[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 01.-19. Juni 2005
News 01.-10. Juni 2005
News 24.-31. Mai 2005
News 18.-23. Mai 2005
News 10.-17. Mai 2005
News 06.-09. Mai 2005
News 01.-05. Mai 2005
News 27.-30. April 2005
News 19.-26. April 2005
News 12.-18. April 2005
News 07.-11. April 2005
News 01.-06. April 2005
News 29.-31. März 2005
News 23.-28. März 2005
News 12.-22. März 2005
News 08.-11. März 2005
News 04.-07. März 2005
News 01.-03. März 2005
News 22.-28. Februar 2005
News 18.-21. Februar 2005
News 10.-17. Februar 2005
News 05.-09. Februar 2005
News 01.-04. Februar 2005
News 26.-31. Januar 2005
News 21.-25. Januar 2005
News 16.-20. Januar 2005
News 11.-15. Januar 2005
News 01.-10. Januar 2005

News 26.-31.Dezember 2004
News 21.-25.Dezember 2004
News 16.-20.Dezember 2004
News 11.-15.Dezember 2004
News 01.-10.Dezember 2004
News 16.-30.November 2004
News 01.-15.November 2004

News 21.-31. Oktober 2004
News 16.-20. Oktober 2004
News 11.-15. Oktober 2004
News 05.-10. Oktober 2004
News 01.-04. Oktober 2004
News 24.-30. September 2004

News 16.-23. September 2004
News 11.-15. September 2004
News 05.-10. September 2004
News 01.-04. September 2004
News 25.-31. August 2004
News 16.-24. August 2004
News 06.-15. August 2004
News 01.-05. August 2004
News 22.-31. Juli 2004
News 16.-21. Juli 2004
News 11.-15. Juli 2004
News 06.-10. Juli 2004
News 01.-05. Juli 2004
News 23.-30. Juni 2004
News 16.-23. Juni 2004
News 01.-15. Juni 2004
 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 20. - 27. Juni 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Sie wollte in die Bucht. Die Bucht war das Zentrum der Insel. Die Klippen formten einen winzigen Einschnitt der Küste. Steiles heißes Gestein sparte das Halbrund aus. Der Vulkansand des Strands erwärmte sich ab zehn, elf Uhr, wenn die Sonne über die Felskanten schien.

Gegen Mittag glühte der Körper mit dem Sand. Eine Herzkammer war die Bucht. Die Brecher zerstoben über Lavabrocken. Die Wasserschleier stiegen auf. In Regenbogenfarben wehten sie über auslaufende Wellen, über die Gischt und das Gesicht."
(aus: Hans Pleschinski "Leichtes Licht", 2005, S.37f.)

 
 
 
 
  • Das Single-Dasein in Österreich

    • HIPTMAYR, Christina (2005): Über Alterung.
      Wirtschaft und Werbung behaupten gerne, mit speziellen Angeboten die Interessen älterer Menschen zu bedienen – und rufen damit meist nur deren Zorn hervor. Doch einzelne Initiativen gehen allmählich differenzierter auf die Bedürfnisse dieser kaufkräftigen Generation ein,
      in: Profil Nr.26 v. 27.06.

     
 
     
 
     
 
  • BARTELS, Gerrit (2005): Ein Kranich liest selten allein.
    Der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2005 hat mit Thomas Lang einen verdienten Sieger gefunden - und beruhigende Erkenntnisse gebracht: Die Literatur interessiert sich nicht besonders für Hartz-IV-Deutschland. Sie erzählt lieber von Menschen mit Macken aller Art,
    in: TAZ v. 27.06.

Der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb füllt heute die Feuilletons. Den Dichtern wird zwar unisono bescheinigt, dass sie ihr Handwerk verstehen, aber gesamtgesellschaftliche Relevanz wird der jungen Gegenwartsliteratur nicht zugebilligt. Bei BARTELS liest sich das so:

"Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur ist nicht sehr wirklichkeits- und gegenwartsversessen. Das Deutschland zwischen Pop, Arbeitswelt und Politik interessiert sie nicht besonders; das Deutschland, das vom Lifestyle genauso wie vom Unterschichtenfernsehen bestimmt wird, scheint sie nicht zu kennen; nicht das, das sich momentan zwischen Schröder und Merkel verorten muss und dabei ganz depressiv wird; und auch nicht das Deutschland, das mit Arbeitsweltveränderungen und Hartz IV zu kämpfen hat. Das kann man beklagen. Eine andere Literatur lässt sich jedoch nicht einfach so herbeizwingen, wie es etwa ein paar ewig zu kurz gekommene 78er-Literaten mit einem Manifestlein in der aktuellen Zeit versucht haben. Schön effekthascherisch schwafelten da unter anderem Thomas Hettche und Mathias Politycki von einem »relevanten Realismus«, einer »relevanten Narration«, wofür es jetzt endlich Zeit sei. Doch selbst in den Büchern eines Hettche oder Politycki muss man diese Relevanz schon mit der Lupe suchen.
      
  So lebt die deutschsprachige Gegenwartsliteratur in ihrer eigenen Wirklichkeit, was bei den vielen nebeneinander her existierenden Wirklichkeiten in Ordnung geht".

Felicitas LOVENBERG meldet eine »Jugend ohne Zorn« in der FAZ. Elmar KREKELER bringt seine Ansichten in der Welt in die Form eines Wörterbuchs. Und Marius MELLER kritisiert im Tagesspiegel, dass sich die Literaten ein schlechtes Beispiel an Uwe TELLKAMP genommen haben:

"Auffällig an diesem eher mittelprächtigen Jahrgang (abgesehen von Natalie Balkows Debüt) war neben der handwerklichen Solidität die seltsame Neuauflage der bisweilen religiös angehauchten Heimatliteratur: nicht nur bei Schoch, Kuhn und Böldl, sondern auch in dem degoutanten Text von Sabine Schiffner, in dem sich gute Nazis, gute Wilhelminen ein neo-patriotisches Stelldichein geben und zudem krasser Naturkitsch wuchert. Hat Uwe Tellkamp (aktuell: »Der Eisvogel«), der konservativ-revolutionär angehauchte Bachmann-Preisträger des vergangenen Jahrs, womöglich schon Schule gemacht? Sind wir wieder Heimat-Helden? Egal. Denn diese Tendenz ist – zumindest in Klagenfurt – von entwaffnender Harmlosigkeit."

     
 
  • Deutschlands Zukunft im Spiegel der Öffentlichkeit

    • HARRIEHAUSEN, Christiane (2005): Qualität sichert den Preis.
      Die Wohnungsmärkte wandeln sich. Nachdem in den vergangenen Jahren die Nachfrage ins Stocken geraten ist, erwarten Fachleute eine Trendwende. Allerdings sind die Käufer kritischer und qualitätsbewußter,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.06.

Während Sozialpopulisten bis 2030 von einem rapiden Bevölkerungsschwund ausgehen, gehen andere Berechnungen davon aus, dass der Bevölkerungsrückgang weit weniger dramatisch verlaufen wird:

"Einige Fachleute gehen davon aus, daß die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland eher unterschätzt wird. Neuere Prognosen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für das Jahr 2030 zeigten, daß in 25 Jahren möglicherweise mehr Menschen in Deutschland leben werden als heute, meint die LBS."

     
 
  • STOLDT, Till-R. (2005): Kinderschwund als Chance.
    Unionspolitiker entdecken im Wahlkampf die Vorzüge des demographischen Wandels,
    in: Welt am Sonntag v. 26.06.

     
 
  • Bernd Cailloux - Das Geschäftsjahr 1968/69

    • HAMMELEHLE, Sebastian (2005): Kleinunternehmer in Stroboskopgewittern.
      Die 68er, politisch desorientiert, werden in einem Roman als Start-up analysiert,
      in: Welt am Sonntag v. 26.06.

     
 
     
 
     
 
     
 
  • Eva Illouz - Der Konsum der Romantik

    • STADTHAUS, Steffen (2005): Konsumier mir Liebe.
      Romantisch. Eva Illouz und Ditmar Larcher untersuchen den Funktionswandel der Liebe im entwickelten Kapitalismus,
      in: Freitag Nr.25 v. 24.06.

     
 
     
 
     
 

FUHR, Eckhard (2005): Was soll dieses Manifest?
Vier Schriftsteller der mittleren Generation fordern den "Relevanten Realismus". Aber sie können nicht erklären, was das ist.
in: DeutschlandRadio v. 24.06.

     
 
     
 
  • NIEJAHR, Elisabeth (2005): Blüms Erben.
    Gewinnt die Union die Wahl, wird eine neue Garde von Sozialreformern die Republik prägen. Sie wollen ein Mandat für harte Schnitte – und haben doch kein Bild von der Zukunft des Landes,
    in: Die ZEIT Nr.26 v. 23.06.

     
 
     
 
     
 
     
 
  • ALLMENDINGER, Jutta (2005): Ein ausbruchssicheres Gefängnis.
    Wer nichts lernt, bleibt arm. Dagegen hilft nur eine bessere Bildungspolitik,
    in: Frankfurter Rundschau v. 23.06.

     
 
     
 
Harry NUTT kritisiert die politische Theologie, die angesichts der Neuwahlen ausgebrochen ist. Speziell beschäftigt er sich mit der Kulturlinken, die man - in den vorgestellten Varianten - eigentlich eher als Poplinke bezeichnen muss. NUTT differenziert zwei Varianten. Für die eine steht Ijoma MANGOLD, für die andere Robert MISIK. Ersterer analysiert Politik als Ästhetizismus, letzterer präferiert dagegen den rebellischen Gestus als Maß aller Dinge.

Mit Richard RORTYs Stolz auf unser Land im Gepäck, preist NUTT - gemäß der Merkur-Doktrin - das Rühmen. Für seine eigene Generation Zaungast bzw. Reform sieht er die politische Bewährungsprobe noch kommen.

Wichtige Beiträge zum Thema Kulturlinke und den Kampf der Lebensstile, die bei NUTT unerwähnt bleiben, hat Nancy FRASER geliefert. Warum eine kinderlose, geschiedene Kanzlerin und ein schwuler Außenminister in spe kaum für eine kommende kulturelle Restauration stehen sollen, diese Auffassung muss entweder als Lebenslüge der Kulturlinken oder als machtpolitisches Kalkül von Identitätspolitik betrachtet werden.

Vielmehr gilt: genauso wie nur die SPD massive Einschnitte - ohne größere Widerstände - im sozialen Netz vornehmen konnte, so können Politiker, die für Offenheit stehen, ohne Probleme familienfundamentalistische Vorhaben durchsetzen. Im Gegensatz zur Ära Kohl, stehen heutzutage alle Zeichen auf geistig-moralischer Wende. Die neuen Reaktionäre stehen bereits in den Startlöchern. Nur wer ein kurzes Gedächtnis besitzt, hat vergessen, dass Angela MERKEL vor gar nicht so langer Zeit die Rente nach Kinderzahl propagiert hat. 

     
 
  • MANGOLD, Ijoma (2005): Literaten bei Schröder.
    Die jüngeren Literaten zeigen sich regierungsnäher, als man dachte,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 22.06.

     
 
     
 
     
 
     
 
  • Das Online-Dating in der Debatte

    • GEISLER, Astrid (2005): Hitlers Urenkel surfen nach Liebe.
      Auch der Neonazi-Nachwuchs sucht die große Liebe im Internet. Für "Deutschgirl"-Websites sind rechtsextreme Singles eine attraktive Klientel. Extremismusforscher: Beziehung zu Neonazi nur erträglich, wenn sie mit der Ideologie sympathisiert,
      in: TAZ v. 21.06.

     
 
  • BEYRODT, Gerald (2005): Den Abschied versüßen.
    Weltneuheit Scheidungstorte,
    in: Kompass. Sendung des DeutschlandRadio v. 21.06.

     
 
     
 
  • BUDE, Heinz (2005): Ein Prösterchen auf den Existenzialismus!
    Vor 100 Jahren wurde Jean-Paul Sartre geboren. Sein Denken trifft heute auf eine Generation, die nichts mit ihm anfangen kann,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.06.

     
 
     
 
     
 
     
 
FOCUS-Titelgeschichte: Bin ich ein guter Vater?
Zwischen Zeitnot, Job und Familie: Eine Anleitung für gestresste Männer
  • ÖZGENC, Kayhan & Axel WOLFSGRUBER (2005): Bin ich ein guter Vater?
    Männer wollen heute mehr Erzieher als Ernährer sein. Die Doppelbelastung ist längst kein Problem der Mütter mehr. Ein Bericht zur Lage der Väter,
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.

Die neuen Väter in der Debatte

  • ÖZGENC, Kayhan (2005): Pferde, Lagerfeuer und Kuscheln.
    Christian Wulff (CDU), Deutschlands beliebtester Politiker, verrät, wie er mit nur vier Stunden pro Woche ein guter Vater für Tochter Annalena, 11, sein kann, 
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.

  • ÖZGENC, Kayhan (2005): Mit wenig Zeit ein guter Vater.
    Die Familie und der Chef verlangen vollen Einsatz. Er möchte weder Rabenvater noch Jobversager sein. Tipps und Tricks für die Doppelrolle der Männer,
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.

  • WOLFSGRUBER, Axel (2005): Aus, vorbei und vorwärts!
    Ein Vater bleibt ein Vater: ein Mutmacher-Plädoyer für zwei Millionen von ihren Kindern getrennt lebenden Vätern, 
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.

     
 
     
 
       
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom  11. - 19. Juni 2005

 
 
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 09. Februar 2017 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002