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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 20. - 30. September 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

In der DDR gab es keinen vergleichbaren Babyboom wie in der BRD

"In der DDR (...) hat es keinen vergleichbaren Babyboom in den 1950er und 60er-Jahren gegeben: »Der Babyboom in Deutschland wurde vorwiegend durch die westdeutschen Geburtskohorten getragen« (Nowossadeck, 2010, S.5). Einerseits hängt das mit der absoluten Bevölkerungsgröße von Ost- und Westdeutschland zusammen. Die entscheidende Ursache ist jedoch in der für einen »Babyboom« ungünstigen Alters- und Geschlechterstruktur Ostdeutschlands zu suchen, die durch sehr hohe Übersiedlungszahlen bis zum Jahr 1961 verursacht wurde und auch nicht durch zeitweise erhöhte »Fertilitätsraten« ostdeutscher Frauen ausgeglichen werden konnte: »Allein zwischen 1949 und 1961 verließen etwa 2,7 Mio. Menschen die DDR. (...) Mehr als die Hälfte war jünger als 25 Jahre.« (ebd. S.10+12). Demzufolge wurden in Ostdeutschland die »jüngeren Altersgruppen ausgedünnt« (ebd. S.12), während sie in Westdeutschland als positiver Wanderungssaldo zu Buche schlugen, der dann den dortigen Babyboom »stabilisierte« (ebd., S.9)"
(Olaf Dörner & Burkhard Schäffer "Sozialisation im Babyboom - Einleitung in den Schwerpunkt" in der Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Heft 2, 2014, S.120)

 
       
       
   

FRANKFURTER RUNDSCHAU-Thema: Asozialstaat: Rente, Gesundheit, Pflege.
Wie wir von unten nach oben verteilen

SZENT-IVANYI, Timot (2014): Wenig Solidarisch.
Wie der Sozialstaat Reiche begünstigt und Familien übervorteilt,
in:
Frankfurter Rundschau v. 30.09.

 
       
   

LÜCK, Detlev (2014): Editorial zum Themenheft "Familienwerte und Familiennormen. Welchen Einfluss hat Kultur auf familiales und generatives Verhalten?"
in: Comparative Population Studies, Heft 3
v. 29.09.

 
       
   

Heinz Bude - Gesellschaft der Angst

BISKY, Jens (2014): Das Gefühl, im Grunde im Nichts zu stehen.
Heinz Bude, der subtile Chronist und Analytiker der modernen Gesellschaft, hat ein neues Buch geschrieben: "Gesellschaft der Angst". Es ist eine Gesellschaft, die keine Mitte mehr kennt. Ein Gespräch über Panik und Emotionsmacht, über Zurückweichen, Abwarten und Wegdenken,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 29.09.

 
       
   

Das Alleinreisen und Single-Reisen in der Debatte

WERNER, Jana (2014): Singles reisen anders – Marktlücke als Geschäft.
Immer mehr Deutsche fahren alleine in den Urlaub. Genau diesen Trend hat das Hamburger Unternehmen Sunwave als Marktnische entdeckt und sich auf die Reisebedürfnisse von Alleinstehenden spezialisiert.,
in:
Welt Online v. 29.09.

 
       
   

PETERSEN, Jana & Luise STROTHMANN (2014): Kann Verhandeln die Liebe retten?
Gerechtigkeit: Familie und Arbeit lassen sich nicht vereinbaren. Das ist die neue Ernüchterung der Mittelschicht. Ein Mann und eine Frau aus Berlin versuchen es doch. Sie schließen einen Vertrag,
in:
TAZ v. 27.09.

 
       
   

TAI, Katharin (2014): Transparente Städte.
Code: Software-Entwickler machen öffentliche Daten in Deutschland zugänglich. Sie erleichtern die Suche von freien Kita- und Parkplätzen und zeigen Magnesiumgehalt des Leitungswassers,
in:
TAZ v. 27.09.

 
       
   

RUCH, Karl-Heinz (2014): In eigener Sache.
Untergang: Die "FAZ" steckt längst selbst tief in jener Zeitungskrise, die sie bisher nur beschrieben hat,
in:
TAZ v. 27.09.

Ist die Wirtschaft der "Freund" einer Zeitung und der Leser der "Feind" einer Zeitung? So könnte man zumindest die Krise der FAZ gemäß Karl-Heinz RUCH interpretieren:

"In fünf Jahren fiel der Anzeigenumsatz von 198,2 Millionen Euro (2007) auf 101,6 Millionen Euro (2012). Der Anteil der Anzeigenerlöse an den Gesamtumsätzen hat sich in diesem Zeitraum von 61,4 Prozent auf 39 Prozent reduziert. (...). »Nach langer Zeit ist der Journalismus wieder direkt abhängig von seinen Lesern.«"

Ist die Zeitungskrise aber nicht Symptom von gesellschaftlichen Machtverschiebungen? Sind Zeitungen überhaupt noch zeitgemäß, wenn die PR von Firmen inzwischen selber verbreitet wird, statt von Zeitungen lediglich "journalistisch" aufgehübscht zu werden? Welche Funktion haben Zeitungen noch, wenn Parteipropaganda direkt im Internet abrufbar ist?  Wenn der Bürger die Originalinformationen direkt vom Ersteller beziehen  kann, gibt es keine Zeitungskrise mehr, weil Zeitungen überflüssig sind. Welchen Mehrwert können also Zeitungen noch verbuchen, das ist die entscheidende Frage, die jedoch nicht gestellt wird. Brauchen wir Zeitungen, die nichts als Interpreten sind? Können Zeitungen noch wirkliche Skandale aufdecken? Vermitteln Zeitungen nicht längst nur noch die Illusion von Informiertheit?

 
       
   

Das Single-Dasein in den USA

BAUER, Patrick (2014): Die Kommunity.
In San Francisco schließen sich Start-up-Gründer und Computergenies zu neuen Wohngemeinschaften zusammen. Wie einst die Hippies träumen sie von einer besseren Welt. Sie meinen damit aber etwas anderes,
in:
SZ-Magazin, Heft 39 v. 26.09.

 
       
   

DRIBBUSCH, Barbara (2014): Fangfragen für Simulanten.
Gutachten: Forscher arbeiten an neuen Tests, um das Vortäuschen von psychischen Beschwerden zu enttarnen. Versicherer wollen damit Rentenanträge überprüfen,
in:
TAZ v. 26.09.

"Nervenkrankheiten stellen inzwischen die häufigste Diagnosegruppe bei Anträgen auf private Berufsunfähigkeitsrenten dar. Ihr Anteil liegt bei 31 Prozent dieser Anträge und hat sich seit 2005 verdoppelt.
Versicherer schicken die Antragssteller daher oftmals zu Psychiatern, die Tests anwenden, durch die Simulation und Aggravation festgestellt werden sollen",

schreibt Barbara DRIBBUSCH. Welche politischen Hintergründe zu dieser Situation geführt haben und welche Professionsinteressen dahinter stehen, bleibt dabei jedoch unthematisiert. Es geht allein um die Kontroverse, inwiefern psychologische Tests geeignet sind, Simulanten von Kranken zu unterscheiden. Dabei werden Interessenunterschiede zwischen den Eigeninteressen von Versicherung, Sozialmedizinern und Sozialrechtsanwälten als Stellvertretern von Patienteninteressen deutlich. Deutlich wird auch, dass diese Situation dem Geschäftsfeld Coaching von Patienten Aufwind verliehen hat. Es stellt sich dann jedoch auch die Frage, ob die Unterscheidung von Kranken und Simulanten, überhaupt noch eine psychologische Frage sein kann oder nicht vielmehr eine Frage von konträren Professionsinteressen in einem gewandelten gesellschaftlichen Umfeld ist.

 
       
   
ZEIT-Dossier: Das fremde Kind im eigenen Bauch.
Jetzt kann man sogar Embryonen adoptieren

AHR, Nadine & Christiane HAWRANEK (2014): Die gespendeten Kinder.
Dossier: Embryonen, die nach einer künstlichen Befruchtung nicht mehr gebraucht werden, lagern teils jahrzehntelang auf Eis, werden vernichtet - oder an kinderlose Paare vermittelt. In Deutschland ist die Methode neu. In den USA gibt es längst Teenager, die erzählen können, wie ein Leben mit zwei leiblichen Müttern ist,
in: Die ZEIT Nr.40
v. 25.09.

 
       
   

Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

GREINER, Ulrich (2014): Die Herstellung des Menschen.
Wir gewöhnen uns an sie, aber sie bleibt ein Skandal: Mit der Reproduktionsmedizin handeln wir uns nicht nur ein Züchtungsprojekt ein, sondern verlieren auch eine große kulturelle Errungenschaft, die Genealogie,
in: Die ZEIT Nr.40
v. 25.09.

 
       
   

SPIEWAK, Martin (2014): Verbotene Liebe.
Inzest-Verbot: Der Ethikrat empfiehlt, den Inzest-Paragrafen zu liberalisieren. Gibt es keine dringlicheren Probleme?
in: Die ZEIT Nr.40
v. 25.09.

Der Ethikrat solle sich lieber mit Abtreibung und Eizellspende beschäftigten, kritisiert Martin SPIEWAK.

 
       
   

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

ROHRBECK, Felix (2014): Sie hassen die Provinz.
Wo sie hinziehen, explodieren die Mieten. Wenn sie wegziehen verrotten die Häuser: Immer mehr Deutsche wollen in den besonders angesagten Städten wohnen. Wie soll das gehen? Und was bedeutet das für die Übrigen?
in: Die ZEIT Nr.40
v. 25.09.

 
       
   

MATZIG, Gerhard (2014): Neues Deutschland.
Jedem sein eigenes Haus: Das ist zu einer Art Ideologie geworden. Es gibt gute Gründe für Eigentum. Und dagegen. Ein Besuch in der "Landstadt Gatow", am Rande Berlins,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 22.09.

 
       
   

RIECHELMANN, Cord (2014): Der Körper als Angriff.
Wie der Dichter Michel Houellebecq durch seine Auftritte im Fernsehen die Zuschauer und die ganze Welt verstört,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 21.09.

 
       
   

SCHIPPER, Lena (2014): Das Geschäft mit den Körpersäften.
Sperma, Muttermilch und Blut sind heute Waren, die für viel Geld gehandelt werden,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 21.09.

 
       
   

ENKE, Julia (2014): Als Theorie die Droge war.
Der Historiker Ulrich Raulff über die wilden Siebziger und den Zeichensturm der Gegenwart,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 21.09.

 
       
   
taz-Tagesthema: Familie 2014.
Wir leben in einer Gesellschaft der Angst - und machen die Familie zum Bollwerk

KEMPKENS, Sebastian & Stefan REINECKE (2014): Jetzt bloß keinen Fehler machen.
Paradies: Nie war die Gesellschaft freier. Nie gab es mehr Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen. Aber das macht viele Menschen nicht glücklich. Es verängstigt sie,
in:
TAZ v. 20.09.

 
       
   

GÜRGEN, Malene (2014): "Kritik an modernen Lebensentwürfen".
Protest: Am Samstag veranstalten Abtreibungsgegner den "Marsch für das Leben". Autor Ulli Jentsch über die Sprengkraft dieser Bewegung auch jenseits der Abtreibungsfrage,
in:
TAZ Berlin v. 20.09.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 19. September 2014
 

   
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