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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 09. - 31. März 2015

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

 Schweden ist kein Vorbild mehr

"Schweden hat seit den frühen 90er Jahren eine Transformation durchlebt, die im westlichen Europa ihresgleichen sucht. Der Kern der Transformation liegt noch nicht einmal in den Kürzungen auf sämtlichen Feldern des Sozialstaats, obwohl diese teilweise erheblich sind. Wesentlicher ist, dass sich die Grundphilosphie neoliberalisiert hat. Risiken wurden - viel massiver als im Post-Agenda-2010-Deutschland - im Sinne der Eigenverantwortung auf das Individuum verlagert, und auch sozialdemokratische Regierungen haben dazu beigetragen. (...).
Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei knapp 8 Prozent - für ein Land, das bis in die frühen 90en Jahre an Arbeitslosenraten von unter 3 Prozent gewöhnt war, ist dies eine beunruhigend hohe Zahl. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt sogar über 20 Prozent." (2015, S.23) 

"Die Krise des Landes gibt Anlass das deutsche Schwedenbild kritisch zu hinterfragen. Schweden wird seit Jahrzehnten zu einem Vorbild, gar zu einem Sehnsuchtsort überhöht, während die imer deutlicher auftretenden Probleme und Widersprüche ignoriert werden. Paradoxerweise stammen die Schwedenbewunderer aus politisch völlig unterschiedlichen Lagern. Für die Linke ist Schweden seit der Nachkriegszeit das idealtypische sozialdemokratische Land, und auch die tiefgreifenden Veränderungen der letzten Jahre konnten diesem Bild wenig anhaben. Neoliberale loben das Land für die Reformen der letzten Jahre, die den richtigen Weg aufzeigen würden." (2015, S.24)
(Gunnar Hinck "Schweden: Der Traum ist aus", in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Heft 2, Februar)

 
       
       
   

PINL, Claudia (2015): Ehrenamt statt Sozialstaat?
Eine Kritik der Engagementpolitik,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.14-15 v. 30.03.

 
       
   

BÄCKER, Gerhard u.a. (2015): Rückblick auf die Entwicklung der Sozialpolitik im Jahr 2014,
in: Zeitschrift für Sozialreform, Heft 1

 
       
   

Der ländliche Raum in der Debatte

BACKES, Laura u.a. (2015): Die Schrumpfkur.
Zukunft-Serie (Teil 3): Die Städte boomen, aber viele Dörfer veröden. Sechs Ideen gegen die große Leere auf dem Land,
in:
Spiegel Nr.14 v. 28.03.

DEGGERICH, Markus (2015): Herzflimmern.
Demografie: Über den schwierigen Kampf seines Heimatdorfs Elte im Münsterland gegen den schleichenden Tod,
in:
Spiegel Nr.14 v. 28.03.

FROMM, Anne (2015): Geboren wird nimmer.
Leben: Kliniken auf dem Land schließen ihre Geburtsstationen. Weil es zu wenig neue Babys gibt, weil Ärzte fehlen. Und weil Entbindungen teuer sind. Kann man Kinder bald nur noch in Großstädten bekommen?
in:
TAZ v. 28.03.

 
       
   

LAUX, Johann (2015): Am Ende bekommt dann alles der Staat.
Erbrecht: Wer ohne Erben stirbt, vermacht seinen Nachlass dem Staat. Lange wurde die Bedeutung solcher Fiskalerbschaften stark unterschätzt,
in:
TAZ Nord v. 28.03.

 
       
   

Das Single-Dasein in Großbritannien

RÖTZER, Florian (2015): Die reichsten Engländer können 19 Jahre länger gesund leben als die ärmsten.
Nach Zahlen des Statistikamts gleichen manche Gegenden Englands diesbezüglich der Lebenserwartung von Entwicklungsländern,
in: T
elepolis v. 27.03.

 
       
   

ANGELE, Michael (2015): Ich mach euch den Tod kaputt.
Pop: Oskar Roehler lässt in seinem neuen Film "Tod den Hippies. Es lebe der Punk" das Westberlin um 1980 aufleben. Das ist nicht nur nostalgisch,
in: Freitag Nr.13
v. 26.03.

 
       
   

RÖTZER, Florian (2015): Saudi-Arabien: 60 Prozent der geplanten Ehen werden aufgrund "genetischer Inkompatibilität" abgebrochen.
Seit 2004 ist ein vorehelicher Gen- und Gesundheitstest in der fundamentalistischen Monarchie verpflichtend,
in: T
elepolis v. 26.03.

 
       
   

Das Elterngeld in der Debatte

DESTATIS (2015): Rund 80 % der Väter in Elternzeit beziehen Elterngeld für 2 Monate,
in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes v. 25.03.

 
       
   
Deutschlands Zukunft im Spiegel der Öffentlichkeit

WIDMANN, Arno (2015): Liebling, wir schrumpfen.
Die demographische Entwicklung in Deutschland ist dramatisch. Aber was bedeutet das für Stadt und Land?
in:
Frankfurter Rundschau v. 24.03.

 
       
   

HUMMEL, Katrin (2015): Als sei ich verkauft worden.
Sind Kinder von Leihmüttern "synthetische Babys", wie der Modemacher Domenico Dolce gerade behauptet hat? Oder sind sie die ganz normalen Kinder glücklicher Eltern?
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
v. 22.03.

Die Leihmutterschaft in der Debatte

ALBRECHT, Jörg & Sonja KASTILAN (2015): Können wir es besser?
Dem unvollkommenen Menschen auf die Sprünge zu helfen ist ein alter Traum. Vor allem für Genetiker. Jetzt sind sie ihrem Ziel wieder ein Stück näher gekommen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
v. 22.03.

 
       
   

HEGEMANN, Helene (2015): Wir sind alle Felix Krull.
In Zeiten sozialer Netzwerke ist uns Hochstapelei zur zweiten Natur geworden. Nur ein neuer Autismus kann uns retten. Ein Plädoyer,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
v. 22.03.

 
       
   

LUZ, Christine (2015): Einfacher wäre, ihn zu vergessen.
Familie: Sie wollen ein Kind. Er kann es nicht zeugen. Irgendwann bestellen Sonja und Mathias das Sperma eines Fremden,
in: TAZ
v. 21.03.

 
       
   

BIB  (2015): LEIDbild Elternschaft?
Zerrissen zwischen Anspruch und Wirklichkeit,
in:
Pressemitteilung des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung v. 19.03.

"Schlagwörter wie »Helikoptereltern« in der öffentlichen Debatte verdeutlichen, dass Elternsein eine (vermeintlich) große, schwer zu bewältigende (Lebens-) Aufgabe ist, sie gilt als verantwortungsvoll und voraussetzungsreich",

will uns das Bundesinstitut für Bevölkerungswissenschaft (BIB) glauben machen anlässlich einer Publikation zu Familienleitbildern in Deutschland. Der Begriff "Helikoptereltern" ist jedoch ein Begriff, mit dem in erster Linie Pädagogen bzw. Erziehungsinstanzen Eltern diffamieren, weil sie Einmischungen in ihrem angestammten Kompetenzbereich unterbinden möchten. Mit der Zunahme von Akademikereltern in Deutschland erlebt eine noch in den 1950er Jahren geradezu selbstherrlich agierende Profession die Folgen der Bildungsexpansion der 1970er Jahren. Die Schule ist auch unter veränderten Arbeitsmarktbedingungen und neuen Bildungsanforderungen unter Druck geraten.

Wenn das BIB nun den Begriff verwendet, dann ist dies ausschließlich der Ökonomie der Aufmerksamkeit geschuldet, um eine Publikation zu lancieren, die im Grunde nichts Neues zu bieten hat. Wenn der nationalen Politik der naive Ratschlag erteilt wird, den Druck von den Eltern zu nehmen, dann verkennt das, dass der Druck in erster Linie von globalen Eliten und Institutionen ausgeübt wird. Der Wissenszuwachs, den AkademikerInneneltern verkörpern, lässt sich nicht durch Leugnung aus der Welt schaffen. "Verantwortete Elternschaft" ist auch keine Erfindung der letzten Jahre, sondern des Bürgertums. Wenn Eigenverantwortung höchste Priorität zugemessen wird und Sozialabbau auf allen Ebenen betrieben wird, dann zeugen solche Ratschläge von Weltfremdheit.

 
       
   

KNIPPHALS, Dirk (2015): Auf der Suche nach dem Hype.
Fazit: Romane, Gedichte, Mischformen. Was wird das nächste große literarische Ding? Vermeintlich Hippes wirkt oft besonders altbacken. Ein letzter Buchmessenrundgang,
in: TAZ
v. 16.03.

 
       
   

GASCHKE, Susanne (2015): Wir Selbstverbesserer.
Wir haben alle Möglichkeiten, das Beste aus unserem Leben zu machen. In Beruf und Freizeit, in der Partnerschaft und Familie, bei Aussehen und Fitness. Aber mit dem Können kommt auch der Zwang, es zu schaffen. Verantwortlich für unser Glück sind nur wir selbst. Kann das gut gehen?
in:
Welt am Sonntag v. 15.03.

 
       
   
SPIEGEL-Serie: 2030.
Deutschland, deine Zukunft

BARTSCH, Matthias/FICHTNER, Ullrich/JUNG, Alexander/MINGELS, Guido/MÜLLER, Ann-Kathrin (2015): 2030 - Es kommen härtere Jahre.
Zukunft: Nach Jahrzehnten chronischer Geburtenschwäche steht Deutschland vor dem Umbruch: Die Babyboomer erreichen die Rente - und ein ganzes Land muss zittern, ob das wirklich gut gehen kann. Spiegel-Serie über das Megathema Demografie (Teil 1),
in:
Spiegel Nr.12 v. 14.03.

 
       
   

HERZOG, Dagmar (2015): Die sogenannte Liebesdoktrin.
Essay: Weil es weder Homosexualität noch weibliche Lust geben durfte, erfanden die US-Psychoanalytiker die Liebe. Und hinterließen eine Spur der Verwüstung,
in:
TAZ v. 14.03.

 
       
   

BECKER, Kim Björn (2015): "Für die Pflegenden ein täglicher Kraftakt".
Fast drei Viertel der Menschen, die ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen können, werden zu Hause betreut - meist von Angehörigen Um den drohenden Notstand von Personal in den Heimen zu bewältigen, fordern Experten eine schnelle Aufwertung des Sozialberufs,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 13.03.

 
       
   

APIN, Nina (2015): Kulturgeschichte der Übergriffigkeit.
Sexuelle Gewalt: Revolutionäre Bewegungen wie die Wandervögel und die 1968er begünstigten Missbrauch, schreibt der Journalist Christian Füller in seinem neuen Buch,
in:
TAZ v. 13.03.

 
       
   

APIN, Nina (2015): Donnerstags ist Jakob-Tag.
Engagement: Der 8-jährige Jakob und der 35-jährige Stefan sind nicht Vater und Sohn, sie sind ein Tandem. Die beiden haben sich über "biffy" kennengelernt. Das Patenschaftsprojekt vermittelt seit 15 Jahren Paten an Kinder zur gemeinsamen Freizeitgestaltung,
in:
TAZ v. 12.03.

 
       
   
ZEIT-Thema: Die Erbenrepublik.
Fünfzig Prozent der Deutschen werden in den kommenden Jahren etwas erben, die anderen nichts. Julia Friedrichs fragt, was das wohl mit uns allen macht

FRIEDRICHS, Julia (2015): Eine Klasse für sich.
Noch nie wurde in Deutschland so viel Vermögen vererbt. Ist es gerecht, dass manche, ohne zu arbeiten, viel Geld kriegen und dafür kaum Steuern zahlen? Zeit für ein paar Fragen,
in:
ZEITmagazin Nr.11 v. 12.03.

Die Erbengeneration in der Debatte

 
       
   

KULLMANN, Katja (2015): "Gedanken wie Dynamit!"
Interview: David Harvey ist einer der wichtigsten Neomarxisten, aber keineswegs ein Mann der Dogmen. In seinem Buch erklärt er "Siebzehn Widersprüche und das Ende des Kapitalismus",
in:
Freitag Nr.11 v. 12.03.

 
       
   

Oskar Roehler - Mein Leben als Affenarsch

LEINEN, Angela (2011): So schmerzhaft verloren,
in: Literaturbeilage der TAZ v. 11.03.

 
       
   

DESTATIS (2015): 3,0 % weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2014,
in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes v. 10.03.

 
       
   

GÜNTNER, Joachim (2015): Ich mag mich.
Die paradoxe Befreiung vom Ego,
in:
Neue Zürcher Zeitung Online v. 10.03.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 08. März 2015
 

   
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