[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 01.-05. November 2017
News 22.-31. Oktober 2017
News 15.-21. Oktober 2017
News 07.-14. Oktober 2017
News 01.-06. Oktober 2017
News 25.-30. September 2017
News 22.-24. September 2017
News 19.-21. September 2017
News 14.-18. September 2017
News 09.-13. September 2017
News 06.-08. September 2017
News 01.-05. September 2017
News 25.-31. August 2017
News 22.-24. August 2017
News 12.-21. August 2017
News 09.-11. August 2017
News 05.-08. August 2017
News 01.-04. August 2017
News 26.-31. Juli 2017
News 16.-25. Juli 2017
News 12.-15. Juli 2017
News 07.-11. Juli 2017
News 01.-06. Juli 2017
 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 06. - 10. November 2017: [06.11.] [07.11.] [08.11.] [09.11.] [10.11.]

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Die Ungewissheit der Lebenssituation als Problem der privaten Altersvorsorge

"Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die allgemeinen Unsicherheiten bei der Organisation der privaten Altersvorsorge insbesondere dann für den Abschluss eines Produkts problematisch sind, wenn sich Individuen in einer unsichereren Lebenssituation befinden. So sind es gerade Jüngere und Personen in instabilen Beschäftigungslagen, die sich mit der Planung und dem Abschluss von Vorsorgeprodukten zurückhalten. Die betreffenden Personen handeln dabei nicht irrational oder kurzsichtig, sie sind sich vielmehr der problematischen Absicherungssituation im Alter bewusst, nur sind sie erst dann in der Lage größere Zeithorizonte und damit das Alterssparen in den Blick zu nehmen, wenn kurze Zeithorizonte hinreichend abgesichert erscheinen."
(Felix Wilke "Private Vorsorge zwischen Wunsch und Wirklichkeit - die ambivalente Rolle von Unsicherheit im neuen Rentenmodell" in der Zeitschrift Deutsche Rentenversicherung, September 2017, S.331)

 
       
       
   

10.11.2017

 
       
   

Die Rentenpolitik der Parteien in der Debatte

SOZIALPOLITIK-PORTAL (2017): Sondierungsstand Arbeit, Rente, Gesundheit, Pflege, Soziales,
in:
sozialpolitik-portal.de v. 10.11.

 
       
   

Das Umgangs- und Sorgerecht in der Debatte

MENKENS, Sabine (2017): FDP-Vorschlag zu Scheidungskindern chancenlos.
Union und die Grünen lehnen "Wechselmodell" ab,
in:
Welt v. 10.11.

 
       
   

Der SchuldnerAtlas 2017 in den Medien

DIERIG, Carsten (2017): Die Mittelschicht gerät in die Schuldenfalle.
Konjunktur boomt, dennoch sind mehr Privathaushalte in den Miesen. Die Stadtstaaten trifft es am härtesten. Ein Grund ist der Mietenanstieg,
in:
Welt v. 10.11.

Die Überschuldungsquote in Deutschland stagniert (2016: 10,06 %; 2017: 10,04 %; vgl. SchuldnerAtlas 2017, S.5). Aus der folgenden Tabelle sind die 10 Städte mit den höchsten Schuldnerquoten ersichtlich:

Tabelle: Die 10 deutschen kreisfreien Städte mit der höchsten
Schuldnerquote
Rang Stadt Bundesland Schuldnerquote
(01.10.2017)
1 Bremerhaven Bremen 20,79 %
2 Wuppertal Nordrhein-Westfalen 18,38 %
3 Pirmasens Rheinland-Pfalz 18,23 %
4 Herne Nordrhein-Westfalen 17,85 %
5 Neumünster Schleswig-Holstein 17,80 %
6 Gelsenkirchen Nordrhein-Westfalen 17,76 %
7 Offenbach a/M Hessen 17,42 %
8 Duisburg Nordrhein-Westfalen 17,08 %
9 Wilhelmshaven Niedersachsen 17,03 %
10 Wiesbaden Hessen 16,66 %
Quelle: Die Schuldnerquoten für Deutschland nach Kreisen und
kreisfreien Städten Ranking 2012 bis 2017
, S.11

B.K. (2017): Die Überschuldung deutscher Verbraucher nimmt zu.
Mehr Frauen, mehr Alte, und mehr Mittelstandsfamilien sind betroffen. Seit 2014 steigen die Zahlen. Und ein Ende des Trends ist nicht absehbar,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.11.

 
       
   

Der Wohnungsmarktbericht Ostdeutschland 2017 in den Medien

UHLMANN, Steffen (2017): Die Mieten steigen, die Leerstände auch.
Der ostdeutsche Immobilienmarkt ist gespalten. Einerseits gibt es eine wachsende Zahl von Boomstädten, andererseits immer mehr abgehängte Landstriche. Sachsen beispielsweise wird ein starker Bevölkerungsrückgang prophezeit. Un nun?
in:
Süddeutsche Zeitung v. 10.11.

 
       
   

Die Kommunen im demografischen Wandel in der Debatte

LASCH, Hendrik (2017): Plagwitzer Entmischung.
Siemens stellt einen der letzten Industriebetriebe im Leipziger Westen in Frage,
in: Neues Deutschland
v. 10.11.

Leipzig-Plagwitz, Foto: Bernd Kittlaus 2016

LACHMANN, Harald (2017): Bezirk Leipzig mit anderen Mitteln.
Die touristische Großregion um die sächsische Messestadt reicht bis vor die Tore Dresdens,
in: Neues Deutschland
v. 10.11.

 
       
   

Die politische Kultur in der Debatte

NIEJAHR, Elisabeth (2017): Hochsaison für Einflüsterer.
Lobbyrepublik: Professionelle Interessenvertreter sind während Koalitionsverhandlungen besonders rege. Es wäre einfach, ihren Einfluss auf Politiker zu begrenzen. Doch dass es dazu kommt, ist auch im Fall einer Jamaika-Koalition höchst unwahrscheinlich,
in:
Wirtschaftswoche Nr.47 v. 10.11.

HAFNER, Urs (2017): Du Ideologe!
Wer das I-Wort benutzt, will damit sagen: tendenziös, verbohrt, unwahr. Der marxistische Begriff feiert gerade sein Comeback,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 10.11.

"Der Ideologiebegriff (...) will darauf verweisen, dass nicht weniger als die Wahrheit, die ihr Fundament in der Wirklichkeit hat, auf dem Spiel stehe. Das Komplement der Ideologie sind die Fake-News. Was wäre die Ideologie des Fakten-Checks?

fragt Urs HAFNER am Ende seines ideengeschichtlichen Schnelldurchlaufs, in dem er mit dem Comeback des Ideologiebegriffs das Ende der postmodernen Gedankenspiele gekommen sieht.

 
       
   

Das Single-Dasein in Großbritannien

NONNENMACHER, Peter (2017): Wo der Brexit wirklich weh tut.
An der Grenze zwischen Nordirland und der irischen Republik wächst mit dem nahenden Ausstieg aus der EU die Angst vor wirtschaftlicher Isolation und der Rückkehr des Terrors. Über eine Bürgerbewegung, die mit einem Spezialstatus für Nordirland das Schlimmste verhindern möchte,
in:
Frankfurter Rundschau v. 10.11.

Peter NONNENACHER macht mit seiner Nordirland-Reportage Stimmung gegen die Demokratischen Unionisten (DUP) von Arlene FOSTER, die in London mitregieren, und die nichts von einer "speziellen Wirtschaftszone" um die Insel halten, sondern den ungehinderten Zugang zu England, Wales und Schottland favorisieren.

 
       
   

Richard Florida in der Debatte

BRÉVILLE, Benoît (2017): Wo die Kreativen wohnen.
Seattle ist gegen Rassismus und für Fahrradwege, aber bezahlbare Wohnungen gibt es keine mehr,
in:
Le Monde diplomatique. Beilage der TAZ v. 10.11.

 
       
   

09.11.2017

 
       
   

Thomas Gesterkamp in der Debatte

GESTERKAMP, Thomas (2017): Wieder nur Gedöns.
Jamaika-Sondierungen Familienpolitik: Grüne geben progressives Familienbild schon jetzt auf,
in:
TAZ v. 09.11.

Thomas GESTERKAMP versteht unter einem progressiven Familienbild allein die Besserstellung der Doppelkarrierefamilie. Deshalb kritisiert er das Kindergeld, das Ehegattensplitting und die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern und den zögerlichen Ausbau der Ganztagsbetreuung. Letzteres zielt rhetorisch zwar auf das, was früher kompensatorische Bildung genannt wurde, also die Förderung der Benachteiligten. In Wirklichkeit nutzt es in erster Linie der Karrierefrau aus dem Akademikermilieu. Bei Ersatz des Ehegattensplittings streiten sich die Verfechter einer "modernen" Familienpolitik seit Jahrzehnten: Individualbesteuerung oder Familiensplitting. GESTERKAMP gehört zu jenen, die die Individualbesteuerung verfechten. 

 
       
   

Die Pressemitteilung zur Armut in Deutschland in den Medien

CREUTZBURG, Dietrich (2017): Mehr arme Menschen in Deutschland.
Knapp 4 Prozent der Bevölkerung leben in armen Verhältnissen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.11.

Diese Schlagzeile sucht man bei den neoliberalen Verharmlosern der Armut in Deutschland natürlich vergeblich. Stattdessen will uns Dietrich CREUTZBURG weismachen, dass es Weniger arme Menschen in Deutschland gibt, weshalb der Untertitel ergänzt wird um 500.000 weniger als im Vorjahr.

Mit welcher Deutung der Statistischen Daten kommt die FAZ zu ihrer dreisten Schlagzeile? CREUTZBURG besitzt die Dreistigkeit die angeblich "absolut ärmlichen Verhältnissen" herauszugreifen, indem er eine von drei Definitionen des Statistischen Bundesamtes zur einzig richtigen Definition erklärt. Schon das ist dreist, denn die Ärmsten werden mit der Haushaltsstatistik erst gar nicht erfasst: Wohnungslose und Heimbewohner. Diese beiden sozialen Gruppen erscheinen in keiner Armutsstatistik, obwohl sie doch die schlimmste Art der Armut darstellen, die in Deutschland existiert. Würde man die Armutsstatistik um diese beiden Gruppen erweitern, dann wäre neoliberalen Verharmlosern das Wasser abgegraben.

Der Kommentar von CREUTZBURG ist mit Skandalisierte Armut überschrieben und richtet sich gegen die Grünen:

"Union und FDP dürfen es den Grünen nicht durchgehen lassen, sich mit den Empörungsmustern der Opposition als »soziales Gewissen« (...) zu profilieren",

giftet CREUTZBURG von seiner Print-Kanzel herab. Ein ganz perfides Argument ist, dass Neoliberale die Kriegsflüchtlinge als Alibi benutzen, um die Armut zu verharmlosen. Ihr Argument lautet, dass deren Lebensverhältnisse im Gegensatz zu ihren Herkunftsländern gold sei, weshalb sie sozusagen in einer Armutsstatistik gar keine Berechtigung hätten.

Mit dem gleichen Argument könnte man aber auch sagen, dass die Sprösslinge von wohlhabenden Eltern aus der oberen Mittelschicht nichts in der Armutsstatistik zu suchen hätten. Sie tun das nur, weil der Haushaltsansatz den Familienhintergrund wegdefiniert. Wie wäre es also damit, zukünftig neben dem Migrationshintergrund auch den Familienhintergrund zu beachten? Das wäre der neuen Klassengesellschaft angemessen.

Die NZZ titelt heute Die Angstmacherei mit der Armut. Der Neoliberale Christoph EISENRING bemüht die gleiche perfide Argumentation wie CREUTZBURG. 

SIEMS, Dorothea (2017): Die Armut trifft die Alten.
Immer mehr Senioren leben in prekären Verhältnissen. Die Rentenpolitik der vergangenen Jahre hat den Bedürftigen nichts gebracht. Auch die Parteien einer möglichen Jamaika-Koalition setzen vielfach auf die falschen Rezepte,
in:
Welt v. 09.11.

Eine andere neoliberale Variante der Verharmlosung von Armut betreibt Dorothea SIEMS, wenn sie nicht die Kinderarmut, sondern die Altersarmut in den Mittelpunkt stellt:

"Erstmals ist das Armutsrisiko der Senioren (...) größer als dies in der Gesamtbevölkerung der Fall ist",

erklärt uns SIEMS. Natürlich ist das falsch, denn die große Rentenreform des Jahres 1957 wurde ja gerade deshalb in Deutschland eingeführt, weil die Altersarmut größer war als in der Bevölkerung.

Doch auch SIEMS greift sich eine Armutsdefinition heraus, die ihr genehm ist, nämlich die Anzahl der Sozialtransferempfänger, denn:

"Armutsgefährdung ist (...) nicht gleichzusetzen mit Bedürftigkeit".

Das kann man anders sehen, denn die Armutsgefährdung (auch: Armutsrisikogrenze) hat gravierende Auswirkungen auf die Lebenserwartung. Nicht wer kurzzeitig Grundsicherung bezieht, sondern wer längerfristig armutsgefährdet ist, d.h. dessen Einkommen unter 60 Prozent des Medianeinkommens liegt, dessen Wahrscheinlichkeit früher zu sterben, ist bereits größer als dies bei Menschen der Fall ist, die nicht armutsgefährdet sind. Es wäre also wichtig, mehr über die Länge der Armutsgefährdung von Menschen zu wissen. Dazu eignen sich aber die Zahlen nicht, die landauf, landab publiziert werden.

SIEMS polemisiert zum einen gegen die Mütterrente der CSU und zum anderen gegen die Grünen, denen eine Stabilisierung des Rentenniveaus untergeschoben wird, obwohl das eine Kernforderung der SPD war, genauso wie die Rente ab 63, die SIEMS immer wieder ins Spiel bringt, um von der Problematik der eigenen neoliberalen Vorstellungen abzulenken.  

 
       
   

Das Jahresgutachten 2017/18 in den Medien

BRANKOVIC, Maja & Manfred SCHÄFERS (2017): Gutachter warnen vor mehr Sozialleistungen.
Trotz der vollen Kassen sind die finanziellen Spielräume zu gering, um die vielen Wahlversprechen einzulösen, sagen die Wirtschaftsweisen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.11.

Die Jahresgutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung werden von Neoliberalen gerne vereinnahmt. Die Schlagzeile ist BRANKOVIC & SCHÄFERS im Artikel jedoch nur einen einzigen Satz wert, denn wichtiger ist ihnen die Steuer- und Sozialabgabenentlastung für Unternehmen, obere Mittelschicht und Reiche. 30 Milliarden Euro, die noch bis 45 Euro erweiterbar sind, sollen den Besserverdienenden zugute kommen. Warum dafür Spielräume da sein sollen, das wird jedoch nicht erklärt.

POELCHAU, Simon (2017): Wirtschaftsweise machen Angst und Bange.
Sachverständigenrat fordert ein Ende der Verteilungsdebatte und will die Einkommenssteuer senken,
in: Neues Deutschland
v. 09.11.

"Kürzungen bei den Sozialabgaben entziehen den Sozialversicherungen Einnahmen, die im nächsten Abschwung fehlen",

zitiert Simon POELCHAU den DGB-Funktionär Stefan KÖRZELL.

 
       
   

Die Lebensversicherer als Akteur der Altersvorsorge: Von vollmundigen Versprechungen zur Entledigung der Altlasten

HERZ, Carsten (2017): Viele Angebote für Ergo-Policen.
Der geplante Verkauf von rund sechs Millionen Lebensversicherungs-Policen des Versicherers wird konkreter. Mehrere Interessenten haben unverbindliche Angebote abgegeben,
in:
Handelsblatt v. 09.11.

 
       
   

Die Gebietsreform in Brandenburg in der Debatte

BAGANZ, Dorian (2017): Raus aufs Land.
Peripherie: In Brandenburg ist die Kreisgebietsreform gescheitert. Rot-Rot-Grün in Thüringen sollte vor derlei Plänen gewarnt sein,
in:
Freitag Nr.45 v. 09.11.

 
       
   

Das Single-Dasein in der Schweiz

FORSTER, Christof (2017): Mann, geschieden, alleine lebend.
In Einpersonenhaushalten steigt das Armutsrisiko an - betroffen sind vor allem Männer im besten Erwerbstätigenalter,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 09.11.

Christoph FORSTER berichtet über die Auftrags-Studie Kennzahlenvergleich zur Sozialhilfe in Schweizer Städten Berichtsjahr 2016, 14 Städte im Vergleich der Städteinitiative Sozialpolitik. Aus der folgenden Tabelle ist die Sozialhilfequote der 14 Städte bzw. der Einpersonenhaushalte bzw. der Männer aus Einpersonenhaushalten ersichtlich.

Tabelle: Vergleich der Sozialhilfequoten in 14 Schweizer Städten
Stadt Bevölkerungsstand
(31.12.2016)
Sozialhilfequote
(2016)
Anteil der
Sozialhilfeempfänger
im Jahr 2016 an
Einpersonen-
haushalten
Männern in Ein-
personen-
haushalten
Zürich 396.955 4,6 % 45,2 % 7,9 %
Basel 169.916 6,7 % 48,6 % 10,9 %
Lausanne 135.629 8,8 % 47,5 % 16,9 %
Bern 131.554 5,1 % 45,1 % 9,3 %
Winterthur 108.268 5,5 % 38,1 % 10,4 %
Luzern 81.295 3,8 % 45,9 % 6,8 %
St. Gallen 75.538 4,4 % 44,7 % 8,6 %
Biel/Bienne 54.163 11,8 % 42,1 % 20,2 %
Schaffhausen 35.948 3,3 % 40,2 % 7,0 %
Chur 34.652 3,2 % 43,0 % 7,0 %
Ulster 33.886 1,6 % 34,5 % 3,9 %
Zug 29.256 1,7 % 38,4 % 3,9 %
Wädenswil 21.621 2,6 % 33,8 % 7,5 %
Schlieren 18.454 5,0 % 37,3 % 6,8 %
Quelle: Kennzahlenvergleich zur Sozialhilfe in Schweizer Städten Berichtsjahr 2016, 14 Städte im Vergleich, 2017, S.6 (Bevölkerungsstand); S.14 (Sozialhilfequote); S.44 (Einpersonenhaushalte); S.49 (Männer in Einpersonenhaushalten)

FORSTER stellt das Sozialhilferisiko der geschiedenen, alleinlebenden Männer in den Mittelpunkt:

"Besonders stark erhöht ist dieses Risiko bei Alleinlebenden mittleren Alters, die ursprünglich einen Lebensentwurf als Paar- oder Familienhaushalt hatten: geschiedene, verwitwete und getrennt lebende Verheiratete. Gemäss dem Bericht ist der Anteil der Männer, die Sozialhilfe beziehen, in manchen Städten sogar doppelt so hoch wie jener der Frauen. Einen Teil dieses Unterschieds erklärt der Umstand, dass 30 Prozent der Alleinlebenden Rentner sind, die dank AHV, 2. Säule und Ergänzungsleistungen selten Sozialhilfegelder beziehen. Diese Altersgruppe umfasst dreimal mehr Frauen als Männer."

In Einpersonenhaushalten leben im mittleren Erwachsenenalter mehr Männer als Frauen, denn diese werden als Alleinerziehende den Mehrpersonenhaushalten zugeordnet.

 
       
   

Wie die Wahlkampfberichterstattung in der deutschsprachigen Presse im Jahr 2017 unser Frankreichbild geprägt hat

WIEGEL, Michaela (2017): Wohlgemeinte Ratschläge aus Amiens.
Anders als die französischen Staatschefs vor ihm hat Emmanuel Macron keine gewachsene Wählerbastion. Auch in seiner Heimat Amiens gilt er manchen als Präsident der Reichen. Selbst einige seiner Anhänger haben Zweifel am Kurs Macrons,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.11.

 
       
   

Das Single-Dasein in Schweden

HERMANN, Rudolf (2017): Flüchtlinge verschärfen Wohnungsnot.
Die Bewältigung der Migrationswelle stellt die Behörden in vielen schwedischen Städten vor heikle Entscheidungen,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 09.11.

 
       
   

Das Single-Dasein in den USA

WINKLER, Peter (2017): Privilegien und Geld für bessere Chancen.
Wie Amerikas obere Mittelklasse verhindert, dass die Besten auch am besten vorankommen,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 09.11.

Anlässlich des Buches Dream Hoarders von Richard REEVES beschreibt Peter WINKLER die Mittel, mit denen die obere Mittelschicht in den USA die Zukunft ihres Nachwuchses gegen die mögliche Konkurrenz sozialer Aufsteiger schützt. Die obere Mittelschicht wird dabei definiert als:

"die obersten 20 Prozent der Einkommensskala abzüglich des obersten Prozents der Superreichen".

Auch in Deutschland ist die obere Mittelschicht eine Klasse, die sich ihre Privilegien sichert und den Nachwuchs gegen Konkurrenz aus der mittleren bzw. unteren Mittelschicht oder der Unterschicht schützt.

 
       
   

08.11.2017

 
       
   

Die Entwicklung der Armut in Deutschland in der Debatte

DESTATIS (2017): 19,7 % der Bevölkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.
Anteil EU-weit bei 23,5 %,
in:
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts v. 08.11.

 
       
   

Die Pensionskassen in der Debatte

WENIG, Mirko (2017): BaFin warnt vor sinkenden Renten bei Pensionskassen,
in:
versicherungsbote.de v. 08.11.

 
       
   

Die Entwicklung der Altersarmut in Deutschland in der Debatte

STEFFEN, Johannes (2017): Löhne, Renten und Existenzminimum,
in:
sozialpolitik-portal.de v. 08.11.

 
       
   

Die Lebensversicherer als Akteur der Altersvorsorge: Von vollmundigen Versprechungen zur Entledigung der Altlasten

HERZ, Carsten (2017): Mangelnde Transparenz.
Jedes Jahr erhalten Millionen von Deutschen eine Mitteilung über den Stand ihrer Lebensversicherung. Eine neue Analyse belegt, dass es mit der Übersichtlichkeit immer noch nicht weit her ist - doch 2018 wird sich dies ändern müssen,
in:
Handelsblatt v. 08.11.

HERZ, Carsten (2017): Bitte mehr Licht.
Kommentar: Versicherer sollten aus Eigeninteresse transparenter in der Information werden,
in:
Handelsblatt v. 08.11.

 
       
   

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

ND/DPA (2017): Mehr als 100 Kilometer Schulweg.
Sachsen-Anhalt: Das Netz für berufliche Bildung im Land steht in der Kritik,
in:
Neues Deutschland v. 08.11.

ND/DPA (2017): Finanzverwaltung im Nordosten steht vor Umbruch.
Mecklenburg-Vorpommern: Zahl der Amtsbezirke soll stark reduziert werden, mehrere Standorte werden Außenstelle,
in:
Neues Deutschland v. 08.11.

 
       
   

Die politische Kultur in der Debatte

KREUZFELDT, Malte (2017): Der smarte Mister X.
Mal ist er konziliant, mal redet er über Neuwahlen. Christian Lindner ist die unbekannte Größe bei den Jamaika-Verhandlungen. Wenn jemand das Bündnis platzen lässt, dann er,
in:
TAZ v. 08.11.

Die Grünen wollen unbedingt mitregieren im Bund, weswegen die FDP als Partei, die am wenigsten zu verlieren hat, das Problem für Malte KREUZFELDT darstellt. Die FDP hat mit dem Argument einer Gefährdung des Industriestandorts die besten Trümpfe in der Hand (egal wie realistisch das ist). Die restlichen Parteien müssen sich verbiegen. Es geht darum, welche Partei ihre Forderungen am besten durchsetzen kann, ohne die geplante Koalition platzen zu lassen. Wer am wenigsten zu verlieren hat, der hat die besten Karten in diesem Aushandlungsprozess.

BREYTON, Ricarda & Thorsten JUNGHOLT (2017): Das fragwürdige Geschäftsgebaren des jüngsten Abgeordneten.
Der 24-jährige Roman Müller-Böhm wirbt für Transparenz im Bundestag. Doch als Funktionär der FDP-Parteijugend vergab er Aufträge an die eigene Firma,
in:
Welt v. 08.11.

 
       
   

Zufriedenheit und Glück in der Debatte

ECKERT, Daniel (2017): Wirtschaftswunderland im Glück?
Ost und West gleichen sich in der Lebenszufriedenheit an. Schleswig-Holsteiner sind am glücklichsten. Und: Eine intakte Umwelt ist den Deutschen wichtig - wenn es sie nicht mehr kostet,
in:
Welt v. 08.11.

 
       
   

07.11.2017

 
       
   

Die Steuer- und Abgabenpolitik in der Debatte

ZUCMAN, Gabriel (2017): Motor der Ungleichheit.
Wer von den Steuertricks profitiert? Konzerne und Superreiche. Wer verliert? Zum Beispiel Deutschland,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 07.11.

Haben die Panama-Papers den Normalos in Deutschland etwas gebracht? Nein. Auch die Paradise-Papers werden den Normalos nichts bringen, denn es geht dabei um die Interessen der oberen Mittelschicht, wie man bei Gabriel ZUCMAN nachlesen kann:

"Viele Menschen glauben, dass Steuervermeidung mit der Zeit »demokratischer« geworden sei. (...).
Offshore-Firmen (...) halten es für profitabler, sich um eine exklusive, extrem reiche Kundschaft zu kümmern als um Tausende gut situierte Anleger, die Steuern sparen wollen. Schweizer Banken haben sich daher unlängst von vielen dieser Kunden getrennt. Die Ungleichheit wächst also auch, weil Steuervermeidung mehr und mehr zum Elitensport wird."

Wenn man "gut situierte Anleger" mit obere Mittelschicht übersetzt, dann wird klar, warum die Mainstreamzeitungen jetzt plötzlich das Problem der Steueroasen entdeckt haben. Die obere Mittelschicht fühlt sich mehr und mehr ausgeschlossen von den Privilegien der Oberschicht - der Rest der Gesellschaft interessiert sich dagegen nicht. Die obere Mittelschicht will wie die Oberschicht nur eines: (möglichst) keine Steuern zahlen. Der Sozialstaat soll als aktivierender Sozialstaat als Jobmaschine für AkademikerInnen und als Zähmung der Ansprüche der Arbeitnehmer dienen. Was aber bleibt dabei für die Normalos übrig?

 
       
   

Die Bodenwertsteuer in der Debatte

ÖCHSNER, Thomas (2017): Bauen allein ist nicht genug.
Acht Fragen und Antworten zu einem der drängenden Themen der Zeit: dem Wohnungsmarkt,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 07.11.

Ein Artikel von TERBER/WIEGAND/WORMER beschäftigt sich mit dem Unternehmen Phoenix Spree, das in Berlin Häuser aufkauft. In der Unterzeile heißt es "Hollywoodstars und Spitzensportler verdienen davon". Das Feinbild sind also FilmschauspielerInnen und SportlerInnen, Tätigkeiten für die man keinen Universitätsabschluss braucht, aber dennoch viel Geld einbringen können. Außerdem sind solche Promis auch gleichzeitig oftmals Idole der gleichfalls angefeindeten Unterklasse. Bildung soll also die einzige redliche Quelle sein, die zum Vermögen führt. Auch das ist eine unterschwellige Botschaft dieser Art von "investigativem Journalismus".

"Der Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) verlangte (...) bereits vor einem Jahr, für ausländische Investoren die Immobiliensteuern drastisch zu erhöhen und gegen legale Tricks bei der Umgehung der Grunderwerbsteuer vorzugehen. Die Grünen haben dies auch in ihrem Wohnungsprogramm festgehalten. Ob sie sich damit in einer möglichen Jamaika-Koalition durchsetzen können, ist jedoch fraglich",

erklärt uns Thomas ÖCHSNER. Wahrscheinlicher ist dagegen, dass eine Bodenwertsteuer eingeführt wird, die in erster Linie die Normalos treffen wird und dadurch weiterer Boden den Renditebedürfnissen der Investoren unterworfen wird. 

 
       
   

Die Prognosen zur Entwicklung der Alterssicherung in der Debatte

SCHWENN, Kerstin (2017): Rentenbeitragssatz kann auf 18,6 Prozent sinken.
Die Arbeitgeber dringen auf eine Entlastung der Beitragszahler. Und die gute Konjunkturlage erlaubt, dass die Beiträge sinken. Wie viel Geld das für die Unternehmen ausmacht, steht im neuen Rentenbericht,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.11.

Kerstin SCHWENN macht sich zum Durchlauferhitzer der Arbeitgeberlobby aus deren Stellungnahme zum Entwurf des Rentenversicherungsberichts sie zitiert. Der unveröffentlichte BMAS-Bericht befindet sich noch in der Ressortabstimmung. Der letzte Rentenversicherung 2016 wurde erst Ende November letzten Jahres veröffentlicht. Nicht selten ändern sich die Daten noch. Bei SCHWENN heißt es, dass

"jetzt noch die Ergebnisse der aktuellen Steuerschätzung eingearbeitet werden müssen".

Der Artikel zielt deshalb in erster Linie auf die Sondierungsgespräche, denn eine Beitragssenkung ist nicht die einzige Option, sondern es könnten mit den Mehreinnahmen auch weitere rentenpolitische Maßnahmen finanziert werden. 2014 verhinderte die Große Koalition eine Beitragssenkung, indem sie die Mütterrente statt durch Steuermittel - wie das richtig gewesen wäre - durch Beiträge finanzierte. Auch die Ost-West-Angleichung schultern in erster Linie die Beitragszahler statt der Steuerzahler. Die BDA spielt sich mit ihrem Einsatz für die Beitragssenkung als Anwalt der Rentner auf:

"Schließlich hätten auch die Rentner Vorteile von einer Senkung des Beitragssatzes um 0,1 Prozent: Im Sommer 2019 würde dadurch die Rentenanpassung um 0,13 Punkte höher ausfallen."

Die Rentner hätten bedeutend mehr davon, wenn die Unternehmen endlich angemessene Löhne zahlen würden, statt mit dem Argument des Fachkräftemangels von ihren eigenen Versäumnissen abzulenken.

Fazit: Entscheidend ist, was am Ende im Rentenversicherungsbericht 2017 steht. Dann wird man vergleichen können, was von den Angaben, die SCHWENN öffentlich gemacht wird, tatsächlich übrig bleibt.  

 
       
   

Die Staatsaufgaben in der Debatte

STRATMANN, Klaus (2017): Ein Investitionsplan für Jamaika.
Eine Bertelsmann-Studie berechnet die volkswirtschaftlichen Effekte von Investitionen. In Ganztagsschulen und Kitas ist das Geld besonders gut angelegt,
in:
Handelsblatt v. 07.11.

 
       
   

Die Pensionskassen in der Debatte

SMOLKA, Klaus Max & Michael ASHELM (2017): Finanzinvestoren für Pfarrers Pension.
Geld in Private Equity investieren? Geht gar nicht, sagen Bischöfe. Dabei stecken kirchliche Pensionskassen Hunderte Millionen Euro in die Fonds,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.11.

SMOLKA & ASHEIM beschäftigen sich mit der Scheinheiligkeit der beiden Amtskirchen in Deutschland und ihrem Gebaren bei ihren großen Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge: zum einen die Katholische Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK) in Köln mit 1,2 Millionen Versicherten und zum anderen die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland Westfalen (KZKV) und die Versorgungskasse für Pfarrer und Kirchenbeamte (VKPB) der Evangelischen Kirche, der Versichertenzahlen nicht genannt werden. 

 
       
   

Die Entwicklung des Staatsverschuldung in der Debatte

SZALAY, Claudia Aebersold (2017): Schulden sind gut, zu hohe Schulden sind schlecht.
Die moderne Wirtschaft kommt ohne Kreditwesen nicht aus - der Hand zu immer grösserer Verschuldung macht das System aber instabil,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 07.11.

"Darüber, wann Staatsschulden »zu hoch« sind und deshalb zur Gefahr für ein Land werden, streiten sich die Ökonomen ganz vorzüglich. Spätestens seit den Arbeiten von Reinhart/Reinhart/Rogoff wird die Schwelle von 90% als kritisch gesehen, also eine Staatsverschuldung von mindestens 90% des Bruttoinlandprodukts. Unter diesen Bedingungen, so die drei Ökonomen, ist das Wirtschaftswachstum in einer Volkswirtschaft besonders tief. Gegenwärtig wird diese Schwelle in etlichen Regionen der Welt überschritten, und globale »Wachhunde« wie die BIZ oder der IMF sind deswegen besorgt",

erklärt uns die scheidende NZZ-Redakteurin zum Thema hohe Staatsschulden und verweist dabei auf den erst 2012 erschienenen Zeitschriftenaufsatz Public Debt Overhangs: Advanced-Economy Episodes since 1800.

 
       
   

Das Single-Dasein in den USA

FUSTER, Thomas (2017): Die Amerikaner wollen nicht sparen.
Die Rücklagen der privaten Haushalte liegen auf dem tiefsten Stand seit Krisenausbruch - das weckt ungute Erinnerungen,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 07.11.

"Internationale Vergleiche sind (...) heikel, da in einigen Ländern die Rücklagenbildung durch ein System des Zwangssparens erhöht wird. Dies ist – anders als in den USA – etwa in der Schweiz der Fall, und zwar über die obligatorische berufliche Vorsorge. Entsprechend zählt die Schweiz laut den halbwegs vergleichbaren Daten der OECD zu den Ländern mit der höchsten Sparneigung der Haushalte. Mit 18,7% liegt sie zusammen mit Schweden (16,5%) weit vor Ländern wie Deutschland (9,7%), Österreich (8,2%) oder eben den USA (5,7%)", erklärt uns Thomas FUSTER.

 
       
   

06.11.2017

 
       
   

Die AfD-Hochburg Sachsen in der Debatte

POLLMER, Cornelius (2017): Im Land der toten Augen.
Probleme durch Landflucht und eine immer ältere Bevölkerung plagen gerade ostdeutsche Kommunen schon länger - in Sachsen keimt nun mancherorts aber auch Hoffnung,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 06.11.

 
       
   

Soziale Herkunft, Bildungsaufstiege und soziale Mobilität in der Debatte

SZECH, Nora (2017): Im Zweifel für die Benachteiligten.
Forum: Vergabe von Job oder Studienplatz: Bei gleicher Qualifikation sollte der Schwächere bevorzugt werden. So steigt das Leistungsniveau,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 06.11.

 
       
   

Der DIW-Wochenbericht "Jugendarbeitslosigkeit" in den Medien

ASTHEIMER, Sven (2017): EU-Jugendarbeitslosigkeit sinkt - nicht wegen Brüssel.
Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen geht inzwischen in Europa zurück. Das hat viele Gründe. Die diskutierten Brüsseler Förderprogramme zählen aber nicht dazu,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.11.

Sven ASTHEIMER erwähnt zum einen die Pressemitteilung von EUROSTAT über die Jugendarbeitslosigkeit im September 2017 und zum anderen eine Analyse von Karl BRENKE, der nicht die Septemberzahlen, sondern die Zahlen des 2. Quartals analysiert hat.

Es ist interessant, dass die FAZ zwar bei der Jungendarbeitslosenquote die demografische Entwicklung verantwortlich macht, während der Rückgang der Arbeitslosigkeit in den Nuller Jahren der Agenda 2010 zugeschrieben wird, obgleich auch hier die Zuschreibung demografischer Wandel vertreten wird.

 
       
   

Herfried Münkler in der Debatte

MÜNKLER, Herfried (2017): Die Grenzen sind wieder spürbar.
Ein staatenübergreifendes Europa, die Welt als globales Dorf? Das war einmal,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 06.11.

Der umstrittene Politikwissenschaftler Herfried MÜNKLER phantasiert sich sein Elitenprojekt einer "soziopolitischen Großräumigkeit" zurecht, das aufgrund des Volkeswillen undurchführbar sei. Demokratie und Freihandel (so wie ihn unsere Eliten verstehen) sei eher die Ausnahme als die Regel. Selbstkritik der Eliten? Vollkommene Fehlanzeige. Schuld ist immer das dumme Volk (oder die Masse).

 
       
   

Die Alternative für Deutschland in der Debatte

NEFF, Benedict (2017): Björn Höckes Bullerbü.
Auf der Suche nach dem Kern des wohl meistgehassten Politikers von Deutschland,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 06.11.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

SCHÖCHLI, Hansueli (2017): Renten, Steuern und der Plan B.
Der Vergleich der Debatten um die Reformen der Altersvorsorge und der Firmensteuern lässt tief blicken,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 06.11.

 
       
   

Das Single-Dasein in Italien

CARLINI, Roberta (2017): Armes Italien.
Am 1. Dezember tritt in Italien ein neues Sozialgesetz in Kraft. Die Leistungen für Arbeitslose sind bescheiden und an einige Bedingungen geknüpft. Doch wer kann entscheiden, was Arme brauchen und was nicht?
in:
TAZ v. 06.11.

 
       
   

Wie die Wahlkampfberichterstattung in der deutschsprachigen Presse im Jahr 2017 unser Frankreichbild geprägt hat

MEISTER, Martina (2017): Der unglaubliche Absturz der alten Politik-Elite.
Frankreich hat kurzen Prozess gemacht mit einem als ausgedient empfundenen System und etablierter Politiker wie Ex-Premier Valls gnadenlos aussortiert. Die sind jetzt auf Entzug - denn die Macht ist eine harte Droge,
in:
Welt v. 06.11.

 
       
 

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom 01. - 05. November 2017
 

   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2018
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 15. Juni 2018 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002