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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 06. - 10. Juli 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Sie wollte in die Bucht. Die Bucht war das Zentrum der Insel. Die Klippen formten einen winzigen Einschnitt der Küste. Steiles heißes Gestein sparte das Halbrund aus. Der Vulkansand des Strands erwärmte sich ab zehn, elf Uhr, wenn die Sonne über die Felskanten schien.

Gegen Mittag glühte der Körper mit dem Sand. Eine Herzkammer war die Bucht. Die Brecher zerstoben über Lavabrocken. Die Wasserschleier stiegen auf. In Regenbogenfarben wehten sie über auslaufende Wellen, über die Gischt und das Gesicht."
(aus: Hans Pleschinski "Leichtes Licht", 2005, S.37f.)

 
 
 
 
  • KAUBE, Jürgen (2005): Vaters Kind ohne sicheren Boden.
    Die Identität, zwei Grundrechte und der DNA-Test bei der Vaterschaftsanfechtungsklage,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.07.

     
 
     
 
  • MÜNCHHAUSEN, Anna von (2005): "Disziplinlosigkeit macht uns das Leben schwer".
    Schulleiter Bernhard Bueb nimmt Abschied von Salem: ein Gespräch über Elite, Lehrer und was sich in deutschen Schulen ändern muß,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.07.

Salem versteht sich als Kaderschmiede für die neue "Verantwortungselite" der Berliner Republik. Der scheidende Schulleiter Bernhard BUEB, geprägt von Katholizismus und Hartmut von HENTIGs Bielefelder Schule, erklärt den Stand der Dinge in Sachen Eliteschulen und deutschem Nationalcharakter:

"Was man den Angelsachsen wirklich zugute halten muß, ist die Art und Weise, wie Lehrer mit jungen Menschen umgehen. Sie sind streng, aber unglaublich ermutigend. Deutsche Lehrer neigen zuweilen mehr zu Kritik als zu Ermutigung. Das liegt in unserem nationalen Charakter." 

     
 
  • BRUNS, Tissy & Stephan HASELBERGER (2005): "Ich werde neu vermessen".
    Andrea Nahles über die Erneuerung der SPD, die Rolle als Hoffnungsträgerin und ihren Kinderwunsch,
    in: Tagesspiegel v. 10.07.

Nachdem die Grünen mit GÖRING-ECKART und die FDP mit Silvana Koch-Mehrin  Schwangerschaften identitätspolitisch ausgeschlachtet haben, gilt das nun auch für die Genossinnen der SPD. Andrea NAHLES verlegt das Thema noch weiter vor, indem sie ihren Kinderwunsch öffentlich zur Debatte stellt:

"Sie haben kürzlich in einem Interview von Ihrem Kinderwunsch gesprochen. Wie waren die Reaktionen?
Sogar politische Freunde haben mir geraten, darüber nicht öffentlich zu sprechen, weil mir das als Politikerin schaden würde. Es hieß: „Vergiss es Andrea, du musst dich entscheiden.“ Das hat mich ziemlich sprachlos gemacht. Ich will, dass sich Frauen zwischen Karriere und Kindern nicht mehr entscheiden müssen – auch nicht in der Politik.
      
  Die niedersächsische Ministerin von der Leyen ist siebenfache Mutter. Gibt sie kein gutes Vorbild ab?
Natürlich geraten die meisten Frauen in Schwierigkeiten, wenn sie Mutter und berufstätig sein wollen. Das muss man offen ansprechen, das müssen wir jungen Frauen in der Politik auch zeigen. Diese Auseinandersetzung muss auf den Tisch. Es ist doch verlogen, als Großbürgerin mit viel Personal die Supermutti zu geben und so zu tun, als gäbe es kein Problem. Ich möchte gern ein Kind haben und weiß, es wird nicht einfach."

     
 
  • HOINKA, Christiane (2005): So wird Düsseldorf schnell zur neuen Heimat.
    Agentur hilft Fremden, sich einzuleben,
    in: Welt am Sonntag NRW v. 10.07.

     
 
  • CLASS, Eva-Maria (2005): Junge Eltern fühlen sich alleingelassen.
    Die Münchner kriegen wieder Kinder. Doch der Babyboom schafft auch Probleme - die ohnehin raren Krippenplätze in der Stadt sind gefragt wie nie,
    in: Welt am Sonntag München v. 10.07.

     
 
  • KAISER, Tina (2005): "Die Alten sind in der Überzahl".
    Björn Böhning ist 26 Jahre alt und Juso-Vorsitzender. Ein Expertengespräch über die Jugend von heute
    in: Welt am Sonntag v. 10.07.

Zwei 78er unter sich - nein, diesmal nicht 78er-Generation, sondern Geburtsjahrgang 1978. Tina KAISER versucht den Juso-Vorsitzenden Björn BÖHNING zum Generationenkrieg anzustiften, was jedoch nicht gelingt:

"Die Babyboomer sind fast doppelt so geburtenstark wie unsere Jahrgänge. In ihrer gesellschaftlichen Position haben sie gar kein Interesse an Veränderung.
      
  Böhning: Ich glaube nicht, daß es so was wie Generationenegoismus gibt. Außerdem sind wir selbstbewußt genug, unsere Bedürfnisse artikulieren zu können. Ein Generationenkrieg würde uns im übrigen nicht helfen. Wir wären mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir den anzetteln würden. Die Alten sind in der Tat in der Überzahl."

     
 
  • MARTENSTEIN, Harald & Norbert THOMMA (2005): "Otto ist der Beste!".
    Innenminister Schily – super. Claus Peymann – grauenhaft! Martin Walser – na gut. Und wie hat Klaus Wagenbach als Linker gelernt, die Polizei zu lieben?
    in: Tagesspiegel v. 10.07.

     
 
  • MANGOLD, Ijoma (2005): Die Bretterbude der Zivilisation.
    Das geteilte Land mit dem berühmten Wirtschaftswunder: Eine Reise durch Südkorea, Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 09.07.

     
 

MEJIAS, Jordan (2005): Genesungsplan für die Gelähmten.
Blick in amerikanische Zeitschriften: Abschied der Neocons, Hoffnung für die Fast-Linke,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.07.

     
 
     
 
SZ-MAGAZIN-Titelgeschichte: Schluss!
Wenn Frauen verlassen werden, heulen, schreien, verzweifeln sie. Und manche sterben daran.
  • STADLER, Rainer (2005): Vorbei!
    Warum es so entsetzlich wehtut, wenn die Liebe zu Ende geht,
    in: SZ-Magazin Nr.27 v. 08.07.

     
 
     
 
     
 
  • BAUREITHEL, Ulrike (2005): Erst das Verbot macht das Sexuelle groß.
    Der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch über neue Lustlosigkeit, alte Perversion und die Paradoxien der Liebe im Kapitalismus,
    in: Freitag Nr.27/28 v. 08.07.

     
 
  • BRAUN, Michael (2005): Geheul.
    Alpin: Das Leukerbader Literaturfestival zelebriert den Mythos der Rebellion,
    in: Freitag Nr.27/28 v. 08.07.

Michael BRAUN u. a über die Epigonen der Beat-Generation und Thomas HETTCHE (Mitverfasser eines "Manifests" der wertkonservativen 78er):

"Von den Prosaautoren brillierte Thomas Hettche mit der Lesepremiere aus seinem noch unvollendeten Roman Meerkatz oder die Liebe. Der Ich-Erzähler berichtet hier von einer Reise nach New York, ein Jahr nach den terroristischen Ereignissen des 11. September. Die Geschichte eines ominösen Mordes verschlingt sich auf seltsame Weise mit den unsicheren Orientierungsversuchen des Erzählers in New York."

     
 
  • Birgit Vanderbeke - Sweet Sixteen

    • FISCHER, Carolin (2005): Von Teenagern, die spurlos verschwinden.
      Birgit Vanderbeke: "Sweet sixteen",
      in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 08.07.

     
 
ZITTY-Titelgeschichte: Kleine Monster.
Hilfe! Kinder! Muss das sein?
  • KALLE, Matthias (2005): Achtung Baby!
    Die Deutschen sollen mehr Kinder bekommen, die Politik muss familienfreundlicher werden, sonst ist unsere Zukunft in Gefahr. Ein Besuch in Prenzlauer Berg kann einen aber auf ganz andere Ideen bringen,
    in: zitty Nr.15 v. 07.07.

  • MAISONOBE, Virginie (2005): "Was soll man sonst machen?"
    Kinder? Oder nicht? Sechs Antworten,
    in: zitty Nr.15 v. 07.07.

  • MAISONOBE, Virginie (2005): Nabelschau.
    Zahlen und Fakten rund ums Kinderkriegen,
    in: zitty Nr.15 v. 07.07.

  • SCHLENDER, Anja (2005): "Politische Milchmädchenrechnung".
    Demografie als Demagogie - ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge,
    in: zitty Nr.15 v. 07.07.

Deutschlands Zukunft im Spiegel der Öffentlichkeit

GLÄSER reproduziert die bevölkerungspolitisch korrekten, aber nichtsdestotrotz falschen Zahlen über die Kinderlosigkeit des Frauenjahrgang 1965:

"Immerhin ist fast jede dritte Frau des Jahrgangs 1965 kinderlos geblieben, davon über 40 Prozent Akademikerinnen".

Christian SCHMITT hat jedoch nachgewiesen, dass vom Jahrgang 1965 nur 20 Prozent kinderlos sind und dass bei den Akademikerinnen die Kinderlosigkeit unter 25 Prozent liegt. Wenn jedoch selbst ein Blatt, das der bevölkerungspolitischen Debatte kritisch gegenübersteht, die Zahlen der bevölkerungspolitischen Hardliner um Herwig BIRG ( Ziel dieser Gruppe ist die Rehabilitierung der "Deutschen Mutter")  übernimmt, dann zeigt dies das ganze Ausmaß der Misere:

Die Single-Lüge ist zum unhinterfragbaren Selbstläufer geworden. Die Folgen sind ein falsches Selbstbild der Kinderlosen. Dann bedarf es solcher Geschichten von biologischen Uhren und Zeugungsstreik, um die Gebär- und Zeugungsunwilligen wieder zur Räson zu bringen. Man darf sich dann auch nicht wundern, wenn die Suche nach positiven Vorbildern erfolglos bleibt:

"Was aber wirklich fehlt, sind Vorbilder. Und damit sind nicht karrieregeile, egoistische, einsame Frauen gemeint, und schon gar nicht Prominente (...). Sondern Lebensentwürfe von Frauen ohne Kind, die eben nicht mit Verantwortungslosigkeit, Verweigerung oder Verbitterung verbunden werden.
      
  Selbst der Journalistin Viola Roggenkamp gelingt es in ihrem Buch Frau ohne Kind nicht, ein positives Bild der kinderlosen Frau zu zeigen."

Was bleibt ist dann das resignative Bild von der "Teilzeit-Tante" oder der Singlefrau mit Katze.    

     
 
     
 

Bert Rürup - Nachhaltige Familienpolitik

  • SIEMS, Dorothea (2005): Müttern hadern mit Arbeitszeit.
    Studie: Familienfreundlichere Angebote steigern Frauenerwerbsquote und Geburtenrate,
    in: Welt v. 07.07.

     
 
     
 
     
 
  • Das Single-Dasein in der Schweiz

    • MÜLLER, Franziska K. (2005): Einzige Perspektive: Seeblick.
      Die Fernsehserie macht Pause, das Leben nie: Desperate Housewives frieren auch an der Zürcher Goldküste. Hier erzählt die Vollzeitmutter Katharina Wille-Gut aus ihrem Leben mit den drei K: Kreditkarte, Kindergeburtstage, Koitus am Sonntag,
      in: Weltwoche Nr.27 v. 07.07.

Matthias MATUSSEK hat uns  kürzlich im Spiegel gedroht, dass uns - dank der jungen Konservativen - die Aufwertung der Vollzeitmutter bevorsteht. Die Weltwoche wirft schon einmal einen Blick auf diese "Frauen an seiner Seite" (Karin JÄCKEL):

"Die amerikanische Fernsehserie ‹Desperate Housewives› sehen wir uns nicht an. Ich kenne niemanden aus meinem weiblichen Bekanntenkreis, der dies tut. Was ich über die Soap gelesen habe, zieht mich nicht vor den Fernseher. Was soll am privilegierten Alltag von gestressten Vollzeitmüttern und Dauerhausfrauen lustig sein? Ich bin selbst seit zwanzig Jahren dafür verantwortlich, dass Haus, Garten, Kinder und meine Wenigkeit gut gewartet daherkommen und wir das Bild einer intakten, wohlhabenden Familie abgeben. Ich bin 42 Jahre alt. Die Rollenteilung ist in den gehobenen Kreisen oft so klar, wie zu Doris Days Zeiten.
      
  Goldküstenfrauen sind in der Regel nicht berufstätig."

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
   

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