[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 03.-05. Juni 2014
News 01.-02. Juni 2014
News 21.-31. Mai 2014
News 11.-20. Mai 2014
News 08.-10. Mai 2014
News 01.-07. Mai 2014
News 18.-30. April 2014
News 08.-17. April 2014
News 01.-07. April 2014
News 16.- 31. März 2014
News 04.- 15. März 2014
News 01.- 03. März 2014
News 18.-28. Februar 2014
News 10.-17. Februar 2014
News 01.-09. Februar 2014
News 25.-31. Januar 2014
News 22.-24. Januar 2014
News 12.-21. Januar 2014
News 07.-11. Januar 2014
News 01.-06. Januar 2014
News 22.-31.Dezember 2013
News 13.-21.Dezember 2013
News 05.-12.Dezember 2013
News 01.-04.Dezember 2013
News 21.-30.November 2013
News 17.-20.November 2013
News 10.-16.November 2013
News 01.-09.November 2013
News 12.-31. Oktober 2013
News 01.-11. Oktober 2013

News 11.-30. September 2013
News 01.-10. September 2013
News 21.-31. August 2013
News 12.-20. August 2013
News 01.-11. August 2013
News 01.-31. Juli 2013
 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 06. - 15. Juni 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Über den Zusammenhang zwischen dem demografischen Wandel und der Entwicklung von Kommunen gibt es aufgrund der katastrophalen Datenlage in Deutschland keine gesicherten Erkenntnisse

"Wie groß die Steuereinnahmen einer Kommune sind, scheint kaum von kurzfristigen Bevölkerungsentwicklungen und noch weniger von der Altersstruktur der Kommunen abzuhängen. Dass Kommunen mit einer älteren Bevölkerung grundsätzlich geringere Steuereinnahmen haben, lässt sich entgegen der Alterungsthese nicht eindeutig nachweisen. (...).
Für die Berücksichtigung langfristiger demographischer Entwicklungen müsste aber erst eine Datengrundlage geschaffen werden. Es besteht nach wie vor eher ein Mangel an validen Daten für interkommunale Vergleiche, deshalb befürwortet ein aktuelles Fachgutachten (Gerlach/Hehl/Juncke 2010: 86, 196f.) die Schaffung einer Datenbank, die Konzepte kommunaler Familienpolitik und ihre Evaluationen zusammenführt (vgl. Kreyenfeld 2004). Außerdem wird ein bundesweit einheitliches Monitoring mit klaren Indikatoren nach dem Beispiel des kommunalen Audits in Nordrhein-Westfalen gefordert (Gerlach/Hehl/Juncke 2010: 102)."
(Christian Rademacher in "Deutsche Kommunen im Demographischen Wandel", 2013, S.235)

 
 
       
   

Das Online-Dating in der Debatte

RÄWEL, Jörg (2014): Die Liebe in den Zeiten des Internets.
Wie sich internetinitiierte Bekanntschaften auf die Kommunikation der Liebe auswirken,
in:
Telepolis v. 15.06.

 
       
   

KAUBE, Jürgen (2014): Sagt der Merkur zum Amor.
Soziale Systeme: Ist Liebe eine verkappte Tauschbeziehung?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.06.

 
   
ZITTY-Titelgeschichte: Viva la Mamma!
Wie die Mutter zum Berliner Feindbild werden konnte und warum die Wut auf stolze Eltern dämlich ist

HEYMANN, Nana (2014): Viva la Mamma!
Wie konnten stolze Eltern zum Berliner Feindbild werden - und warum besonders die Mütter? Unsere Autorin findet den Hass dumm und überflüssig: eine Wutrede und fünf Antworten,
in:
zitty Berlin Nr.13 v. 12.06.

 
       
   

Die Generation Y in der Debatte

RIEVELER, Hans D. (2014): Die Generation Y und die schöne neue Welt.
"Wie tickt die Generation Y?" ist eine der derzeit beliebtesten Fragen aus der Rubrik "Keiner fragt, Journalisten antworten",
in:
Telepolis v. 12.06.

 
       
   

DUDEL, Christian (2014): Mehr oder weniger Verwandte?
Der Einfluss des demografischen Wandels auf die zukünftige Entwicklung linearer Verwandtschaft,
in: Bevölkerungsforschung Aktuell Nr.3 v. 12.06.

 
       
   

HÄRING, Armando (2014): Der Zusammenhang von Partnermarktopportunitäten aus dem Freundeskreis und der Stabilität von Paarbeziehungen.
Eine Analyse mit den Daten des Partnermarktsurvey,
in:
Zeitschrift für Familienforschung, Heft 1

 
       
   

Die Renten-Lüge, dass jede Generation ein Drittel kleiner ist als ihre Vorgängergeneration, wird nun sichtbar.
Die Generationenkluft bezüglich der Kinderzahlen ist in der Generation Golf im Vergleich zur 68er-Generation geringer als in der Babyboomer-Generation zur Müttergeneration  

CORNELIUS, Ivar (2014): Kinderzahlen in Baden-Württemberg im Generationenvergleich,
in:
Statistisches Monatsheft Baden-Württemberg, Heft 5, S.16-22

Angeblich hat die Generation Golf (1967 - 1973 Geborene) wesentlich weniger Kinder bekommen als ihre Vorgängergeneration. Susanne GASCHKE begründete damit die Rentenkürzungen für ihre Generation im Vergleich zu den 68ern (1940-1946 Geborene). Single-dasein.de und single-generation.de hatten das bereits im Jahr 2003 kritisiert. Nun zeigen die Ergebnisse von Ivar CORNELIUS zumindest für Baden-Württemberg, dass nicht einmal die Kluft zwischen der Kriegsgeneration (1930-1935 Geborenen) und der Babyboomer-Generation (1959-1967 Geborenen ) an den Mythos heranreicht, dass jede Generation um ein Drittel kleiner sei als ihre Vorgängergeneration.

Müttergeneration Töchtergeneration Generationenersatz
1930 1959 77 %
1935 1963 70 %
1940 1967  
1946 1973 86-88 %
1953 1980
Quelle: Ivar Cornelius 2014, S.17-18

Die Tabelle zeigt, dass der Frauenjahrgang 1963 den Wendepunkt beim Generationenersatz darstellt. Seitdem führt der Geburtenaufschub immer mehr dazu, dass Geburten später nachgeholt werden. Seit dem Frauenjahrgang 1967 ist zudem ein Anstieg der Geburtenrate (CFR) festzustellen:

"Aus den bislang verfügbaren Informationen zu den Geburtenverläufen bei den Frauenjahrgängen aus den 1960er- und 1970er-Jahren lässt sich ableiten, dass die endgültigen Kinderzahlen der Jahrgänge 1968 bis 1973 gegenüber dem Jahrgang 1967 in Baden-Württemberg leicht ansteigen – von rund 1 500 Kindern je 1 000 Frauen auf etwa 1 580 Kinder."

Das Statistische Bundesamt geht gemäß seiner konservativen Schätzung davon aus, dass dieser Geburtenanstieg nur vorübergehend ist und die in den 1980er Jahren geborenen Frauen wieder weniger Kinder bekommen werden. Dies könnte jedoch eine Fehlinterpretation sein, weil der Anteil der Akademikerinnen an der Gesamtbevölkerung weiter zunimmt. Da jedoch Akademikerinnen hauptsächlich für den Anstieg der späten Mutterschaft verantwortlich sind, führt diese Nichtberücksichtigung zu einer Unterschätzung der Kinderzahlen in den jüngeren Frauenjahrgängen.

Es gilt weiterhin das Manko: Unsere Bevölkerungwissenschaftler melden Trends über Änderungen des Geburtenverhaltens erstens zu spät und zweitens führt ihre konservative Schätzung durch die Nichtberücksichtigung von Änderungen der Sozialstruktur zu Fehleinschätzungen.

Der Politikwissenschaftler Christian RADEMACHER hat in seiner exzellenten Studie Deutsche Kommunen im Demographischen Wandel nachgewiesen, dass die Demographisierung gesellschaftlicher Probleme zur Falscheinschätzung des demografischen Wandel führt. Es kommt zur Tendenz, dass die demografische Lage überwiegend schlechter eingeschätzt wird als sie tatsächlich ist. Dies führt dazu, dass positive Entwicklungen zu lange nicht wahrgenommen werden.

 
       
   

Sind Singles schuld an der Wohnungsnot in Deutschland?

DRIBBUSCH, Barbara (2014): "Sie möchten in der Nachbarschaft bleiben".
Raum: Die einen haben zu wenig Platz, während die anderen - vor allem ältere Menschen - oft in zu großen Wohnungen leben. Der Ausgleich ist aber schwierig, sagt Immobilienexperte Timo Heyn,
in:
TAZ v. 11.06.

DRIBBUSCH, Barbara (2014): Rückzug aufs Hochbett.
Enge: Weil die Mietpreise in den Ballungszentren steigen, leben dort immer mehr Familien in zu kleinen Wohnungen. Das erfordert Improvisation,
in:
TAZ v. 11.06.

 
       
   

SCHÄFERS, Manfred (2014): Das dritte Kind ist deutlich günstiger.
Neue Einkommens-Statistik: Der Nachwuchs ist teurer geworden, und am meisten Geld benötigen Einzelkinder,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.06.

 
       
   

DESTATIS (2014) 1. Quartal 2014: Betreuungsgeld für knapp 146 000 Kinder,
in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes v. 10.06.

 
       
   

ÖCHSNER, Thomas (2014): "Es gibt eine erhebliche Umverteilung".
Der neue Präsident der Rentenversicherung kritisiert die Regierung - und warnt vor neuer Altersarmut,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 07.06.

 
       
   

Sven Reichardt - Authentizität und Gemeinschaft

DÜKER, Ronald (2014): Sag, dass du es fühlst.
Die Geschichte der radikalen Linken ist erzählt. Jetzt erhell Sven Reichardts Studie das alternative Milieu und die Zeit, als Selbstverwirklichung zum Mantra wurde,
in:
Welt v. 07.06.

 
       
   

WEEDE, Erich (2014): Arm und Reich in der Welt.
Wer staatliche Zuwanderungsschranken in reichen Ländern gegen Armutszuwanderung verteidigt, der argumentiert gegen die am schnellsten wirksame denkbare Maßnahme zum Abbau der Armut in der Welt. Kann man das verantworten? Argumente und Gedanken zur Massenmigration,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.06.

 
       
 

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom 03. - 05. Juni 2014
 

   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 28. Januar 2017 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002