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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de

 
 
 
   

News vom 11. - 31. Juli 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Wie die Singlephase zur normalen Lebensphase geworden ist

"Blickt man nur etwa 60, 70 Jahre zurück, galt es als suspekt, allein zu leben, und wer keinen Partner hatte, fühlte sich oft ausgegrenzt. Ledige Frauen, »ewige Jungfern«, standen im Verdacht, frigide zu sein oder sonst einen Makel zu haben, unverheiratete Männer galten als Käuze.
Doch Deutschland hat sich gewandelt. Je größer die Bildungschancen für alle wurden, desto geringer war die Notwendigkeit, einen solventen Partner finden zu müssen. Die wachsende Zahl der Alleinlebenden rief die Wissenschaft auf den Plan: Eine der ersten großen Studien zum Thema verfasste der Soziologe Stefan Hradil 1995 (...). Sie hieß (...) »Die Single-Gesellschaft« (...).
Damals ging man davon aus, dass »Single« eine selbst gewählte Lebensform sei, für die sich besonders karrierefixierte Menschen entschieden. (...).
Zwischen Paaren und Alleinstehenden gibt es gibt es (...) immer noch eine Trennlinie (...): Die gegenseitigen Vorbehalte erinnern an den Konflikt zwischen berufstätigen und nicht berufstätigen Müttern. Man wertet sich gegenseitig ab. (...). Dabei ist die Trennlinie in Wahrheit längst fließend. Wer heute Single ist, war gestern meist Teil einer Paarbeziehung, jede dritte Ehe wird geschieden. Zwei Drittel aller Singles sind nach etwas zwei Jahren sowieso wieder liiert.
Der Mensch braucht beides. Autonomie, um sich weiterzuentwickeln. Bindung, um sich sicher zu fühlen."
(Inga Olfen, Nina Poelchau & Cathrin  Wißmann "Ich habe 728 Verehrer" im Stern Nr.27 v. 26.06.2014, S.73f.)

 
       
       
   

Deutschlands Zukunft im Spiegel der Öffentlichkeit

PENNEKAMP, Johannes (2014): Die neue deutsche Wachstumsbescheidenheit.
Deutschland muss sich auf Jahrzehnte mit Mini-Wachstum gefasst machen, sagen Forscher. Das liegt vor allem an der demographischen Entwicklung. Sind die fetten Jahren tatsächlich bald vorbei?
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 31.07.

 
       
   

ZUCKER, Lou (2014): Daddy, lass was springen.
Käuflich: Mehr als drei Millionen Menschen weltweit suchen im Internet explizit nach einem Partner, der entweder Status oder Jugend verspricht,
in:
TAZ v. 30.07.

 
       
   

Das Betreuungsgeld in der Debatte

GEYER, Christian (2014): Ein Fall von Tendenzforschung.
Eine vom Familienministerium in Auftrag gegebene Studie will herausgefunden haben, dass das Betreuungsgeld die Bildungschancen von Migrantenkindern schmälert. Doch die Untersuchung ist methodisch fragwürdig und liefert verzerrte Ergebnisse,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.07.

 
       
   

Wohngemeinschaften in der Debatte

LOHRE, Matthias (2014): Dit wird nüscht mit uns.
Wohngemeinschaften galten als Links. Heute sind sie die Heimat der Strukturkonservativen,
in:
TAZ v. 30.07.

 
       
   

RÜFFER, Lisa (2014): Der verhinderte Vater.
Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 100 000 Kinder abgetrieben. Die Entscheidung, ob eine Schwangerschaft abgebrochen werden soll, ist allein den Frauen vorbehalten. Die Erzeuger müssen damit leben. Manche Männer aber können das nicht. Porträt eines Ohnmächtigen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 29.07.

 
       
   
AUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTE-Thema: Nachhaltigkeit

BOJANOWSKI, Axel (2014): Verwirrende Werbefloskel,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.31-32 v. 28.07.

"Der Begriff »Nachhaltigkeit« verschleiert die komplexen Zusammenhänge in der Natur und die zwischen Umwelt und Gesellschaft. Er liefert keine Antwort, sondern wirft Fragen auf. Der Begriff ist schädlich. Überlassen wir ihn listigen Verkäufern,"

meint Axel BOJANOWSKI. Nachhaltigkeit bedeutet als  "nachhaltige Familienpolitik" lediglich eine Umverteilung von unten nach oben, also eine qualitative Bevölkerungspolitik, die in erster Linie das Akademikermilieu subventioniert. In der Generationenrhetorik wird mit Nachhaltigkeit die Zunahme sozialer Ungleichheit innerhalb einer Generation verschleiert.

 
       
   

Das Betreuungsgeld in der Debatte

SCHMOLLACK, Simone (2014): Herdprämie macht dumm.
Familie: Kinder entwickeln sich dann am besten, wenn sie in ihrem ersten Lebensjahr zu Hause betreut werden und danach in die Kita gehen, haben Experten herausgefunden,
in:
TAZ v. 28.07.

 
       
   

Hoyerswerda in der Debatte

ROST, Norbert (2014): Von Hoyerswerda lernen.
Aufstieg und Fall der Lausitzer Braunkohle und ihrer Städte: Hoyerswerda und Weisswasser mahnen, wie wacklig unsere fossile Industriekultur sein kann,
in:
Telepolis v. 27.07.

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

 
       
   

SCHRENK, Jakob (2014): Wird schon.
Sind Männer wirklich nur als Patriarchen oder Schluffis unterwegs? Auf dem Weg zur Gleichberechtigung sind sie weiter, als sie selber glauben. Darüber darf man sich auch mal freuen, findet unser Autor,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.07.

 
       
   

Die Kommunen im demografischen Wandel in der Debatte

ZSCHIECK, Marco (2014): Eine Stadt läuft aus dem Ruder.
Potsdam: Brandenburgs Hauptstadt boomt: Touristen lieben sie, Familien leben gern dort, die Wirtschaft wächst. Nun zeigen sich die Schattenseiten der raschen Veränderungen: Bezahlbare Wohnungen sind Mangelware, Schulen fehlen, und auch beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gibt es Probleme,
in:
TAZ Berlin v. 26.07.

 
       
   

SEIBOLD, Karin (2014): Freiheit statt Liebe - Singles über 70 wollen allein bleiben.
Die Hälfte der alleinstehenden Senioren bleibt gern solo. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg. Die eigene Person mit allen Marotten geht vor,
in:
Augsburger Allgemeine Online v. 25.07.

Alleinstehende Senioren galten in den 1970er Jahren, als der Single-Begriff in Deutschland populär wurde, eher nicht als Singles. Die repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung ist eine Auftragsstudie für ein Apothekenmagazin, d.h. PR. Alleinstehend definiert Wikipedia folgendermaßen:

"Als Alleinstehender oder umgangssprachlich als Anglizismus als Single wird eine erwachsene Person bezeichnet, die ohne feste soziale Bindung an eine Partnerin oder einen Partner sowie ohne minderjährige Kinder im Haushalt lebt. Nach dieser Definition sind Alleinerziehende keine Singles."

Ein Alleinstehender wäre demnach ein Alleinlebender. Partnerlose sind jedoch nicht identisch mit Alleinlebenden, die auch Partnerschaften führen können, jedoch mit getrennter Haushaltsführung. Oder anders formuliert: Alleinleben und feste Partnerschaften müssen heutzutage keine Gegensätze sein, sondern können in unterschiedlichen Abstufungen vermischt sein. Hinter dem Gegensatz steckt das Ideal der symbiotischen Partnerschaft.

Der Begriff "alleinstehend" wird aber auch im Sinne von unverheiratet, d.h. als Familienstand verwendet. Insbesondere ältere Menschen könnten also ein anderes Begriffsverständnis haben. In diesem Zusammenhang wäre es also wichtig zu wissen, wie die Frage in der Umfrage genau formuliert wurde.

Während der Begriff "Senioren" auf ältere Männer hindeutet, dominieren im Alter alleinlebende Seniorinnen, das gilt umso mehr als es um über 70-Jährige geht. Und es galt vor einem Jahrzehnt in Westdeutschland noch stärker als heutzutage.   

 
       
   

GÖBEL, Malte (2014): Bye-bye Lovelite.
Abschied: Das Lovelite war mehr als ein Club. 15 Jahre lang bot es Raum für Kunst, Theater und Kiezinitiativen. Nun muss es doch Eigentumswohnungen weichen. Für den Kiez in Friedrichshain bedeutet das eine Zäsur,
in:
TAZ Berlin v. 25.07.

 
       
   

HAFNER, Gerhard (2014): Mann, oh Mann.
Studie: Sie kämpfen vor allem im Internet gegen Feminismus und Emanzipation. Aber eine einheitliche Bewegung sind Maskulisten nicht,
in:
Freitag Nr.30 v. 24.07.

Gerhard HAFNER berichtet u.a. über neue Tendenzen bei der Männerrechtsbewegung:

"Der Verein »Väteraufbruch für Kinder« wurde noch vor vier Jahren in der Vorgängerstudie der Friedrich-Ebert-Stiftung von Thomas Gesterkamp in die Riege derjenigen Organisationen eingeordnet, die den »Geschlechterkampf von rechts« vorantreiben. Inzwischen ist der Verein aber Mitglied im Bundesforum Männer, in dem sich vor vier Jahren Organisationen zu einem »Interessenverband für Jungen, Männer und Väter« zusammengeschlossen haben. Er ist komplementär zum Deutschen Frauenrat als Dachverband zahlreicher Frauenverbände konzipiert und soll – gefördert vom Bundesfamilienministerium – die Männerpolitik in den Fokus der Geschlechterveränderungen rücken."

 
       
   

HAMMER, Bettina (2014): Wahlrecht für Kinder und Jugendliche: vermeintliches Einzelproblem.
Die Forderung nach einem Wahlrecht für Kinder und Jugendliche, die Felix Finkbeiner mit viel Medienbegleitung erhebt, streift auch viele andere Themenbereiche. Doch eine Auseinandersetzung damit fehlt bisher,
in:
Telepolis v. 24.07.

 
       
   

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

KONICZ, Tomasz (2014): Raum ohne Volk.
Der Boom der deutschen Metropolregionen geht mit der Entvölkerung weiter Landstriche in der Peripherie der Bundesrepublik einher,
in:
Telepolis v. 23.07.

 
       
   

ENGELEN-KEFER, Ursula (2014): Freihandel gegen Sozialstaat.
TTIP: US-Konzerne könnten Deutschland wegen Wettbewerbsnachteilen infolge der erheblich höheren Sozialversicherungsbeiträge verklagen,
in:
TAZ v. 22.07.

 
       
   

Deutschlands Zukunft im Spiegel der Öffentlichkeit

BECKER, Wiebke (2014): Deutschland wächst und schrumpft.
Jahrelang hieß es, die Bevölkerung schrumpfe. Jetzt stimmt das nicht mehr - aber viele Wissenschaftler glauben immer noch daran,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.07.

 
       
   

SCHAAF, Julia (2014): Ich muss ihr doch dankbar sein.
Seit Jahren pflegt die Tochter ihre hinfällige Mutter. Recht machen kann sie es ihr nie. Doch Aufgeben kommt für sie nicht in Frage,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.07.

 
       
   

FRITZEN, Florentine (2014): Kita-Deutschland kurz vorm Ziel.
Jahrelang hieß es, die Bevölkerung schrumpfe. Jetzt stimmt das nicht mehr - aber viele Wissenschaftler glauben immer noch daran,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.07.

 
       
   

SIEDENBIEDEL, Christian (2014): Versuchen Sie einmal, ein Haus wegzutragen.
Immobilien sind eine ganz eigene Art von Eigentum: Man kann sie nicht verpflanzen, kann nicht einfach die Mieter feuern, und wenn es ganz schlimm kommt, werden sie auch noch Objekte von Spekulationsblasen. Ein Essay über das Haus in Zeiten steigender Preise,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.07.

 
       
   

Das Single-Dasein in Großbritannien

SCHIPPER, Lena (2014): Überleben in London.
Die Immobilienpreise in London steigen in irrwitzige Höhen. Banker flüchten aufs Land. Und junge Leute hausen schon mal im Wandschrank ihrer Freunde,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.07.

 
       
   

Andreas Bernard - Kinder machen

AWA (2014): "Künstliche Fortpflanzung bedroht die Familie nicht".
Der deutsche Journalist Andreas Bernard hat eine packende Historie der Reproduktionsmedizin verfasst. Den "Ferticheck" sieht er kritisch,
in:
Die Presse v. 20.07.

Für Andreas BERNARD hat der Meinungsumschwung in Sachen Reproduktionsmedizin gegen Mitte der 1990er Jahre stattgefunden. Seit damals sei das "Drama der Unfruchtbarkeit" in den Vordergrund getreten und habe die bis dahin vorherrschende Skepsis überwogen.  

 
       
   

Social Freezing in der Debatte

BERNDT, Christina (2014): Glück auf Eis,
Kinder oder nicht? Um diese Entscheidung aufzuschieben, lassen immer mehr Frauen Eiszellen einfrieren. Kann das Folgen haben wie einst die Anti-Baby-Pille?
in:
Süddeutsche Zeitung v. 19.07.

 
       
   

SEUBERT, Annabelle (2014): "Wichtig ist, unglücklich zu sein".
Ars Vivendi: Der viel beschäftigte Philosoph Wilhelm Schmid erklärt, warum Arbeit nicht alles ist,
in:
TAZ v. 19.07.

 
       
   

MASKOS, Rebecca & Andrea TRUMANN (2014): Diagnose Mensch.
Im Jungle World-Dossier "Die Angst vor der Norm" (25/2014) kritisierte Carsta Langner den Artikel "Das genormte Wunschkind" aus dem Sammelband »The Mamas and the Papas«. Eine Erwiderung,
in:
Freitag Online v. 17.07.

 
   

Jörg Fauser und der deutsche Männerroman

TUSCHICK, Jamal (2014): Rohstoff in der Rohfassung.
Jörg Fauser "Ich bin kein netter Mensch, sondern ein Schriftsteller",
in:
Freitag Online v. 17.07.

WAIBEL, Ambros (2014): Er war der Champ.
Mythos: Gedanken zu einem Autor, der vielen als uncool galt, aber immer Stil hatte - im Leben und in seiner Literatur. Zum 70. Geburtstag von Jörg Fauser,
in:
TAZ v. 16.07.

 
       
   

Social Freezing in der Debatte

FLEISCHHAUER, Jan (2014): Die befreite Frau.
Moderne Fortpflanzungstechnik: Das wird das Verhältnis der Geschlechter revolutionieren: Frauen können ihre unbefruchteten Eizellen einfrieren lassen - und so selbst bestimmen, wann sie Kinder haben wollen. Damit ändert sich auch die Machtbalance in Beziehungen,
in:
Spiegel Online v. 15.07.

ABÉ, Nicola (2014): Gefrorene Zeit.
Essay: Warum das Konservieren von Eizellen Frauen Freiheit verschafft,
in:
Spiegel Nr.29 v. 14.07.

 
       
   

Die Ehe in der Debatte

ROSSBAUER, Maria (2014): "Scheidungskinder werden früher selbstständig".
Knacks: Weil Scheidungskinder angeblich nicht glücklich werden können, bleiben zerstrittene Eltern häufig zusammen. Ein Fehler, meint der Scheidungsforscher Ulrich Schmidt-Denter. Oft ist Trennung die beste Lösung. Für alle,
in:
TAZ v. 12.07.

Scheidungen sind die Ausnahme von der Regel, weshalb sie in den Medien gehypt werden. Überschriften wie "Wir sind nicht unglücklicher", "Ich habe nur gewonnen", "Alle verstehen sich" oder "Kleinfamilie hab ich nie vermisst", mit denen die Porträts von Scheidungskindern betitelt sind, müssen als positive Diskriminierung aufgefasst werden. Durch positive Diskriminierung treten jedoch nur die dahinter stehenden Ängste umso deutlicher hervor...

 
       
   

SCHIPKOWSKI, Katharina (2014): "Süffig und charmant".
Ehrenamt: Seit 1912 bietet das Ledigenheim Rehhoffstraße alleinstehenden Männern ein Zuhause. Die Initiative Rehhoffstraße will das Heim durch einen Rückkauf retten,
in:
TAZ Nord v. 12.07.

 
       
   

MEMARNIA, Susanne (2014): Kita-Pflicht für die Versager.
Fordern: Ab kommendem Kitajahr müssen Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen zwangsweise in die Kita. Andere Wege, Kinder früher in die Kita zu bringen, werden dagegen nur halbherzig beschritten,
in:
TAZ Berlin v. 12.07.

Susanne MEMARNIA berichtet im Berliner Thema über die Stille Revolution im Kindergarten.

 
       
   

ROTHER, Richard (2014): Bau auf, bau auf, bau auf!
Leben: Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) will Wohnungsmangel und steigende Mieten durch mehr und günstigen Neubau bekämpfen. Bündnis mit allen Vertretern aller Beteiligten soll Lösungen finden,
in:
TAZ v. 11.07.

"In dem Buch Demografie und Demokratie von Jens KERSTEN, Claudia NEU und Berthold VOGEL plädieren die Autoren für eine Demographisierung gesellschaftlicher Probleme und damit eine Politik, die angeblich "gesellschaftsschädigenden Bevölkerungsgruppen" die Lasten für eine verfehlte Strukturpolitik aufbürden will. Nicht stark schrumpfende Städte sind aber das Hauptproblem, sondern die Polarisierung und das Nebeneinander zwischen schrumpfenden und wachsenden Städten. Dafür aber ist nicht der Rückgang der Geburten als Hauptursache des demografischen Wandels verantwortlich, sondern eine Wirtschafts- und Stadtpolitik, die diese Entwicklung noch verstärkt hat statt gegenzusteuern:

"Ursache für die Binnenwanderung ist die stark unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Wer einen guten Job finden will oder wer eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren will, muss in die wachsenden Zentren oder Universitätsstädte ziehen. Das führt dort zu einer steigenden Nachfrage nach Wohnraum - was stark steigende Preise bedingt, wenn das Angebot nicht mitwächst. Allenfalls gemildert wird diese Entwicklung nur durch Fernpendler".

Die Politik war dermaßen auf starkes Schrumpfen fixiert, dass gegenteilige Entwicklungen ignoriert und damit erst zum Problem werden konnten. Nun wird der eine Aktionismus durch einen anderen Aktionismus abgelöst. Die Politik hechelt dem jeweiligen Zeitgeist hinterher, statt eine auf Ausgleich abzielende Strukturpolitik zu verfolgen.       

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 10. Juli 2014
 

   
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