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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 11. - 30. September 2013

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Kinderwunsch von Kinderlosen muss zukünftig wesentlich differenzierter betrachtet werden als es die populistische Rede von einer Kultur der Kinderlosigkeit behauptet   

"Während bisher Personen ohne Kinderwunsch, ungeachtet der Tatsache, dass sie nicht reduzieren können, in ein Gesamtmodell integriert wurden, haben wir diese separat betrachtet. Eine Gruppe, die bisher in der Literatur kaum Beachtung fand, sind die Personen mit einem unsicheren Kinderwunsch. Diese haben wir als Subsample in unsere Analysen integriert.
Insgesamt gesehen bestätigen unsere Analysen bisherige Forschungsergebnisse, die besagen, dass der Kinderwunsch über die Zeit hinweg eher instabil ist. (...). Ein relativ hoher Anteil, nämlich gut ein Drittel aller betrachteten Personen, verändert seine realistisch erwartete Kinderzahl innerhalb nur eines Jahres.

(aus: Petra Buhr & Anne-Kristin Kuhnt "Die kurzfristige Stabilität des Kinderwunsches in Ost- und Westdeutschland: eine Analyse mit den ersten beiden Wellen des deutschen Beziehungs- und Familienpanels"
, 2013, S.294)

 
 
       
   

STATISTISCHES LANDESAMT BADEN-WÜRTTEMBERG (2013): Frauen leben im Alter häufig allein.
Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober 2013,
in: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg v. 30.09.

 
       
   

Federico Moccia & der Kult um die Liebesschlösser

OBERHUBER, Nadine (2013): Woher kommen eigentlich die ganzen Liebesschlösser?
In aller Welt hängen Liebespaare kleine Vorhängeschlösser an Brücken, Türme und Treppengeländer. Der Brauch ist zum großen Geschäft geworden,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 29.09.

 
       
   

Die Ehe in der Debatte

SPOERR, Kathrin (2013): Geschiedene Leute.
Sie trafen sich in einer Disco. Es war die große Liebe, zumindest so etwas Ähnliches. Zehn Jahre, eine Eigentumswohnung, zwei Kinder und mehrere Affären später wurde die Ehe im Namen des Volkes geschieden. Wie es so weit kam? Er erzählt seine Geschichte. Und sie erzählt ihre,
in: Welt am Sonntag v. 29.09.

 
       
   

Speed-Dating in der Debatte

KENNEDY, Pagan (2013): Who Made Speed Dating?
in: New York Times Magazine Online v. 27.09.

 
       
   

Weber, Christian (2013): Den teuren Toten.
Beziehungsweisen (3) - Der Kult um die Ahnen: Wie die Lebenden von Verstorbenen profitieren,
in: Süddeutsche Zeitung v. 27.09.

 
       
   

BAUMGÄRTEL, Tilman (2013): Van Bo Le-Mentzel will die Miete abschaffen.
Mobiles Wohnen: Das 10-Quadratmeter-Haus des Schöpfers der Hartz-IV-Möbel kann bei den Citizen Art Days besichtigt werden,
in: TAZ Berlin v. 27.09.

 
       
   

BÖGEHOLZ, Hartwig (2013): Marketisation in der Altenpflege.
Erste große Studie über die Privatisierung aus den nordischen Ländern veröffentlicht,
in: Telepolis v. 23.09.

 
       
   

LOHSE, Eckart (2013): Aufstand der Mütter.
Vielen Grünen waren Kinder lange Zeit suspekt,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.09.

Eckart LOHSE entdeckt bereits bei Grünen der 1980er Jahre Anklänge an das von Horst SEEHOFER geforderte Betreuungsgeld.

 
       
   

LUCKE, Albrecht von (2013): Die Konsequenz der fehlenden politischen Jugend.
Scheidelinien der Politik (4/4): Das Ende der politischen Generationen?
in: DeutschlandRadio v. 22.09.

 
   

Freundschaften in der Debatte

BLAWAT, Katrin (2013): So gut wie verheiratet.
Beziehungsweisen (2) - Die beste Freundin: Die beste Freundin ist für viele Mädchen der wichtigste Mensch im Leben. Das Verhältnis zu ihr ist innig wie in einer Liebesbeziehung - und kann schnell in tiefe Feindschaft umschlagen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 20.09.

 
       
   

Die Alterung der Gesellschaft in der Debatte

FELLMANN, Max & Roland SCHULZ (2013): Warum altern wir?
Und was können wir dagegen tun? Ein Gespräch mit dem Altersforscher Christoph Englert,
in: SZ-Magazin Nr.38 v. 20.09.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

GREFFRATH, Mathias (2013): Die Rente ist nicht sicher.
Nach der Wahl wird eine grundlegende Rentenreform fällig,
in: DeutschlandRadio v. 20.09.

 
       
   

Kinderlose in der Debatte

VOWINKEL, Heike (2013): Warum willst du denn kein Kind?
Lebensplanung: Wer keine Kinder will, provoziert. Welche Rolle spielt Egoismus bei der Entscheidung für oder gegen ein Kind? Im Buch "Ich will kein Kind" erzählen freiwillig Kinderlose von ihren Gründen,
in: Welt Online v. 17.09.

 
       
   

FETSCHER, Caroline (2013): Die Maske der Kinderrechtlerin.
Martin Millers Buch über seine Mutter Alice,
in: Tagesspiegel v. 17.09.

 
       
   

KOCH, Hannes (2013): "Die Politik verweigert die Auskunft".
Vorwärts immer: Welche inhaltlichen Angebote machen die Parteien zur Bundestagswahl? Sie sind "statt mit Fortschritt mit der Bewältigung und der verharmlosenden Vertuschung von akuten Rückschritten befasst", sagt der Soziologe Claus Offe,
in: TAZ v. 16.09.

 
       
   

BAUM, Antonia (2013): Er ist immer so wishywashy.
Im Internet gibt es eine Seite auf welcher man zwei Freunden dabei zusehen kann, wie sie versuchen, ein Paar zu werden,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.09.

 
       
   

MIROWSKI, Philip (2013): Das neoliberale Selbst.
Wer glaubt, sein Ich sei Herr im eigenen Haus, hat den Neoliberalismus nicht verstanden. Längst herrscht der Zwang, Körper und Seele entsprechend den Anforderungen des Marktes zu gestalten,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.09.

Der Ökonom Philip MIROWSKI beschreibt Facebook und den Fico-Score als neoliberale Technologien par excellence. Im Mittelpunkt steht das unternehmerische Selbst - ein dem Management entsprungenes Anspruchsbild des flexiblen Kapitalismus.

Dass dieser flexible Kapitalismus zudem als aktivierender Sozialstaat auch die Sozialpolitik bestimmt, bleibt ausgeblendet. 

 
       
   

WEBER, Christian (2013): Die Erfindung der Oma.
Beziehungsweisen (1): Großeltern waren noch nie so wichtig wie heute. Anthropologisch gesehen sind sie eine Innovation,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.09.

"Einig sind sich (...) die meisten wissenschaftlichen Beobachter, dass vermutlich erst im laufenden 21. Jahrhundert die Beziehungen zwischen den Generationen so richtig gut wurden. In Deutschland betreut jedes zweite Großelternpaar die Enkel zumindest sporadisch, berichtet das Deutsche Zentrum für Altersfragen, häufiger als in den meisten anderen Ländern Europas. Und noch nie (...) waren Oma und Opa emotional so wichtig für die Enkel wie in der Gegenwart. (...). Die 60- bis 70-Jährigen transferieren ihren Kindern und Enkeln im Durchschnitt 4000 Euro mehr pro Jahr, als sie von diesen erhalten, berichtet der Soziologe Martin Kohli vom European University Institute in San Domenico die Fiesole aufgrund von Erkenntnissen aus dem Survey of Health, Aging and Retirement in Europe. (...). Oma und Opa müssen nicht erziehen, sondern dürfen verwöhnen und bedingungslos akzeptieren. Wohl deshalb schwärmen Kinder von ihren Großeltern. Sie gelten heute häufig noch in der Pubertät als wichtigste Bezugsperson für die Kinder, etwa wenn es Stress mit den Eltern gibt; sie geben Stabilität, wenn es zu Trennungen kommt. Und noch etwas Neues verstärkt sich in diesen Zeiten der sozialen Beschleunigung: Auch die Kompetenzen der Enkel gewinnen an Bedeutung; sie erklären Omi und Opa, wie das iPad funktioniert",

berichtet Christian WEBER. Aber zum Schluss dominiert doch  wieder die typisch hysterische Sicht des Greisenblatts:

"Vorbei sind (...) die Zeiten, in denen Dutzende Enkel auf den Familienfesten herumtobten. Wenn sich Mann und Frau aus Einkindfamilien zusammentun und wieder nur ein Kind kriegen, müssen sich vier Großeltern einen Enkel teilen. Und manchmal bleibt der Nachwuchs ganz aus. Immerhin bieten zuständige Stellen bereits Trauerseminare für ungewollte Enkellosigkeit an"

Erstens gab es diese angeblich goldene Vergangenheit nur für eine verschwindend geringe Minderheit und zweitens ist keineswegs ausgemacht wie die Zukunft der Familie aussieht. Der Soziologe Peter GROSS und Journalistin Karin FAGETTI schreiben in ihrem Buch Glücksfall Alter über die viel beschworene goldene Vergangenheit der Großfamilie:

"Peter stammt aus einer elfköpfigen Familie. Seine Mutter ist heute 96, mit 52 hat sie ihr letztes Kind zur Welt gebracht. Auf dem Tisch, an dem er an diesem Manuskript arbeitet, ist sein Bruder Niklaus von der Hebamme entbunden worden, weil es im Elternschlafzimmer zu kalt war. Die Familie Gross hatte auch immer wieder Pflegekinder von Familien, die ihre Einzelkinder nicht nur mit Erwachsenen aufwachsen lassen wollten. Wie viel elterliche Aufmerksamkeit da das einzelne Kind genossen hat, kann sich jeder denken. (..)
Das ist kein Einzelfall. In den Familien in ländlichen, katholischen Gegenden waren ein halbes Dutzend Kinder Normalität. In vielen Familien der 1930er- und 40er-Jahre war der horizontale Zusammenhalt unter den Geschwistern deshalb weitaus stärker als der vertikale zu den Eltern. Waren es deswegen die besseren Familien? (...). Oft dominierten patriarchale, auch von Willkür geprägte Strukturen. Der Geschwisterzusammenhalt war kein Akt der Menschlichkeit, sondern auch das Resultat dieser Strukturen. Er war kein Hort der Gerechtigkeit, sondern oft gekennzeichnet durch kindlichen Egoismus, menschliche Unreife, Chaos und Überheblichkeit. (...). Die langfristige Perspektive der Mädchen hieß Heirat. Die jungen Frauen verdingten sich früh in Fabriken oder in vornehmen Haushalten. Nicht selten legten sie ihren knappen Lohn den Eltern auf den Tisch, und zwar ohne für ihren Einsatz je ein Zeichen der Anerkennung bekommen zu haben. Nicht nur bezüglich Bildung hatten die Buben Vorrang."

 
       
   

APIN, Nina & Astrid GEISLER (2013): Der Versuch.
Aufklärung: Berlin, Ende der sechziger Jahre: Straßenkinder werden von pädosexuellen Straftätern betreut. Ein Modellprojekt, amtlich genehmigt. Warum störte das niemanden? Eine Erkundung,
in: TAZ v. 14.09.

 
       
   

Liebeskummer in der Debatte

IRVINE, Mo (2013): Wie könnt ihr uns das nur antun?
Ein ganz besonderer Liebeskummer: Wenn ein Teenager sich von seiner ersten Freundin trennt, kann der Abschiedsschmerz echt hart sein. Für seine Eltern,
in: SZ-Magazin Nr.37 v. 13.09.

 
       
   

Alleinerziehende in der Debatte

SCHMOLLACK, Simone (2013): Die Rechnung nicht ohne die Kinder machen.
Steuern: Experten: Gerechtigkeitslücke zwischen Alleinerziehenden und Ehepaaren schließen,
in: TAZ v. 13.09.

 
       
   

RATH, Christian (2013): Richterliche Hilfe zur Kita-Selbsthilfe.
Grundsatzurteil: Eine Mutter musste ihr Kind zunächst privat betreuen lassen, weil sie keinen Platz in einer städtischen Kita bekam. Sie klagte auf Kostenerstattung - das Bundesverwaltungsgericht gab ihr Recht,
in: TAZ v. 13.09.

 
       
   

WERTHSCHULTE, Christian (2013): Neuer Lack für eine rostende Idee.
Stil: "Welt"-Redakteur Ulf Poschardt definiert für die FDP Freiheitlichkeit als existenzielles Wissen,
in: TAZ v. 12.09.

 
       
   

Alleinerziehende in der Debatte

RÖNICKE, Katrin (2013): Mutterseelenanlleinerziehend.
Familien: Die Alleinerziehenden haben jetzt auch einen Verband. Sonst kümmert sich keiner um sie,
in: Freitag Nr.37 v. 12.09.

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), der vor 46 Jahren als "Verband lediger Mütter" gegründet wurde, hat eine neue Kampagne gestartet. RÖNICKE berichtet über die Forderungen des Verbandes und das Buch Mutterseelenalleinerziehend von Maike von WEGEN.

 
       
   

POSCHARDT, Ulf (2013): Was Freiheit heute bedeutet.
Selbst in einer vermeintlich liberalen Gesellschaft droht beständig der Freiheitsentzug. Um ihm zu widerstehen, reicht es nicht, die alten Vordenker anzurufen. Es gilt, sich auf neue Köpfe zu besinnen. Mick Jagger gehört genauso dazu wie Margaret Thatcher oder Diego Maradona,
in: Welt v. 12.09.

 
       
   

Die BRIGITTE-Studien "Frauen auf dem Sprung" in der Debatte

SCHMOLLACK, Simone (2013): Männer wollen Partnerin nicht versorgen müssen.
Studie: Auch Mehrheit der Frauen will finanziell unabhängig sein. Heiraten ist out,
in: TAZ v. 11.09.

SCHMOLLACK, Simone (2013): Echter Paradigmenwechsel.
Über neue Männer und alte Strukturen,
in: TAZ v. 11.09.

SIEMS, Dorothea (2013): Wenn für Frauen nur noch der Job zählt.
Karriere und Geld stehen bei Frauen höher im Kurs als Kinder. Das liegt nicht nur am Wunsch, im Berufsleben voranzukommen. Grund ist auch die fehlende Anerkennung dafür, Kinder groß zu ziehen,
in: Welt v. 11.09.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 10. September 2013
 

   
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