[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 01.- 09. März 2013
News 15.-28. Februar 2013
News 01.-14. Februar 2013
News 01.-31.Januar 2013
News 15.-31.Dezember 2012
News 01.-14.Dezember 2012
News 16.-30.November 2012
News 10.-15.November 2012
News 01.-09.November 2012
News 16.-31. Oktober 2012
News 08.-15. Oktober 2012
News 01.-07. Oktober 2012
News 22.-30. September 2012
News 18.-21. September 2012
News 01.-17. September 2012
News 25.-31. August 2012
News 14.-24. August 2012
News 08.-13. August 2012
News 01.-07. August 2012
News 17.-31. Juli 2012
News 14.-16. Juli 2012
News 12.-13. Juli 2012
News 03.-11. Juli 2012
News 01.-02. Juli 2012
News 17.-30. Juni 2012
News 01.-16. Juni 2012
News 26.-31. Mai 2012

News 07.-25. Mai 2012
News 01.-06. Mai 2012
News 24.-30. April 2012
News 17.-23. April 2012
News 14.-16. April 2012
News 10.-13. April 2012
News 01.-09. April 2012
News 11.- 31. März 2012
News 04.- 10. März 2012
News 01.- 03. März 2012
News 16.-29. Februar 2012
News 09.-15. Februar 2012
News 01.-08. Februar 2012
News 14.-31.Januar 2012
News 01.-13.Januar 2012
News 16.-31.Dezember 2011
News 01.-15.Dezember 2011
News 16.-30.November 2011
News 06.-15.November 2011
News 01.-05.November 2011
News 17.-31. Oktober 2011
News 10.-16. Oktober 2011
News 03.-09. Oktober 2011
News 01.-02. Oktober 2011
News 19.-30. September 2011
News 13.-18. September 2011
News 01.-12. September 2011
 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 10. - 15. März 2013

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Die späte Mutterschaft ist technologisch möglich, aber ist sie auch erwünscht? Das Unbehagen an der Reproduktionsmedizin

"Kaum ein Bereich der Medizin provoziert so viel Unbehagen, wirft so viele rechtliche und moralische Fragen auf wie die Reproduktionsmedizin. Warum dürfen in Deutschland Männer ihren Samen spenden, Frauen aber nicht ihre Eizellen? Wie viele Stunden nach der Befruchtung ist ein Embryo ein schützenswertes menschliches Leben? Dürfen Paare eine Leihmutter engagieren? Und dürfen sie ihr ungeborenes Kind auf eine Behinderung untersuchen und gegebenenfalls abtreiben lassen? Die Wissenschaft kann mehr, als viele Menschen ethisch gutheißen wollen; für die Ärzte ist es oftmals ein Dilemma.
Beim Social Freezing stellen sich andere Fragen: Wie alt darf eine Frau sein, um noch schwanger zu werden? 54, wie die Sängerin Gianna Nannini? Die meisten würden das wohl verneinen, aber müsste man dann nicht auch für Männer eine Altersgrenze setzen, bis zu der sie noch Vater werden dürfen?
Vor allem geht es aber um die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Technologie: Deutschland ist bekannt für seine niedrigen Geburtenzahlen. Vor allem gut ausgebildete Frauen werden immer später Mütter oder sie bleiben, wie jede Vierte von ihnen, ihr Leben lang kinderlos. Mit einer Fruchtbarkeitsvorsorge wie dem Social Freezing könnte sich das ändern. Was aber passiert, wenn es tatsächlich zur Massenbewegung wird, zum Normalzustand wie die Pille? Dann könnte die natürliche Schwangerschaft erst recht zum Problem werden. Wenn eine junge Frau mit Anfang 30 Mutter werden will, könnte sie sich die Frage gefallen lassen müssen, warum sie ihre Eizellen nicht einfach einfrieren lässt. Vielleicht bietet der Chef sogar eine Kostenübernahme an.
Natürlich ist es fraglich, ob die Mehrheit der Frauen das überhaupt will: erst mit 40 Kinder zu bekommen. Ist es nicht vielmehr ihr Umfeld, die von Männern bestimmte Arbeitswelt, die das von ihnen verlangt?"
(Christoph Cadenbach im SZ-Magazin vom 8. März 2013)

 
 
       
   

GIGERENZER, Gerd (2013): Nächste Ausfahrt Liebesglück.
Vorabdruck aus dem Buch "Risiko" (3): Was für ein Risiko: Sich auf einen Partner festzulegen, obwohl man all die anderen potentiellen Kandidaten da draußen nicht einmal kennt. Abhilfe verspricht die 37-Prozent-Regel,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.03.

Gerd GIGERENZER macht viele Worte um eine Banalität:

"Statt also vom perfekten Partner zu träumen, sollten Sie vielleicht nach jemandem suchen, der »gut genug« für Sie ist, und diesen Menschen auch wertschätzen."

Bei Faustregeln soll man sich angeblich auf Demografen verlassen können:

"Faustregeln, die schnelle Entscheidungen ermöglichen, decken sich mit den tatsächlichen, von Demographen beobachteten Mustern der Partnerwahl".

Daran glaubt er aber selber nicht, sondern setzt lieber auf einen Guru der Ökonomie...

 
       
   

SIEPMANN, Dennis (2013): Weniger grübeln – mehr riskieren.
In Zeiten extrem hoher Scheidungsraten, hat Clemens Beöthy den Glauben an die Liebe nicht verloren. Er sagt, er habe 1 000 Singles zusammengebracht und lerne dennoch täglich etwas Neues über die Beziehung zwischen Mann und Frau,
in:
Oberhessische Presse Online v. 15.03.

 
       
   

David Wagner - Leben

KÄMMERLINGS, Richard (2013): David Wagner war der einzig mögliche Preisträger.
Leipziger Buchpreis: Die Jury hat entschieden und den Berliner David Wagner für seinen Roman "Leben" geehrt. Das war konsequent, weil sie kaum ein anderes Schwergewicht dieses Frühjahrs in die Vorauswahl genommen hat,
in:
Welt v. 15.03.

BÜRGER, Britta (2013): In existenzieller Not "hilft einem das Erzählen".
Autor David Wagner über seinen Roman "Leben",
in:
DeutschlandRadio v. 15.03.

 
       
   

Rasmus Engler  & Jörn Morisse - Wovon lebst du eigentlich?

SCHEPER, Jan (2013): "Wenig Leute greifen zu Waffengewalt".
Boyband: Die deutsche Musikgruppe Herrenmagazin bringt ihr neues Album heraus. Ein Gespräch über Revolution, Lyrik und Kunst,
in:
TAZ v. 15.03.

 
       
   

Das Ehegattensplitting in der Debatte

NIEJAHR, Elisabeth (2013): Fünf Mythen übers Ehegattensplitting.
Familienförderung,
in:
Die ZEIT Nr.12 v. 14.03.

 
       
   

JESSEN, Jens (2013): Die Liebe zum Vulgären.
Im Fernsehen, in der Mode und der Werbung ist der Prolet zum Star geworden. Was sagt das über unsere Gesellschaft?
in:
Die ZEIT Nr.12 v. 14.03.

 
       
   

KULLMANN, Katja (2013): Adorno stand drauf.
Mein Leid mit der Suche nach der verlorenen Zeit,
in:
junge Welt v. 14.03.

 
       
   

DÜCKERS, Tanja (2013): Das zweitliebste Buch.
Vom Imperativ der Transparenz und dem Fetisch Information,
in:
junge Welt v. 14.03.

 
       
   

WELT, Wolfgang (2013): Der Ulysses in mir.
Wie ich das eine Buch nie lesen brauchte, weil die, die ich schrieb, doch besser waren,
in:
junge Welt v. 14.03.

Wolfgang WELT erzählt, wie er mit seinen Geschichten, doch noch in den bürgerlichen Medien wahr genommen wurde und was das mit James JOYCE, Diedrich DIEDERICHSEN, Peter HANDKE und Jamal TUSCHIK zu tun hat.

 
       
   

FORDERER, Christof (2013): Fehlendes Kussglück.
Zungen: Alexandre Lacroix hat eine kleine Kulturgeschichte des Kusses geschrieben,
in:
TAZ v. 13.03.

KOSPACH, Julia (2013): French Kiss, Mischtrommel oder Pinsel?
Lebenskunst: Alexandre Lacroix hat einen so lehrreichen wie verspielten Essay über das Küssen geschrieben,
in:
Falter Nr.11 v. 13.03.

 
       
   

IPPOLITO, Enrico (2013): Nicht gesellschaftsfähig.
Homo-Ehe: Was passiert, wenn Schwule und Lesben heiraten dürfen? Wird dann endlich alles gut? Ein queerer Blick auf die zunehmend homonormativ geführte Debatte,
in:
TAZ v. 13.03.

 
       
   

David Wagner - Leben

SCHÄFER, Frank (2013): Einmal Unterwelt und zurück.
Leber: David Wagners "Leben", das poetische Protokoll der eigenen Krankengeschichte, verwandelt Trauer in Trost,
in:
TAZ v. 13.03.

STRIGL, Danielia (2013): Das Nebeneinander von Leben und Tod.
Krankenbericht oder Fiktion? David Wagner erzählt vom "Leben" mit einer chronischen Krankheit,
in:
Falter Nr.11 v. 13.03.

 
       
   

NOWAK, Peter (2013): Wann kommt die Rente mit 69?
Eine von der Bertelsmannstiftung in Auftrag gegebene Studie wird für eine solche Debatte instrumentalisiert,
in:
Telepolis v. 13.03.

Peter NOWAK glaubt, dass die Auftragsstudie der Bertelsmannstiftung nur für die Rente mit 69 instrumentalisiert wird, weil sie auch eine Einbeziehung von Beamten und Selbständigen als Option aufführt. Gegen die Instrumentalisierungsthese spricht dagegen das Fazit der Studie:

"Zusammengenommen kann mit den hier betrachteten Ansatzpunkten zur Verbesserung der Perspektiven für die Rentenfinanzierung – insbesondere mit einer fortgesetzten Verlängerung der Lebensarbeitszeit, die auf die Wirkungen der steigenden Lebenserwartung zielt, mit einem gezielten Ausbau ergänzender kapitalgedeckter Vorsorge sowie mit Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitsmarktdynamik mit mehr Beschäftigung und besseren Qualifikationen – jedoch ein gangbarer Weg gefunden werden, um den demographischen Wandel zu bewältigen, sowohl im Hinblick auf das Alterssicherungssystem als auch im Hinblick auf seine Konsequenzen für Wachstum und Beschäftigung."

Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit gehört neben der Ausweitung der Kapitaldeckung (Profitinteresse der Versicherungsbranche) zur Hauptstoßrichtung der Studie, während der Einbeziehung der Beamten und Selbständigen aus unterschiedlichen Gründen keine wesentliche Rolle beigemessen wird. Richtig sieht NOWAK dagegen die Funktion demografischer Argumente:

"Sozialwissenschaftler wie Christoph Butterwegge wenden sich scharf gegen demografische Argumente für weitere Einschnitte in das Sozialsystem. Der »demografische Niedergang« habe die Funktion, den »neoliberalen 'Um-' bzw. Abbau des Sozialstaats und drastische Leistungskürzungen zu legitimieren«, konstatiert Butterwegge. Der von der Bertelsmann-Stiftung neu entfachte Diskurs bestätigt Butterwegges Warnungen.

 
       
   

DOSTERT, Elisabeth & Sibylle HAAS (2013): "Die Frühverrentung vernichtet Jobs".
Der Wissenschaftler Axel Börsch-Supan verlangt mehr Durchlässigkeit. Wer länger arbeiten will, sollte das dürfen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 12.03.

Während Martin WERDING in seiner Auftragsstudie die Lebenserwartung mittels eines linearen Trend bis zum Jahr 2060 fortschreibt, ist BÖRSCH-SUPAN hinsichtlich der Entwicklung der Lebenserwartung vorsichtiger:

"SZ: Ab wann brauchen wir die Rente mit 70?
Das hängt davon ab, wie sich die Lebenserwartung weiterentwickelt. Es ist nichts auszuschließen."

 
       
   

Hans-Ulrich Wehler - Die neue Umverteilung

EKARDT, Felix (2013): Ali Bauarbeiter - Felix Professor.
Der Historiker Hans-Ulrich Wehler prangert mit vielen Zahlen und noch mehr Elan die Ungleichheit in Deutschland an. Sein interessantes Buch wirft freilich mehr Fragen auf, als es klärt,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 12.03.

Felix EKARDT, Jahrgang 1972, Autor von Das Prinzip Nachhaltigkeit. Generationengerechtigkeit und globale Gerechtigkeit und Mitglied der Geburtselite, rezensiert das Buch Die neue Umverteilung, indem er die soziale Gerechtigkeit, das Prinzip, dem Hans-Ulrich WEHLER das Wort redet, gegen die Generationengerechtigkeit ausspielt. Muss die Forderung nach mehr Lebensqualität (qualitatives Wachstum) tatsächlich unweigerlich zur Negierung intragenerationeller Ungleichheit wie bei EKARDT führen?

 
       
   

Die Studie "Alterssicherung, Arbeitsmarktdynamik und neue Reformen: Wie das Rentensystem stabilisiert werden kann" in den Medien

DRIBBUSCH, Barbara (2013): Mit 68 noch als Girlie an der Kasse sitzen.
Alter: Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum wagt eine Langfristprognose bis 2060: Dann ist nur noch ein Drittel der Bevölkerung jünger als 65 Jahre. Deshalb sollten alle in Zukunft noch länger arbeiten,
in:
TAZ v. 12.03.

 
       
   

David Wagner - Leben

POROMBKA, Wiebke (2013): Die Geschichte einer schweren Krankheit.
David Wagners neuer Roman "Leben" ist für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Die Geschichte um eine schwere Krankheit, den Kampf ums Überleben und die Frage nach der eigenen Identität weist viele Berührungspunkte zur Biografie des Autors auf,
in:
DeutschlandRadio v. 11.03.

 
       
   

MÜLLER, Renate (2013): Einer bleibt auf der Strecke.
Nicht nur in der Literatur, auch im Leben nimmt in einer Dreiecksbeziehung meist eine Frau die Geliebtenrolle ein. Doch auch Männer leben heute als Langzeit-Lover ohne Aussicht, die Frau ganz für sich zu haben. Wie gehen sie damit um?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.03.

 
       
   

NIENHAUS, Lisa (2013): "Ein Kita-Platz ist wie ein Lottogewinn".
Krippenleiterin Birgit Dinkler über 241 Anwärter auf drei Plätze, Stau am Wickeltisch und die Angst vor schlechter Betreuung fürs Kind,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.03.

 
       
   

RÜTHER, Tobias (2013): Smells Like Teen Spirit.
Das geheime Buch der Popliteratur: Endlich erscheint "Absolute Beginners" von Colin MacInnes in neuer Übersetzung. Ein Buch über die Wirklichkeit, Mode, Pop, das Leben,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.03.

 
       
   

David Wagner - Leben

BAUM, Antonia (2013): Nein, du sollst nicht überfahren werden.
David Wagner hat ein Buch über das Kranksein geschrieben: Ein Mann liegt im Bett, wartet auf eine Leber und hat Zeit,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.03.

 
       
   

STAUN, Harald (2013): Die Zauberformeln des Pop.
Ein Sammelband will die Geschichte des Musikmagazin "Spex" im Stil eines "Greatest Hits"-Albums erzählen. Nichts liegt dem Wesen der Zeitschrift ferner,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.03.

 
       
   

Hannelore Schlaffer - Die intellektuelle Ehe

JELLEN, Reinhard (2013): "Grundschule weiblichen Denkens".
Hannelore Schlaffer über die "intellektuelle Ehe",
in:
Telepolis v. 10.03.

 
       
 

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom 01. - 09. März 2013
 

   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 30. Januar 2017 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002