[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 07.-11. August 2006
News 01.-06. August 2006
News 29.-31. Juli 2006
News 20.-28. Juli 2006
News 14.-19. Juli 2006
News 11.-13. Juli 2006
News 05.-10. Juli 2006
News 01.-04. Juli 2006
News 29.-30. Juni 2006
News 22.-28. Juni 2006
News 14.-21. Juni 2006
News 01.-13. Juni 2006
News 20.-31. Mai 2006
News 14.-19. Mai 2006
News 11.-13. Mai 2006
News 07.-10. Mai 2006
News 01.-06. Mai 2006
News 29.-30. April 2006
News 26.-28. April 2006
News 23.-25. April 2006
News 19.-22. April 2006
News 11.-18. April 2006
News 08.-10. April 2006
News 05.-07. April 2006
News 03.-04. April 2006
News 01.-02. April 2006

News 28.-31. März 2006
News 25.-27. März 2006
News 23.-24. März 2006
News 22. März 2006
News 21. März 2006
News 20. März 2006
News 19. März 2006
News 17.-18. März 2006
News 16. März 2006
News 15. März 2006
News 14. März 2006
News 09.-13. März 2006
News 07.-08. März 2006
News 05.-06. März 2006
News 04. März 2006
News 01.-03. März 2006

News 21.-28. Februar 2006
News 16.-20. Februar 2006
News 10.-15. Februar 2006
News 05.-09. Februar 2006
News 01.-04. Februar 2006
News 25.-31.Januar 2006
News 20.-24.Januar 2006
News 14.-19.Januar 2006
News 08.-13. Januar 2006
News 01.-07. Januar 2006

News 25.-31.Dezember 2005
News 21.-24.Dezember 2005
News 16.-20.Dezember 2005
News 13.-15.Dezember 2005
News 05.-12.Dezember 2005
News 01.-04.Dezember 2005
News 27.-30.November 2005

News 20.-26.November 2005
News 05.-19.November 2005
News 01.-04.November 2005
 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 12. - 31. August 2006

 
 
     
 
 

Zitat des Monats:

"Die Geburtenrate ist keine individuelle, sondern eine kollektive Grösse. Sie hat nichts mit individueller Schuld zu tun, sondern mit gesellschaftlichen Zusammenhängen. Der säkulare Rückgang der Geburtenrate seit dem 19. Jahrhundert steht in Verbindung mit einer Reihe von Entwicklungen, die nur positiv gesehen werden können. Zu diesen Errungenschaften gehören die Hygiene, die Medizin, die Wissenschaft, die Bildung, die Armutsbekämpfung, die soziale Sicherheit, die private Freiheit und die individuelle Lebenserwartung.
          
 Die Fortschritte in diesen Gebieten beschleunigen sich sogar, obwohl seit längerem die Geburtenrate in allen Industriegesellschaften unter die magische Ziffer von 2,1 Geburten pro Frau gefallen ist, durch die eine stabile Reproduktion der Bevölkerung angeblich gewährleistet ist. Statt sich dadurch zu schaden, profitieren moderne Gesellschaften offenbar von den Kindern, die nicht geboren werden. Sie brauchen die Kinder nicht, zumindest nicht in gewohnter Zahl. Auch wenn die zahlen- und altersmässige sowie die kulturelle Zusammensetzung ihrer Bevölkerungen keinen Bestand haben - darauf kommt es gar nicht an. Die Aufmerksamkeit der Demographen und der Angstgemeinde, die sich um sie schart, richtet sich auf Bestände, die irrelevant sind."
(Karl Otto Hondrich in der Neuen Zürcher Zeitung vom 29.07.2006)

   
   
 
  • Kinderlose in der Debatte

    • WEERT, Oliver de (2006): Flexible Reservearmee.
      Kinderlose sind Stützen der Gesellschaft,
      in: Welt v. 18.08.

     
 
     
 
     
 
  • REICHERT, Kolja (2006): Die Toskana kann warten.
    Kunst und Geld (5): Wie Berliner Lesebühnen-Autoren sich über Wasser halten. Drei Selbstauskünfte,
    in: Tagesspiegel v. 18.08.

     
 
  • GEISEL, Sieglinde (2006): Schlachtopfer des Fleisses.
    Lösen sich die Grenzen zwischen Arbeit und Spiel allmählich auf?
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.08.

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
"Ich bin eher ein analytischer Typ, nicht so sehr ein bildlich-assoziativer. Aber wenn ich mir ein Bild vor Augen rufe für dieses gute Leben, dann sehe ich Szenen bei uns zu Hause: Essen mit der Familie am Sonntagabend, mein Mann und ich waren vorher vielleicht im Schlachtensee schwimmen, Kinder und Freunde sind zu Besuch, wir blicken in dieses üppige Gartengrün, auf dem Tisch stehen Gläser mit Rotwein. Das ist ein Traumbild von einem erfüllten Leben – und für mich ist es jetzt auch die Wirklichkeit. Damit werbe ich nicht für irgendeine kleinbürgerliche Idylle: Wenn alles zu regelmäßig läuft, bin ich die Erste, die den Wunsch hat, die Dinge in Bewegung zu bringen. Familie kann viele Formen haben, Zugehörigkeit kann man an ganz unerwarteten Stellen finden. Aber ich nehme niemandem, auch nicht dem überzeugtesten Verfechter der Singlekultur, ab, dass er tatsächlich am liebsten ganz allein mit sich auf der Welt ist", meint Gesine SCHWAN.

Der französische Soziologe Jean-Claude KAUFMANN hat in seinem neuen Buch Kochende Leidenschaft ausführlich beschrieben wie die individualisierte Familie gegen die individuellen Praktiken der einzelnen Familienmitglieder die Idealisierungen der gemeinsamen Mahlzeit hoch hält. Der Familientraum von Gesine SCHWAN entspricht exakt dem modernen Familienideal wie es KAUFMANN in seiner Studie beschrieben hat. Dagegen lässt sich in den Büchern von Ulf POSCHARDT und Mariela SARTORIUS das neue Ethos der Einsamen entdecken. Entgegen dem was SCHWAN nahe legt, ist die moderne Single-Kultur nicht durch die Ausschließlichkeit des Entweder-oder geprägt, sondern durch die Ambivalenzen des Sowohl-als-auch. 

     
 
     
 
2. Akt der singlefeindlichen Veröffentlichungspraxis des Statistischen Bundesamtes: Bereits am 19. Juli wurden die Bevölkerungszahlen veröffentlicht - ohne jedoch die Geburtenzahlen zu nennen. Nun werden die Geburtenzahlen veröffentlicht, ohne jedoch die Geburtenrate zu nennen. "Es werden immer weniger Kinder geboren" lauten deshalb die gängigen Meldungen. Die absoluten Geburtenzahlen sagen jedoch wenig aus. Entscheidender ist die Frage, ob die Geburtenrate rückläufig ist. Dies ist offenbar nicht der Fall, wie single-generation.de bereits bei der letzten Veröffentlichung angemerkt hat.

Das amtliche Endergebnis liegt um genau 11 Geburten höher als jene Zahlen, die bei single-generation.de bereits im Juli zu lesen waren.

Rechtzeitig zum Erscheinen des Buches Minimum von Frank SCHIRRMACHER und des Buches Die demographische Lage der Nation präsentierte die Welt eine Geburtenzahl, die Deutschland am Rande des Abgrundes sah. Die Realität sieht jedoch anders aus. Die Geburtenzahlen schließen nicht aus, dass sich dahinter ein Babyboom in bestimmten Altersgruppen verbirgt.  

FAZ.NET (2006): Deutschland vergreist,
in: Faz.net v. 15.08.

BERLINER ZEITUNG (2006): Geburtenzahl auf Rekordtief,
in: Berliner Zeitung v. 16.08.

TKALEC, Maritta (2006): Die Fehlenden sind die Umstürzler,
in: Berliner Zeitung v. 16.08.

BFI (2006): Wer Kinder will, kommt in die Stadt,
in: Tagesspiegel v. 16.08.

BFI schreibt von GeburtenRATEN, obwohl er nur GeburtenZAHLEN präsentiert. Er betont, dass die Differenz zwischen Geburten und Sterbeziffern in den Städten geringer ist als auf dem Land.

EPD (2006): Geburten so rar wie 1945,
in: TAZ v. 16.08.

AP (2006): Weniger Hochzeiten und weniger Babys,
in: Welt v. 16.08.

GALL, Insa (2006): Hamburg erlebt unerwarteten Babyboom.
Geburtenzahl steigt gegen den Bundestrend auf höchsten Stand seit 1998 - Billstedt, Rahlstedt und Eimsbüttel vorn,
in: Welt Hamburg v. 16.08.

GALL schreibt über einen Geburtenboom in Hamburg. Die Zahlen, die präsentiert werden, sind jedoch keine GeburtenRATEN, sondern nur rohe GeburtenZIFFERN, in die auch die Altersstruktur einfließt und nicht nur die Fruchtbarkeit der Frauen.
     
 
     
 
  • Benjamin Lebert - Kannst du

    • BÄHR, Julia (2006): Wie süß.
      Benjamin Lebert fährt Interrail,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.08.

     
 
     
 

Ronald Pofalla in der Debatte

  • KRÖTER, Thomas (2006): Die Flügel der Union.
    Arbeitnehmer und Mittelständler,
    in: Frankfurter Rundschau v. 14.08.

  • MENG, Richard (2006): Politische "Lebenslügen gibt es nicht nur in der Union - aber da besonders.
    Es ist immer das Gleiche. Wenn Oppositionsparteien an die Regierung kommen, entdecken sie nach einiger Zeit, dass es gilt, sich von Lebenslügen zu verabschieden. Diesmal im Zielkonflikt: die Union,
    in: Frankfurter Rundschau v. 14.08.

     
 
     
 
     
 

GESTERKAMP, Thomas (2006): Mann braucht Förderung.
Das deutsche Feuilleton debattiert die Krise der Männlichkeit. Was folgt daraus für die Politik? Brauchen wir eine Institutionalisierung von Männerinteressen wie in Österreich?
in: TAZ v. 14.08.

     
 
     
 
  • Florian Illies - Ortsgespräch

    • RUTSCHKY, Michael (2006): Schau heimwärts, Junge!
      O, welche Sehnsucht: Florian Illies erinnert sich an Schlitz/Oberhessen,
      in: Tagesspiegel v. 13.08.

    • WAGNER, David (2006): Verdammt zum ewigen Klassentreffen,
      Ein Fest für sentimentale Menschen und eine verwirrende Erfahrung für alle anderen: Florian Illies wünscht sich in seinem neuen Buch "Ortsgespräch" in seine oberhessische Heimat Schlitz zurück, in das Land seiner Tanten und seiner Jugend,
      in: Welt am Sonntag v. 13.08.

     
 
  • Günter Grass in der Debatte

    • DOTZAUER, Gregor (2006): Mit der Zielstrebigkeit eines Egomanen.
      Wie Günter Grass beim "Häuten der Zwiebel" seine Biografie in Literatur verwandelt,
      in: Tagesspiegel v. 13.08.

      • "Wie sehr das im Gespräch mit der »FAZ« ausgebreitete Geständnis, er, Günter Grass, sei als 17-Jähriger Mitglied der Waffen-SS gewesen, als medialer Coup geplant war, beweisen schon die Texte der ungewöhnlich prächtigen Verlagsvorschau", meint Gregor DOTZAUER, nichtsdestotrotz lobt er das Buch.
     
 

SCHIRRMACHER, Frank & Hubert SPIEGEL (2006): "Warum ich nach sechzig Jahren mein Schweigen breche".
Günter Grass im Interview,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.08.

SCHIRRMACHER, Frank (2006): Grass' spätes Eingeständnis.
Eine zeitgeschichtliche Pointe,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.08.

DOTZAUER, Gregor (2006): Örtlich betäubt.
Eine Beichte, ein Schock: Günter Grass, das Gewissen der Nation, war Rekrut bei der Waffen-SS. In seinem Erinnerungsbuch „Beim Häuten der Zwiebel“ schreibt er erstmals darüber,
in: Tagesspiegel v. 12.08.

     
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom   07. - 11. August 2006

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 07. Februar 2017 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002