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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 15. - 19. Februar 2004

 
       
     
     
     
       
   

Zitat des Monats:

"Es wird rückblickend zu den großen gesellschaftlichen Verschiebungen in Deutschland gezählt werden, daß seit dem vergangenen Jahr der demographische Wandel in allen Facetten in das Bewußtsein der Bevölkerung eindringt. Zahlreiche sozialwissenschaftliche Doktorarbeiten werden darüber abzufassen sein, wie es möglich war, daß Kindermangel, Stadtschrumpfung und kollektive Alterung derart lange tabuisiert geblieben sind. Von »verlorenen Jahrzehnten« ist nun dramatisierend die Rede"
(Christian Schwägerl in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 27.01.2004)

 
       
       
     
   
Geburtenkrise - Die politische Konstruktion eines Themas  
 
   
"Armut bei Rentnern, die ich gar nicht wegdiskutieren will, ist vor allem ein Problem bei alleinstehenden Frauen, die keine Witwenrente bekommen", weiß Ulla SCHMIDT, aber das hindert sie nicht daran junge Familien und Rentner gegeneinander auszuspielen.
 
   
Im wichtigsten Satz des Artikels von Urs WILLMANN heißt es:

"Zeiten, Krisen, Moden und Politik bringen stets neue Vereinstypen hervor. Die ersten entstanden im 18. Jahrhundert. »Das revolutionär Neuartige an den Vereinsgründungen war, dass diese über alle gesellschaftlichen Schranken, sei es des Standes oder der beruflichen sowie auch konfessionellen Bindungen, hinweg erfolgten und insofern gesellschaftlichen Wandel erst ermöglichten«, schreibt die Politikwissenschaftlerin Annette Zimmer von der Universität Münster in ihrem Buch Vereine – Basiselemente der Demokratie".

Singles haben dies noch nicht begriffen, weswegen sie von Familienfundamentalisten immer mehr in die Defensive gedrängt werden. Die typischen Single-Clubs helfen da nicht weiter...

 
   
  • GRETHER, Kerstin (2004): Herzchen mit Reißzahn.
    "America's Sweetheart": Courtney Love will nicht länger der amerikanische Alptraum sein,
    in: Frankfurter Rundschau v. 19.02.

Kerstin GRETHER klärt uns zuerst einmal über einen Rockmythos auf:

"in ihrer Mythologie hat die Rockmusik schon immer zu beweisen versucht, dass hinter jedem guten Mann eine böse Frau steht. Was man ja auch verstehen kann. Denn Rock ist nun mal die Musik, die männliche Jugendliche, egal ob echte oder eingebildete, zu Rebellionszwecken hören, während im Hintergrund eine Mutter oder Ehefrau darauf lauert, dass sie ihre Hausarbeiten erledigen."

Danach stilisiert sie den Rapper Eminem zu einer Art neuem Kurt Cobain und Courtney Love zum weiblichen Pendant:

"Loves Hasstiraden auf den King of Rap, der im heutigen neoliberalen Amerika vielleicht sogar eine ähnliche Funktion hat wie Nirvana-Sänger Kurt Cobain Anfang der neunziger Jahre, speisen sich aus dem Wunsch nach Gleichheit.
»It's not Eminem who's gonna save me«, singt sie, und fleht sogar Gott an - damit er ihr helfe Songs zu schreiben, die besser sind als seine. Gemeinsam ist ihnen, dass er auch mal als öffentliches Ärgernis angefangen hat. Man hört America's Sweetheart den Wunsch an, von der männlichen Rock-Community endlich ebenso an die Brust genommen und begehrt zu werden, wie der weiße Rapper Eminem von der schwarzen Rap-Community und dem ganzen Rest. Immerhin hat Courtney - zusammen mit Pink-Produzentin Linda Perry - zu diesem Zweck die Rockmusik neu erfunden.
"

Falls diese Rechnung aufgehen sollte, dann dürfte auch Kerstin GRETHER davon zehren...   

 
     
   
Katharina Rutschky - Der Stadthund
 
     
     
   
  • GRUMBACH, Axel (2004): Böse Zellen.
    Nicht nur der Berlinale-Gewinner Fatih Akin beschäftigt sich mit der Familie als Zwangssystem,
    in: Jungle World Nr.9 v. 18.02.

"Besonders auffällig war (...), dass viele der besseren Filme den Ausbruch aus der biologischen Zwangsgemeinschaft Familie thematisierten. Obwohl in der westlichen Welt seit 30, 40 Jahren viel über deren Niedergang lamentiert wird, bildet die Familie immer noch so etwas wie die Keimzelle der bürgerlichen Gesellschaft. In vielen Einwandererfamilien wird die bedingungslose Treue zum eigenen Blut nach wie vor beschworen – und dient somit der Fortführung der sozialen Kontrolle", behauptet Axel GRUMBACH über die Berlinale-Filmbeiträge. Der Artikel kann das ansonsten nicht untermauern...
 
   
Ein Beitrag zum Infantilismus (das Gegenteil zum Lieblingskind der journalistischen Klasse, der Infantilisierung unserer Gesellschaft!): "Der zentrale deutsche Fetisch, den es zu exhumieren galt, war die Sicherheit, die Ursache für den faulen Frieden vorher, das Bedürfnis, sich in Sicherheit zu wiegen. Daher war die persönlichste Manifestation des CHAOS der gleichnamige Computer Club, dessen LautSprecher mit beinahe missionarischem Eifer darauf bestanden, daß es keine Sicherheit gibt, daß sie nichts weiter als eine nette, aber ebenso trügerische Illusion ist. Sie machten sich daran, Schritt für Schritt zu beweisen, an wievielen Stellen diese Sicherheit trügerisch war. There are no guarantees: wir zeigen euch, was alles nicht stimmt und wieviel Sicherheit euch nur vorgegaukelt wird.
Phantombild für die Öffentlichkeit: struppige leichtsinnige Stubenhocker, die fern der Nestwärme deutscher Familien irregeleitet auf dem Weg ins Verbrechen voranschreiten.
Von den Kinderzimmern aus wurde auf die Leichen im Reihenhauskeller recht spektakulär aufmerksam gemacht, Probleme wurden verdeutlicht, exemplarisch vorgeführt.
"
 
     
   
Single-Shopping im Zürcher MIGROS-Einkaufszentrum
  • BÜRKI, Cynthia (2004): Glück dank rotem Herzkorb.
    Im pulsierenden Quartier Zürich West sort ein neuartiges Einkaufskonzept für pochende Herzen - und vielleicht sogar Schmetterlinge im Bauch,
    in: Brückenbauer Nr. 8 v. 17.02.

Der Schweizer Konzern MIGROS hat die französische Idee des Pariser Kaufhaus Galeries Lafayette adaptiert. Flirtwillige sind dort an ihrem speziellen Einkaufskorb erkennbar. Ob Quirkyalones dies zu schätzen wissen, das ist eine ganz andere Sache...
 
   
  • Die TV-Serie "Sex and the City" in der Debatte

    • ODOI, Ekua (2004): Comeback und Aus.
      "Sex and the City" ist wieder da. Mit einer neuen, allerdings der letzten Staffel. Weil man aufhören soll, wenn es am schönsten ist (Pro7, 21.15 Uhr),
      in: TAZ v. 17.02.

    • BAHNERS, Patrick (2004): "Sex and the City".
      Es kann nur einen geben,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.

    • OSWALD, Andreas (2004):Sex? Hat seinen Preis.
      Nur für Männer: Warum es gut ist, wenn Frauen lästern,
      in: Tagesspiegel v. 17.02.

    • KEIL, Christopher (2004): Körperwelten.
      "Sex and the City" (Pro Sieben): Die letzte Staffel,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 17.02.

 
   
  • PETROPULOS, Kostas (2004): Kinder nicht nur für die Volkswirtschaft,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 17.02.

Kostas PETROPULOS vom neokonservativen Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit, freut sich gar nicht über die bevölkerungspolitische Offensive in Deutschland:

"Jahrzehntelang wurde der Hinweis auf die dramatischen Folgen des Geburtenrückgangs hierzulande als Rückfall ins Gedankengut des Dritten Reiches diffamiert. Jetzt schwadroniert selbst die SPD im Chor mit der Wirtschaft von einer »aktiver Bevölkerungsentwicklung« zur Steigerung der Geburtenrate. Ist dieser Kurswechsel nicht ein erfreulicher Beweis für die Lernfähigkeit der Parteien, der jeden Familienaktivisten beglücken sollte? Keineswegs."

Als single-generation.de im Juni 2002 schrieb, dass mit dem Pflegeurteil des Bundesverfassungsgericht im April 2001 faktisch der Einstieg in die Bevölkerungspolitik vollzogen worden ist, da war landauf landab noch die Klage zu hören, dass eine Durchsetzung von Bevölkerungspolitik in Deutschland unmöglich sei. Mittlerweile ist selbst der Begriff Bevölkerungspolitik in der öffentlichen Debatte kein Tabu mehr. Es geht also nun nicht mehr um die Durchsetzung von Bevölkerungspolitik, sondern um die richtige Strategie. In diesem Zusammenhang muss dieser Artikel gesehen werden. PETROPULOS gehört zur Fraktion, der die Deutsche Mutter eine Herzensangelegenheit ist. Die Forderung nach Vereinbarkeit von Karriere und Familie wird mit Blick auf die USA abgelehnt:

"Wer betriebswirtschaftliche Erfordernisse zur alleinigen Richtschnur bei der Gestaltung der Familien-, Bildungs- und Ausbildungspolitik machen will, sollte sich die USA genauer ansehen (...): Das Land verzeichnet zwar eine hohe Geburtenrate (2,1 Kinder pro Frau), aber zugleich in der Altersgruppe der 15-bis 44jährigen Frauen eine extrem hohe Quote von Kinderlosen: 44 Prozent waren es im Jahr 2002 (Deutschland 25 Prozent).
(...). Von daher gibt es (...) ein (...) gesellschaftliches Interesse daran, den kaum noch gezügelten weltweiten Kampf der Nationen um Siege für ihre einheimische Wirtschaft familienpolitisch zu zähmen.
"

Geburtenkrise - Die politische Konstruktion eines Themas
 
   
"Romantische Liebe ist, wie Studien mit Kollegen ergeben haben, keine Emotion, sondern ein primärer Trieb (wie Hunger oder Sex z.B.), der zur Partnersuche antreibt",

behauptet Hubert ERB anlässlich des Buchs Why we love: The Nature and Chemistry of Romantic Love von Helen FISHER. Die Behauptung von ERB, dass die romantische Liebe ein Trieb sei, der zur Partnersuche antreibt, ist  mehr als fraglich. Das ist so etwas wie die Rückkehr des Pawlow'schen Hundes. Spätestens seit Niklas LUHMANNs Studie Liebe als Passion ist die romantische Liebe nur als EINE kulturelle Spielart bekannt. Die israelische Soziologin Eva ILLOUZ befasst sich dagegen mit dem Konsum der Liebe. Der biologistische Kurzschluss von ERB ist dagegen ein Zeitgeist-Phänomen. Die Geschichte der Psychologie lehrt, dass neue naturwissenschaftliche Entdeckungen - auch im Sinne der Ökonomie der Aufmerksamkeit - gerne als Paradigmenwechsel verkauft werden. Der Kampf um Forschungsgelder beflügelt die Phantasie der Forschenden. Zudem - darauf hat der Schriftsteller Norbert KRON hingewiesen - gibt es eine Affinität zwischen neoliberalen und biologistischen Ideologien. Im New Yorker (16.02.2004) empfahl Judith THURMANN in ihrer Buchbesprechung demonstrativ:

"If you really want to know why we love—without any false promises that the knowledge will improve your muscle tone or your chances for lasting bliss—skip the lame experiments with a »Love-o-meter« and speculations on the courtship habits of Homo habilis (was he really, »two million years ago,« humming »sexy tunes« to his »special girls«?). Read Colette."

Männer lesen dagegen am besten in Nick HORNBYs High Fidelity nach. Der Roman ist laut Walter GRASSKAMP (Konsumglück, 2000) eine Satire über die Pop-Sozialisation. Darin geht es u.a. darum, dass es die Popmusik Männern erlaubt, über Gefühle reden zu können, ohne sie benennen zu müssen. Vor allem gilt:

"Manche Gefühle versteht man ja erst dann, wenn man sie beschrieben findet, und zwar nicht durch einen Psychologen. In dieser kulturellen Präzisierung liegt die künstlerische Bedeutung der Poplyrik für die jeweilige Generation oder Subkultur".      

 
     
   
  • LIESKE, Tanya (2004): Kreuzfahrt auf einem Sargschiff.
    Sturmhoch: Joseph O'Connors Roman zur irischen Hungersnot,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.02.

"Die Konstruktion hat O'Connor beim viktorianischen Roman abgeschaut, vor allem an Emily Brontës »Sturmhöhe«. Es ist durchaus eine hübsche Fußnote der Literaturgeschichte, daß man in dem Waisenkind Heathdoff einen irischen Hungerflüchtling erkannt hat. Ausgehend davon und von der Tatsache, daß »Wuthering Heights« 1847 erschien, in jenem Jahr, da die Hungersnot ihren Höhepunkt erreichte, konstruiert O'Connor ein literarisches Verwirrspiel, das zur Hommage an die große englische Autorin wird", merkt Tanya LIESKE an. 
 
   
  • SIEMONS, Mark (2004): Ist ja nur eine Warnung.
    Kein Tumult: Hochhuths "McKinsey kommt" in Brandenburg,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.02.

 
     
     
   
"Der ideelle Gesamtautor der customer reviews ist nicht der naive, mit Herzblut schreibende »Normalleser« der Internet-Idylle, in der das Leservolk demokratisch über die Bücher abstimmt. Durch den Irrtum gibt amazon.com Einblick in die andere Seite seiner Website: in ein Feld des organisierten Hauens und Stechens, auf dem im Schutz der Anonymität Familien und Freunde, professionelle Rivalen und Feinde der Autoren – und natürlich auch diese selbst – nach den Sternen greifen", schreibt der SZ-Autor über die lästige Web-Konkurrenz
 
   
  • Das Single-Dasein in Österreich

    • HAGER, Angelika (2004): Bitte reparieren Sie unsere Ehe!
      Beziehungen als Stressfaktor: Das zusehends krisenanfällige Verhältnis zwischen Mann und Frau wird zum Hoffnungsgebiet einer ganzen Branche. Wie Paartherapie die Liebe wieder in Schwung bringen kann, wo sie nicht mehr hilft und wie man Konfliktkultur lernt,
      in: Profil Nr.8 v. 16.02.

 
   
  • Quirkyalone - Weblog für eingefleischte Junggesellen & notorische Einzelgänger

Die Süddeutsche Zeitung hat möglicherweise eine neue Single-Bewegung in Deutschland ins Rollen gebracht. Der Artikel von Bernd HERBON hat jedenfalls bereits nach einem Tag das erste Weblog inspiriert:

"Vorhin las ich einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der leider nur begrenzte Zeit online zur Verfügung steht. Er widmet sich den Quirkyalones, von denen ich bislang nichts, aber auch wirklich gar nichts gehört, gesehen oder gelesen habe. Um so vehementer war meine Reaktion und Erkenntnis: Ja doch, ich bin ein solcher Quirkyalone. Neckischerweise wurde ausgerechnet der 14. Februar (Valentinstag) zum International Quirkyalone Day erklärt und gestern zum zweiten Mal gefeiert. Eine noch junge Sache. Und ich bilde mir ein, dieses Weblog ist der erste Versuch, in Deutschland ein Sprachrohr, eine Heimstatt für uns liebenswerte Alleinstehenden zu bilden."

Diese Entwicklung kommt nicht überraschend, denn Singles werden seit dem Jahr 2001 verstärkt durch die sozialpopulistische Debatte in den Medien unter Druck gesetzt. Inzwischen erscheint - angesichts der allgemeinen Re-Romantisierung des Geschlechterverhältnisses - auch  ein Hinweis auf die Differenz zwischen Partnerlosen und Partnersuchenden notwendiger denn je.  

Wie wollen Singles leben? Die Singles haben viele falsche Freunde in der öffentlichen Debatte und keine Argumente, die anerkannt sind
 
     
   
  • HOLL, Thomas (2004): Hemmungsloser Poet.
    Um Jahre seiner Zeit voraus und stets zu früh für den Erfolg - na und? Pop-Liedermacher Bernd Begemann lebt für die Musik und gibt alles. In jedem Partykeller der Provinz,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.02.

Thomas HOLL stellt Bernd BENGEMANN vor, der mit Bis du den Richtigen triffst - nimm mich die Hymne der neuen Bescheidenheit in Sachen Beziehungsfragen verfasst hat. Galt bei den männlichen 68ern noch ganz unbescheiden Stephen STILLS' Love the one you're with, so bleibt für die Generation Golf nur noch das, was die 68er und der Männerüberschuss übrig lassen:

"Die 68er befinden sich zurzeit im Stadium eines gefährlichen Selbstbewusstseins. Bis auf Heinz sehen alle Männer aus wie Richard Chamberlain in Dornenvögel, wie Lehrer Doktor Specht oder wie Ulrich Wickert und werden plötzlich zu gefährlichen Konkurrenten um die schönsten Frauen, die sie uns in der Regel, braun gebrannt und charmant parlierend, beim Stehempfang ausspannen",

schreibt Florian ILLIES in Generation Golf zwei über den demografischen Schrecken. Finden sich also demnächst die Übriggebliebenen der Generation Golf in einer Männer-WG wie im Roman Herrenbesuch bei Björn Erik SASS wieder? Oder werden sie Anhänger der "Quirkyalone"-Bewegung, die sich dem Single-Chic verschreibt? Oder reihen sie sich ein in das Heer der Frust-Singles, denen der Soziologe Rainer PARIS eine Stimme verleiht? Nur eines ist sicher: Es wird alles anders!

 
   

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Zu den News vom 08. - 14. Februar  2004

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

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