervor, die seine Deutung nahelegt:

"Das deutet eine Lockerung der Grenzen für das sogenannte Schonvermögen an – für alle Grundsicherungsbezieher, auch die, die weniger als 35 Beitragsjahre haben. Zwar dürfen Antragsteller schon heute »angemessene« Immobilien behalten, auch wenn sie Geld vom Staat haben wollen. Gerade Senioren leben aber oft in Eigenheimen, die für Einzelpersonen recht groß sind."

Fazit: Die Berichte in SZ und FAZ zu den Rentenplänen deuten darauf hin, dass im Koalitionsvertrag etliche Wünsche der SPD noch zusammengestrichen werden sollen. Die SPD wäre also gut beraten, keine Koalitionsgespräche aufzunehmen, denn sie ist bereits bei den Sondierungsgesprächen von den zwei Parteien CDU und CSU gewaltig über den Tisch gezogen worden. Am Ende könnte die SPD nach dieser 3. Regierungsperiode den Weg der französischen Sozialisten in die Bedeutungslosigkeit gehen. Niemand wäre darüber dann noch traurig!

 
       
   

Soziale Herkunft, Bildungsaufstiege und soziale Mobilität in der Debatte

LÖHR, Julia (2018): Der Aufstieg gelingt doch.
Die meisten Kinder verdienen später mehr als ihre Eltern - allerdings mit einer wichtigen Einschränkung,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.01.

Julia LÖHR präsentiert eine PR der Arbeitgeberlobbyorganisation IW Köln, mit dem die soziale Mobilität in Deutschland schöngeredet wird. Der Artikel ist wenig informativ und die Ergebnisse beziehen sich sowieso nur auf die Männerkohorte der 1955 - 1975 Geborenen. Die 1965 - 1975 Geborenen firmierten in den Nuller Jahren unter dem Begriff Generation Golf. Diese wurde zur verlorenen Generation stilisiert, sitzt aber inzwischen - nach Ablösung ihrer Vorgänger - selber an den Schalthebeln der Macht.

Die Studie Wie der Vater, so der Sohn? von Maximilian STOCKHAUSEN, Jahrgang 1987, ist fragwürdig, weil als Kriterium des sozialen Aufstiegs nicht etwa der berufliche Werdegang, sondern nur die Einkommensverhältnisse betrachtet werden.

Zudem werden Bruttoverdienste verglichen, obwohl die Abgabenbelastung der Löhne im betrachteten Zeitraum gestiegen ist. Notwendig wäre deshalb ein Vergleich der verfügbaren Einkommen gewesen.

Hinzu kommt, dass das Lebenseinkommen nicht ermittelt, sondern als durchschnittliches Einkommen über einen gleich langen Zeitraum gemessen wird. Dadurch werden problematische Lebensphasen nivelliert.

Aufgrund der Unzulänglichkeiten des Untersuchungsdesigns sind nur Väter der Geburtsjahrgänge 1928 - 1954, deren Einkommen in max. 5 Jahren zwischen 1984 bis 1993 gemessen wurde, in die Untersuchung eingeflossen. Die Väter des Geburtsjahrgangs 1928 waren also bei Geburt des Sohnes zwischen 27 und 47 Jahre alt. Sowohl jüngere Väter als auch ältere Väter fallen aus der Untersuchung heraus. Da jüngere Väter vor allem in niedrigeren Einkommensgruppen verbreitet sind, wird die Untersuchung dadurch verfälscht. Die Väter des Geburtsjahrgangs 1954 waren dagegen bei der Geburt des Sohnes höchstens 21 Jahre alt.

Da die Lebenseinkommen augrund der Verfügbarkeit der Daten in ganz unterschiedlichen Lebensaltern erfasst wurden, ist eine Vergleichbarkeit kaum gegeben.

 
       
   

Das Single-Dasein in Frankreich

PAPON, Sylvain & Catherine BEAUMEL (2018): Bilan démographique 2017.
Plus de 67millions d’habitants en France au 1er janvier 2018,
in:
Insee Première v. 16.01.

 
       
   

15.01.2018

 
       
   

Die Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland

GENTRUP, Anne & Friederike KRIEGER (2018): Kürzer leben.
Zu viel Fett, zu wenig Bewegung: Kommt die Trendwende bei der Lebenserwartung?
in:
Süddeutsche Zeitung v. 15.01.

 
       
   

14.01.2018

 
       
   

Die Rentenpolitik in der Debatte

SELL, Stefan (2018): Umrisse einer GroKo neu.
Teil 2:  Die Rente,
in: aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de
v. 14.01.

 
       
   

Gert G. Wagner in der Debatte

BERNAU, Patrick (2018): Wie geht es den Deutschen, Herr Wagner?
Gert Wagner hat rund 30 Jahre lang die Menschen in Deutschland ausgefragt. Jetzt zieht er Bilanz über den Zustand des Lands,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.01.

Das SPD-Mitglied Gert G. WAGNER ist zum Jahresende als Vorstandsmitglied des DIW ausgeschieden und wird nun zum Abschied von Patrick BERNAU wohlwollend hofiert.

"Ich habe den Eindruck, dass das auch an ihrer Branche liegt und viele Journalisten ihre schlechter gewordenen beruflichen Bedingungen auf die ganze Republik projizieren",

meint WAGNER, der mit den "vielen" ganz sicher nicht die FAZ/FAS-Journalisten des Wirtschaftsteils meint.

 
       
   

13.01.2018

 
       
   

Die Pensionskassen in der Debatte

FRÜHAUF, Markus (2018): Pensionskassen müssen umsteuern.
Die Aufseher bangen um die Branche. Die niedrigen Zinsen reißen große Lücken. Wie es anders geht, zeigt der dänische Pensionsfonds ATP. Vierter Teil unserer Reihe "Anlegen wie die Großen",
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.01.

 
       
   

Die Rentenpolitik in der Debatte

GÖBEL, Heike (2018): Einbruch in die Rentenkasse.
Kommentar,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.01.

Heike GÖBEL malt wie immer den Teufel an die Wand, wenn es um die Sozialausgaben geht. Da werden möglichst hohe Summen genannt, obwohl die Ausführungen zur Rente mehr oder weniger nichtssagend sind. Die Grundrente soll "weit mehr als 3 Milliarden Euro im Jahr kosten" und die Mütterrente soll sich "auf 4 Milliarden Euro" belaufen. Nur bei der Stabilisierung des Rentenniveaus übt GÖBEL Zurückhaltung.

SIEMS, Dorothea (2018): GroKo baut den Sozialstaat XXL.
Deutschland gibt über eine Billion Euro für Rente, Pflege und andere Sicherungssysteme aus. Die Wirtschaft warnt vor den Folgen,
in:
Welt v. 13.01.

Dorothea SIEMS zitiert aus einem 45-seitigen Interessenpapier der Arbeitgeberlobby BDA, das nicht etwa auf das 28-seitige Sondierungspapier reagiert, sondern zur Impfung von neoliberalen Journalisten im Kampf gegen den Sozialstaat verfasst wurde. Es finden sich darin die üblichen Drohgebärden und die einseitige Sicht, die sich aus der Profitgier der Wirtschaft ableitet. 

 
       
   

12.01.2018

 
       
   

Die Ergebnisse der Sondierung

CDU/CSU/SPD (2018): Ergebnisse der Sondierungsgespräche (finale Fassung),
in: sozialpolitik-portal.de
v. 12.01.

 
       
   

Die Finanzlage der Rentenversicherung in der Debatte

KELLER, Dieter & Andre BOCHOW (2018): "Besser als vorausgesagt wurde".
Gundula Roßbach im Gespräch,
in:
Südwestpresse v. 12.01.

 
       
   

11.01.2018

 
       
   

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland

PRESSEPORTAL (2018): Aktuelle Milupa Geburtenliste zeigt: Geburtenrate in Deutschland bleibt auch 2017 auf hohem Niveau,
in: presseportal.de
v. 11.01.

AMT FÜR STATISTIK BERLIN-BRANDENBURG (2018): Berlin wächst und wird jünger,
in: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
v. 11.01.

 
       
   

Das Elterngeld in der Debatte

BÖS, Nadine (2018): Die Liebe der Deutschen zur Familie.
Kein Abschied von der Familiengründung. Karriere steht nicht an erster Stelle. Elterngeld Plus wird beliebter,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.01.

Nadine BÖS berichtet über den wenig informativen Artikel von Tim HOCHGÜRTEL zu Familiengründung und -erweiterung im Kohortenvergleich und garniert ihn mit belanglosen Umfragen und Ergebnissen einer Broschüre zum ElterngeldPlus.

 
       
   

10.01.2018

 
       
   

Das Elterngeld in der Debatte

BMFSFJ (2018): Bericht über die Auswirkungen der Regelungen zum Elterngeld Plus und zum Partnerschaftsbonus sowie zur Elternzeit,
in: bmfsfj.de
v. 10.01.

 
       
   

Die Mütterrente in der Debatte

THELEN, Peter (2018): Mütterrente lässt Beitrag steigen.
Rentenversicherung,
in:
Handelsblatt v. 10.01.

Für Neoliberale wie Peter THELEN endete die heile Welt angeblich im Jahr 2014. THELEN rechnet uns vor, dass ohne die Ausgaben zur Mütterrente der Beitragssatz "um bis zu 0,5 Prozentpunkte geringer" wäre. Die Rentenversicherung - und nicht nur sie - betrachtet die Mütterrente als falsch finanziert, denn als gesamtgesellschaftliche Ausgaben müsste sie mit Steuern finanziert werden. Die Mütterrente II betrachtet THELEN als

"kleiner Geldsegen für Millionen Frauen zum 1. Juli 2018 und eine willkommene Wahlkampfhilfe für die CSU".

Bundesweit profitieren jedoch nur 2,7 Millionen Frauen von dieser Rentenerhöhung. Bezogen auf Bayern sind das schätzungsweise 300.000 Frauen von rund 2 Millionen 60-Jährigen und Älteren. Es dürfte eher die Verärgerung derjenigen Mütter überwiegen, die nicht in den Genuss dieser Mütterrente kommen. Ob sich die CSU damit wirklich einen Gefallen getan hat, wird die Landtagswahl zeigen - vorausgesetzt es kommt überhaupt zu einer Koalition.

 
       
   

Das Single-Dasein in Russland

TRIEBE, Benjamin (2018): Russland fehlen die Russen.
Die Zahl der Bevölkerung nimmt ab - und damit fehlen in den nächsten Jahren Millionen von Arbeitskräften,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 10.01.

 
       
   

Das Single-Dasein in Japan

BLASCHKE, Sonja (2018): Die letzte Ruhe im Hochregal.
In Japan ändern sich angesichts der Überalterung die Totenrituale - es fehlt an Platz, Zeit und manchen auch an Geld,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 10.01.

 
       
   

08.01.2018

 
       
   

Die Finanzialisierung in der Debatte

SCHIER, Susanne (2018): Wunsch und Wirklichkeit.
Eine aktuelle Studie zeigt: Viele Deutsche fürchten, dass das Geld im Ruhestand nicht reicht. Allerdings dominieren weiterhin niedrig verzinste Anlagen die Altersvorsorge. Und jeder Dritte spart gar nicht,
in:
Handelsblatt v. 08.01.

 
       
   

Das Single-Dasein in Japan

HOLTHUS, Barbara (2018): Glück und Wohlbefinden in Japan.
Der Fall junger Eltern,
in: beziehungsweise, Januar/Februar
v. 08.01.

 
       
   

Das Single-Dasein in Indien

MERTEN, Martina (2018): "Wenn du alt bist, sollst du sterben".
Altern ist in der indischen Gesellschaft nicht vorgesehen: Es gibt kaum Pflegeheime und noch weniger Hospize. Viele Inder über 60 leben deshalb in unbeschreiblichem Elend,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 08.01.

 
       
   

07.01.2018

 
       
   

single-generation.de-Exklusivstory: Das Märchen über die Kinder der Babyboomer ("Echoeffekt") als Ursache der steigenden Geburtenzahlen im Jahr 2015

Immer wieder wird in den letzten Jahren behauptet, dass die Kinder der Babyboomer für die steigenden Geburtenzahlen verantwortlich wären. Es wird suggeriert, dass diese geburtenstarke Frauenjahrgänge wären ("Echoeffekt"), die nun für steigende Geburtenzahlen sorgen würden. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, denn derzeit werden in erster Linie die Kinder der geburtenschwachen Frauenjahrgänge Mitte der 1980er Jahre geboren. Aus dem nachfolgenden Schaubild ist zu ersehen, dass die altersspezifischen Geburtenziffern (AGZ) der geburtenschwächsten Frauenjahrgänge im Jahr 2015 am höchsten waren (mehr hier):

Schaubild: Die altersspezifischen Geburtenziffern (AGZ) der Frauenjahrgänge
1970-1997 im Vergleich zu ihrer eigenen Kohortenstärke
Quelle: DESTATIS-Fachserie Natürliche Bevölkerungsbewegung 2015; Zusammenfassende
Übersichten Eheschließungen, Geborene, Gestorbene 1946 - 2015
 
       
   

06.01.2018

 
       
   

Freiwillige Einzahlungen in die Rentenversicherung in der Debatte

BRANDSTETTER, Barbara (2018): Steuern sparen mit höherer Rente.
Die Vermögensfrage: Wer früher in Ruhestand geht, kann mögliche Kürzungen der gesetzlichen Rente attraktiv mit zusätzlichen Beiträgen kompensieren,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.01.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

SCHWARZ, Gerhard (2018): Wir werden jedes Jahr älter.
Kolumne:Schwarz auf weiss,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 06.01.

MÄDER, Lukas (2018): Gewerkschaft warnen vor "sozialem Sprengstoff".
Der SGB befürchtet sinkende Renten - und beharrt auf einer Erhöhung der AHV-Leistungen,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 06.01.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 05. Januar 2018
 

       
   
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