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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 04. - 15. März 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Hartz IV verhindert die Liebe

"Beim nächsten Treffen mit dem netten Mann sagt der ihr plötzlich, wie klasse sie doch sei, es imponiere ihm ungeheuer, wie sie trotz ihres Hartz' (sag doch gleich Krebs, denkt sie) so positiv sei, ein richtiger Kumpel, und wie sie das schaffe, so selbstbewusst und einfach, aber dennoch mit Würde aufzutreten. Er traue sich jetzt einfach mal, ihr zu sagen, dass er totaaaal verliebt in eine Kollegin sei, ob er mal erzählen dürfe?
Er darf, natürlich darf er, und sie erfährt, dass diese Frau super aussieht, wahnsinnig gepflegt ist und tatsächlich an ihn Signale aussendet. Er umarmt sie nach dem Gespräch und sagt, sie sei die beste Freundin, die man sich denken könne.
Am Abend zu Hause weint sie eine Weile, sie denkt, dass es halt so ist, die Angelina eben den Brad bekommt und sie das, was ihr zusteht. Am nächsten Tag zwinkert sie vor dem Supermarkt den Männern, die sind ja eigentlich auch ganz in Ordnung, einfach mal zurück. Blöde Kuh, schimpft sie sich, was hast du erwartet? Das, was du zu bieten hast, nämlich »Schatz, lass uns eine Bedarfsgemeinschaft bilden« und andere, nicht nur finanzielle Abhängigkeiten, ist ja nun wirklich nicht das, was Lust auf mehr macht."
(aus: Monica Krüger "Schatz, lass uns eine Bedarfsgemeinschaft bilden", taz v. 01.03.2014)

 
 
       
   

BÄTHGE, Susan (2014): Die Einzelkämpfer.
Singles: Es gibt immer mehr Singles in Deutschland. Aus diesem Grund sind sie jetzt in den Fokus der Wissenschaft und eines Symposiums in Berlin geraten. Ein Erfahrungsbericht unserer Autorin,
in:
RNZ-Magazin v. 15.03.

 
       
   

SZ-Pro & Contra: Höhere Beiträge für Kinderlose in der Rentenversicherung?

BEISE, Marc (2014): Familien werden ausgebeutet,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 15.03.

Kinderlose in der Debatte

HAAS, Sibylle (2014): Familien werden gesponsert,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 15.03.

 
       
   

CROCOLL, Sophie (2014): Wenn das Geld uns steuert.
SZ-Serie: Geld? In jeder Beziehung (1): Eltern und Kinder, Männer und Frauen: Welche Dynamik in Beziehungen herrscht,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 15.03.

 
       
   

RADA, Uwe (2014): Außen vor.
Stadtrand: Das hippe Berlin liegt in der Innenstadt. Die meisten Berliner leben in der Außenstadt. Die Frage einer neuen Urbanisierung dort klärt sich an den Ausfallstraßen wie der Landsberger Allee,
in:
TAZ Berlin v. 15.03.

"Die Außenstadt ist die Kulisse für Sozialdramen und die Einsamkeit der Großstadt, in der Innenstadt wird der urbane Lifestyle der Erfolgreichen in Szene gesetzt. Zwei Welten, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Die einen drinnen, die anderen draußen.
Das ist erstaunlich, weil die Außenstadt - zumindest statistisch - mehr Berlin beinhaltet als die Innenstadt. Zwei Drittel der 3,5 Millionen Berliner leben außerhalb des S-Bahn-Rings. Ihre urbane Welt sind die Großsiedlungen in Marzahn und in der Gropiusstadt, die Vorstädte von Lichtenrade und Reinickendorf, der Einfamilienhausteppich von Rudow und Kaulsdorf. Nur ein Drittel der Hauptstädter lebt innerhalb des S-Bahn-Rings - in den angesagten Szenebezirken wie Kreuzberg oder Schöneberg", berichtet Uwe RADA.

 
       
   

Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

RBL/UJW (2014): Ist künstliche Befruchtung gegen die Natur?
Grenzen der Selbstermächtigung,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 14.03.

 
       
   

Christina Bylow & Kristina Vaillant - Die verratene Generation

SCHASCHEK, Sarah (2014): Die Babyboomerinnen in der Falle.
Geld: Ein neues Sachbuch zeigt nun, wie ungerecht das deutsche Steuer- und Rentensystem Frauen behandelt,
in:
Freitag Nr.11 v. 13.03.

 
       
   

Kerstin Bund - Glück schlägt Geld

TOTH, Barbara (2014): Im Reich der prekären Prinzen und Prinzessinnen.
Generation Maybe: Zwei neue Bücher erkunden das Lebensgefühl der nach 1980 Geborenen mit unterschiedlichen Ansätzen,
in:
Falter Nr.11 v. 12.03.

 
       
   
FOCUS-Titelgeschichte: Der Klick zum Glück.
Die besten Dating-Apps und Internet-Portale - so finden Millionen Deutsche einen Partner

SEITZ, Josef u.a. (2014): Sex, Liebe, Ehe - alles per Klick.
Flirt-Apps, Dating-Portale, Partner-Matching: Nie suchten so viele Deutsche ihr Glück im Internet. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die folgenden Seiten,
in:
Focus Nr.11 v. 10.03.

Das Online-Dating in der Debatte

MATUSCHEK, Milosz (2014): "Fantasie bleibt die Quelle der Liebe.
Perfektionswahn im Internet? Jurist Milosz Matuschek glaubt ans große Gefühl - auch in seinem Buch "Das romantische Manifest",
in:
Focus Nr.11 v. 10.03.

BAUERFEIND, Katrin (2014): "Lasst uns Singles die Vorteile genießen".
Alleinsein ist keine Krankheit: Das findet die TV-Moderatorin. Sie wünscht sich Gelassenheit - und glaubt nicht an die Liebes-Allmacht Internet,
in:
Focus Nr.11 v. 10.03.

 
       
   

BÖNT, Ralf (2014): Der Kapitalismus des Ostens ist der schlimmste.
Wir sind alle Touristen: Der Schriftsteller Ralf Bönt erinnert sich daran, wie er vor einundzwanzig Jahren aus München nach Berlin zog und wie ihn der Prenzlauer Berg das Fürchten lehrte,
in:
Welt Online v. 10.03.

 
       
   

Sind Singles schuld an der Wohnungsnot in Deutschland?

FISCHER, Katja (2014): Eine gute Partie - Wenn Singles ein Eigenheim bauen.
Man kann ja nicht ewig auf den perfekten Partner fürs perfekte Eigenheim warten - mancher Single baut daher für sich alleine,
in:
RNZ Online v. 10.03.

 
       
   

THOMAE, Jackie (2014): Mein Stasi-Hasi.
Im digitalen Zeitalter kann man über seinen Partner sehr viel herausfinden. Oft mehr, als man eigentlich wissen wollte. Das Handy, sagt eine Paartherapeutin, ist Auslöser für 80 Prozent aller Beziehungskrisen und Trennungen,
in:
Welt am Sonntag v. 09.03.

 
       
   

Späte Elternschaft - Eine Bibliografie

HUMMEL, Katrin (2014): Das ist nicht mein Opa, das ist mein Papa.
Nicht nur Promis wie Ulrich Wickert tun es: Immer mehr Männer über 50 werden Vater, zum wiederholten oder auch zum ersten Mal. Ist das schlimm? Drei Kinder und zwei alte Väter erzählen,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.03. 

 
       
   

JELLEN, Reinhard (2014): "Eine Arbeitswelt inszenieren, in der sich Sklaverei wie Freiheit anfühlt".
Berthold Seliger über Popkultur und "Kreativwirtschaft" als Gentrifizierung,
in:
Telepolis v. 09.03.

 
       
   

Die Kommunen im demografischen Wandel in der Debatte

HAIMANN, Richard (2014): Senioren lösen neue Wanderungsbewegung aus.
Die ältere Generation zieht in kleine Städte in reizender Landschaft und reichem Kulturangebot. Schrumpfende Orte haben nun wieder eine Zukunft; denn durch die Senioren entstehen neue Arbeitsplätze,
in:
Welt Online v. 08.03.

 
       
   

SCHIRRMEISTER, Benno (2014): Hexenhatz.
Geschichtspolitik: Mehrere Initiativen in Norddeutschland wollen eine Rehabilitierung verurteilter vermeintlicher Hexen erreichen. Mal bremst die Kirche, mal die Politik. Die These, Hexen seien eigentlich im Dienste der Bevölkerungspolitik verfolgt worden, mag heute nicht mal mehr ihr Urheber verteidigen,
in:
TAZ Nord v. 08.03.

Der Zeitgeist steht gegenwärtig rechts, weshalb die Hexenverbrennung von allen bevölkerungpolitischen Implikationen gesäubert werden muss. Dagegen war 1985 als das Buch Die Vernichtung der weisen Frauen von Gunnar HEINSOHN & Otto STEIGER im März Verlag erschien, gerade die Enttabuisierung aktiver Bevölkerungspolitik im Zeichen der Rentenkrise im vollem Gange, weswegen die Einschätzung von Benno SCHIRRMEISTER nur die halbe Wahrheit ist:

"Die Behauptung, »daß die Hexenmassaker dem politischen Entschluß zuzuschreiben« wären, »das alte Volkswissen über Geburtenkontrolle auszurotten«. Der Massenmord, genauer die »Ausrottung der Hebammen/Hexen«, soll das Bevölkerungswachstum ankurbeln - auf Geheiß des Papstes. Ihn habe damals »vor allem das Rätsel der Europäischen Bevölkerungsexplosion ab Ende des 15. Jahrhunderts interessiert«, teilt Heinsohn auf Nachfrage mit. »Für seine Lösung lieferte mir dann eine Facette der Hexenverfolgung wiederum lediglich eine Facette der Lösung«. Naja, eher 'ne Schimäre. Denn um etwas zu erklären, müssten die Fakten zur These passen. Tun sie aber nicht: Die angeblich ausgerotteten Hebammen sind keine bedeutende Opfergruppe. Dort wo die Prozessakten auf »weise Frauen« durchkämmt wurden, liegt ihr Anteil unter 0,4 Prozent! Rückblickend ist erstaunlich, wie lange sich diese wissenschaftlich schnell erledigte Fiktion in der öffentlichen Meinung hat halten und verbreiten können. Die Zeit erklärt viel: Das Buch erscheint mitten im Kampf für eine straflose Abtreibung, Esoterik ist große Mode."

Auch heutzutage tingelt Gunnar HEINSOHN noch mit unwissenschaftlichen, aber zeitgeistigen, bevölkerungspolitischen Thesen zu Sozialhilfemüttern und weltkriegsverursachendem Männerüberschuss durch die Mitte-Zeitungen dieser Republik. Die These des neuen Hexenexperten Wolfgang BEHRINGER zu Anlässen der Hexenverbrennung:

"Sehr oft finden wir am Beginn von Hexerei-Beschuldigungen ja einen Schadensfall von der Art, dass vielleicht die Nachbarsfrau in die Wiege geschaut und »ei, dutzidutzidutzi!« gemacht hat - und am nächsten Tag ist das Kind tot."

 
       
   

taz-Thema zum Internationalen Frauentag: Meine Lust gehört mir

SCHMOLLACK, Simone (2014): "Der Mann soll mich berühren, komplett".
Generationen: Wie verändert sich weibliche Lust? Drei Frauen sprechen über ihre Erfahrungen. Marion Richter ist 49 und hat den besten Sex ihres Lebens,
in:
TAZ Nord v. 08.03.

 
       
   

Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

SPIEGEL, Hubert (2014): Die Frau, die Leben schenkte.
Sie hat in 30 Jahren 10 000 Kinder in der Petrischale gezeugt. Aber eigene Kinder wollte sie nie. Die Embryologin Helena Angermaier über die Geheimnisse ihrer Arbeit - und über die Gefahren,
in:
SZ-Magazin Nr.10 v. 07.03.

 
       
   

SPIEGEL, Hubert (2014): Darf ich nicht sagen, was ich denke?
Die Büchnerpreisträgerin Sibylle Lewitscharoff hat die Reproduktionsmedizin in einer Rede für "abartig" erklärt und bezeichnet Retortenkinder als "Halbwesen". Wir haben nachgefragt, wie sie das genau meint,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.03.

Wie pervers ist unser Literaturbetrieb? Im Vorfeld des Krimi-Debüts einer "Qualitätsliteratin", die nun ins populäre Krimigenre "hinabsteigt", inszeniert das Feuilleton eine Aufmerksamkeitskampagne à la Thomas STEINFELD. Statt die Mechanismen des Literaturbetriebs offen zu legen, macht man sich durch dümmliche Interviews, offene Briefe und kontextloses Interpretieren zum Gehilfen eines perfiden Marketings, das den Kult des scheinbaren Tabubruchs zelebriert. Nachdem mit Michel HOUELLBECQ vor der Jahrtausendwende diese Art des rechtspopulistischen Marketings zum Erfolg wurde, zieht sich eine Spur der "Tabubrecher" durchs deutsche "Qualitätsfeuilleton", das aufgrund der Zeitungskrise jeglichen aufklärerischen Impuls über Bord geworfen hat und seine Gehilfenrolle des Marketings fleißig mitspielt.

Was wäre eigentlich passiert, wenn irgendjemand sich die Rede von LEWITSCHAROFF tatsächlich GANZ angehört hätte, statt nur ein, zwei Passagen aus der Rede herauszugreifen, die sich für eine Medienkampagne hervorragend ausschlachten lassen? Aber wen würde eine richtige Analyse interessieren? Da ist es doch viel kostensparender sich zum Marketinggehilfen degradieren zu lassen als hohe Recherchekosten auf sich zu nehmen. Aufmerksamkeit statt Recherche ist die Währung einer Boulevardisierung der Qualitätszeitungen.  

 
       
   

Die Dresdner Rede "Von der Machbarkeit. Die wissenschaftliche Bestimmung über Geburt und Tod" in der Debatte

KNIPPHALS, Dirk (2014): Eine schreckliche Tirade.
Rede: Künstliche Befruchtung sei "widerwärtig", Onanie müsse verboten werden, sagt die Büchnerpreisträgerin Lewitscharoff. Wie kommt sie bloß dazu?
in:
TAZ Online v. 06.03.

FEDDERSEN, Jan (2014): Warum schweigen sie bloß?
Rede: Sibylle Lewitscharoff drückt ihre Abscheu vor homosexuellen Familien aus. Das kann sie ruhig machen. Aber: Warum protestiert niemand?
in:
TAZ Online v. 06.03.

PLATTHAUS, Andreas (2014): Halb Mensch, halb künstliches Weißnichtwas.
Rettungslos verrannt: Die Büchnerpreisträgerin Sibylle Lewitscharoff hat Kindern, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, den Status von "Halbmenschen" zugesprochen,
in:
faz.net v. 06.03.

 
       
   

TESCH, Isabel (2014): Single aus Überzeugung - oder reden wir uns selbst was schön?
in:
Huffington Post Online v. 04.03.

 
       
   

Die Techno-Hauptstadt Berlin in der Debatte

BALZER, Jens (2014): Berlin ist vorbei - endgültig und unwiderruflich.
Debatte zum Berghain: Unser Popkritiker befasst sich in seiner neuen Kolumne mit der in US-Medien weit verbreiteten Meinung, dass die einst so beliebte Hipster-Metropole Berlin ihren Status als coolste Stadt auf der Welt für immer verloren hat,
in:
Berliner Zeitung Online v. 04.03.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 03. März 2014
 

   
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