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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
     
       
     
       
       
   

News vom 16. - 31. März 2002

 
       
     
       
   
  • STOSCH, Simone von (2002): Kanzler, Kinder, Kandidat.
    Die Kluft zwischen den Parteien ist schmal, die zwischen Anspruch und Praxis groß,
    in: Tagesspiegel v. 31.03.

 
       
     
       
   
  • KIRCHHOF, Paul (2002): Auslaufmodell Familie?
    Eltern und Kinder werden von der Gesellschaft finanziell benachteiligt. Im Wahlkampf wetteifern die Parteien jetzt mit Versprechungen - was ist davon zu halten?
    in: Welt am Sonntag v. 31.03.

 
       
   
  • DÜRR, Tobias (2002): Helmut Kohl und die Capri-Fischer oder: Sehnsucht nach der Mitte.
    Überlegungen zum Parteienstreit um deinen strategischen Begriff,
    in: Frankfurter Rundschau v. 30.03.

 
       
   
  • SALAMANDER, Rachel (2002): Über Frau und die Welt.
    Auf Einladung der "Literarischen Welt" trafen sich erstmals Susan Sontag und Alice Schwarzer,
    in: Welt v. 30.03.

 
       
     
       
   
  • Das Single-Dasein in Österreich

    • MEINHART, Edith & Adelheid WÖLFL (2002): Streit ums soziale Erbe.
      Die Initiatoren des nun startenden Volksbegehrens machen sich Sorgen um den österreichischen Sozialstaat. Will die schwarz-blaue Regierung ihn wirklich demolieren?
      in: Profil Nr.14 v. 30.03.

 
       
     
       
     
       
   
  • DIEDERICHSEN, Diedrich (2002): Ein Alien für alle.
    Nach zwanzig Jahren kommt Steven Spielbergs "E.T." wieder ins Kino. Der nette Außerirdische hat die amerikanische Kulturpsychologie geprägt und wirkt bis in heutige Zuwanderungsdebatten fort,
    in: Die ZEIT Nr.14 v. 27.03.

 
       
   
  • WIRTSCHAFTSWOCHE-Titelgeschichte: "Kind und Karriere"

    • WELP, Cornelius (2002): Das zerbrechliche Glück.
      Immer mehr Frauen und Männer wollen beides zugleich: beruflichen Erfolg und Familienglück. Aber wie lässt sich der Wunsch realisieren?,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.

    • WELP, Cornelius (2002): Väter in der Auszeit: Windelwechselnde Weicheier?,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.

    • WELP, Cornelius (2002): Telearbeit - die Lösung?
      Die modernen Kommunikationsmittel können das Finden der richtigen Balance zwischen Berufs- und Familienleben erleichtern,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.

    • WIWO (2002): Kommentar: Verzicht auf Gewinn.
      Bis zum Abitur dauert es 13 Jahre, bis zum Abschluss des Studiums meist noch einmal fünf. Dann wird ein paar Jahre gearbeitet. Jedoch nur bis das erste Kind kommt,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.

    • SCHWARZ, Christopher (2002): Vaude: Bonbon zum Job.
      "Etwas bleibt immer auf der Strecke“, meint Petra Krautgartner. Die 36-jährige Mutter wollte von Anfang an beides: Kind und Karriere,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.

    • ENGELKEN, Eva (2002): Personalpolitik: Kinder, Kinder.
      Immer mehr Unternehmen entdecken die Familie – zu ihrem eigenen Nutzen.
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.

 
       
   
  • DF (2002): Randnotiz. Höfliche Gesten,
    in: Frankfurter Rundschau v. 26.03.

Der Autor hat am 16.03. die NZZ gelesen. Dort hat Gerhard NEUMANN im Kleinen Glossar des Verschwindens, das Fehlen von Gesten der Höflichkeit beklagt. Während jedoch NEUMANN dazu bis zum Vatermord der Französischen Revolution zurück gegangen ist, führt der Autor den Wandel der Sitten auf die Single-Gesellschaft zurück:

"Mangel an dem, was die Altvorderen einmal mit »Kinderstube« bezeichneten, kann es allein nicht sein. Die Ursachen liegen tiefer. Vermutlich hat es eher mit unserer veränderten Gesellschaft zu tun, in der vorwiegend als Singles lebende Wesen an der Atomisierung des Zusammenlebens arbeiten und vor allem das eigene Fortkommen im Sinn haben. Unsere so genannte »Ellbogengesellschaft«, in der schon im Kindergarten die Startlöcher für die spätere Karriere als Banker, Broker oder Bordellbesitzer gegraben werden, deformiert offenbar nicht nur den Charakter, sondern lässt auch für die kleinen Gesten der Höflichkeit das Totenglöckchen läuten. Jene Gesten gegenseitiger Achtung, die jede Gesellschaft braucht, will sie nicht vor die Hunde gehen und letztlich dort enden, wo man sich eines unschönen Tages mit Waffengewalt an den Beginn der Geschichte zurückkatapultiert."

Wo hat der Autor die Rüpelhaftigkeit beobachtet? Im öffentlichen Nahverkehr natürlich! Jene aber, die in Deutschland zur künftigen Elite gehören werden, lassen sich heute bereits chauffieren. Die Ellenbogengesellschaft ist ein Mythos der Leistungsgesellschaft. Tatsächlich existiert in den oberen Etagen eine geschlossene Gesellschaft, wie der Elitenforscher Michael HARTMANN herausgefunden hat. Es gibt aber auch ganz simple Erklärungen: Die Bevölkerungsdichte hat sich drastisch erhöht in Deutschland. Das Fahrgastaufkommen hat sich seit den 1970er Jahren mindestens verdoppelt. Der Nahverkehr ist dagegen nicht im gleichen Masse gewachsen. Der Alltag von Kindern ist wesentlich verplanter geworden und der Zeittakt hat sich beschleunigt. Stressfaktoren fördern nicht unbedingt die Höflichkeit. Yuppies fahren deshalb lieber im Sportwagen und Ulf POSCHARDT - eine Art Ernst JÜNGER für Sportwagenfahrer - hat für diese stillsitzenden Raser den philosophischen Überbau verfasst, der - wie Julia ENCKE in der SZ vom 27.03. schreibt - zumindest beim Radwechsel nützlich ist:

"Vom Autofenster aus kann der Schleichende den Raser im Stillstand auf dem Seitenstreifen beobachten. Ein Hinterreifen ist geplatzt, doch liegt das Fahrzeug so flach auf, dass kein Wagenheber zwischen Wagen und Straße Platz hat. Und so rollt der Fahrer das beschädigte Hinterrad sorgsam auf ein »mitgeführtes Buch oder einen Aktenordner«, um mehr Bodenfreiheit zu gewinnen."

Prediger der neuen Bescheidenheit - wie der 68er Wolfgang JOOP - fahren auch nicht mit dem ÖPNV zum Shoppen, sondern gehen mal kurz um die Ecke:

"Muss es beim Einkaufen dann doch exklusiv zugehen, statt demokratisiert? «Ich glaube ja, früher wolltest du für dein Geld ins Getümmel, heute willst du Abstand.»"

 
       
   
  • EXPRESS (2002): Single - lingle - ling.
    Fast jeder 2. lebt in Düsseldorf allein,
    in: Express v. 26.03.

Bericht über Singles in Düsseldorf, der sich auf die Focus-Titelgeschichte bezieht. Gemäß der Haushaltsstatistik führen 47,4 % der Düsseldorfer in Privathaushalten einen Einpersonenhaushalt. Nicht jeder 2., sondern nur jeder 3. Düsseldorfer ist deshalb ein Alleinlebender, aber noch lange kein Partnersuchender oder partnerlos. Davon abgesehen sind die größte Gruppe der Alleinlebenden immer noch die allein wohnenden Witwen. Für jene, die auf Partnersuche sind, hat ein Psychotherapeut die übliche Spaßgesellschaft-Diagnose zur Hand:

"Warum klappt‘s bei vielen nicht mit der Partnersuche? Psychotherapeut Dr. Dominik Ruf: »In einer wirtschaftlich attraktiven Stadt wie Düsseldorf siedeln sich Singles gern an. Erstes Ziel: der große Erfolg im Job. Verantwortung für eine Familie oder eine andere Person wird immer mehr nach hinten geschoben. Schließlich haben wir ja eine Spaßgesellschaft.«
            Und wann hört der Spaß auf? Ruf: »Spätestens wenn man plötzlich feststellt, dass man richtig einsam ist. Und dann kommt der enorme Druck, auch in der Partnersuche erfolgreich zu sein. Dafür muss man allerdings Kompromisse machen. Und man muss vor allem auch unter Leute gehen, die etwas geben wollen.«"

 
       
   
  • MONATH, Hans (2002): Vom Gedöns zur Geborgenheit.
    Schröder macht im Familien-Wahlkampf keine finanziellen Zusagen - und stichelt gegen das Frauenbild der Union,
    in: Tagesspiegel v. 26.03.

 
       
   
  • SCHWISCHEI, Gerhard (2002): Gewagte Anregungen für ein neues Solidarsystem.
    Ältere Menschen werden aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Gleichzeitig soll man aber länger arbeiten. Auf der Suche nach Lösungsansätzen,
    in: Salzburger Nachrichten v. 26.03.

 
       
   
  • Das Single-Dasein in Österreich

    • SCHWELLE, Dagmar (2002): Frauensache.
      Sollen Frauen demnächst länger auf die Pension warten müssen? profil prüft die in der jüngsten Debatte vorgebrachten Argumente und Vorurteile auf ihre Stichhaltigkeit,
      in: Profil Nr.13 v. 25.03.

    • HOROWITZ, Nina (2002): Die zweite Geburt.
      In Österreich kommt auf zehn adoptionswillige Paare nur ein zur Adoption freigegebenes Kind. Deshalb führt der Weg zum "eigenen" Kind immer öfter ins Ausland - und mitunter knapp an den Rand der Legalität,
      in: Profil Nr.13 vom 25.03.

    • PROFIL (2002): "Minderwertigkeit kompensieren".
      Der Wiener Psychoanalytiker Helmut Figdar im Interview,
      in: Profil Nr.13 v. 25.03.

 
       
   
  • ENSMINGER, Petra (2002): Was will die SPD in Sachen Familienpolitik unternehmen?
    Petra Ensminger im Gespräch mit Renate Schmidt, stellvertretende Parteivorsitzende der SPD,
    in: Interview am Morgen. Sendung des DeutschlandRadio v. 25.03.

 
       
     
       
   
  • DPA (2002): Viele Singles zu "beschäftigt" für eine Beziehung,
    in: Berliner Morgenpost v. 25.03.

Meldung zur Focus-Titelgeschichte, in der Katrin SACHSE zitiert wird:

"Aus einem als Verschnaufpause geplanten Intermezzo nach einer gescheiterten Liebe entwickele sich häufig eine dauerhafte Lebensform. Fast die Hälfte der Singles bleibe mehr als sechs Jahre allein, manche für immer."

Die Aussage beruht erstens auf Daten des Jahres 1991 und zweitens auf einer Verwechslung von Alleinwohnen und Partnerlosigkeit. Fakten, Fakten, Fakten - nur eben mangelhaft recherchiert!

 
       
   
FOCUS-Titelgeschichte: Familienstand Single.
Millionen Deutsche leben allein - Glück oder Unglück?
 
       
     
       
     
       
     
       
   
  • AMEND, Christoph & Stephan LEBERT (2002): "Ich war ein Held des Kalten Krieges".
    Er hält Joschka Fischer für einen Scharlatan, findet alle Schauspielerinnen hässlich und liebt Blasmusik. Maxim Biller hat ein sehr eigenes Deutschland-Bild. Seine Bilanz,

    in: Tagesspiegel v. 24.03.

 
       
   
  • Das Single-Dasein in der Schweiz

    • NZZ am Sonntag (2002): Die Abtreibungsinitiative der Kwasizabantu.
      Eine Gruppe rigoristischer Christen mit Sitz in Kaltbrunn steckt hinter der Vorlage «Für Mutter und Kind»,
      in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 24.03.

      • Bericht über die Initiative christlicher Abtreibungsgegner in der Schweiz: "Treibende Kraft hinter der Initiative ist die «Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind». Unterstützt wird sie von drei christlichen Gruppen: dem «Betroffenen Spital», den «Christen für die Wahrheit» und «Wahre Liebe wartet». Die personellen Verbindungen zwischen diesen Organisationen sind eng, sie laufen bei Kwasizabantu zusammen, einem «Missionswerk» mit Sitz im sankt-gallischen Kaltbrunn."
 
   
  • SCHMIDT, Renate (2002): Neue Väter braucht das Land.
    Deutsche Familien sind im Notstand. Grund genug für ein neues Rollenverständnis zwischen Männern und Frauen, nicht nur in der Küche,
    in: Welt am Sonntag v. 24.03.

 
       
     
       
     
       
     
       
   
  • BIELICKI, Jan (2002): Aktion Verjüngung.
    Die CSU will offen und großstädtisch werden,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 23.03.

Die Münchner CSU ist in einer existenziellen Krise. Woran merkt man das? An ihrem Versuch nun andere Gruppen als die traditionelle Familie rhetorisch zu integrieren:

"Jünger sollen die Christsozialen künftig aussehen und großstädtischer, ja: »Metropolencharakter« (Singhammer) sollen sie annehmen, nicht nur auf Familien setzen, sondern auch auf Singles, EU-Ausländer, sogar auf Schwule zugehen."

 
       
     
       
     
       
   
  • URICH, Karin (2002): Bei der Entscheidung zwischen Beruf und Familie bleibt der Kinderwunsch häufig auf der Strecke.
    Serie Bevölkerungsentwicklung: Forscher sehen die Politiker in der Pflicht, die Rahmenbedingungen für Paare mit Nachwuchs künftig weiter zu verbessern,
    in: Mannheimer Morgen v. 21.03.

Karin URICH stellt Christine und Frank als typisches kinderloses Paar in Deutschland vor. Die beiden sind DINKs (double income, no kids), Anfang 30, erst kurz in ihrem jetzigen Beruf (er als Lehrer, sie als kaufmännische Angestellte), haben einen langen Bildungsweg hinter sich (zweiter Bildungsweg, Umschulungen usw.) und gerade ein Haus gekauft. Das Fallbeispiel wird von URICH mit den Motiven und Merkmalen verglichen, die Jürgen DORBRITZ für Kinderlose typisch hält. URICH beruft sich bei ihrer Datenpräsentation auf die jüngste Studie des Bevölkerungswissenschaftler. So neu können diese jedoch nicht sein, denn die Daten sind nicht entsprechend den BIB-Mitteilungen vom 09.03.2001 nach unten korrigiert. Die DINKs sind zwar jene, die von Familienrhetorikern gerne als Kinderlose par Excellence präsentiert werden, weil ihr Neidpotenzial besonders hoch ist, aber:

"Am häufigsten entscheiden sich die Frauen gegen Kinder, die allein leben und keinen festen Partner haben.
Eine weitere große Gruppe kinderloser Frauen verfügt über ein geringes Einkommen und sieht deshalb keine Chance, sowohl ein Kind als auch den gewünschten Lebensstandard zu finanzieren."

 
       
   
  • TITTEL, Cornelius (2002): Ein Kenner der Materie.
    Philosophie ohne Rückspiegel: Wo Ulf Poschardt ist, ist immer vorne - folgerichtig räsoniert er in einem neuen Merve-Bändchen "Über Sportwagen". Seit er bei der "Welt am Sonntag" leitartikelt, scheint er zwar ein wenig von der richtigen Spur abgekommen. Aber wer sollte ihn schon überholen?
    in: TAZ v. 21.03.

Sighard Neckel - Lebensstile in der Neidgesellschaft
 
       
   
  • Die Haushaltsroboterisierung in der Debatte

KLOSE, Rainer (2002): Selbst ist der Sauger.
Der erste vollautomatische Staubsauger der Welt arbeitet sich geschickt durch die Wohnung und reinigt sie ohne menschliches Zutun,
in: Facts Nr.12 v. 21.03.

Rechtzeitig zur neuesten Staubsaugerrevolution in der Schweiz hat Christoph GLAUSER mit Einfach blitzsauber eine Geschichte des Staubsaugers vorgelegt (Orell Füssli Verlag, 2001), in der auch die sozial- und kulturgeschichtlichen Dimensionen des Staubsaugers nicht fehlt:

"So schildert Glauser etwa den Widerstand, auf den der Apparat anfänglich im Kreise der Dienstmädchen traf, und den Triumphzug, den er im Gefolge der Rationalisierung und Mechanisierung der privaten Haushalte antrat." (NZZ 16.03.2002)

Inwieweit diese neueste Haushaltstechnisierung in Konkurrenz zu den Haushaltshilfen tritt, das wird die Zukunft zeigen.

 
       
   
  • Das Single-Dasein in der Schweiz

    • MERLI, Nina & Sabine RINDLISBACHER (2002): Müde Massen.
      Partys, Stress, Ablenkung – wir haben verlernt, richtig zu schlafen. In der Schweiz leiden 1,75 Millionen Menschen unter Schlafstörungen,
      in: Facts Nr.12 v. 21.03.

 
       
     
       
     
       
   
  • Angelika Krebs - Arbeit und Liebe

    • SCHRAMME, Thomas (2002): Lohn statt Luft und Liebe.
      Angelika Krebs argumentiert für die ökonomische Aufwertung der Familienarbeit,
      in: Frankfurter Rundschau v. 20.03.

 
       
     
       
     
       
   
  • BAUMLISBERGER, Bettina & Hartmut KISTENFEGER (2002): "Die Situation spitzt sich zu".
    Karlsruhes künftiger Präsident, Hans-Jürgen Papier, über Riester, Renten und böse Briefe,
    in: Focus Nr.12 v. 18.03.

Die Interviewer stellen u.a. die Behauptung auf:

"Mit dem Pflegeurteil haben Sie sich böse Briefe eingehandelt, die Karlsruhe vorwerfen, Kinderlose zu benachteiligen."

PAPIER antwortet darauf:

"Diese Verfahren haben uns noch die wenigsten bösen Briefe eingebracht."

 
       
     
       
     
       
   
  • FAS (2002): Die neuen Klassiker.
    Ein kleiner Kanon für die Gegenwart: Die wirkungsvollsten deutschen Bücher der letzten zwanzig Jahre,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.03.

Einen Literaturkanon zu erstellen, das ist zur Zeit "in". Von Dietrich SCHWANITZ bis Heinz SCHLAFFER haben sich die Literaturprofessoren daran versucht, nun fügt dem die FAS die Kultbücher der Schriftsteller hinzu, die im Jahr 1983 noch nicht kanonisiert waren. Damals erblickte nach Meinung von Volker WEIDERMANN die neue Popliteratur mit Rainald GOETZ das Licht der deutschen Literatur. Nicht jeder der aufgeführten Autoren wird sich jedoch mit dem Label "Pop" identifizieren können.

Das Spektrum reicht von Maxim BILLER über Wilhelm GENAZINO, Christian KRACHT ("Faserland"), Thor KUNKEL ("Das Schwarzlicht-Terrarium"), Sten NADOLNY ("Die Entdeckung der Langsamkeit") bis zu Benjamin von STUCKRAD-BARRE. Der nächste Kanon kommt bestimmt.

 
       
   
  • RAABE, Norbert (2002): Experiment Liebe.
    In wen verlieben wir uns - und warum? Forscher ergründen Geheimnisse der Leidenschaft,
    in: Sonntagszeitung v. 17.03.

 
       
   
  • KÜBLER, Gunhild (2002): Den Rätseln der Liebe auf der Spur.
    Der Paartherapeut Jürg Willi vertritt die These, auch in der Liebe herrsche das Prinzip Eigennutz.
    in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 17.03.

 
       
   
  • Katja Kullmann - Generation Ally

    • TOEPFER, Nina (2002): Das Herz ist ein leerer Basar.
      Die "Generation Ally" und ihre exzentrischen Erzählungen,
      in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 17.03.

    • LORENTZ, Frank (2002): So schwierig ist es, Frau zu sein.
      Und daher hat die Kölnerin Katja Kullmann das Buch "Generation Ally" geschrieben. Aber gibt es die deshalb wirklich?
      in: Welt am Sonntag v. 17.03.

Katja KULLMANN hat ein garantiert "Generation Berlin"-freies Buch über die 1965-1975 Geborenen geschrieben, der sie das Label Generation Ally verpasst hat.

 
       
   
  • SCHMIDT, Renate (2002): "Der Quark steht im Kühlschrank".
    Frauen stehen immer noch vor der Wahl: Verzicht auf Karriere oder auf Familie. Das schreibt Renate Schmidt in ihrem neuen Buch. Hier ein Vorabdruck
    in: Welt am Sonntag v. 17.03.

 
       
   
  • MIKA, Bascha (2002): Die vier Farben der Macht.
    Alle entdecken die Familie - zu Lasten der Frauen,
    in: TAZ v. 16.03.

Was bereits vor einer Woche bei single-generation.de nachzulesen war, das steht nun auch in der taz:

"Wenn du dich am Frauentag aufregen würdest, sagt mein Lieblingsreaktionär kühl, wäre das okay. Aber der war am 8. März.
            Und was war eines der wichtigsten Themen dieses Tages? Ob Familienpolitik nicht die eigentlich moderne Frauenpolitik ist!"

 
       
   
  • Generationengerechtigkeit in der Debatte

    • KÖHLER, Michael (2002): Wir waren immer zu viele.
      Was mein Onkel mir auf den Weg mitgab - Die so genannte Generationengerechtigkeit,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 16.03.

 
       
   
  • Elke Naters - Mau Mau

    • SCHRÖDER, Christoph (2002): Unter den bunten Farben.
      Carsten, Frank, Susanne, Mika und die anderen Fassaden: Elke Naters las im U 60311 aus ihrer Erzählung "Mau Mau"
      in: Frankfurter Rundschau v. 16.03.

 
       
   

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Zu den News vom 01. - 15. März 2002

 
       
   
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