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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 10. - 12. März 2016

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Geburtenrückgang in Deutschland wurde in erster Linie durch den Rückgang von Frauen mit drei und mehr Kindern verursacht

"Deutschland ist durch die Kombination aus hoher Kinderlosigkeit und einem geringen Anteil Kinderreicher charakterisiert. Der Effekt des Rückgangs kinderreicher Familien kann jedoch mit 66,6 % den Großteil des Geburtenrückgangs in der Bundesrepublik Deutschland erklären (Bujard/Sulak 2015). Zeitlich unterscheiden sich die Effekte: Während in der Anfangsphase der Rückgang der kinderreichen Familien fast alleine den Geburtenrückgang ausgelöst hat, war später, beim Vergleich der Kohorten von 1950 bis 1970, die Kinderlosigkeit der dominierende Faktor".
(Martin Bujard & Detlev Lück "Kinderlosigkeit und Kinderreichtum", 2015, S.41)

 
       
       
   

SYLVESTER, Regine (2016): Warten, dass es Zoom! macht.
Auf der Suche nach Liebe (6): Als unsere Autorin Single wird, denkt sie, es sei nur vorübergehend. Jetzt nicht die Nerven verlieren. Keine Notlösungen akzeptieren. Doch die Zeit vergeht, und sie entdeckt ihre Freiheit,
in:
Berliner Zeitung v. 12.03.

 
   
SPIEGEL-Titelgeschichte: Die geteilte Nation.
Deutschland 2016: Reich wird reicher, arm bleibt arm

MÜLLER, Ann-Katrin/NEUBACHER, Alexander/SAUGA, Michael/SCHMERGAL, Cornelia (2016): Das Schattenreich.
Sozialpolitik: Die Deutschen sind stolz auf ihren Wohlfahrtsstaat, doch die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Wenigen gelingt der Aufstieg aus der Unterschicht. Eine Studie zeigt: Die Spaltung gefährdet den Wohlstand,
in:
Spiegel Nr.11 v. 12.03.

 
       
   

CLAUß, Anna (2016): Sie ist wieder da.
Gleichberechtigung: Die Hausfrau feiert als Lebensmodell junger Akademikerinnen ein Comeback. Ihnen stehen alle Türen offen, doch mit der Geburt der Kinder tauschen viele die Karriere gegen die Kittelschürze. Ist die Emanzipation am Ende?
in:
Spiegel Nr.11 v. 12.03.

Um ein Comeback feiern zu können, müsste jemand erst einmal weg gewesen sein!

"Der Trend ist spürbar, aber weil er vor allem eine Bildungselite betrifft, kaum statistisch messbar",

behauptet Anna CLAUß und liefert deshalb auch keine Zahlen zu den Akademikerinnen, sondern nur für erwerbstätige Frauen, die 1994 im Gegensatz zu 2014 im mittleren Lebensalter eine höhere durchschnittliche Wochenarbeitszeit hatten. Wenn schon keine Zahlen geliefert werden können, dann müssen eben Einzelfälle her, die den "spürbaren Trend" sichtbar machen. CLAUß spricht abschätzig von "Hausfrau" statt z.B. von geringfügig beschäftigter Mutter, denn ihr erstes Beispiel arbeitet immerhin zwei Tage die Woche in einer Münchner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Das zweite Beispiel ist eine promovierte Mathematikerin, deren viertes Kind gerade mal 6 Wochen alt ist. Man muss fast zwei Seiten des Artikels lesen, um zum Kern des Artikels zu kommen:

"Die meisten der neuen Hausfrauen möchten ungern so genannt werden. Aber im Schatten einer medial befeuerten Euphorie über wickelnde Väter und Mütter im Hosenanzug hat sich eine Gegenbewegung einiger Frauen gebildet, die ein Recht auf Rückzug ins Private offensiv einklagten. Es sind Mütter, die eine Art Emanzipation 2.0 fordern: die Befreiung der Frau aus dem Klauen des Turbokapitalismus. Ich arbeite nicht, also bin ich.
Wortführerin der Bewegung ist die selbst ernannte »schreibende Hausfrau« Alina Bronsky, die sagt: »sich Hausfrau zu nennen hat heute etwas Revolutionäres.« Am Weltfrauentag erschien ihre Streitschrift »Die Abschaffung der Mutter«, die sie gemeinsam mit der Geburtsbegleiterin Denise Wilk verfasst hat."

Neben diesem gerade erschienenen Buch zählt CLAUß auch die Bücher Feinbild Mutterglück (2014) von Antje SCHMELCHER, Die Alles-ist-möglich-Lüge (2014)  von Susanne GARSOFFKY & Britta SEMBACH  und Geht alles gar nicht (2015) von Heinrich WEFING & MARC BROST zum Trend.

Weil sich die neuen Hausfrauen ihren Lebensstil jenseits der angeblichen Spaßarbeit leisten können, droht der Artikel den neuen Hausfrauen dann auch mit Scheidungsrisiken und Wegfall des Unterhalts durch den Ex. Die Ex-Familienministerin Renate SCHMIDT und die Finanzfrau Helma SICK haben mit dem Buch Ein Mann ist keine Altersvorsorge ein Abrechnung mit den neuen Hausfrauen geschrieben. Auch die feministische Sicht, dass Akademikerinnen der Volkswirtschaft mit ihrem Hausfrauendasein schaden wird wieder herausgekramt. Weil das alles offenbar wenig imponiert, wird zum Schluss das Modell der Familienarbeitszeit propagiert, das als Umverteilung von Arbeitszeit zwischen Männern und Frauen gepriesen wird. Wie ein solches Modell in unserer High Profit-Arbeitswelt funktionieren soll, wird jedoch nicht erklärt. Als Beispiel muss deshalb ein Freiberufler-Paar herhalten.

Der Artikel ist Ausdruck des Mütterkrieges in unserer Gesellschaft, der nur vor dem Hintergrund unvereinbarer politischer Interessen zu verstehen ist: da ist das bevölkerungspolitische Interesse, das nach mehr kinderreichen Familien verlangt; da ist der Sozialstaat, der immer mehr allein von den sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern finanziert werden soll; da ist das postfeministische Interesse nach besserer Vereinbarkeit von Familie und Karriere; da ist das feministische Interesse nach mehr Frauen in Führungspositionen und nicht zuletzt das Interesse der Wirtschaft nach billigen Arbeitskräften und damit einer großen Reservearmee - ob aus Zuwanderern oder Frauen. In diesem politischen Interessenvieleck spielen sich diese Mütterkriege um soziale Anerkennung ab.

Der Trend zur neuen Hausfrau ist zudem nicht neu, sondern ein immer wieder kehrender Topos der bevölkerungspolitischen Debatte in Deutschland. Mitte der 1980er Jahre wurde über die "neue Mütterlichkeit" geklagt. Ulrich BECK schrieb von "refeudalisierter Hausfrauenfamilie" als einem von drei Szenarien der Gesellschaftsentwicklung. Populär wurde das Szenario aber erst in den 1990er Jahren durch den Bestseller Das ganz normale Chaos der Liebe. Im Zuge der Wiedervereinigung waren Frauen - vor allem in Ostdeutschland - auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt und sollte gefälligst ins Heim zurückkehren. Nun also der umgekehrte Fall: Angesichts des vom Spiegel ausgerufenen Fachkräftemangel soll es neben der Zuwanderung die Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit richten.  

 
       
   

KLAUS, Julia & Cornelia SCHMERGAL (2016): Omas hilflose Betrojerinkis.
Pflege: Tausende osteuropäische Frauen betreuen in Privathaushalten deutsche Senioren. Rund um die Uhr, ohne Pausen. Die Politik toleriert den Missbrauch,
in:
Spiegel Nr.11 v. 12.03.

 
       
   

SCHMITTER, Elke (2016): Berliner Narzissmus.
Autorinnen: Drei Frauen aus der Hauptstadt erzählen davon, was es heute heißt, schön, klug und jung zu sein, aber auch leer, allein und ratlos,
in:
Spiegel Nr.11 v. 12.03.

 
       
   

WEIDERMANN, Volker (2016): Poesie heilt.
Literatur: Ein Leseprojekt in Liverpool hilft vielen Kranken und Einsamen. Auf der Buchmesse in Leipzig präsentiert sich der deutsche Ableger,
in:
Spiegel Nr.11 v. 12.03.

 
       
   

Wednesday Martin - Die Primaten von der Park Avenue

AMANN, Susanne (2016): "Perfekt, aber tieftraurig".
Gespräch: Wednesday Martin hat jahrelang unter den Müttern der New Yorker Oberschicht gelebt - und schildert deren Leben zwischen Luxusschuhen und Bonuszahlungen vom Ehemann,
in:
Spiegel Nr.11 v. 12.03.

KLINGNER, Susanne (2016): Familienkasse.
Hausfrauen, die von ihren Männern bezahlt werden. Wednesday Martin über das Phänomen "wife bonus",
in:
Süddeutsche Zeitung v. 12.03.

 
       
   

Heinz Bude - Das Gefühl der Welt

HINTERMEIER, Hannes (2016): Wenn man nur wüsste, wie es weitergeht.
In welcher Zukunft wollen wir leben? Heinz Bude verspricht viel, wenn er mit der Macht der Stimmung die Mechanismen der Politik erklären will,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.03.

Hannes HINTERMEIER fasst das Generationenbild Heinz BUDEs folgendermaßen kurz und bündig zusammen:

"Der Punk ist lang vorbei, die Babyboomer und die Generationen X und Y leben mehr schlecht als recht nebeneinander, die Richtlinienkompetenz hat der Jahrgang 1954"

Zum Geburtsjahrgang 1954 gehört neben Angela MERKEL auch der Soziologe BUDE. Den Stil des Buchs charakterisiert HINTERMEIER pointiert und feuilletonistisch. BUDE gehört wie Ulrich BECK zur öffentlichen Soziologie, die sich um Anschlussfähigkeit an aktuelle Diskurse bemüht und dadurch auf Diskurshoheit abzielt.

REICHWEIN, Marc (2016): Die Deutschen sind in der Stimmungsfalle.
Wer sind wir – und wenn ja, wie anfällig? Der Soziologie Heinz Bude hat die Macht von Stimmungen studiert. Sie entscheiden WM-Feiern, Willkommenskultur und Wahlen. Im Facebook-Zeitalter mehr denn je,
in:
Welt v. 12.03.

 
       
   

CREUTZBERG, Dietrich (2016): Die überschätzte Gerechtigkeitslücke.
Forscher bescheinigen Deutschland eine wachsende Ungleichheit. Doch Vorsicht ist geboten. Die Statistik hat ihre Tücken,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.03.

 
       
   

HANNEMANN, Matthias (2016): Fast perfekte Menschen und ihre Theorie von der Liebe.
Schwedenversteher: Henrik Berggren und Lars Trägårdh wissen, warum sich in ihrer Heimat Individuum und Staat gegen die Familie stellen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.03.

 
       
   

MAYER, Astrid (2016): Wenn junge Eltern schon älter sind.
Familie: Das Thema polarisiert: Was ist von spätem Kindersegen auch dank Reproduktionsmedizin zu halten?
in:
Stuttgarter Zeitung v. 12.03.

Astrid MAYER stellt die Bücher Kind auf Bestellung von Eva-Maria BACHINGER und Späte Kinder von Eric BREITINGER vor. Thema ist der Blickwinkel von Kindern später Eltern, der in der Debatte um die späte Elternschaft vernachlässigt wird. Während BACHINGER nur das "Wohl" reproduktionsmedizinisch gezeugter Kinder im Blick hat, die zwar in der Regel späte Kinder sind, aber nicht sein müssen, legt Eric BREITINGER den Focus auf das ganze Spektrum später Kinder.  

 
       
   

FUCHS, Claudia (2016): Paul war nur der Köder.
Auf der Suche nach Liebe (5): Dubiose Partnervermittlungen bringen Senioren um horrende Summen. Eine Frau wehrt sich,
in:
Berliner Zeitung v. 11.03.

 
       
   

NUTT, Harry (2016): "Wir erleben eine Revanche an der Politik".
Der Soziologe Heinz Bude im Gespräch über politische Stimmungen und gesellschaftliche Gereiztheit,
in:
Berliner Zeitung v. 11.03.

Der Soziologe Heinz BUDE hat passend zum Elite-Masse-Denken (z.B. Parteistrategen contra Wähler) ein Buch über die Macht von Stimmungen herausgebracht. Seine Grundannahme: Die Masse lässt sich nicht mit Argumenten, sondern nur noch mit Stimmungen ruhigstellen. Einen Ausweg zur Empörung des "Wutbürgers" auf der einen Seite und den Entdramatisierungsversuchen auf der anderen Seite sieht BUDE in der Herstellung einer "reparativen Stimmung". Winfried KRETSCHMANN und Frank-Walter STEINMEIER gelten ihm als Vorbilder. In der Frankfurter Rundschau ordnet BUDE den beiden Stimmungslagern intellektuelle Wortführer zu: zum einen Wolfgang STREEK und zum anderen Niklas LUHMANN. Im Spiegel spricht er von heimatlosen Antikapitalisten und Systemfatalisten. BUDEs Ursachenanalyse:

"Das Gefühl, dass alle vom gesellschaftlichen Wandel profitieren können, hat sich verflüchtet. Wir können nicht mehr die Augen davor verschließen, dass wir ein neues Proletariat haben, das Dienstleistungsproletariat. Das sind Leute, die 40 bis 50 Stunden in der Woche arbeiten, dabei am Ende aber selbst in vollzeitigen Arbeitsverhältnissen mit 1000 Euro netto nach Hause kommen."

Im Theater Heute Jahrbuch 2015 bekam dieses Dienstleistungsproletariat nur 800-900 Euro. Ist das der unterschiedlichen Leserschaft geschuldet? Offenbar, denn im Spiegel-Gespräch verdient das Dienstleistungsproletariat 900 Euro. Und es wird im Spiegel auch ein verbittertes Akademikermilieu angesprochen, das unter Statusinkonsistenz leidet. In der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung dagegen stellt BUDE eine gespaltene Mitte vor, die nur oben und unten enthält.

Und stimmt die Ursachenanalyse überhaupt? Hat sich tatsächlich jetzt erst das Gefühl, nicht vom gesellschaftlichen Wandel zu profitieren, verflüchtet oder gab es bislang nur keine wählbare Alternative für die "Wutbürger"?

Den Agenda-Anhängern des Spiegels wird Gerhard SCHRÖDER als Stimmungsmacher präsentiert, aber gleichzeitig  ein gesellschaftlicher Wertewandel proklamiert, den die Politiker zur Ruhigstellung des Wahlvolkes nutzen sollen:

"Es muss Politikern gelingen, die Stimmung der verbauten Zukunft zu wenden. Sie müssen die sich abzeichnenden Anfänge einer Gegenstimmung aufgreifen. Anders als vor einigen Jahren wollen die meisten Menschen einen Staat, der sich kümmert. Und sie wollen verlässliche Lebensmodelle. Die Zeit des Neoliberalismus ist ebenso vorüber wie der Glaube an die Beliebigkeit der Postmoderne."

Rhetorisch bedeutet dies das Ende der individualisierten Gesellschaft, denn diese ist nichts anderes als die Kehrseite des Neoliberalismus.

 
       
   

HAGEN, Jens & Ingo Narat (2016): Die Lunte brennt.
Die Notenbanker zündeln am Vermögen der Deutschen. Beliebte Finanzprodukte wie Lebenspolicen und Sparkonten werfen nichts mehr ab. Wohin mit dem Geld in einer Welt ohne Zinsen und mit großen Unsicherheiten?
in: Handelsblatt v. 11.03.

Die "Flüchtlingskrise" ist angeblich unser größtes Problem. Dies ist falsch! Die EZB verbrennt seit langem jene Vorsorge, zu der wir durch die Agenda 2010 gezwungen worden sind (Stichwort: Finanzialisierung). Dies betrifft nicht nur die Altersvorsorge, bei der wir Anfang des Jahrtausends von den Mainstreammedien mit sagenhaften Renditen gegen die gesetzliche Rente aufgehetzt wurden, sondern auch die Pflege- und Krankenversorgung wird durch Strafzinsen bedroht.

 
       
   

LANDSBERG, Torsten (2016): Klein, fein, mein.
Auf der Suche nach Liebe (4): Tschüss, Altbau-WG! Studenten und junge Leute wollen heute am liebsten allein wohnen. Der Markt für Mini-Wohnungen boomt,
in:
Berliner Zeitung v. 10.03.

RENNEFAZ, Sabine (2016): Alles handgemacht.
Auf der Suche nach Liebe (4): Start-Up Single-Börse "Im Gegenteil",
in:
Berliner Zeitung v. 10.03.

 
       
   

SPIEWAK, Martin (2016): Was aus der Liebe wird.
Vermächtnis-Studie: Partnerschaften werden pragmatischer gelebt - weil die Frauen es so wollen,
in: Die ZEIT Nr.12 v. 10.03.

ILLOUZ, Eva (2016): Liebe? Freundschaft!
Wie besessen trachten wir nach Romantik - und vergessen dabei ein viel wertvolleres Gefühl,
in: Die ZEIT Nr.12 v. 10.03.

KLÖCKNER, Lydia  (2016): Es ist kompliziert.
Weder-noch oder beides - in der Vermächtnis-Studie tauchten Menschen auf, die nicht ins starre Geschlechterraster passen,
in: Die ZEIT Nr.12 v. 10.03.

KLÖCKNER, Lydia  (2016): "Frauen suchen den Alpha-Softie".
Die Paartherapeutin Lisa Fischbach weiß, was Menschen anklicken, wenn sie Datingportale besuchen. Ein Gespräch über neue Ansprüche bei der Partnersuche,
in: Die ZEIT Nr.12 v. 10.03.

Lisa FISCHBACH, die für ein Partnervermittlungsportal zuständig ist, das bereits den Begriff "Elite" im Namen führt, spricht über das Partnersuchverhalten von Akademikerinnen, das sich durchaus von Nicht-Akademikerinnen unterscheidet - was in der Akademiker-Zeitung aber keine Rede wert ist.

 
       
   

Orna Donath - Regretting Motherhood

MAYER, Susanne (2016): Geht's noch?
Jammern, nölen, kreischen - war bislang ein Privileg von Kindern in der Trotzphase. Jetzt ist es der Sound einer neuen Mutti-Diskussion - #Regrettingmotherhood. Über Larmoyanz in der Familiendebatte,
in: Die ZEIT Nr.12 v. 10.03.

 
       
   

Ronja von Rönne - Wir kommen

HAAS, Daniel (2016): Gib den Wolken Zucker.
Dürftiger Plot, nervige Figuren. Dennoch ein exzellenter Text: "Wir kommen", das Romandebüt von Ronja von Rönne,
in: Die ZEIT Nr.12 v. 10.03.

 
       
   

EBMEYER, Michael (2016): "Richtig sonnige Zeiten gab es für Mütter selten".
Alina Bronsky schreibt Romane mit starken Frauenfiguren. In ihrem neuen Sachbuch mischt sie sich in die Elterndebatte ein,
in: Freitag Nr.10 v. 10.03.

Michael EBMEYER versucht den Eindruck zu zerstreuen, dass Alina BRONSKY ein reaktionäres Frauenbild vertritt, obwohl sie Positionen vertritt, die wie Forderung nach "Wahlfreiheit" gegen die staatliche Kinderbetreuung gerichtet sind und sie für ein Betreuungsgeld plädiert. Während sie der Regretting Motherhood-Debatte nichts abgewinnen kann, verficht sie die Position der Vereinbarkeitslüge. In Kontinuum der bevölkerungspolitischen Debatte steht BRONSKY damit eindeutig auf Seiten der nicht-berufstätigen Mütter, die abwertend auch als "Hausfrauen" beschimpft werden

 
   
ZITTY-Titelgeschichte: Das verflixte erste Jahr.
Großes Glück, irre Kitasuche und falscher Perfektionismus - über den ganz normalen Wahnsinn junger Berliner Eltern

GROHMANN, Cosima (2016): Das verflixte erste Jahr.
Für manche die schönste Zeit des Lebens, für andere der pure Stress. Hier erzählen Berliner Eltern über den ganz normalen Wahnsinn zwischen Schlafraub, Kitasuche, Babykursen und dem Bedürfnis nach etwas Zeit für sich,
in: zitty Nr.10 v. 10.03.

 
       
 

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