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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 15. - 31. Juli 2015

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

 Das Internet hilft Asexuellen beim Austausch über ihre sexuelle Orientierung

"Laut einer Studie von SimiliarWeb von 2014, spielten sich 12,5 Prozent des gesamten Internettraffics in Deutschland auf Sex-Seiten ab. Da erscheint es fast unglaublich, dass es Menschen gibt, denen Sex egal ist, die gar kein Verlangen danach verspüren. Wer dermaßen anders ist, als der Rest der Welt, schreit das nicht gerade laut in sie hinein. Erst dank verschiedener Plattformen im Internet haben Asexuelle anfangen können, sich über ihre sexuelle Orientierung auszutauschen – und die dummen Sprüche, die damit einher gehen."
(Katrin Gottschalk "Liebe ohne Sex", Frankfurter Rundschau v. 03.06.2015)

 
       
       
   
HANDELSBLATT-Wochenendthema: Max & Mustafa.
Wie viel Zuwanderung braucht/verträgt unsere Volkswirtschaft? Flüchtlinge in Deutschland: 75 Fragen, 75 Antworten

DELHAES, Daniel (2015): Der Mensch von draußen.
Der Strom der Flüchtlinge fordert die Gesellschaft heraus. Bund und Länder aber wirken bislang überfordert. Nur ein klares Zuwanderungskonzept kann dafür sorgen, dass am Ende Bürger und Migranten profitieren,
in: Handelsblatt v. 31.07.

 
       
   

Die Entwicklung der Weltbevölkerung in der Debatte

ILLINGER, Patrick (2015): Der volle Planet.
Weltbevölkerung,
in: Süddeutsche Zeitung v. 31.07.

 
       
   
taz-Tagesthema: denn eins ist unsicher: die Rente.
Kapitalfehler: Versicherungskonzerne steigen aus der klassischen privaten Rentenversicherung aus, weil sie sich wegen der Niedrigzinsen nicht mehr lohnt. Damit steht das ganze System auf der Kippe

KRÜGER, Anja (2015): Auslaufmodell Lebensversicherung.
Altersvorsorge: Mit der Hannover Talanx gibt der erste große deutsche Lebensversicherer die traditionelle Lebensversicherung auf. Die Branche will Kunden keine Garantien mehr geben,
in: TAZ v. 30.07.

PONTIUS, Jakob (2015): "Es geht um kurzfristigen Profit".
Der Finanzmathematiker Axel Kleinlein sieht keine Gefahr für die Branche der Versicherer – sondern eine Gefährdung der Kunden,
in: TAZ v. 30.07.

 
       
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Tagesthema: Deutschlands ruhelose Rentner.
Sie reisen, lesen viel, schreiben sich an Hochschulen ein. Einige gründen sogar Unternehmen. Der Alltag alter Menschen hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Viele können dank guter Gesundheit ihr Leben länger genießen. Ist also alles gut für die Generation 65 plus? Ganz so rosarot sieht es dann doch nicht aus

ÖCHSNER, Thomas (2015): Der Reiz der späten Jahre.
Mit 66 fängt es bei vielen tatsächlich erst richtig an. Wie sich das Leben der Älteren ändert,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.07.

KOSTRZEWA, Anne (2015): In alter Frische.
Warum eine Reisekauffrau als Rentnerin eine eigene Firma gegründet hat - und damit auch noch erfolgreich ist,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.07.

 
       
   

Das Renteneintrittsalter und die Erhöhung der Erwerbsquote von Älteren in der Debatte

CREUTZBURG, Dietrich (2015): Die Deutschen arbeiten bis zum Umfallen.
Immer mehr Ältere arbeiten Jahre länger, als sie müssten - trotz der "Rente mit 63". Der Anteil der über 65 Jahre alten Erwerbstätigen hat sich verdoppelt. Meist sind es Selbständige, weniger oft aber auch Leute, die das Geld unbedingt nötig haben,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.07.

 
       
   
ZEIT-Titelthema: Der Fluch der frühen Rente.
Ein Leben lang träumen wir vom wohlverdienten Ruhestand. Dann ist er da - und wir müssen lernen, ohne Kollegen, Pflichten und Visitenkarten auszukommen

AHR, Nadine (2015): Herr Vahl hört auf.
Dossier: Nie zuvor gingen so viele Deutsche in Rente wie heute. Manfred Vahl ist einer von ihnen. Er wohnt in Hamburg, war 49 Jahre bei der Bahn und freut sich auf seinen Ruhestand. Doch der ist anders als erwartet,
in: Die ZEIT Nr.31 v. 30.07.

"Einer von über 800.000 Deutschen im vergangenen Jahr. Es sind so viele wie noch nie zuvor, und es werden immer mehr. Großteils haben sie ihr ganzes Berufsleben in einem einzigen Unternehmen verbracht. Bei ihrer Einstellung haben sie nicht über die beste Work-Life- Balance geredet. Sie kannten das Wort gar nicht. Auch Herr Vahl hat immer viel gearbeitet. Um etwas zu schaffen, um voranzukommen und sich etwas leisten zu können. Die Menschen, die jetzt in Rente gehen, stehen finanziell besser da als alle Rentner- Generationen vor ihnen. Herr Vahl ist Beamter, er wird Pensionär. Auch im Ruhestand wird er genug Geld haben . Die Menschen, die jetzt in Rente gehen, sind auch fitter, sie fühlen sich jünger als frühere Rentner-Generationen",

beschreibt Nadine AHR den Hintergrund der Story. Es gibt viele Bücher über den Ruhestand, aber ausgerechnet das Buch In Rente von Wolfgang PROSINGER, einem Journalisten, der den neuen neoliberalen Mainstream in Sachen Ruhestand beschreibt und der angeblich die Wahrheit über den letzten Lebensabschnitt verkündet, wird hervorgehoben.

Tatsächlich gibt es diese Menschen, für die der Ruhestand ein Einschnitt ist, weil der Betrieb für sie das Leben ist. Für diejenigen jedoch, die die neue Unternehmenskultur des flexiblen Kapitalismus kennen und die auch jenseits der Erwerbsarbeit sinnvolle Tätigkeiten gefunden haben, ist der Ruhestand kein Einschnitt, dessen Unstrukturiertheit Sorge bereitet, sondern eine Möglichkeit dem Leben bessere Seiten abzugewinnen.

Natürlich darf in solch einem neoliberalen Mainstream-Artikel auch nicht der Frührentner fehlen, der mit 65 stirbt, wo doch im Schlager danach erst das Leben so richtig beginnt...

Und weil der Sozialstaat umgebaut wird, ist zudem mehr ehrenamtliches Engagement erforderlich. Dies wird jedoch als individueller Gewinn vermarktet: wegen der Kontakte und der Gesundheit wird es getan und nicht weil es den Sozialstaat entlastet:

"Er würde auch gerne bei der Armentafel Essen austeilen. »Weil ich dann wieder mehr mit Menschen unterschiedlichen Alters zu tun hätte«, sagt er. Aber auch, weil er wieder eine Aufgabe haben will. Herr Vahl möchte noch etwas schaffen, nicht für Geld, sondern für andere. Und dabei für sich selbst".

Der Soziologe Stephan LESSENICH u.a. beschreiben dieses privilegierte Mittelschicht-Leben im Ruhestand, das AHR im Artikel zeichnet, im Buch Leben im Ruhestand als neues gesellschaftliches Leitbild des produktiven Alters, das an die Stelle des traditionellen Ruhestandes getreten ist.

NIEJAHR, Elisabeth & Kolja RUDZIO (2015): Und jetzt?
Wer nicht mehr arbeitet, ist seine Pflichten los. Das kann zum Problem werden. Wie man es im Ruhestand schafft, der Langeweile und der Einsamkeit zu entkommen,
in: Die ZEIT Nr.31 v. 30.07.

 
       
   

Die globalisierte Dienstleistungsgesellschaft in der Debatte

MÄRZ, Ursula (2015): Kämpft für eure Putzfrauen!
Der Feminismus sollte sich endlich mit sozialer Ungleichheit befassen statt ewig mit dem "kleinen Unterschied" zwischen den Geschlechtern. Über die Folgen eines Klassikers von Alice Schwarzer, der vor vierzig Jahren erschien,
in: Die ZEIT Nr.31 v. 30.07.

 
       
   
FRANKFURTER RUNDSCHAU-Tagesthema: Fit, aktiv, einflussreich.
Die Generation 65 plus ist so gesund wie nie zuvor, bildungshungrig und mobil, politisch entscheidend. Doch nicht alle Rentnerinnen und Rentner teilen dieses Glück

DOEMENS, Karl (2015): ...und dann Sprachen lernen.
Wer heutzutage in Rente geht, denkt oft nicht zuerst an den Ruhestand,
in: Frankfurter Rundschau v. 30.07.

ARNTZ, Jochen (2015): Die Zielgruppe der Politik.
Parteien wissen um die Macht der Senioren,
in: Frankfurter Rundschau v. 30.07.

Die Parteien wissen um die Ohnmacht der Senioren, wäre die richtige Schlagzeile, denn keine Altersgruppe ist so heterogen wie die über 65Jährigen. Deshalb machen die Parteien zwar vor den Wahlen jede Menge Versprechungen, die sie dann nach der Wahl schnell vergessen. So hat z.B. Rot-Grün zwar den demografischen Faktor wieder abgeschafft, jedoch nur, um einen Nachhaltigkeitsfaktor einzuführen, dessen Auswirkungen noch gravierender sind...

"Und es ist sicher kein Zufall, dass man in einem demografisch und demokratiepraktisch derart verfassten Land immer noch lange auf einen Kindergartenplatz warten muss",

erzählt uns Jochen ARNTZ. Es wäre jedoch falsch dafür die Alten verantwortlich zu machen, statt die Mütterkriege um Hausfrauenehe contra berufstätige Mütter.  

DOEMENS, Karl (2015): Neu denken über das Alter.
Opas Ohrensessel ist ein Bild von gestern. Die Rentner von heute sind voller Tatendrang. Das könnte die Gesellschaft viel stärker nutzen,
in: Frankfurter Rundschau v. 30.07.

 
       
   

Das Renteneintrittsalter und die Erhöhung der Erwerbsquote von Älteren in der Debatte

KAMANN, Matthias (2015): Die jungen Alten.
Die Erwerbstätigkeit bei Senioren steigt. Viele pflegen aufopferungsvoll Angehörige zu Hause. Frauen aber droht Einsamkeit im demografischen Wandel,
in: Welt v. 30.07.

 
       
   

Die Geschichte der Popmusik in der Debatte

KRUG, Uli (2015): Ein Wutausbruch aus dem Untergrund.
JW-Serie (2): Zuerst kam der Bebop, eine Revolte des Stils gegen Rassentrennung und Ödnis. Dann machten die Mods eine noch explosivere Entdeckung: den Blues,
in: Jungle World Nr.31 v. 30.07.

 
       
   
Pressekonferenz "Die Generation 65 + in Deutschland" des Statistischen Bundesamts

DESTATIS (2015): Erwerbstätigkeit älterer Menschen nimmt zu,
in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes v. 29.07.

 
       
   

DORBRITZ, Jürgen & Gabriele VOGT (2015): Rasanter demografischer Wandel – Deutschland und Japan im Vergleich,
in: Bevölkerungsforschung Aktuell Nr. 4 v. 28.07.

Das Single-Dasein in Japan

 
       
   

WIECHMANN, Thorsten (2015): Das Schrumpfen akzeptieren.
Europas Städte im demografischen Wandel,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.31-32 v. 27.07.

"Ein einheitliches Begriffsverständnis darf (...) nicht vorausgesetzt werden. In einem weiten Sinne wird jede Form der Veränderung der Bevölkerung eines Gebietes als demografischer Wandel tituliert. Der gegenwärtig diskutierte Wandel wird jedoch primär von zwei Triebkräften bestimmt: erstens vom dauerhaften Absinken der Geburtenrate unter das gesellschaftliche Reproduktionsniveau sowie zweitens vom anhaltenden Anstieg der Lebenserwartung. Mitunter wird aber auch die Veränderung von Haushaltsgrößen und -strukturen, die Veränderung von Lebensstilen sowie der steigende Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund unter dem Begriff des demografischen Wandels subsumiert",

erklärt uns Thorsten WIECHMANN. Man wundert sich, dass ausgerechnet die Migration, die seit Jahrzehnten die Städte prägt, nicht als "Triebkraft" des demografischen Wandels hervorgehoben wird. Der Politikwissenschaftler Christian RADEMACHER spricht deshalb vom demografischen Wandel als Ideologie. Wer das Schrumpfen zum Hauptproblem macht, der muss offenbar von Zuwanderung schweigen!

Dazu passt, dass die Daten sich auf die Jahre 1990 bis 2010 beziehen, während die gegenwärtige Entwicklung ausgeblendet wird. Es geht auch nicht um Städte (100.000 und mehr Einwohner) wie der Titel suggeriert, sondern lediglich um Gemeinden ab 5.000 Einwohner. Selbst im betrachteten Zeitraum dürfte es erstaunen, dass Schrumpfung kein Problem ist, das innerhalb von Europa in erster Linie ein deutsches Problem ist. Die Türkei, die uns gerne als "virile" Bevölkerung beschrieben wird, hatte prozentual gesehen einen annähernd gleichen schrumpfenden Gemeindeanteil wie Deutschland (22 % im Vergleich zu 23 %). Die meisten schrumpfenden Gemeinden hatte Ungarn (51 %) und Polen (32 %). Selbst wenn man die vom Schrumpfen betroffenen Einwohnerzahlen nimmt, liegt Ungarn (66 %) und Polen (36 %) vor Deutschland (25 %) und Italien (ebenfalls 25 %).

Davon abgesehen ist die Kategorisierung in Gemeindetypen fragwürdig. Bedeutet Schrumpfung in der ländlichen Türkei nicht etwas ganz anderes als im städtischen Deutschland? Suggeriert die Einteilung nicht Vergleichbarkeit wo keine vorhanden ist? Der Politikwissenschaftler Christian RADEMACHER hat bereits für Deutschland deutlich gemacht, dass die Typen der privaten, neoliberalen Bertelsmann-Stiftung fragwürdig sind, weil sie intransparent sind. Um wie viel fragwürdiger sind solche Typen, wenn sie im europäischen Rahmen verwendet werden? 

 
       
   

Stephan Lessenich in der Debatte

LESSENICH, Stephan (2015): Mexikaner Europas.
Die Vorbilder der "Dr. Schäuble"-Strategie und warum sie einen neuen Kolonialismus etabliert,
in: Süddeutsche Zeitung v. 27.07.

 
       
   

Das Elterngeld in der Debatte

FRITZEN, Florentine (2015): Die starken Freunde des Elterngelds.
Gerät nach der "Herdprämie" auch der Liebling der deutschen Politik ins Visier? Da sei Karlsruhe vor,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.07.

 
       
   

Das Betreuungsgeld in der Debatte

BOLLMANN, Ralph (2015): Betreutes Bezahlen.
Für das Betreuungsgeld sind die Länder zuständig. Das Geld dafür wollen sie trotzdem vom Bund. Welch ein Irrsinn,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.07.

 
       
   

Das Single-Dasein in den USA

REHFELD, Nina (2015): Das Weibchen von New York.
Eine Journalistin hat unter den Superreichen an der Upper East Side gelebt - und schildert deren Frauen in einem Buch als Luxusprimaten, die heftig um ihren Rang buhlen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.07.

 
       
   

Das Single-Dasein in Schweden

DEININGER, Roman (2015): Ewiges Bullerbü.
Alle lieben die tollen Schweden, die Weltmeister in Wohlstand, Glück und vor allem: Gleichberechtigung. Aber immer progressiv sein zu müssen - das ist manchmal ganz schön anstrengend,
in: Süddeutsche Zeitung v. 25.07.

 
       
   

Das Betreuungsgeld in der Debatte

TUTT, Cordula (2015): "Wir wollen in Deutschland mehr Kinder".
Annegret Kramp-Karrenbauer: Die Saar-Ministerpräsidentin zum Streit ums Betreuungsgeld und zu dem Familienbild ihrer Unions-Partei,
in: Wirtschaftswoche Nr.31 v. 24.07.

Annegret KRAMP-KARRENBAUER verteidigt das Betreuungsgeld, plädiert für ein Familiensplitting und ist gegen das volle Adoptionsrecht für  gleichgeschlechtliche Paare. Alleinerziehende kommen dagegen lediglich als SozialhilfeempfängerInnen in den Blick.

 
       
   

Die Geschichte der Popmusik in der Debatte

KRUG, Uli (2015): Hauptsache, du siehst gut aus.
JW-Serie (1): Die Mods stellten Stil über Schichtzugehörigkeit, machten die Moderne zur Mode und ließen die Vergangenheit hinter sich,
in: Jungle World Nr.30 v. 23.07.

In Zeiten der neuen Klassengesellschaft erinnert Uli KRUG an das Swinging London der Mods, also an jene Zeit, in der unser Individualisierungsglaube entstand:

"erste Jugendkultur, die als solche bezeichnet werden kann, weil in ihr generationelle Zugehörigkeit und musikalisch-modischer Habitus den individuellen Lebensstil wohl zum ersten Mal in der westlichen Sozialgeschichte mehr bestimmten als die Zugehörigkeit zu ­einer bestimmten sozialen Schicht oder ethnischen Gruppe."

Inzwischen überwiegt das hässliche Gesicht dieses Individualisierungsversprechens: Neoliberalismus und Hartz sind lediglich die Kehrseite des Pop. Stil mündete in Distinktion und neues Bürgertum sowie dessen Zwillingsbruder: die Unterschicht.

Die Mods waren Bestandteil der Konsumgesellschaft, während die Gesetze des Sozialstaats ausgeblendet blieben...

 
       
   

Die Ehe in der Debatte

DESTATIS (2015): 2,1 % weniger Ehescheidungen im Jahr 2014,
in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes v. 23.07.

BIB (2015): Immer weniger Menschen trauen sich ein zweites Mal.
Grafik des Monats,
in: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung v. 22.07.

 
       
   

Das Online-Dating in der Debatte

GREEN, Anna (2015): Eat Pussy, Not Pork,
in: Vice Online v. 22.07.

"Dass Veganer sich gern mit Ihresgleichen paaren, ist keine Seltenheit. So habe ich mich nicht nur auf Tinder schon das ein oder andere Mal über die Erfolgsquote der »Vegans only« Strategie gewundert — es gibt inzwischen Dating-Seiten, Blind Dating Events und auch Facebook-Gruppen für die veganen Singles dieser Welt, berichtet Anne GREEN. Im Mittelpunkt des Artikels stehen jedoch die Vorstellungen von Veganern über Partnerschaften mit Nicht-Veganern.

 
       
   
taz-Schwerpunkt: Und wer betreut jetzt die CSU?
Verlierer: Erst wird die Maut gestoppt, jetzt verbietet Karlsruhe auch noch das bundesweite Betreuungsgeld: Seehofers gescheitertes Lieblingsprojekt

SCHMOLLACK, Simone (2015): Nur in Bayern mit Mutti allein.
Reaktionen: SPD und Opposition begrüßen das Urteil. Bayern kündigt an, das Betreuungsgeld weiter zu zahlen. Nun entbrennt ein Streit, was mit dem Geld künftig passieren soll,
in: TAZ v. 22.07.

Das Betreuungsgeld in der Debatte

SCHMOLLACK, Simone (2015): Jetzt muss der Kitaausbau kommen.
Kommentar zum gekippten Betreuungsgeld,
in: TAZ v. 22.07.

 
       
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Tagesthema: Karlsruhe kippt Betreuungsgeld.
Sie wurde als Herdprämie geschmäht, doch von Hunderttausenden Familien in Anspruch genommen. Nun hat das Bundesverfassungsgericht die umstrittene Sozialleistung als grundgesetzwidrig verworfen. Der Streit ist damit noch nicht beendet. Die CSU will den Zuschuss retten. Und viele Eltern fragen sich: Für wen gibt es noch Geld?

JANISCH, Wolfgang (2015): Auch Verlierer haben Glück.
Die CSU setzt sich beim Betreuungsgeld zwar nicht durch. Trotzdem könnte sie sich eigentlich freuen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 22.07.

HEIDENREICH, Ulrike (2015): Schluss, aus, vorbei?
Wie sich das Urteil des Verfassungsgerichts auf Familien mit kleinen Kindern auswirkt,
in: Süddeutsche Zeitung v. 22.07.

 
       
   

Das Betreuungsgeld in der Debatte

SIEMS, Dorothea (2015): Der Ruin der Familienhilfen.
Kommentar,
in: Welt v. 22.07.

ALEXANDER,  Robin (2015): Das Betreuungsgeld ist gefloppt - außer bei den Wählern.
Nach dem Nein durchs Verfassungsgericht sieht die Union wie ein Verlierer aus. An der Wahlurne hat die "Herdprämie" aber nicht geschadet,
in: Welt v. 22.07.

MENKENS, Sabine (2015): Manuela Schwesig, die strahlende Verliererin.
Für die Familienministerin war die formale Niederlage in Karlsruhe ein Sieg. Sie hat das Betreuungsgeld bekämpft,
in: Welt v. 22.07.

GÖBEL, Heike (2015): Familienpolitische Ideale.
Kommentar,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.07.

CASPARI, Lisa (2015): Wer finanziert die Wahlfreiheit?
Union und SPD zanken übers Betreuungsgeld: Die Familienministerin darf das frei gewordene Geld nicht behalten. Und Horst Seehofer darf es nicht einfach selbst auszahlen,
in: ZEIT Online v. 22.07.

 
       
   
FRANKFURTER RUNDSCHAU-Tagesthema: Wohin mit dem Betreuungsgeld?
900 Millionen Euro = 27000 Erzieherinnen

SIEVERS, Markus (2015): Was tun mit den Millionen?
Nach dem Urteil zum Betreuungsgeld werden im Bundeshaushalt hunderte Millionen Euro frei. Was plant die Regierung mit dem Geld?
in: Frankfurter Rundschau v. 22.07.

 
       
   

Das Betreuungsgeld in der Debatte

PANY, Thomas (2015): Bundesverfassungsgericht kippt Betreuungsgeld.
Voraussetzungen für eine Gesetzgebungskompetenz des Bundes sind nicht erfüllt. Auch die "Wahlfreiheit" ist dafür ein unzureichendes Argument,
in: Telepolis v. 21.07.

SADIGH, Parvin (2015): Die Kein-Kind-Politik.
Karlsruhe kippt das Betreuungsgeld. Vielleicht hört nun auch das Gezerre an den Müttern auf. Denn das hat vor allem ein Ergebnis: weniger Kinder,
in: ZEIT Online v. 21.07.

 
       
   
FRANKFURTER RUNDSCHAU-Tagesthema: Für die Tonne?
Das Betreuungsgeld sorgt seit Jahren für Ärger - nicht nur in der Politik. Heute entscheidet das Verfassungsgericht, ob es abgeschafft wird

KNAPP, Ursula (2015): Herdprämie droht das Aus.
Das BVerfG entscheidet heute über das Betreuungsgeld. Während das Gesetz vor allem aus Sicht der Emanzipation und der frühkindlichen Förderung in die Kritik geraten ist, geht es in Karlsruhe darum, ob der Bund solche Gesetze erlassen darf,
in: Frankfurter Rundschau v. 21.07.

 
       
   
DER BÜRGER IM STAAT-Thema: Alter(n)

PRANTL, Heribert (2015): Zeitenwende: Das Altern als Glücksfall für die Gesellschaft.
Ein neuer Gesellschaftsvertrag,
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

HRADIL, Stefan (2015): Die Alterung der Bevölkerung.
Die demographische Entwicklung in Deutschland,
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

SCHMIDT, Manfred G. (2015): Auf dem Weg in die Gerontokratie?
Alter und Politik,
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

VOGEL, Claudia & Sonja NOWOSSADECK (2015): Aktives Alter(n): Freiwilliges Engagement im Alter.
Freiwilliges Engagement - eine Norm für gelingendes Altern?
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

BÖRSCH-SUPAN, Axel (2015): Armut im Alter.
Altersarmut wirksam verhindern,
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

SCHMITZ, Jutta (2015): Lust oder Frust? - Erwerbstätigkeit im Rentenalter im Kontext aktueller Deutungen.
Erwerbsarbeit im Rentenalter,
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

HEINZE, Rolf G. (2015): Wohn- und Lebensformen im Alter: Selbständigkeit erhalten, Integration fördern.
Daheim statt Heim!
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

WURM, Susanne & Anke-Christine SAß (2015): Gesundes Leben im Alter - geht mit dem Alter alles nur bergab?
Gesundheit und Krankheit im Alter,
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

KLIE, Thomas (2015): Wege in eine sorgende Gesellschaft?
Quo vadis Pflege?
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

KÖKGIRANK, Gürcan & Anna-Lena KÖKGIRANK (2015): Älterwerden in der Fremde.
Altwerden in einem fremden Land,
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

SCHRUPP, Antje (2015): "Methusalems Mütter" - Vom Feminismus und der Frauenbewegung lernen.
Das kreative Potenzial des Feminismus,
in: Der Bürger im Staat, Heft 2-3

 
       
   

Das Betreuungsgeld in der Debatte

HAERDER, Max & Konrad FISCHER (2015): Die 800-Millionen-Euro-Frage.
Familienpolitik: Das Verfassungsgericht könnte das Betreuungsgeld kippen. Das ist nicht nur in Bayern beliebt. Daher ist Streit ums Geld nach dem Urteil garantiert,
in: Wirtschaftswoche Nr.30 v. 17.07.

 
       
   

Der Fachkräftemangel in der Debatte

GIERSBERG, Georg (2015): Die richtige Arbeit ist schwer zu finden.
Noch nie waren so viele Menschen in Deutschland beschäftigt wie heute. Dennoch suchen andere verzweifelt eine Stelle, weil sie arbeitslos oder mit ihrer Arbeit unzufrieden sind,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.07.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 14. Juli 2015
 

   
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