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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 05. - 09. Oktober

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Probleme sind wie Goldfische - sie wachsen, wenn man sie füttert

"Weil der Halt der Konventionen fehlt, ist das Bedürfnis nach der Bestätigung der eigenen Ansichten durch den Partner heute ungleich größer als früher. Damals bestätigte die Gesellschaft dem Einzelnen, dass die Art und Weise, wie er dachte und handelte, die einzig richtige war. Heute erwarten wir diese Bestätigung vom Partner.
            
(...).
Viele Paare wenden sich einander nur zu, um über Probleme zu reden, die sie miteinander haben.

            (...).
Ein Paar, das am Ende eines Tages anfängt, sich über seine Beziehung zu unterhalten und über das, was zwischen ihnen alles schiefläuft, destabilisiert die Partnerschaft. Probleme sind wie Goldfische - sie wachsen, wenn man sie füttert.
            Halten Sie es anders: Meiden Sie Problemgespräche - aber reden Sie viel miteinander. Gute Gespräche sind ein entscheidender Schlüssel für die Stabilität einer Beziehung. (...). Reden Sie (...) über alles, was Ihnen wichtig ist: Schwierigkeiten mit dem Chef, das neue Buch, das Sie gerade lesen, Auseinandersetzungen mit den Kindern. Das ist entscheidend, um sich im Alltag nicht zu verlieren".

(aus: Christian Thiel
"Was glückliche Paare richtig machen", 2007, S.88f)

 
       
       
   
  • SPIDER (2007): Hast du Lust, mich kennenzulernen?
    in: Berliner Zeitung v. 09.10.

 
       
   
  • KOLB, Matthias (2007): In fünf Schritten zur großen Liebe.
    Münchner Singles können in Seminaren lernen, wie man den richtigen Partner findet,
    in: Berliner Zeitung v. 09.10.

 
       
   

KOTTE, Hans-Hermann (2007): Voll der Vater.
Zwischen Dünnschiss-Windeln und Werbeagentur: Matthias Sachau beschreibt seinen Alltag als moderner Papa,
in: Frankfurter Rundschau v. 09.10.

 
       
   
  • Eberhard Rathgeb - Schwieriges Glück

    • SCHMIDT, Christopher (2007): Und der Vater blicket stumm auf dem runden Tisch herum.
      Pendelbeziehung, Patchworkfamilie, Paartherapie: Eberhard Rathgeb möchte das moderne Beziehungsschlamassel unter einen alten Hut bringen und frönt der Sehnsucht nach Sakrament und Schicksal,
      in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 09.10.

 
       
   
  • John von Düffel - Beste Jahre

    • MÜLLER, Burkhard (2007): Wenn Männer schwanger werden.
      Möge es späten Vätern zur Warnung gereiche: John von Düffels Roman "Beste Jahre",
      in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 09.10.

 
       
   
ZEITSCHRIFT FÜR FAMILIENFORSCHUNG
Der Beitrag von HERTEL u.a. untersucht die Wahrnehmung von Singles in Deutschland. Die Ergebnisse sind ernüchternd, denn die optimistischen Annahmen der Forscherinnen haben sich nicht bestätigt: "Our results are not as optimistic as we hoped".

Dennoch wollen sie Licht am Ende des Tunnels sehen, d.h. sie haben festgestellt, dass es bestimmte Menschen gibt, die eine positivere Einstellung gegenüber Singles haben.

Problematisch an der Untersuchung ist, dass der Single-Begriff unscharf bleibt. Es bleibt deshalb unklar, worauf sich die Vorurteile im Einzelnen beziehen. Hier sollen weitere Untersuchungen genauere Aufschlüsse ergeben.

 Auf single-generation.de wird das schlechte Image von Singles insbesondere im Zusammenhang mit der sozial-, familien- und bevölkerungspolitischen Debatte gesehen. Wobei die Single-Lüge eine zentrale Rolle in der Wahrnehmung von Singles spielt.

Die Studie von HERTEL u.a. deutet insbesondere auf geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wahrnehmung von Singles hin. So deuten Männer das Single-Dasein ungleich negativer als Frauen.

Diese negative männliche Sicht wird zusätzlich verstärkt durch die Mediendebatte um den demografischen Wandel, in der Männer wie Frank SCHIRRMACHER, Norbert BOLZ oder Ulrich GREINER die Diskriminierung von Vätern behaupten.

Tatsächlich jedoch wird erstens das Single-Dasein im mittleren Lebensalter von Männern dominiert (statt von allein lebenden Karrierefrauen wie es die öffentliche Debatte vorspiegelt) und zweitens sind diese Single-Männer gegenüber Männern in Partnerschaften bzw. Vätern benachteiligt, wie single-generation.de bereits des Öfteren aufgezeigt hat.

Eine aktuelle Studie im September-Heft der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie bestätigt diesen Sachverhalt.   

 
       
     
       
     
       
     
       
   
  • Das Single-Dasein in den USA

    • TAGESSPIEGEL (2007): Das war so nicht verabredet!
      Das erste Date ist vor Mitternacht zu beenden, das zweite findet am Wochenende statt, beim dritten gibt es Sex. Was für Amerikaner völlig klar ist, stürzt Zugereiste in peinlichste Situationen. Über transatlantische Paarungsprobleme
      in: Tagesspiegel v. 07.10.

 
       
   
  • TAGESSPIEGEL (2007): "Ich bin der Nobelpreisflüsterer".
    Sie kann in die Zukunft sehen. Trotzdem findet sie das Glück im Moment. Sibylle Berg über Zigarre rauchende Verleger, ihre Flugangst und den "Lonely Planet",
    in: Tagesspiegel v. 07.10.

 
       
     
       
     
       
   
Aufgrund des unzureichenden Ansatzes der amtlichen Statistik ist es nicht möglich zu unterscheiden, ob die prognostizierte Erhöhung der Einpersonenhaushalte tatsächlich aufgrund von Verhaltensänderungen zustande kommt, wie es die Pressemeldung suggeriert. Dazu wären einerseits Längsschnittdaten zu Lebensverläufen erforderlich und andererseits ein haushaltsübergreifender Ansatz, der auch die heute übliche multilokale Mehrgenerationenfamilie erfasst (Ein aktueller Beitrag zu den Möglichkeiten und Grenzen der amtlichen Haushaltsstatistik, die seit dem Jahr 2005 zwar nicht mehr dem traditionellen Familienkonzept folgt, aber immer noch einem "haushaltsbeschränkten" Ansatz, findet sich von Andrea LENGERER u.a. im Heft 2/2007 der Zeitschrift für Familienforschung)

Auch die Behauptung, dass die Trendvariante eine Verhaltensänderung bei der Bildung von Haushalten mitberücksichtigt ist nur eine Halbwahrheit.

Es handelt sich lediglich um Verhaltensänderungen, die bereits in der Vergangenheit stattgefunden haben und die nun mit einer ganz bestimmten Gewichtung fortgeschrieben werden. D.h. es geht um Verhaltensänderungen, die sich im Zeitraum zwischen 1991 und 2005/2006 abgezeichnet haben, wobei die Annahmen zur demographischen Entwicklung das Ergebnis entscheidend bestimmen.

Dass die Haushaltsvorausberechnung nur auf einen Zeitraum bis 2025 und nicht wie bei der Bevölkerungsvorausberechnung bis 2050 ausgedehnt wurde, zeigt, dass die Unsicherheiten bezüglich der gegenwärtigen Entwicklungen doch wesentlich größer sind als es die öffentliche Debatte zur Bevölkerungsentwicklung annimmt.          

 
       
   
Bewertet der Familienatlas Familienfreundlichkeit oder Karrierefreundlichkeit? Wenn Potsdam, die "Stadt der Reichen, Mächtigen und Schönen" (Tagesspiegel), Platz 1 belegt, obwohl es dort für Normalfamilien keinen ausreichenden Wohnraum gibt, dann muss gefragt werden, ob hier das Etikett "Familienfreundlichkeit" nicht für politische Abrechnungen missbraucht wird, die weniger mit Familienpolitik zu tun haben, sondern mit den Interessen einer ganz bestimmten bürgerlichen Schicht. Eine kritische Sicht auf den Familienatlas sucht man in der heutigen Presse vergebens.

Dagegen fand man in der Internet-SZ bereits gestern einen kritischen Kommentar von Melanie AHLEMEIER, während sich die heutige Print-SZ damit begnügte das gute Ergebnis für München zu bejubeln.

  • BERTH, Felix (2007): Gutes Pflaster für Familien.
    Die Landeshauptstadt München zählt zu den familienfreundlichsten Städten Deutschlands, sagt der "Familienatlas 2007". Einziges Manko: der teure Wohnungsmarkt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 05.10.

  • DERNBACH, Andrea (2007): Familiäre Verhältnisse.
    12 von 439 Kreisen in Deutschland gelten als besonders kinderfreundlich. Wo lebt es sich für Familien am besten?
    in: Tagesspiegel v. 05.10.

  • SOONDRUM, Natalie (2007): Wo Familien gut leben können.
    Eine Studie bilanziert die Lebensbedingungen für Eltern und Kinder in Deutschland,
    in: Frankfurter Rundschau v. 05.10.

  • TMS (2007): Wegweiser für Familien.
    Der Familienatlas 2007 soll Auskunft darüber geben, wie attraktiv die 439 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland für Familien mit Kindern sind,
    in: Berliner Zeitung v. 05.10. 

 
       
   
  • KALINOWSKI, Burga (2007): Für jedes Kind ein Fähnchen.
    Aussortiert: Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes, beklagt die höchste Kinderarmut in der bundesdeutschen Geschichte und schätzt spektakuläre Aktionen,
    in: Freitag Nr.40 v. 05.10.

 
       
   
  • WINKLER, Willi (2007): Kindergeburtstag mit LSD.
    In weiter Ferne, noch immer so nah: Im Oktober 1967 wurden in San Francisco der "Summer of Love" und die Hippie-Kultur zu Grabe getragen. Eine Erinnerung an blumige Kuschelkommunen, Krieg und Mörder im regenbogenfarbenen Schulbus,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 05.10.

    • Willi WINKLER, im Jahr 1967 gerade mal 10 Jahre alt, erinnert sich! Wow!
 
       
   

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Zu den News vom   01. - 04. Oktober 2007

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

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