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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 10. - 15. Januar 2011

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Ein neuer Vertrag der Generationen?

"Zwei soziale Gruppen haben das soziale Spektrum postindustrieller Gesellschaften in letzter Zeit bereichert: junge Müßiggänger, die das von ihren Eltern und Großeltern akkumulierte Vermögen verzehren, ohne noch irgendeiner »ordentlichen« Beschäftigung nachzugehen, und Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger (...). Beide sind »vor der Zeit« Rentiers - die einen schneiden Coupons, die anderen warten auf die Wohlfahrtsschecks. Beide Fälle demonstrieren drastisch das Ende der industriegesellschaftlichen Normalbiographie (...). Immer noch suggerieren die gebräuchlichsten statistischen Nomenklaturen, dass Personen zwischen 15 und 65 im »erwerbsfähigen« Alter seien (...). Die geschilderten Fälle in den obersten und unteren Etagen werden in der heutigen Sozialpyramide der postindustriellen Gesellschaften von Post-Adoleszenten und Früh-Pensionären ergänzt, die die Fiktion eines normalen, um die Erwerbstätigkeit herum gruppierten »Arbeitslebens« Lügen strafen. (2010, S.352)

"Die älteren Generationen - in Deutschland die »Flakhelfer« und die 68er - sollten ihre Versorgungsansprüche im Blick auf die Zukunft ihrer Enkel und Kinder weniger egoistisch im Auge behalten, die Jüngeren sollten, im Blick auf ihr eigenes Alter, der Versuchung widerstehen, die Alten als lästige Kostgänger abzuschieben." (2010, S.354)
(Claus LEGGEWIE in "Ihr kommt nicht mit bei unseren Änderungen!" 2011, S.344-365)

 
 
       
   

STEINBERGER, Petra (2011): Endstation Jugend.
Die finanziellen Ressourcen werden knapp. Das macht Alte und Junge zu erbitterten Konkurrenten. Wenn sie den Generationenvertrag aufkündigen, verspielen die Babyboomer die Zukunft ihrer Kinder,
in: Süddeutsche Zeitung v. 15.01.

 
       
   

BERTH, Felix (2011): Viel Lärm ums Kind.
Bund und Länder wollen es Anwohnern erschweren, gegen Spielplätze und Kitas vor Gericht zu ziehen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 15.01.

 
       
   

HORDYCH, Harald (2011): Daheim ist daheim.
Wer von der Kleinstadt in die Großstadt geht, hat es geschafft. Aber was ist eigentlich mit denen, die wieder zurückkehren? Sind sie Verlierer? Oder heimliche Gewinner?
in: Süddeutsche Zeitung v. 15.01.

 
       
   

GUTMAIR, Ulrich (2011): Zu Hause ist es am schönsten.
Endlich! Der Leser des Bestsellers spricht als Gastautor,
in: TAZ v. 15.01.

Die Käufer des Buches Deutschland schafft sich ab von Thilo SARRAZIN lässt die taz nicht los. Heute schlüpft Ulrich GUTMAIR in den vermeintlichen Durchschnittsleser Walter. Diesen gibt es aber gar nicht, denn er ist lediglich ein Kunstgeschöpf, das aus einer falschen Rezeption einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) entsteht.
            Während die Studie lediglich darüber Auskunft gibt wie sich die Käufer von Thilo SARRAZIN vom Durchschnitt der deutschen Wohnbevölkerung ab 10 Jahren unterscheiden, wird dagegen bei GUTMAIR ein typischer Leser von SARRAZIN.
            Ein kleines Rechenbeispiel kann den Denkfehler nicht nur bei der taz aufzeigen. Nehmen wir an, dass es eine Million Käufer gäbe, die von der GfK-Studie repräsentativ erfasst worden wären. Das kommt möglicherweise sogar hin, wenn man die Restexemplare in den Buchhandlungen und die Verkäufe an Bibliotheken und andere Institutionen weglässt.
            Dann wären lediglich 360.000 Leser im Alter 60 + (36 %), 430.000 Leser (43 %) wären im Alter von 30 - 60 Jahren, 170.000 Leser wären zwischen 20 und 30 Jahren alt und 40.000 (4 %) wären jünger als 20 Jahre. Ulrich GUTMAIERs Walter gehört also zur ersten Gruppe, während 64 % der Käufer möglicherweise ein vollkommen davon abweichendes Verhalten aufweisen. Bereits die Lebensführung eines 15jährigen Schülers, eines 25jährigen Berufsanfängers, einer 40jährigen Führungskraft und eines 70jährigen Rentners ist vollkommen unterschiedlich.
            GUTMAIER hätte zudem lediglich Recht, wenn - jenseits der Lebensführung - die Denk- und Verhaltensweisen in allen Altersgruppen gleich wären. Dies ist mehr als unwahrscheinlich. Bereits die Schulbildung ist in den verschiedenen Altersgruppen unterschiedlich verteilt.
            210.000 Käufer haben nur einen Hautschulabschluss (21 %), 310.000 Käufer haben Mittlere Reife/Fachschulabschluss (31 %) und 480.000 Käufer haben das Abitur (48 %). Nach Aussage der GfK sind die Hauptschüler hauptsächlich in den höheren Altersgruppen zu finden. Dürfte man in diesem Zusammenhang von "Unterschicht" sprechen, dann müssten diese unter den Jüngeren zu finden sein.
            Die Walters unter den SARRAZIN-Käufern wären also möglicherweise zur Hälfte Hauptschüler und zur anderen Hälfte Real-/Fachschüler oder Abiturienten. Ist es von daher nicht mehr als wahrscheinlich, dass jene Käufer, die Volks- und Bauerntheater schauen eine ganz andere Gruppe sind als jene, die z.B. Beiträge aus Wissenschaft und Technik sehen?
            Das Kunstprodukt des SARRAZIN-Käufer wird erst dann zu einem Wesen aus Fleisch und Blut, wenn die Antworten zum Lebensstil nach Altersgruppen und Schulbildung differenziert werden. GUTMAIRs typischer Leser ist dagegen das Produkt einer Fehlinterpretation.

 
       
   

Das Ehegattensplitting in der Debatte

SCHMOLLACK, Simone (2011): Wir arbeiten beide.
Steuern: Endlich will auch die SPD das Ehegattensplitting reformieren. Bislang ignoriert das Steuerrecht neue Lebensformen und fördert den Alleinverdiener,
in: TAZ v. 14.01.

 
       
 

DLF (2011): Arrivierte, risikoscheue Biedermeier.
Gespräch mit der Statistikerin Katharina Schüller,
in: DeutschlandRadio v. 13.01.

Wer hat das Buch Deutschland schafft sich ab von Thilo SARRAZIN gekauft?
            Katharina SCHÜLLER schätzt, dass von der GfK ca. 172 Menschen befragt wurden, wenn ca. 1,2 Millionen Menschen das Buch gekauft hätten. Sie geht jedoch davon aus, dass Käufer erst ab 14 Jahren befragt werden. Es werden aber von der GfK Käufer ab 10 Jahren erfasst. Nach Aussage der GfK auf Nachfrage von single-dasein.de bilden die Basis über 200 Käufer des Buches. Die Rheinische Post lag mit ihrer Meldung, dass 10.000 Käufer von SARRAZINs Buch befragt worden seien, ziemlich daneben.
            SCHÜLLER kritisiert etliche Punkte der SZ-Interpretation, geht aber nicht auf die These von SZ und taz ein, inwiefern die Unterschicht das Buch gekauft haben könnte.
            Single-dasein.de hat berechtigte Einwände gegen diese These. Selbst wenn ein junger Hauptschüler sich das Buch gekauft hätte - was definitiv sehr wenige sein würden, dann wäre zudem sehr fraglich, ob er zur bildungsunwilligen Unterschicht im Sinne von Thilo SARRAZIN ("abgehängtes Prekariat") gehören würde oder nicht eher aufstiegsorientiert wäre.

       
   

HAUFLER, Daniel (2011): Die gute Gesellschaft.
Der Soziologe Heinz Bude über Wutbürger, Biopolitik und neue Formen der Demokratie,
in: Berliner Zeitung v. 13.01.

 
       
   

Die "Unterschicht" hat das Buch nicht zu jenen hohen Anteilen gekauft wie die taz suggeriert!
Exklusivmeldung von single-dasein.de v. 12.01.2011

Single-dasein.de hat bereits am Samstag vermutet, dass die Interpretation bezüglich der so genannten Unterschicht von Tobias KNIEBE in der SZ falsch sein könnte. Am Montag titelte die taz dann noch "Auch die Unterschicht kauft Thilo", weil 21 % der Käufer einen Hauptschulabschluss haben.
            Single-dasein.de wollte es genau wissen und hat deshalb bei der Gesellschaft für Konsumforschung nachgefragt und bestätigt bekommen, dass die hohen Anteile von 21 % Hauptschülern nicht durch die Schüler, Auszubildenden und Berufsanfänger, sondern - wie von single-dasein.de vermutet - durch die älteren Käufer zustande kommen.

Nachfolgend eine Zusammenfassung der Kritik von single-dasein.de an den Artikeln von taz und SZ:

Ob die Unterschicht Thilo SARRAZIN kauft, kann mit den veröffentlichten Daten zum hohen Anteil der Hauptschüler in der SZ vom 8. Januar gar nicht zweifelsfrei belegt werden, sondern es gibt auch andere Interpretationsmöglichkeiten. Die taz suggeriert, dass ein Hauptschulabschluss gleichbedeutend mit der Unterschicht sei. KNIEBE spricht dagegen in der SZ vorsichtiger im Konjunktiv. Die taz verschärft also sogar noch den Aussagegehalt.

KNIEBE möchte dem Elitedünkel entgegentreten und fahndet deshalb verzweifelt nach einer Gruppe, die dem widerspricht und glaubt sie auch zu finden:

"Hauptschüler (bilden) eine Ausnahme (...): Sie stellen 21 Prozent der Käufer, das liegt nur knapp unter ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung. Einer der wenigen Hinweise darauf, dass »Deutschland schafft sich ab« auch Leser in jenen Bildungsschichten erreicht haben könnte, denen das Buch so gar kein Zukunftspotential zusprechen mag."

Bei der Schulbildung wird in der veröffentlichten Umfrage nicht nach Altersgruppen unterteilt (obwohl dies die Daten der GfK hergeben würden!). Es ist also gar nicht gesagt, dass die Hauptschüler jung sein müssen. Es könnte sich genauso gut um ältere Menschen handeln, denn schließlich waren Hauptschulabschlüsse vor der Bildungsexpansion weit verbreitet und hatten noch einen ganz anderen Stellenwert. Dafür gibt es weitere Indizien, denn KNIEBE stellt Widersprüche in den Antworten fest, die ihn ratlos machen, z.B. bei der Mediennutzung:

"Da zeigt sich der Sarrazin-Leser an politischen Nachrichten im Fernsehen und an journalistischer Lektüre überdurchschnittlich interessiert. (...). Die allerhöchsten Affinitäten im Fernsehen erzielten dann aber doch (...) »Boulevardstücke, Volks- und Bauern-Theater«."

KNIEBE macht sich lustig über diesen Zusammenhang, aber nimmt man den hohen Anteil der 60 + Bevölkerung und die Erlebnismilieutypologie von Gerhard SCHULZE zur Hand, dann entspricht dies dem bei den Älteren weit verbreiteten Harmoniemilieu. 

Hier macht sich eine fehlende Differenzierung der Antworten zur Lebensführung entlang von Altersgruppen bemerkbar. Viele vermeintliche Widersprüche, die KNIEBE im Käuferprofil entdeckt, sind vermutlich lediglich einer fehlenden altersspezifischen Antwortdifferenzierung geschuldet.

 
       
   

ZDF-DokuFiction: "2030 - Aufstand der Jungen"

HUBER, Joachim (2011): Rückwärts immer, vorwärts nimmer.
Bloß keine Zukunft: Dann doch lieber ins Mittelalter: Warum Doku-Fictions wie "2030 - Aufstand der Jungen" im deutschen Fernsehen einfach nicht auf die Beine kommen,
in: Tagesspiegel Online v. 12.01.

WEBER, Ina (2011): Düsterer Blick in die Zukunft,
in: Wiener Zeitung v. 13.01.

 
       
   

HERTER, Gerwald (2011): Jüngere sind die Gekniffenen.
Generationengerechtigkeit in der Politik. Ein Gespräch mit der FDP-Politikerin Miriam Gruß,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 11.01.

 
       
   

KSTA-Serie: Wir werden weniger (10)

GEISEN, Thomas (2011): Ein Netz für das Familienglück.
Eine gute Infrastruktur und der Entschluss zu Kindern bedingen sich gegenseitig,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 11.01.

 
       
   

Das Ehegattensplitting in der Debatte

BARENBERG, Jasper (2011): "Sehr viele Menschen werden kein Geld verlieren".
Finanzpolitische SPD-Sprecherin Nicolette Kressl über die Pläne ihrer Partei zum Ehegattensplitting,
in: DeutschlandRadio v. 11.01.

BERTH, Felix (2011): Neuer Anlauf.
Auch die SPD diskutiert über die Besteuerung von Familien,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.01.

SIRLESCHTOV, Antje (2011): SPD zweifelt am Splitting für Ehegatten.
Reform im Programm bleibt aber unkonkret,
in: Tagesspiegel v. 11.01.

DUNKEL, Monika (2011): Sechs Gründe für die Abschaffung des Ehegattensplittings.
Frauenfeindlich und teuer: Die SPD will dem Steuervorteil für verheiratete Paare den Garaus machen. Motive dafür gibt es genügend - Widerstände auch. An vorderster Front für den Erhalt des Splittings kämpft die bayerische CSU,
in: Financial Times Deutschland Online v. 11.01.

 
       
   

ZDF-DokuFiction: "2030 - Aufstand der Jungen"

WICK, Klaudia (2011): Düstere Zeiten.
Anschaulich inszenierte Trostlosigkeit: Der ZDF-Film „2030 – Aufstand der Jungen“ spielt das Leben in der Zukunft vor, handwerklich interessant, aber phasenweise etwas spröde anzusehen,
in: Frankfurter Rundschau v. 11.01.

 
       
   

TUTT, Cordula (2011): Wohlstandskinder.
Geburten: Paare in Deutschland schieben ihren Kinderwunsch nicht länger auf. Eine Trendwende kommt langsam in Sicht,
in: Wirtschaftswoche Nr.1/2 v. 10.01.

 
       
   

ORDE, Sabine am & Thomas STROTHJOHANN (2011): Auch die Unterschicht kauft Thilo.
Stolz und Vorurteil: "Deutschland schafft sich ab" soll das hierzulande bestverkaufte Buch seit 1945 sein. Nun gibt es neue Untersuchungen zum Inhalt und zu den Käufern. Selbst viele HauptschülerInnen leisten sich einen Sarrazin,
in: TAZ v. 10.01.

KAPPERT, Ines (2011): Lest den Feind!
Über die Käufer von Sarrazins Buch,
in: TAZ v. 10.01.

Ines KAPPERT meint, dass man das Buch zwar lesen sollte, aber nicht unbedingt kaufen muss. Und wer das Buch kauft, der muss noch lange nicht ein Fan von Thilo SARRAZIN sein, wie KNIEBE in der SZ suggeriert.

 
       
   

RP (2011): Wie Sarrazins Leser denken.
Knapp 1,2 Millionen Exemplare hat Thilo Sarrazin von seiner Streitschrift "Deutschland schafft sich ab" verkauft. Eine Studie versucht nun herauszufinden, wer die Käufer sind und wie sie leben. Ergebnis: Überraschend viele Besitzer des Bandes sind Berufsanfänger,
in: TAZ v. 10.01.

Die Rheinische Post lässt die Spekulationen um Käufer aus der Unterschicht außen vor, merkt aber zur Umfrage folgendes an:

"Die Gesellschaft für Konsumforschung hat im Auftrag der »Süddeutschen Zeitung« 10 000 repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ausgewählte Käufer des Buches »Deutschland schafft sich ab« von Thilo Sarrazin befragt."

Dagegen steht in der SZ, dass das Sample zur Erforschung des Buchmarktes 10.000 Befragte umfasst. Würde dies stimmen, dann wäre die Basis für die SARRAZIN-Käufer-Prozentanteile auf alle Fälle niedriger. Es wird dann jedoch verschwiegen auf wie vielen Käufern die präsentierten Daten basieren. Auf der Website der Gesellschaft für Konsumforschung steht zum Buchmarkt-Panel folgendes:

"Basis der Analyse ist das GfK-Buchmarktpanel der GfK Panel Services Deutschland. Das Panel besteht aus 20.000 Personen und ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung mit einem Alter ab zehn Jahren. In der Analyse sind nur Personen erfasst, die in Privathaushalten leben. Nicht berücksichtigt sind Menschen, die in öffentlichen Einrichtungen wie beispielsweise Heimen leben sowie ausländische Mitbürger. Im GfK-Buchmarktpanel werden nur Buchkäufe von Privatpersonen erfasst. Nicht berücksichtigt sind Buchkäufe von staatlichen Institutionen wie Bibliotheken oder Schulen."

Die Aussagen stammen vom März 2010 und passen im Grunde auf keine der beiden obigen Aussagen.

 
       
   

Herfried Münkler - Mitte und Maß

REINECKE, Stefan (2011): So verachtet wie beschworen - die vertrackte Mitte.
Sachbuch: Weshalb die Mitte wichtiger ist, als der Marxismus glaubte, und dennoch nur an sich selbst leidet, erklärt Herfried Münkler,
in: TAZ v. 10.01.

 
       
   

KSTA-Serie: Wir werden weniger (9)

BISKUP, Harald (2011): Im Namen der Ehre.
In der alternden Gesellsch1ft haben vor allem Senioren Zeit - Viele engagieren sich,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 10.01.

 
       
 

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Zu den News vom 06. - 09. Januar 2011

   
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