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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 21. - 30. Juni 2003

 
       
     
     
     
       
   

Zitat des Monats:

"Während heute von den über 75-Jährigen in Deutschland nur 32 Prozent Männer sind, wird dieser Anteil im Jahre 2050 auf 42 Prozent steigen. Trotzdem werden es wahrscheinlich alte Single-Frauen sein, die künftig die Trends im Zusammenleben, in gegenseitiger Unterstützung und seelischer Intimität bestimmen - ungeachtet einer Werbewirtschaft, die nach wie vor das heterosexuelle Kukident-Paar am Nordseestrand als Altersmodell vorgaukelt."
(aus: Barbara Dribbusch in der TAZ vom 07.06.2003)

 
       
       
   
  • Benjamin Quabeck - Verschwende deine Jugend

    • HÖBEL, Wolfgang (2003): Herz und Schnauze.
      Benjamin Quabeck beschwört in "Verschwende deine Jugend" den Zeitgeist der frühen Achtziger - und inszeniert ein Kostümfest für Jungstars wie Jessica Schwarz,
      in: Spiegel Nr.27 v. 30.06.

 
   
  • MELLER, Marius (2003): Er bot ihnen die Stirn.
    Vor 20 Jahren schnitt sich der Schriftsteller Rainald Goetz in Klagenfurt blutig - und wurde berühmt. Eine Werkschau,
    in: Tagesspiegel v. 29.06.

 
   
  • AMEND, Christoph & Stephan LEBERT (2003): "Ich kann löschen".
    Hat sie mal einem Kritiker ein Glas ins Gesicht geschüttet? Ja. Und an wen hat sie während ihrer letzten Sendungen gedacht? Sabine Christiansen über Auf und Abs - und über 250 Mal "Christiansen",
    in: Tagesspiegel v. 29.06.

 
   
  • DÖPFNER, Mathias (2003): Marsch der Avantgarde ins Kleinbürgertum.
    Die 68er hatten mehr Erfolg, als ihnen lieb sein kann. Antiamerikanismus, Leistungsverweigerung, Technologieskepsis haben sich durchgesetzt. Der Zeitgeist-Sieg der Revolte behindert Deutschland,
    in: Welt am Sonntag v. 29.06.

  • MA (2003): Professur statt Politik - was aus den 68ern wurde,
    in: Welt am Sonntag v. 29.06.

 
   
  • BOSS, Thilo & Heimo SCHWILK (2003): Jesus würde nicht kündigen.
    Dieses Wochenende berät die Regierung die Agenda 2010. Der geplante Sozialumbau hat jetzt auch in den Kirchen eine kontroverse Debatte ausgelöst,
    in: Welt am Sonntag v. 29.06.

 
   
  • TREICHEL, Thorkit (2003): Alt werden - zwischen jungen Frauen und Kindern,
    in: Berliner Zeitung v. 28.06.

 
   
  • Iris Hanika - Das Loch im Brot

    • PLATH, Jörg (2003): Weiblich, städtisch.
      Die Erstarrung der mittleren Jahre: Iris Hanikas kleine Literatur des wachen Intellekts,
      in: Frankfurter Rundschau v. 28.06.

 
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Politikserie: Der große Wurf (3): Rente.
Nur mehr Beitragszahler können die Altersversorgung aus der Klemme helfen

HOFFMANN, Andreas (2003): Niemals alle Eier in ein Nest legen.
Das Risiko der Alterssicherung muss dadurch minimiert werden, dass man es streut,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.06.

Andreas HOFFMANN beschreibt uns erst die Sicht des CSU-Abgeordneten Rudolf KRAUS, der unter Norbert BLÜM Staatssekretär im Arbeitsministerium war, und nun die Praxis der Frühverrentung als falsch anprangert. HOFFMANN dagegen will auf die "Zeitbombe Überalterung" aufmerksam machen und zeigt uns die unerfreuliche Zukunft der Rente, der auf den Anstieg der Lebenserwartung, die hohe Kinderlosigkeit des Frauenjahrgangs 1965 ("jede dritte Frau" bleibt kinderlos) und die Zunahme der über-60-Jährigen geschoben wird. Dies führe zu hohen Pensionslasten bei der Beamtenversorgung ("2000 gut 22 Milliarden und in 30 Jahren sind es dreimal so viel") und  langsamerem Wirtschaftswachstum ("weil ältere Beschäftigte weniger dynamisch sind").

Mit dem Schlagwort "Demografischer Kolonialismus" wird mit Hinweis auf den nationalkonservativen Bevölkerungswissenschaftler Herwig BIRG die Zuwanderung als Lösung der Wirtschafts- und Sozialversicherungsprobleme diskreditiert.

Die Finanzdienstleistungslobby sieht in der Kapitaldeckung die Wunderwaffe. HOFFMANN weist jedoch unter dem Druck der Kapitalmarktkrise notgedrungen auf die Risiken hin. Den Einbezug von Beamten in die Rentenversicherung lehnt HOFFMANN genauso ab wie die Grundrente, die von Horst SEEHOFER als Sockelrente propagiert wird.

Vor diesem Hintergrund preist HOFFMANN das Portfolio-Prinzip ("niemals alle Eier in ein Nest legen") als Wunderwaffe. Anders jedoch als von Kapitaldeckungsbefürwortern gemeint, bezeichnet HOFFMANN damit die Streuung der Reformvorhaben auf die Reform der gesetzliche Rente, der Kapitaldeckung und der Bildungs- und Familienpolitik, um die Finanzierung der Alterssicherung zu stabilisieren. 

ÖCHSNER, Thomas (2003): Lob der hohen Kante.
Gegen Alterarmut hilft nur frühes Sparen, sagen Ökonomen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.06.

GRAUPNER, Heidron (2003): "Privat ist teuer".
Friedhelm Hengsbach plädiert für die solidarische Rente,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.06.

Friedhelm HENGSBACH weist darauf hin, dass die Rentenfinanzierung keineswegs nur von der demografischen Entwicklung, sondern hauptsächlich von nicht-demografischen Faktoren abhängt:

"Der Begriff der Generation ist unscharf. Auch hängt die Leistungskraft einer Wirtschaft nicht vom biologischen Aufbau der Bevölkerung ab, sondern von ihrem Beschäftigungsgrad und von der Produktivität."

HENGSBACH sieht die private Altersvorsorge keineswegs als dem Umlageverfahren überlegen an, sondern als ein Systemfehler:

"Dass die kapitalgedeckte, private Vorsorge sicherer, billiger, rentabler sei als die solidarische, ist ein Märchen. (...). Angesichts der gegenwärtigen Schieflagen in der Verteilung halte ich die private Vorsorge für eine systematische Benachteiligung der Schwächeren. Risiken, die gesellschaftlich verursacht sind, zu individualisieren, ist ein logische Fehler."

Statt die Erhöhung des Renteneintrittsalters, fordert HENGSBACH die Lösung der Nachfragekrise.  

KIRCHNER, Thomas (2003): Brüchige Säulen.
Das Schweizer System der Altersversorgung gilt vielen als Vorbild, aber auch dort ist das bisherige Niveau nicht zu halten,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.06.

Thomas KIRCHNER erklärt zuerst die historische Entstehung des Schweizer Drei-Säulenmodells, das der OECD und neoliberalen Politikern als Vorbild gilt. Besonders herausgehoben wird das Prinzip "Gutverdienende unterstützen also die Schlechtergestellten." Die Schweizer Neoliberalen sägen aber ebenfalls an dieser vorbildlich geltenden ersten AHV-Säule:

"Um 3,8 Prozent müsse man die Mehrwertsteuer bis zum Jahr 2025 erhöhen, wenn bei der AHV nicht gespart werde, rechnete Sozialminister Pascal Couchepin kürzlich vor. Nun soll, ebenfalls wie in Deutschland, das Rentenalter erhöht werden, bis 2015 auf 66, bis 2025 auf 67 Jahre. Zusätzlich will Couchepin die Pensionen von der Lohnentwicklung abkoppeln und nur noch der Teuerung anpassen. Bisher gab es einen Misch-Index."

Die zweite Säule der betrieblichen Altersvorsorge ist dagegen aktuell von der Kapitalmarktkrise bedroht. Die Finanzdienstleister streben deshalb die Abwälzung der Fehlspekulationen auf die Versicherten an. So wird der Mindestzins gesenkt und die Pensionsleistungen gekürzt.

 
   
  • HAHNE, Peter (2003): "Wir segeln in den Sturm".
    Sozialexperte Bernd Raffelhüschen hält die Reformvorschläge der Rürup-Kommission zur Pflege für falsch,
    in: Welt v. 28.06.

 
   
  • FÜLBERTH, Georg (2003): Wie viel Butter braucht der Fisch?
    Zukunft der Sozialkassen. Eine unumstößliche Meinung haben vor allem jene, die nicht einzahlen,
    in: Freitag Nr.27 v. 27.06.

 
   
In der Publikation des Österreichischen Instituts für Familienforschung wird Stefan HRADILs These vom Wandel des Wertewandels vorgestellt.
 
     
   
  • Das Single-Dasein in Frankreich

    • TOURAINE, Alain (2003): C'est la crise finale.
      La société civile se laisse guider par la peur. L’Etat, qui a été le principal agent de modernisation de la France, se replie sur la défensive. Comment repenser son rôle?
      in: Nouvel Observateur Nr.2016 v. 26.06.

 
     
   
  • HORX, Matthias (2003): Un-Konvent-ionelles Denken.
    Die Stunde der Zukunft schlägt erst, wenn sich die Verantwortungsdelegierung verflüchtigt,
    in: Welt v. 26.06.

 
     
   
  • GRAW, Ansgar (2003): Apo im Nadelstreif ist uneins.
    Topmanager Rickert kassiert Absagen für seine Protestbewegung,
    in: Welt v. 25.06.

 
   
  • STUCK, Silke (2003): Ersatzfamilie gegen Einsamkeit,
    in: Berliner Zeitung v. 24.06.

  • PUTZ, Ulrike (2003): Singleberatung.
    Vom Fröscheküssen und anderen Methoden, die Liebe zu finden,
    in: Berliner Zeitung v. 24.06.

 
   
  • NULLMEIER, Frank (2003): Hohes Sicherungsniveau.
    Regulierte Wohlfahrtsmärkte statt Sozialstaatsabbau,
    in: Frankfurter Rundschau v. 24.06.

 
   
  • GOHDE, Jürgen (2003): Wer den Absturz fürchten muss, wird Kinder nicht haben wollen.
    Besonders in der Familienpolitik lassen sich Gründe für fehlende Solidarität und mangelnde Entwicklungsfähigkeit des Sozialstaats erkennen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 24.06.

 
     
   
  • BORNHÖFT, Petra & Dirk KURBJUWEIT (2003): "Ich kann Strümpfe stricken".
    Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, über den Kampf der Generationen, die Zeit nach Joschka Fischer und die kommenden Reformen,
    in: Spiegel Nr.26 v. 23.06.

 
     
     
   
Der Politologe Markus SCHUBERT - ein Angehöriger der Generation Golf - rechnet mit der heutigen Rentnergeneration ab.
 
       
   

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Zu den News vom 11. - 20. Juni 2003

 
       
   
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