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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 12. - 18. April 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Im Netz steht die körperliche Vereinigung nicht am Anfang, sondern am Ende des Kennenlernens. Bilden sich heutige Beziehungen zunehmend aus Bettgeschichten, steht das Liebesspiel im Internet notgedrungen nicht an erster Stelle. (...).
         Dem Jammern über die Last der ungezügelten Lust und dem Klagen über eine Rationalisierung der Romantik steht eine Vielfalt von neuen Qualitäten und Chancen gegenüber. Und gerade der virtuelle Raum bietet dem modernen Menschen maximale Möglichkeiten, seinen persönlichen Weg in einer unübersichtlichen Gesellschaft zu finden, auch und ganz besonders in der Liebe. So überlebt der Liebescode auch im Zeichen der Massenmedien. Seine Form hat sich den aktuellen Gegebenheiten angepasst: Die Liebe ist in den Zeiten des Internets so pragmatisch geworden, dass sie wieder romantischer werden kann".
(aus: Christian Schuldt "Der Code des Herzens. Liebe und Sex in den Zeiten maximaler Möglichkeiten", 2005, S.135)

 
 
     
 
  • VAHABZADEH, Susan (2005): Schokoladenseiten zum Frühstück.
    Frauen und Männer: Neueste Ermittlungen im Krisengebiet (10). Kaputt in Hollywood.
    Niedergeknutscht, auf Manolos aufgebockt und harmlos wie Plüschtiere: Hollywoods neue Heldinnen zementieren alte Rollenbilder,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 18.04.

    • "Es gibt immer mehr Singles in der westlichen Welt, aber Geschichten von Frauen, die auch am Ende nicht vergeben sind, wirken im Kino auch im Jahr 110 nach seiner Erfindung noch revolutionär. Männliche Helden dürfen wenigstens ab und zu am Ende eines Films einsam in den Sonnenuntergang reiten, Heldinnen müssen einen Mann finden, der sie vervollständigt", klagt VAHABZADEH angesichts von Bridget Jones, Sex and the City und der neuen Serie Desperate Housewives.
     
 
  • RATHGEB, Eberhard (2005): Beziehungskunde braucht die Jugend.
    Nichts scheitert so oft wie Beziehungen. Liegt das auch daran, daß die Schule über diesen Teil des Lebens schweigt?
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.04.

     
 
     
 
     
 
     
 
  • WACKWITZ, Stephan (2005): Alles über meine Mutter.
    Der Schriftsteller Stephan Wackwitz taucht ganz tief in die Geschichte seiner Familie ein,
    in: Welt v. 16.04.

     
 
  • PLATZECK, Matthias (2005): Hier Entvölkerung, dort Verdichtung.
    Brandenburg erlebt beispielhaft für andere Bundesländer eine gegenläufige demografische Entwicklung. Der Osten hat die Chance, den Bevölkerungsrückgang selbst zu bewältigen. Der Aufbau Ost ist längst nicht am Ziel. Dabei macht die Abnahme der Bevölkerung schwierige Anpassungsprozesse nötig. Das Land Brandenburg will die Entwicklung aus eigener Kraft steuern,
    in: Frankfurter Rundschau v. 16.04.

    • Warum ist jetzt plötzlich das Thema "Demografische Entwicklung" bei Politikern so überaus populär? Offenbar eignet es sich dazu, aktuelles Politikversagen zu verschleiern. Falsche Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik kann elegant zum demografischen Problem umdefiniert werden. Tatsache aber ist: das so genannte demografische Problem ist weder für die Abwanderung aus den neuen Bundesländern verantwortlich noch ist der Geburtenrückgang Ursache für ökonomische Probleme schlechthin. Würde in den neuen Bundesländern die Wirtschaft florieren, dann gäbe es dort auch ausreichend Arbeitnehmer. Der Versuch, die Kausalitäten umzukehren mag populär sein, ist aber ein billiger Taschenspielertrick von Politikern, die ihre Verantwortung gerne anderen zuschieben... 
     
 
Johannes von WEIZSÄCKER preist die Rückkehr der Jugend zum Dandytum. Sein Blick ist nach Großbritannien - speziell London - gerichtet, wo die vierteljährlich erscheinende Jungs-Zeitschrift The Chap dem Jungdandy die fehlende Orientierung vermittelt:

"Ein Chap, wie er in zahlreichen Beispielen im gleichnamigen Heftchen abgebildet und beschrieben ist, trägt Tweed, Pullover mit Ausschnitt, Oxford-Schuhe und Trilby-Hüte. Er konversiert in einer Stilmischung aus Oscar Wilde und altmodischen BBC-Tennis-Kommentatoren über Zigarettenhalter und den perfekten Gin and Tonic. Er verachtet vulgäre Einrichtungen wie das Internet oder den Mobilfunk und begeistert sich für Opium und romantische Lyrik. Er schüttelt den Kopf über Menschen, die Baseballkappen und »sogenannte Jeans« tragen. Er ist, mit anderen Worten, der perfekte moderne Dandy."

Ob diese Abwehrhaltung gegen das Internet Zukunft hat, das darf bezweifelt werden, eher gilt: Romantik und Internet gehören in Zukunft zusammen.

     
 
  • TUCKERMANN, Anja (2005): Was kann Frau K. noch tun?
    Arbeitslosengeld II und die Würde der Schutzlosen.
    Ein Staat, der gebetsmühlenartig beteuert, in die Zukunft zu blicken, sollte seine Kinder nicht aufgeben,
    in: Freitag Nr.15 v. 15.04.

     
 
  • KAHLWEIT, Cathrin (2005): Zu viel Zeit für Kinder.
    Die Wirtschaft mault über die Familienpolitik. Gleichzeitig hat sie jungen Eltern wenig zu bieten,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 15.04.

     
 
     
 
  • SIEMS, Dorothea (2005): Standortfaktor Familie.
    Mehr Rücksicht auf die Wirtschaft, bessere Chancen für Frauen mit Kindern: Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt provoziert mit Forderungen nach einer kürzeren Elternzeit - und trifft bei der Regierung auf Zustimmung,
    in: Welt v. 14.04.

  • KAMANN, Matthias (2005): Familien brauchen kein Mitleid,
    in: Welt v. 14.04.

     
 

Die Generation Praktikum in der Debatte

     
 
  • OSWALD, Andreas (2005): Ist die neue US-Serie "Desperate Housewives" frauenfeindlich?
    in: Tagesspiegel v. 14.04.

    • "Die Frauen heucheln, lügen, leiden unter ihrem Frausein, sie sind gemein und tyrannisch, sie fühlen sich durchweg defizitär. Dieses Frauenbild darf man frauenfeindlich nennen", meint OSWALD.
     
 
  • LÜTHI, Theres/PLÜSS, Mathias/SIGNER, David (2005): Mädchen für alles.
    Das Leben ist kein Wellnessbereich. Deshalb wollen moderne Eltern pflegeleichte und angepasste Kinder – also keine Knaben. Ausgerechnet die Frauen, die mal dachten, sie kämen überallhin, wenn sie böse sind, produzieren eine Generation von braven Mädchen,
    in: Weltwoche Nr.15 v. 14.04.

     
 
     
 
     
 
  • Grundsatzrede von Gerhard Schröder: Familie - ein Erfolgsfaktor für die Wirtschaft

    • SZENT-IVANYI, Timot (2005): Die andere Wachstumfrage.
      REFORM - Die SPD macht Familienpolitik zum Großthema, der Kanzler wirbt heute vor Wirtschaftsgrößen dafür. Ministerin Schmidt plant Geldanreize für Mutterschaft. Berliner Betriebe zeigen sich schon elternfreundlich,
      in: Berliner Zeitung v. 13.04.

Der Wahlkampf bringt heute eine Rede von Kanzler SCHRÖDER zu jenem Thema, mit dem sich am einfachsten punkten lässt: der Familie. Dazu werden von SZENT-IVANYI jene Geburtenraten publiziert, die zwar längst veraltet sind, aber durch ihre ständige Publizierung mittlerweile zum familialistischen Kern der nationalen Identität geronnen sind:

"Die Zahlen sind dramatisch. Von den 1965 geborenen Frauen bleibt ein Drittel kinderlos, von den Akademikerinnen dieses Jahrgangs knapp die Hälfte."

Politikern aller Couleur gilt die Single-Lüge als strategisches Nonplusultra im Konkurrenzkampf um die Wählerstimmen. Die fatalen Konsequenzen dieses Gesellschaftsmythos müssen jedoch sowohl Singles als auch Eltern tragen: die Deutschen werden von ihren Eliten um eine realistische Selbsteinschätzung betrogen.

  • SOLDT, Rüdiger (2005): Familienpolitik.
    Vom weichen Thema zum umkämpften Wahlkampfgegenstand,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.04.

     
 
     
 
     
 
  • Das Single-Dasein in den USA

    • OSTERMANN, Dietmar (2005): Die Sittenwächter.
      Ein Netzwerk konservativer Christen kämpft in den USA gegen Sex, Gewalt und Toleranz gegenüber Homosexuellen,
      in: Frankfurter Rundschau v. 12.04.

Wie bewirbt man heutzutage am effektivsten eine Soap? Auf alle Fälle nicht auf der Medienseite! Man berichtet stattdessen über Kampagnen US-amerikanischer, bibeltreuer Evangelikale gegen die Ausstrahlung der Soap. Was bibeltreue Evangelikale bekämpfen, das muss - im Umkehrschluss - für den Rest der Welt interessant sein. Desperate Housewives ist damit bereits Kult, bevor die Serie überhaupt gelaufen ist.
  • KELLER, Harald (2005): Mokantes aus dem Jenseits.
    Hausfrauen am Rande des Nervenzusammenbruchs: Auf Pro 7 startet heute die US-amerikanische Serie "Desperate Housewives",
    in: Frankfurter Rundschau v. 12.04.

    • KELLER bewirbt die neue Soap als scharfen Konter gegen Sex and the City, den "ewig männerhungrigen New Yorker Stadtpomeranzen (...) eines realitätsfernen Großstadtmärchens".
     
 
  • Die Ehe in der Debatte

    • BERR, Christina Maria (2005): Heiraten.
      Zu schön, um von Dauer zu sein,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 12.04.

     
 
     
 
  • taz-Serie: Deutschland - Räume ohne Volk und auseinanderklaffende Lebenswelten

Ist die taz nicht überflüssig, wenn Deutschland schrumpft? Diese Frage stellt sich die taz leider nicht. Was passiert eigentlich, wenn es keinen Bevölkerungsrückgang bis zum Jahr 2020 gibt? LBS-Research zweifelt die politisch korrekten Schrumpfungsszenarien aufgrund der Kluft zwischen Bevölkerungsvorausschätzungen und Bevölkerungsentwicklung nach 1989 an. Was in Deutschland fehlt, ist eine Debatte über die Angemessenheit der Vorausschätzungen. Aber hier herrscht einvernehmliches Stillschweigen.

Deutschlands Zukunft im Spiegel der Öffentlichkeit

       
   

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Zu den News vom  07. - 11. April 2005

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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