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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 06. - 15. November 2011

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Familien mit mehr als zwei Kindern sind häufig Patchwork-Familien

"Wenn nach der Geburt des zweiten Kindes eine neue Partnerschaft begonnen wurde, ist die Übergangsrate zu dritten Kindern beider Geschlechter deutlich erhöht - und zwar nicht nur im Vergleich zu denjenigen, die nach der Geburt des zweiten Kindes partnerlos sind, sondern eben auch im Vergleich zu denjenigen, die (ihre zum Zeitpunkt des zweiten Kindes bereits existierende) Partnerschaft kontinuierlich weiterführen. Auch Partnerschaftsneugründungen nach der ersten Geburt erhöhen bei beiden Geschlechtern die Drittgeburtneigung. Wenn also nach der ersten Geburt eine neue Partnerschaft begann, die zur Geburt eines zweiten Kindes führte, dann ist die Wahrscheinlichkeit vergleichsweise hoch, dass noch ein drittes Kind geboren wird. Insgesamt also deuten die Ergebnisse (...) darauf hin, dass höhere Kinderzahlen von mehr als 2 Kindern dann vergleichsweise oft erreicht werden, wenn sich die Kinder auf mehr als eine Partnerschaft verteilen."
(aus: Jan Eckhard "Partnerschaftswandel und Geburtenrückgang", 2010, S.156)

 
 
       
   

SCHMOLLACK, Simone (2011): Die Blokadeministerin.
Über Herdprämie, Kitaplätze und Kristina Schröder,
in:
TAZ v. 15.11.

 
       
   

Wolfgang Herrndorf - Sand

KNIPPHALS, Dirk (2011): Wehe dem, der in der Wüste liegt.
Identitätssuche: Wolfgang Herrndorf dreht ein Pathosthema der Moderne ins Trashige und erwischt seine Leser existenziell - "Sand",
in:
TAZ v. 15.11.

 
       
   

LEWITSCHAROF, Sibylle (2011): Der Held.
Über eine Figur, die in der Literatur alsbald so rar ist wie in der Wirklichkeit,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 14.11.

 
       
   

ARNU, Titus (2011): "Sexsucht ist ein Modewort".
Sexualwissenschaftler Kurt Starke über zwanghaftes Begehren, allgemeine Entsinnlichung und das Liebesleben der Deutschen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 12.11.

 
       
   

ALEXANDER, Robin & Thomas VITZTHUM (2011): "Die Frauen waren entsetzt".
Die Chefin der Unions-Frauen verwirft das Betreuungsgeld
in:
Welt v. 11.11.

 
       
   

HAAF, Meredith (2011): Weißgold.
In den USA können Mütter, die ihre Milch verkaufen, eine Menge Geld verdienen. Kommt das Geschäftsmodell jetzt auch nach Deutschland?
in:
SZ-Magazin Nr.45 v. 11.11.

 
       
   

HAARHOFF, Heike (2011): "Für die Masse nicht attraktiv".
Kosten: Eine private Zusatzversicherung, die die Pflegeversicherung zu einer Vollkaskoversicherung macht, ist nicht zu finanzieren, meint Bert Rürup,
in:
TAZ v. 11.11.

 
       
   

Eva Illouz - Warum Liebe weh tut

BACHMANN, Cordula (2011): Die Transformation der Liebe.
Für Slavoj Žižek ist sie das Partikulare, für Alain Badiou das Universale. Für die Soziologin Eva Illouz ist die Liebe unter den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen des Kapitalismus eine Quelle ständigen Kummers,
in:
Jungle World Nr.45 v. 10.11.

 
       
   

SCHNEIDER, Victoria (2011): Dauerbrenner Dating.
Für Miriam Pielhau, bekannt als Moderatorin von "Big-Brother" und Chefredakteurin von NBC GIGA Europe, startet eine neue Serie: "Großstadtliebe". Im Interview erklärt sie, wieso das Land eine weitere Kuppel-Show brauche,
in:
Kölner Stadt-Anzeiger Online v. 10.11.

 
       
   

Simone Schmollack - Kuckuckskinder, Kuckuckseltern

SCHMOLLACK, Simone (2011): Das letzte familiäre Tabu.
Kuckuckskinder: Die Sehnsucht nach einer kleinen heilen Welt lässt Paare über die wahre biologische Vaterschaft schweigen - bis zur Trennung. Die Leidtragenden sind die Kinder,
in:
TAZ v. 10.11.

 
       
   
TIP BERLIN-Titelgeschichte: Revolution der Nerds
Eine neue Gründergeneration erobert die Stadt: Wird Berlin das nächste Silicon Valley?

MÖSKEN, Anne Lena (2011): Die digitale Metropole.
In Berlin ist eine neue Gründerzeit angebrochen. In den Büros und Co-Working-Spaces herrscht Aufbruchstimmung, nahezu täglich entstehen neue Firmen, deren Geschäftsmodelle die Aufmerksamkeit internationaler Investoren auf sich ziehen, und schon rechnen euphorische Beobachter fest damit, dass das nächste Facebook aus der Hauptstadt kommt. Wir Berlin das neue Silicon Valley, oder wächst hier die nächste Internet-Blase heran? Anne Lena Mösken hat sich in der Gründerszene umgesehen und dabei einen neuen Unternehmertypus kennengelernt,
in:
Tip Berlin Nr.24 v. 10.11.2011

LAUDENBACH, Peter (2011): "Die besten Zeiten kommen erst noch".
Kaum ein deutscher Internet-Unternehmer hat so viel Erfahrung wie Karsten Schneider. Wir haben ihn nach den Unterschieden und Parallelen zwischen der Gründerwelle der ersten New Economy und heutigen Start-Ups gefragt,
in:
Tip Berlin Nr.24 v. 10.11.2011

 
       
   

OESTREICH, Heide (2011): Hausfrauen sind richtig teuer.
Familie: SPD-Frauen stellen die Subvention der Hausfrauenehe in Frage. Die Fachwelt applaudiert,
in:
TAZ v. 09.11.

 
       
   

BECKER, Peter von (2011): Thea Dorn und Richard Wagner: "Prenzlauer Berg ist ein Biotop des neuen Biedermeier".
Warum Martin Luther ein gnadenloser Berserker ist und wir in großer Ratlosigkeit leben: Die Schriftsteller Thea Dorn und Richard Wagner über den 9. November, die Kulturnation und ihr Buch über die deutsche Seele,
in:
Tagesspiegel v. 09.11.

 
       
   

RÖTZER, Florian (2011): Kinder ja oder nein?
Ist es vernünftig, 20 Kinder zu zeugen, oder wäre es besser, keine zu haben?,
in:
Telepolis v. 09.11.

 
       
   

Das Single-Dasein in den USA

PANY, Thomas (2011): USA: Reiche Alte, arme Junge.
Kaum Aussichten für Schulabsolventen auf Arbeit, nur auf Frust im Hotel Mama,
in:
Telepolis v. 08.11.

 
       
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Tagesthema: Kinderbetreuung

BERTH, Felix (2011): Länder können Anspruch auf Kinderbetreuung nicht erfüllen.
Neue Zahlen zu Kita-Plätzen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 07.11.

BERTH, Felix (2011): Die Kita-Legende von Überfliegern und Soziopathen.
Diskussion um Krippen-Plätze,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 07.11.

WELT-Debatte: Brauchen wir das Betreuungsgeld?

MENKENS, Sabine (2011): Contra.
Lange wurde für die Möglichkeit gestritten, Beruf und Familie zu vereinbaren, meint Sabine Menkens . Jetzt macht man berufstätigen Müttern schon wieder Vorwürfe,
in: Welt v. 07.11.

Die heile Welt der alten Mitte gibt es nicht einmal mehr bei der Springer-Presse. Das Milieu ist hier genauso gespalten wie bei der FAZ, wenngleich die Managerehe, d.h. das traditionelle Alleinverdienermodell, im Gegensatz zur SZ oder taz noch immer noch vehement verteidigt wird.

Dass sich bei Springer eine drei- und vierfache Mutter duellieren liegt im Trend der alten Mitte, denn Kinderreichtum ist hier immer noch ein Statussymbol. Bei Kindern heißt dieses Prinzip, mangels Status: wer am lautesten schreit, hat recht.

Der Kampf der Lebensstile und die Normalfamilie der Neuen Mitte

KELLE, Birgit (2011): Pro.
Kleine Kinder gehören zur Mutter, meint Birgit Kelle . Ein finanzieller Ausgleich für Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause betreuen, ist nur gerecht,
in: Welt v. 07.11.

 
   

taz-Hintergrundthema: Scheitern

CARMESIN, Jannis & Paoloa Castro SOLLA (2011): "Wir sind alle erfolgsgeil".
Coaching: Psychologe Markus Väth erklärt, warum auch Optimismus nicht vor Scheitern schützt - und warum uns das egal sein kann,
in:
TAZ v. 07.11.

"Was ich eher feststelle, ist eine Art von Entscheidungslähmung, weil die Menschen heute viel mehr Optionen haben. Wenn der Vater früher Bauer war, dann hat der Sohn eben den Hof übernommen. Das war gar keine Frage",

lautet eine zeitgeistgerechte Antwort von VÄTH. Wann war aber dieses Früher, das hier verklärt wird? Doch wohl nicht zu Zeiten der Bundesrepublik? "Optionsvielfalt" ist nicht das Problem der heutigen Generation, denn bereits die 68er-Generation hätte dann darunter leiden müssen. Oder gibt es heutzutage gar keine Optionsvielfalt, sondern eine Optionsverengung? Während die 68er und 78er  zumindest noch die Illusion des Aussteigenkönnens hatten, bleibt heutzutage nur die Karriere. Lediglich vor dem Hintergrund dieser Optionsverengung wird Scheitern zum Problem.      

 
       
   
AUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTE-Thema: Demokratie und Beteiligung

GOLZ, Hans-Georg (2011): Editorial.
Frauen - Mütter - Emanzipation,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.44-45 v. 31.10./07.11.

Passend zum Begriff der Stunde: Postdemokratie, d.h. dem Wunsch unserer Eliten nach Begrenzung des Einflusses demokratischer Verfahren (mehr hier und hier), präsentiert die Bundeszentrale für politische Bildung ein Heft zum Thema.

Das Thema Demokratie und Beteiligung wird entsprechend der herrschenden Elitenposition, wonach dem eigenen Volk misstraut werden muss ("Wutbürger", "Spaßgesellschaft"), angegangen. Der Zentrale Aufsatz heißt Demokratiereformen: Herausforderungen und Agenden von Ludger HELMS. Was unsere Politiker am meisten stört: das Durchregieren (Angelika MERKEL) wird durch Demokratie behindert. Im Politikjargon werden diese geplanten Demokratiereformen mit Effizienz und Effektivität des Regierens begründet. HELM schreibt zu diesem entscheidenden Motiv der angestrebten Demokratiereformen:

"ein weiteres prominentes Ziel von Demokratiereformen verdient hervorgehoben zu werden, das üblicherweise stärker als die bislang genannten Zielsetzungen »von oben«, von Seiten politischer Eliten in staatsleitenden Funktionen, erstrebt wird: die Erhöhung der Effektivität bzw. Effizienz des Regierungssystems."

Demokratische Beteiligungsformen sollen in diesem Sinne einem reibungsloseren Durchregieren dienen.

 
       
   

HUMMEL, Katrin (2011): Oma, Opa, Kind.
Wenn Mama arbeiten will, dann muss Oma ran: Ohne die Hilfe der Großeltern bekämen viele Paare Kinder und Job nicht unter einen Hut. Das Modell kann für alle gut sein - aber auch zu Konflikten führen,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 06.11.

 
       
   

Wolfgang Herrndorf - Sand

SEIDL, Claudius (2011): Die Form der Lärm und der Zorn.
475 Seiten, fast so viele Figuren und ein Mann ohne Gedächtnis: "Sand", der neue Roman von Wolfgang Herrndorf, sprengt alle Grenzen. Vor allem die zwischen Autor und Leser,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 06.11.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 05. November 2011

   
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