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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 20. - 31. Dezember 2008

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Salonfeminismus à la Gøsta Esping-Andersen

"Was bei dem verbreiteten öffentlichen Wohlbehagen über die überfällige Modernisierung eines spätpatriarchalen Sozialstaatsarrangements (...) verdrängt wird, ist die (...) Tatsache, dass der sozialwissenschaftliche Salonfeminismus Esping-Andersens durch und durch produktivistisch motiviert ist. Frauen interessieren den akademischen Vordenker - und zumal dessen politischen Nacharbeiter - nicht eigentlich als der unterprivilegierte Part des modernen Geschlechterverhältnisses, sondern der ökonomischen und sozialen Erträge ihrer potenziellen Erwerbsarbeit wegen. Diese Erwerbsarbeit aber wird (...) in der Regel unter wenig attraktiven Bedingungen stattfinden müssen. Die postindustrielle Beschäftigungsstrategie des »neuen« Wohlfahrtsstaats beruht ja ganz wesentlich auf dem Ausbau eines privaten Dienstleistungssektors, der den Haushaltsführungs- und Kinderversorgungsbedarf erwerbstätiger Eltern befriedigt. Man muss weder bösartig noch Prophet sein, um davon auszugehen, dass diese neuen Dienstleistungen ganz überwiegend von den Frauen selbst erbracht, ganz überwiegend schlecht entlohnt und (...) auch ganz überwiegend zur Endstation weiblicher Erwerbskarrieren werden dürften."
(
aus: Stephan Lessenich "Die Neuerfindung des Sozialen" 2008, S.105)

 
 
 
 

SCHULZ, Florian/SKOPEK, Jan/KLEIN, Doreen/SCHMITZ, Andreas (2008): Wer nutzt Internetkontaktbörsen in Deutschland?
in:
Zeitschrift für Familienforschung, Heft 3

     
 
ZEITSCHRIFT FÜR IDEENGESCHICHTE-Thema: Die Insel West-Berlin
  • LETHEN, Helmut (2008): Gelegentlich auf Wasser sehn.
    Benns Inseln,
    in:
    Zeitschrift für Ideengeschichte, Winter

     
 
TEXTE ZUR KUNST-Thema: Design

Die kreative Klasse in der Debatte

     
 
PSYCHOSOZIAL-Thema: Ist "Die Unfähigkeit zu trauern" noch aktuell?
Eine interdisziplinäre Diskussion
  • ASSMANN, Aleida (2008): Die Unfähigkeit zu trauern im Spiegel der Generationen,
    in:
    psychosozial, Nr. 114, Heft 4

Aleida ASSMANN liest das Buch Die Unfähigkeit zu trauern (Alexander und Margarete MITSCHERLICH) im Zusammenhang mit Alexander MITSCHERLICHs Buch Die Unwirtlichkeit der Städte als Zeitdiagnose der Wiederaufbaujahre. Den inneren Zusammenhang von "Wiederaufbau und der Unfähigkeit zu trauern" findet sie auch in der Literatur, z.B. bei Hans-Ulrich TREICHEL ("Der Verlorene").

Im Übergang von der 45er-Generation (besser bekannt als Flakhelfer-Generation) zur 68er-Generation sieht ASSMANN einen Übergang von der Verdrängung zum Zorn. Im Laufe des Älterwerdens der 68er-Generation vollzieht sich bei den 68ern ein Affektwandel vom Zorn zur Trauer, der sich literarisch im Wandel von der Väterliteratur der 70er/80er-Jahre zum Familienroman ab den 1990er Jahren wiederspiegelt (z.B. Uwe TIMM). Mit den Vorlesungen von W.G. SEBALD und dem Buch von Günter GRASS über den Untergang der Gustloff geht es für ASSMANN um das MITSCHERLICH-Thema:

"den Umbau des Affekthaushalts der Gesellschaft von einer besinnungslosen Gegenwartsfixierung hin zur Anerkennung der in der Vergangenheit erfahrenen eigenen Verlusten."

Mit der Generation Golf - oder wie ASSMANN sie nennt: die 85er - zeichnet sich eine Normalisierung ab (Anmerkung: Tom KARASEK hat in seiner literatursoziologischen Studie Generation Golf - Die Diagnose als Symptom gezeigt, dass sich Normalisierung nicht nur auf diesen Aspekt der Erinnerungskultur beschränkt, sondern in einem umfassenderen Kontext gesehen werden muss).

Während die 68er in der Melancholie - eines ins Stocken geratenen Trauerprozesses - verharren, zeichnet die Kinder der 68er ein cooler Pragmatismus aus, wie ASSMANN anhand der Deutschlandvermessung von Christian SCHÜLE belegt.

     
 
DIE POLITISCHE MEINUNG-Thema: Demografischer Wandel
  • WILBERS, Joachim (2008): Altern in Zukunft.
    Ein Blick auf Deutschlands demografische Entwicklung,
    in:
    Die Politische Meinung, Nr.469, Dezember

Im Juni 2005 beschäftigte sich die Zeitschrift ebenfalls mit dem demografischen Wandel - damals ging es um das Alter als Chance.
  • LEHR, Ursula (2008): Familie im Wandel.
    Über einen lebenslangen dynamischen Prozess,
    in:
    Die Politische Meinung, Nr.469, Dezember

     
 
  • WITTSTOCK, Uwe (2008): Im Reich der Mustermanns.
    Tabellen, Kurven, Diagramme: Das Statistische Bundesamt Wiesbaden prägt jedes Jahr maßgeblich das Bild, das wir uns von Deutschland machen. Wie gut trifft es zu? Ein Hausbesuch,
    in:
    Welt v. 31.12.

     
 

SCHLAG, Beatrice (2008): Die ewigen Buben.
Sie sind zwischen dreissig und fünfzig und wild entschlossen, nicht erwachsen zu werden. Ihre Frauen und Freundinnen verzweifeln, die Soziologen rätseln: Will keiner mehr ein Mann werden?
in:
Weltwoche Nr.1 v. 31.12.

     
 
FOCUS-Titelgeschichte: Leben Singles glücklicher?
Neue Studien: Überraschende und freimütige Antworten
  • HOLZER, Kerstin (2008): "Nicht nur fantasieren!"
    Psychologieprofessor Hans-Werner Wahl beschreibt Gewinner und Verlierer der Vereinzelung und den therapeutischen Nutzen von Gruppenreisen,
    in:
    Focus Nr.1 v. 29.12.

  • HOLZER, Kerstin (2008): Wovon wir reden, wenn wir vom Alleinsein reden.
    Autor Helge Timmerberg über die Biografie eines Lebensnomaden, Freiheit, Einsamkeit und die Sehnsucht nach der Liebe,
    in:
    Focus Nr.1 v. 29.12.

     
 
  • Der Jahrgang 1964 in der Debatte

    • ARNTZ, Jochen (2008): Mitten in der Mitte.
      Jahrgang '64: Fast 1,4 Millionen Menschen gehören ihm an, nie wieder sind in Deutschland so viele Kinder zur Welt gekommen. Nun sind sie in einem Alter, von dem aus sie auf ein gutes Stück Leben zurückblicken, aber noch immer auch nach vorne. Besuche bei fünf 44-Jährigen,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 29.12.

     
 
  • RÜHLE, Alex (2008): Freiheit und Erschöpfung.
    Warum man nicht hoffen sollte, in der Krise zu sich zu finden,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 29.12.

     
 
     
 
  • JESKA, Andrea (2008): Mutter und Kind.
    Sie ist dreizehn, als sie schwanger wird. Aber sie will dieses Baby bekommen. Sie will ihm Liebe und Geborgenheit geben. Sie will es besser machen als ihre Eltern. Sie fragt sich nicht, ob sie jetzt glücklich ist. Sie muss es sein,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.12.

     
 
  • taz-Weihnachtsausgabe: Gerechtigkeit

    • KNOTT, Thilo (2008): "Politik ist nur noch Technik".
      Rainer Forst, 44, Philosoph, Frankfurter Schule, kritisiert den inflationären Gebrauch des Begriffs Gerechtigkeit - und fordert Radikalisierung. ALG II anheben wie die SPD? Hartz IV abschaffen mit der Linkspartei? Das ist bloße Umverteilung. Er stellt die Machtfrage. Sind Sie ein Revolutionär, Herr Forst?
      in:
      TAZ v. 24.12.

    • FÜLLER, Christian (2008): "Illusion ist sehr billig zu haben".
      Mark Lutter, 32, Soziologe und Lotto-Forscher, erklärt: Die Spieler kommen aus der unteren Mittelschicht und wissen sogar, dass sie nichts gewinnen können. Wieso spielen sie dann? Weil die Illusion vom großen Gewinn und sozialen Aufstieg ein Los kostet. So wird aus dem Spiel eine Umverteilung von unten nach oben - unter staatlicher Aufsicht,
      in:
      TAZ v. 24.12.

    • FEDDERSEN, Jan (2008): "Es geht auch um Verlust".
      Paul Scheffer, 54, niederländischer Soziologe, hält Einwanderung für problematisch. Keine Angst: Er findet Migration gut. Aber Einwanderung ist verbunden mit Konflikten - und die Weltbürger, die gerade mal ein halbes Buch von Orhan Pamuk gelesen haben, müssen diese auch aushalten wollen,
      in:
      TAZ v. 24.12.

      • Der Soziologe durfte seine Thesen zuerst in der Schweizer Weltwoche darlegen.
     
 
     
 
     
 
  • SIEMS, Dorothea (2008): Das stabile Glück der Familien.
    Allen Unkenrufen zum Trotz ist die traditionelle Ehe mit Kindern kein Auslaufmodell. Nie war das Verhältnis zwischen Kindern und ihren Eltern besser als heute. Das zeigt sich gerade jetzt zur Weihnachtszeit,
    in:
    Welt v. 23.12.

     
 
     
 
  • ORDE, Sabine am (2008): "Eine Sexualmoral wie in den 50er-Jahren".
    Eine neue Studie zeigt: Obwohl die wenigsten Muslime zu Hause aufgeklärt werden, haben viele keine Probleme damit, über Sex zu sprechen. Trotzdem haben sie konservativere Vorstellungen von Intimität als ihre nichtmuslimischen Altersgenossen. Ein Gespräch mit dem Erziehungswissenschaftler Hans-Jürgen von Wensierski über Ausbruchsversuche und Lust,
    in:
    TAZ v. 22.12.

     
 

Kann Sprache die Verhältnisse verändern? Bettina GAUS glaubt nicht mehr daran:

"Ich entstamme einer Generation, in der junge Frauen noch gegen die Anrede »Fräulein« gekämpft haben. Erfolgreich. Da ich glaubte - und glaube -, dass die Veränderung von Sprache die Verhältnisse verändern kann, war ich lange beruhigt. Die Achtung, die Männer für sich beanspruchen und auf die Frauen denselben Anspruch haben, schien mir gesichert zu sein. Inzwischen sehe ich das anders. "

     
 
NEW YORK MAGAZINE-Titelgeschichte: Reasons to love New York
  • NEW YORK MAGAZINE (2008): Reasons to love New York,
    in:
    New York Magazine v. 22.12.

     
 
     
 
     
 
DAS MAGAZIN-Titelgeschichte: Frohe Weihnachten! (Tomi Ungerer war hier.)
  • CZERWINSKI, Rico (2008): Alles wird gut.
    Kinderbücher boomen – gerade vor Weihnachten und in schwierigen Zeiten. Warum? Ein Gespräch mit Tomi Ungerer,
    in:
    Das Magazin des Tages-Anzeiger v. 20.12.

     
 
     
 
  • HELD, Gerd (2008): Freiheit in der Stadt.
    Die großen Metropolen sind nicht nur Orte der Massen, sondern auf ihren Straßen und Plätzen lebt eine freiheitliche Tradition, deren Glanz man in diesen Vorweihnachtstagen noch mehr verspürt,
    in:
    Welt v. 20.12.

     
 
     
 
     
 
  • KAFSACK, Hendrik (2008): Silvana - das Gesicht.
    Sie macht als Politikerin Karriere, indem sie ihre Partei und vor allem sich vermarktet. Silvana Koch-Mehrin findet diesen Verzicht auf Inhalte pragmatisch,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 20.12.

     
 
  • ARNING, Matthias (2008): Junge Wähler geben Ausschlag.
    Im demografischen Wandel könnten sich Frankfurts politische Konstellationen ändern,
    in: Frankfurter
    Rundschau v. 20.12.

     
 
     
 
     
 
     
 

ROEDIG, Andrea (2008): Meine diffuse Sehnsucht.
New York: Die Stadt ist komplett gefilmt, abgegrastes Gelände, Worte und Bilder liegen als dicke Patina auf der Metropole, über die alles schon gesagt ist,
in:
Der Standard v. 20.12.

     
   

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Zu den News vom 07. - 19. Dezember 2008

 
 
   
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