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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 16. - 22. Januar

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Die Frau, die ja sonst nichts zu tun hat

"Helga und Alice stehen vor der Liste mit den Urlaubswünschen. (...). »Warum nimmst du nicht den Juni? (...). Du weißt genau, dass ich mit den Kindern auf die Ferien angewiesen bin.  « (...).
             Sie kann tun und sagen, was sie will; was mehr wiegt als alles andere, ist die Tatsache, dass sie eine alleinstehende Frau ist. Danach wird sie beurteilt. Bei der Arbeit zeigt sich dieses Urteil darin, dass sie die unangenehmensten Dienste kriegt, die meisten Wochenenden und fast alle Feiertage. »Das kann Alice mal machen«, heißt es dann, und an dem kleinen Wörtchen »mal« ist zu erkennen, was gemeint ist: Die macht ja sonst nichts."
             Alice macht viel. Sie kümmert sich um ihre alte Mutter, die alleine nicht mehr gut zurechtkommt. Mit ihr verbringt Alice die meisten ihrer freien Tage. Alice hat Freundschaften, die sie sehr ernst nimmt und für die sie einiges tut. Für ihre frisch geschiedene Freundin Ingrid zum Beispiel, die sich nicht traut, mit den zwei Kindern alleine zu verreisen. Ihr hat Alice versprochen, dass sie zusammen wegfahren - wenn sie denn in den Ferien Urlaub bekommt. Alice hat außerdem ein offenes Ohr für alle, die es brauchen. Wo andere sich umdrehen und gehen, weil zu Hause die Männer warten, da bleibt Alice stehen und hört zu. Nur zählt das ja alles nicht. Denn Alice hat sich, wie gesagt, nicht vermehrt."
(aus: Monika Hoffmann "Solo aufs Parkett", 2006, S.116f.)

 
       
   
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
Kostas PETROPULOS, der Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit, kritisiert - aus nationalkonservativer Perspektive - die These vom Geburtenrückgang als Glücksfall für unsere Gesellschaft:

"Hurra, Deutschland schrumpft! - so jubelte kürzlich die Kommentatorin einer großen deutschen Tageszeitung über die Meldung vom anhaltenden Bevölkerungsrückgang. (...).
Kurz: Wohin das Auge schaut - die kommende Altenrepublik Deutschland ist kein Schreckgespenst, sondern vielmehr eine Verheißung.

             (...). Der Schlüssel unseres Wohlstandes lag und liegt angeblich in der stets wachsenden Produktivität. Mehr und bessere Technik! - lautet also die Zauberformel (...).
Doch diese Vision ist eine Schimäre. Denn anders als in den letzten Jahrhunderten bedarf unser Wohlstand kaum eines erhöhten Ausstoßes von materiellen Produkten. Gefragt sind viel mehr
Dienstleistungen, vor allem solche, die den persönlichen Umgang mit Menschen erfordern: In den Kindergärten, den Schulen, den Universitäten, den Krankenhäusern oder im Pflegebereich. Hier sind dem Technikeinsatz Grenzen gesetzt. Oder wer will sich beispielsweise im Krankenhaus schon gern von einem effizienten, aber seelenlosen Pflegeroboter umsorgen lassen? Daher brauchen wir für diesen rapide wachsenden Bereich personenbezogener Dienstleistungen auch in Zukunft eine ausreichende Zahl von Menschen.

             Aber müssen die unbedingt jung sein? - Sicher können bei der Kranken- und Altenpflege oder bei anderen Tätigkeiten Menschen über das 65. Lebensjahr hinaus eingesetzt werden. Aber Forschung, Innovationen und deren rasche Einführung in die Betriebe und den Alltag sind eine Domäne der Jugend - (...) nicht die Alten, sondern die Jungen waren und sind der Motor des Wandels.
Daher wird unsere alternde und schrumpfende Gesellschaft sich auf eine nachlassende Produktivität und damit sinkenden Wohlstand einstellen müssen.
Selbst die Hoffnung, wenigstens unser Arbeitslosenproblem zu lösen, ist trügerisch. (...).
             Ganz gleich, welches der dringendsten Probleme der Gegenwart wir uns näher betrachten - die Vergreisung und Schrumpfung unserer Bevölkerung wird es nicht automatisch beseitigen. Das Schwinden unserer Nachwuchsgeneration ist nämlich nicht die Lösung dieser Probleme, sondern nur Ausdruck einer tief reichenden Krise des deutschen Lebensmodells."

     
 
     
 
  • TIDWELL, Linda (2007): Moderne Arbeitsnomaden.
    Mobil: Wenn Pendeln zur Lebensform wird,
    in: Freitag Nr.3 v. 19.01.

     
 
     
 
  • FRANKFURTER RUNDSCHAU-Thema des Tages: Die Gesellschaft altert.
    Bloß ein Schreckensszenario oder eine Entwicklung mit Zukunft? Experten plädieren dafür, den Wandel zu gestalten - ohne Panikmache

    • LÖFFEL, Arne (2007): Wenn die Städte überaltern.
      Immer mehr Kommunen in Deutschland bereiten sich auf den demografischen Wandel vor und sehen ihn als Chance,
      in: Frankfurter Rundschau v. 18.01.

Die Kommunen im demografischen Wandel in der Debatte

Kinderlose in der Debatte

  • LÜKE, Reinhard (2007): Albtraum im Fernsehen.
    Vision einer vergreisten Republik,
    in: Frankfurter Rundschau v. 18.01.

     
 
  • Das Single-Dasein in Frankreich

    • HEHN, Jochen (2007): Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - Fruchtbarkeit.
      Französische Frauen bekommen die meisten Kinder im europäischen Vergleich. Eine erfolgreiche Familienpolitik sorgt dafür, dass sich Job und Mutterpflichten gut vereinbaren lassen,
      in: Welt v. 18.01.

     
 
  • ZDF-Fernsehfilm "2030 - Aufstand der Alten"

    • KIESSLER, Annika & Dagmar ROSENFELD (2007): Lange leben.
      Der Film "2030 – Aufstand der Alten" ruft Diskussionen hervor. Wie sieht die Gesellschaft der Zukunft aus?
      in: Tagesspiegel v. 18.01.

    • SIEMS, Dorothea (2007): Der Generationenvertrag bröckelt.
      Das ZDF hat mit seinem Doku-Dreiteiler "2030 - der Aufstand der Alten" eine Debatte über die Folgen der demografischen Entwicklung entfacht. Werden die Rentner der Zukunft am Rande der Gesellschaft leben, in Armut und medizinisch schlecht versorgt? Oder sind nicht vielmehr die heutigen Jungen zu bedauern, die von der Last der Sozialabgaben und Staatsschulden erdrückt werden?
      in: Welt v. 18.01.

     
 
  • Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

    • SCHINDELE, Eva & Imke ZIMMERMANN (2007): Rohstoff für das Mutterglück.
      Der internationale Handel mit Eizellen für kinderlose Frauen blüht. Um die Probleme der Spenderinnen schert sich niemand,
      in: Die ZEIT Nr.4 v. 18.01.

     
 
     
 
  • ZDF-Fernsehfilm "2030 - Aufstand der Alten"

    • FSL (2007): "Aufstand der Alten" als Schock-Therapie.
      4,04 Millionen Zuschauer haben den Film über die Folgen der Überalterung der Republik gesehen. Das ZDF machte aus dem drohenden Generationenkonflikt einen dramatischen Polit-Thriller. Bei aller Übertreibung – die deutsche Bevölkerung schrumpft weiter, und das wird für alle zum Problem,
      in: Welt v. 17.01.

  • BAHR, Daniel (2007): Im Jahr 2030 drohen Deutschland Verteilungskämpfe.
    Der "Aufstand der Alten" ist Fernsehfiktion, das Szenario dahinter aber durchaus realistisch. Wenn am System der Kranken- und Rentenversicherung nichts geändert wird, könnte es nach Einschätzung von Daniel Bahr 2030 in Deutschland zu einem Verteilungskampf kommen. Auf WELT.de erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete, wo er Änderungsbedarf sieht,
    in: Welt v. 17.01.

Daniel BAHR, der bereits im vorletzten Jahr über die unfruchtbare Elite schrieb (die so unfruchtbar nicht ist, wie sich danach herausstellte), nutzt die Stimmung nach dem ZDF-Film 2030 - Aufstand der Alten, um gleich den Systemwechsel in den Sozialversicherungen zu fordern:

"Wir dürfen die Zeit nicht erneut verspielen. Gerade jetzt, wo die Konjunktur gut verläuft. Die umlagefinanzierten Sozialversicherungen müssen durch Eigenvorsorge ersetzt werden. Um einen Systemwechsel hin zu Versicherungen mit Kapitalrücklagen kommen wir nicht herum."

  • MITTELDEUTSCHE ZEITUNG (2007): "Mitunter hilft der Holzhammer".
    Gespräch mit Bernd Raffelhüschen,
    in: Mitteldeutsche Zeitung v. 17.01.

  • STRAUBHAAR, Thomas (2007): Endlich blühende Landschaften.
    Globalisierung 2067: 2067 ist China in Dutzende Einzelstaaten zerfallen. Dennoch geben Ostasien und der pazifische Raum in der Weltwirtschaft den Ton an. Deutschland hat die Globalisierung gemeistert, die Metropolen boomen - das Land dazwischen wird zu Öko-Reservaten,
    in: Spiegel Online v. 17.01.
     
 
  • Die Ehe in der Debatte

    • WESTERHOFF, Nikolas (2007): Psychologen sagen das Eheglück vorher.
      Lässt sich absehen, ob ein Paar glücklich wird oder sich wieder trennt? Ja, sagen Fachleute. Man muss nur wissen, worauf es in Liebesbeziehungen ankommt,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 17.01.

     
 
     
 
  • RICE, David (2007): Zeitverknüpfungsnetzwerke.
    High-Tech für den Mutterbauch der Kriminalität,
    in: Berliner Gazette v. 17.01.

     
 
     
 

SCHWÄGERL, Christian (2007): Bomben statt Rente.
Die Demographiedebatte als Horrorfilm: Das ZDF zeigt "2030 - der Aufstand der Alten",
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.01.

     
   

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Zu den News vom   09. -  15. Januar 2007

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

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