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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 11. - 19. Juni

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Der langfristige Wandel partnerschaftlicher Lebensformen im Spiegel des Mikrozensus

"Entgegen weit verbreiteten Auffassungen kann ein genereller Trend zur Abkehr von festen, verbindlichen partnerschaftlichen Beziehungen nicht festgestellt werden. Ein Vergleich der Lebensverläufe verschiedener Kohorten zeigt aber, dass partnerschaftliche Bindungen zunehmend später und bis zum mittleren Erwachsenenalter auch seltener eingegangen werden. Im höheren Alter nimmt hingegen der Anteil derer, die in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft leben, zu, was vor allem auf die Veränderung der Alters- und Geschlechterstruktur der älteren Bevölkerung zurückzuführen ist."
(Andrea Lengerer & Thomas Klein in der Zeitschrift "Wirtschaft und Statistik", April 2007, S.433)

 
       
       
   
taz -Dossier zur Pflege in Deutschland.
Wohin mit Mama und Papa?
 
       
   
  • DESTATIS (2007): Jedes siebte Kind unter 6 Jahren wird ganztags betreut,
    in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamt v. 19.06.

 
       
   
  • WIRTSCHAFTSWOCHE-Serie: Wie wir aus der Demografie-Falle kommen

    • FISCHER, Malte/HAACKE, Eva/KUTTER, Susanne/WELP, Cornelius (2007): Ungenutzte Potenziale.
      Teil 1: Alt und arm - ist das Deutschlands Schicksal in wenigen Jahrzehnten, wie Wissenschaftler vorhersagen? Nicht zwangsläufig. Die demografische Krise lässt sich verhindern - mit den richtigen Maßnahmen. Und dem nötigen Mut,
      in: Wirtschaftswoche Nr.25 v. 18.06.

    • FISCHER, Malte & Eva HAACKE (2007): "Eine Art Kulturschock".
      Franz-Xaver Kaufmann und Thomas Straubhaar über die Chancen der Deutschen, der demographischen Falle zu entkommen,
      in: Wirtschaftswoche Nr.25 v. 18.06.

 
       
   
  • ROßBACH, Henrike (2007): Besser Gutschein statt Geldschein,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.06.

ROßBACH sieht die Interessen der Betreiber privater Kinderbetreuungseinrichtungen am ehesten durch das wettbewerbsfreundliche Gutscheinsystem gesichert.
 
       
     
       
     
       
   
  • WENZEL, Uwe Justus (2007): Von vergangenen und gegenwärtigen Charakteren.
    Ein Kapitel aus der Psychopathologie des Alltagslebens,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.06.

Anlässlich einer Tagung im Potsdamer Einstein-Forum zum Thema Die Zukunft des Charakters gibt WENZEL einen Überblick über die neuere Charakterforschung:

"In der Archäologie der Spätmoderne, in der Gegenwartsdiagnostik also, wird indes mit grosser Lust nach ebensolchen Verkörperungen des Zeitgeistes, nach sozusagen charakteristischen Charakteren gefahndet, nach Leitfossilien in den Sedimenten des kollektiven Seelenlebens. «Sozialisationstyp» hiess das Gesuchte im pädagogisch- psychologischen Jargon der späten siebziger und der achtziger Jahre, und der damals entdeckte neue Sozialisationstyp («NST») war der narzisstische. (...).
Inzwischen gräbt die Populärpsychologie allwöchentlich neue «Typen» aus. Wie eigentlich alle ihre Vorgänger umreissen sie weniger Persönlichkeiten als vielmehr Persönlichkeitsstörungen."

Mit Richard SENNETT beklagt WENZEL die Korrosion des Charakters:

"Angenommen, die Korrosion schreite fort: Bleibt vom Charakter dann gar nichts mehr übrig als seine Störungen? Vielleicht doch. Es zeichnet sich, als Gestalt, die aus der Not der drohenden Charakterlosigkeit die Tugend der Agilität macht, ein weiteres Selbst ab. Der Soziologe Ulrich Bröckling hat es «Das unternehmerische Selbst» (Suhrkamp 2007) getauft.  Es ist in vielem mit Sennetts allseits «flexiblem Menschen» verwandt. Allerdings handelt es sich nicht um ein empirisch beobachtbares Wesen, sondern um so etwas wie ein Programm zur Mobilisierung von subjektiven Energien. (...). Bröckling hat die «Beschwörung von Selbstverantwortung, Kreativität, Eigeninitiative, Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit» im Ohr - eine «Aktivierungsrhetorik», die sich nicht nur an Manager richtet, sondern bizarrerweise genauso an Langzeitarbeitslose und Sonderschüler. - Beim unternehmerischen Selbst, dem neuesten (und doch schon alten) Leitfossil der Gegenwart, haben wir es aller Wahrscheinlichkeit nach also doch nur mehr mit der Parodie eines Charakters zu tun."

 
       
   
  • TAGESSPIEGEL (2007): Der Trottel-Paragraph.
    Dokumentation anlässlich 50 Jahre Gleichstellungsgesetz,
    in: Tagesspiegel v. 17.06.

 
       
   

OCHS, Birgit (2007): Die Renaissance der Städte.
Lange Wege, trostlose Viertel, öde Zentren - Europa will den Fehlern der Nachkriegsstadtplanung ein Ende setzen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.06.

Die Renaissance der Städte ist gemäß Hartmut HÄUßERMANN durch die Generation Ally eingeleitet worden. Doppel-Karriere-Paare lösen eine neue Welle der Gentrifizierung aus. Diese Entwicklung wurde von Monika ALISCH bereits im Jahr 1993 in ihrem Buch Frauen und Gentrification prognostiziert. Den Wandel von der Suburbanisierung zur "Family-Gentrification" (ALISCH) erklärt OCHS folgendermaßen:

"Ein Mann (Ernährer) zieht mit Frau (Hüterin) und zwei Kindern ins Häuschen, und das liegt im Umland. Dort sind die Grundstückspreise niedrig und die Gärten groß. Die Familie besitzt zwei Autos, damit er zur Arbeit und sie zum Einkaufen und dei Kinder kutschieren kann. Doch seit sich das Bildungsniveau der Frauen extrem verbessert hat, sie beruflich vorankommen, gleichzeitig Jobs ebenso wie familiäre Bindungen unsicher werden, hat das Modell weitgehend ausgedient. Nun heißt es für die Frauen, Beruf, Familie und Haushalt zu vereinbaren. »Ein Balanceakt, der auf dem Land schiwierig ist«, wie Häußermann es formuliert.
             Besser geht es in der Stadt, am allerbesten vielleicht in jenen Gründerzeitquartieren, wo neben Schule, Kindergarten und Sportverein auch noch Kneipen, Bäcker, Metzger, Biosupermarkt, Buchladen und Boutiquen existieren. Wer sich dort eine Wohnung leisten kann, hat einen Teil der täglichen Anlaufstationen in nächster Nähe."

Auf single-generation.de wurde diese Entwicklung im Anschluss an Monika ALISCH bereits um die Jahrtausendwende für Deutschland prognostiziert. Im Glossar, in einer kommentierten Bibliografie zur Gentrificationsforschung und einem Thema zur Dienstleistungsmetropole Frankfurt wurden diese Aspekte bereits frühzeitig beschrieben. In der öffentlichen Debatte wurden diese Entwicklungen lange verschwiegen, weil sie nicht zum Bild der Single-Gesellschaft passten. Die traditionelle Stadtforschung, für die der 68er Hartmut HÄUßERMANN steht, interessierte sich lieber für historische Phänomene, die für die Zukunft keine Bedeutung haben werden. Erst als die Entwicklungen nicht mehr zu leugnen waren, hat auch der 68er HÄUßERMANN das Phänomen der Family-Gentrification öffentlich vertreten.

Im Buch Die Single-Lüge werden im Kapitel Die Ökonomisierung des Sozialen jene Tendenzen beschrieben, die eine Renaissance der Städte eingeleitet haben.

 
       
   

GERMIS, Carsten (2007): Pflegerin gesucht - rund um die Uhr für 1000 Euro.
Mehr als 60.000 Osteuropäerinnen betreuen die Alten in Deutschland - illegal. Doch ohne sie wäre das Pflegesystem längst zusammengebrochen. Legal kann sich kaum eine Familie die Pflege leisten,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.06.

 
       
   

GELINSKY, Katja (2007): Umschwulung zum Ehemann.
In Amerika wollen religiöse Gruppen homosexuellen Männern helfen, ihre Neigung zu überwinden. Mit dubiosem Erfolg,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.06.

 
       
     
       
     
       
   
Die FR beginnt eine Sommer-Serie über die Jugend. Der Schriftsteller Georg KLEIN macht den Anfang.
 
     
       
     
       
   

SZENT-IVANYI, Timo (2007): Ulla Schmidts Pflegereform wackelt.
Widerstand aus der SPD-Fraktionsspitze gegen Kernelemente des Konzepts / Ministerin vergleicht geplante Beitragsanhebung mit Kosten für ein Kännchen Kaffee,
in: Berliner Zeitung v. 14.06.

ZYLKA, Regine (2007): Die Peanuts der Ulla Schmidt,
in: Berliner Zeitung v. 14.06.

 
       
     
       
     
       
   
  • DESTATIS (2007): 31.400 Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2007,
    in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamt v. 12.06.

 
       
     
       
   
SPIEGEL -Titelgeschichte: Die Alpha-Mädchen.
Wie eine neue Generation von Frauen die Männer überholt
 
       
     
       
   

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Zu den News vom   01. -  10. Juni 2007

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

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